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Coop nimmt Stressbälle aus dem Verkauf

The logo of retailer Coop at the Coop branch in the shopping center Seewen Markt in Seewen, Canton of Schwyz, Switzerland, on May 15, 2018. (KEYSTONE/Gaetan Bally)..Das Coop Logo in der Filiale des De ...
Coop nimmt vorsorglich mehrere Stressbälle aus dem Sortiment.Bild: keystone

So gefährlich können Stressbälle sein

Stressbälle beziehungsweise Squishies haben in Frankreich zu einem Verbrennungsfall geführt. Coop hat unabhängig davon mehrere Modelle aus Sicherheitsgründen aus dem Sortiment genommen.
24.09.2026, 14:0925.09.2026, 08:44

Sogenannte Squishies oder Stressbälle sind besonders bei Kindern beliebt. Die Bälle, die mit Gel oder Schaum gefüllt sind, sind auch immer wieder Teil von TikTok-Videos. Bei den Sicherheitsstandards gibt es jedoch grosse Unterschiede, schreibt das SRF.

Der Inhalt von Stressbällen könnte gefährlich werden.
Der Inhalt von Stressbällen könnte gefährlich werden.Symbolbild: Shutterstock

Für Diskussionen sorgt auch jüngst ein Vorfall aus Frankreich. Dort zog sich ein Junge Verbrennungen zu, nachdem er mit dem Inhalt eines solchen Spielzeugs in Kontakt gekommen war. Wie genau das passiert ist, ist noch Gegenstand von Ermittlungen.

Coop nimmt vorsorglich Stressbälle aus Verkauf

Unabhängig davon hat Coop bereits im Juli vorsorglich sechs Produkte aufgrund des chemischen Geruchs und eigenere Tests aus dem Verkauf genommen. «Zusätzliche umfassende Tests sowie detaillierte Abklärungen mit unseren Handelspartnern und den Behörden sind derzeit im Gang», schreibt Coop auf Anfrage des Westschweizer Radios und Fernsehens RTS.

Der Fachhändler King Jouet mit Filialen in ganz Frankreich und in der Romandie hat dagegen keine Sicherheitsbedenken: «Sie wurden getestet, sind zertifiziert und entsprechen den Schweizer Normen. Gewisse wurden sogar von den Kantonschemikern geprüft», meint Clément Lemétayer, Geschäftsführer von King Jouet Schweiz. Kritischer ist er bei Artikeln von asiatischen Online-Plattformen, denn diese würden besonders schnell auf den Markt kommen, teils ohne umfassende Qualitätsprüfungen.

Fachleute raten jedoch bei jedem Produkt dazu, dass Kinder den Inhalt nicht in den Mund nehmen. Auch das Erwärmen, etwa in der Mikrowelle, ist keine gute Idee.

(kek)

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