Fitnessstudio, Bewegungskurs oder Verein – so unterschiedlich trainiert die Schweiz
Ob Krafttraining im Fitnessstudio, Yoga im Kursraum oder Fussball im Verein: Die Wege, sich zu bewegen, sind vielfältig. In der Schweiz nutzen viele Menschen finanzielle Beiträge aus Zusatzversicherungen, um ihre sportlichen Aktivitäten zu unterstützen. Eine Analyse der 2025 bezogenen Leistungen der AXA-Versicherten zeigt nun regionale Unterschiede bei Fitnessabos, Bewegungskursen und Vereinsangeboten.
So werden unter den Versicherten in Basel beispielsweise besonders häufig Beiträge an Fitnessabonnements bezogen. Demnach machten 24 Prozent der Personen mit einer entsprechenden Zusatzversicherung Leistungen für ein Fitnessabo geltend. In Zürich, Zug und im Tessin lag der Anteil bei jeweils 19 Prozent.
Am anderen Ende der Rangliste liegen die Kantone Uri und Appenzell Innerrhoden. Dort bezogen lediglich 9 Prozent der Versicherten einen Beitrag an ein Fitnessabo. Das bedeutet allerdings nicht, dass sich die Bevölkerung weniger bewegt. Denn ein Abonnement sagt weder etwas über die tatsächliche Nutzung des Fitnessstudios aus, noch erfasst die Statistik Aktivitäten wie Joggen, Wandern oder Velofahren.
Bei Bewegungskursen zeigt sich denn auch ein anderes Bild. In Appenzell Innerrhoden machten 10 Prozent der Versicherten Leistungen für entsprechende Angebote geltend. Damit liegt der Kanton im schweizweiten Vergleich knapp an der Spitze. Schlusslicht ist der Kanton Glarus mit lediglich 2 Prozent.
Noch ausgeprägter ist der Unterschied bei Sportvereinen. 15 Prozent der Versicherten aus Appenzell Innerrhoden bezogen dafür einen finanziellen Beitrag – der höchste Wert im Kantonsvergleich. Am Schluss des Rankings reihen sich der Kanton Nidwalden und erneut Glarus ein. Nur jede zwanzigste Person bezieht dort Versicherungsleistungen für eine Vereinszugehörigkeit.
Am häufigsten werden Beiträge an Fitnessabos von den 26- bis 35-Jährigen genutzt. In dieser Altersgruppe lag der Anteil bei 26 Prozent. Bei den 18- bis 25-Jährigen waren es 22 Prozent, bei den 36- bis 45-Jährigen noch 18 Prozent. Danach nimmt der Anteil mit steigendem Alter kontinuierlich ab.
Männer machten mit rund 54 Prozent etwas häufiger Leistungen geltend als Frauen mit 46 Prozent. Auf die gesamte Schweizer Bevölkerung lassen sich die Ergebnisse jedoch nicht übertragen. Berücksichtigt wurden ausschliesslich Kundinnen und Kunden mit einer Zusatzversicherung bei AXA. Aussagen darüber, welcher Kanton tatsächlich am sportlichsten ist, sind deshalb nicht möglich. (pre)
