Damit ist die Medienkonferenz beendet.
Video: watson/emanuella kälin
Liveticker
«Wissen nicht, wo sie sind» – die Polizei fahndet weiter nach der Täterschaft
In der Nacht auf Sonntag sind am Aarauer Rave bei der Pferderennbahn Aarau Schüsse gefallen. Eine 22-jährige Frau starb, 4 weitere Menschen wurden verletzt. Die Täterschaft konnte flüchten. Die Polizei äussert sich in einer Medienkonferenz zum aktuellen Stand.
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14:20
Ende der Medienkonferenz
14:19
Zweite Medienkonferenz möglich
Die Polizei hatte im Vorfeld angekündigt, dass es um 17.30 Uhr eine weitere Medienkonferenz gibt. Laut Graser ist das allerdings noch nicht sicher. Das hänge davon ab, ob man neue Erkenntnisse präsentieren könne. Auch die Uhrzeit ist noch nicht sicher. Sollte es eine weitere Medienkonferenz geben, kannst du sie auf watson live mitverfolgen.
14:16
Wurden auch Fahrende angeschossen?
Nahe des Tatorts befindet sich ein Stellplatz von Fahrenden. Gegenüber Tele M1 berichtete einer von ihnen, dass er Schüsse gehört und kurz darauf von einem Mann, der aus einem Auto gestiegen war, mit einer Waffe bedroht worden war. Die Polizei sammelt nun Zeugenaussagen und Spuren, erklärt Graser. Dazu gehöre auch die Befragung der Fahrenden. Derzeit würden weiter Spuren gesammelt, das dürfte sich bis in die Nacht hinein ziehen.
14:12
Ganzes Polizeikorps beteiligt
Laut Graser ist praktisch das ganze Korps der Kantonspolizei Aargau am Fall beteiligt. Teilweise leisteten die Beamten Doppelschichten.
14:10
Hilfe für Todesopfer kam zu spät
Die Polizei musste sich beim Eintreffen erst einen Überblick verschaffen. Es hätte schliesslich sein können, dass sich die Täterschaft noch vor Ort befindet, sagt Graser. Als klar wurde, dass Menschen verletzt wurden, sei jedoch für das Opfer jede Hilfe zu spät gekommen. Alle Opfer seien jedoch identifiziert.
14:08
Keine Gefahr mehr im nahen Umfeld
Laut Graser droht in der unmittelbaren Umgebung wohl keine Gefahr mehr. Schliesslich seien mittlerweile fast 12 Stunden vergangen. «Wir haben keine Kenntnisse darüber, wo sich die Täterschaft befindet», sagt Graser. «Aufgrund der ganzen Situation schliessen wir aber aus, dass die Täterschaft irgendwo wieder aktiv und zur Gefahr werden könnte.» Es ist unklar, ob sie mit einem oder mehreren Fahrzeugen geflüchtet sind. Auch Social Media habe keine neuen Erkenntnisse geliefert.
14:06
Polizeien boten Hilfe an
Nicht nur die deutsche Polizei hilft bei der Fahndung. Auch andere Polizeien hätten ihre Hilfe angeboten, sagt Graser. Diese habe man soweit wie nötig auch angenommen. «Wir stehen wir auch in Kontakt mit den Stellen des Bundes», sagt Graser.
14:04
War es ein Anschlag?
Laut Graser kann ein Anschlag noch nicht ausgeschlossen werden. Die Tatzeit spreche jedoch dagegen, da der Rave zum Tatzeitpunkt eigentlich schon vorbei war.
14:03
Fahndung läuft auf Hochtouren
Graser sagt: «Die Fahndung läuft weiterhin auf Hochtouren über die Grenzen hinaus.»
14:02
Anzahl Schüsse noch unklar
«Wir müssen davon ausgehen, dass eine grössere Anzahl Schüsse gefallen ist», sagt Graser. Die Polizei bittet weiterhin um Videomaterial, damit die Situation ausgewertet werden kann. Auch Aufnahmen von Überwachungskameras könnten dabei hilfreich sein.
14:01
Infos zu Tätern
Graser kann noch keine Angaben zur Täterschaft machen. Ob es um eine Abrechnung ging oder etwas anderes, könne nicht gesagt werden. Das seien Spekulationen.
14:00
Gebiet weiterhin abgesperrt
Noch ist das Gebiet rund um den Tatort im Aarauer Schachen abgesperrt. Dies auch wegen der Spurensicherung.
13:59
Grösserer Bereich als Tatort
Bernhard Graser, Sprecher der Kantonspolizei Aargau, stellt sich den Medien. Er wird mit Fragen überhäuft. Ob es mehrere Tatorte und wohin die Täterschaft geflüchtet ist, kann er noch nicht sagen. «Viele Informationen haben wir nicht», sagt Graser.
13:05
Willkommen zur Medienkonferenz
Die Kantonspolizei Aargau informiert um 14 Uhr über den aktuellen Stand der Ermittlungen nach den Schüssen am Aarauer Rave in der Nacht auf Sonntag. Dabei war eine 22-jährige Frau getötet worden. Vier Männer und eine Frau im Alter von 24 bis 27 Jahren wurden teils schwer verletzt. Die Täterschaft konnte zunächst flüchten, die Polizei leitete sofort eine Grossfahndung ein.

- In der Nacht auf Sonntag wurden am Aarauer Rave bei der Pferderennbahn in Aarau Schüsse abgefeuert. Dabei kam eine Frau ums Leben, fünf weitere Menschen wurden verletzt.
- Beim Todesopfer handelt es sich um eine 22-jährige Frau, bei den Verletzten um vier Männer und eine Frau im Alter von 24 bis 27 Jahren. Die Gäste, welche zur Tatzeit noch vor Ort waren, wurden durch ein Care Team betreut.
- Die Täterschaft konnte zunächst flüchten, die Polizei stand mit einem Grossaufgebot und Sondereinheiten im Einsatz. Auch die deutsche Polizei beteiligte sich an der Fahndung.
- Das Gebiet rund um die Pferderennbahn im Schachen Aarau war zeitweise weiträumig abgeriegelt. In der ganzen Stadt kontrollierten Polizisten Autos. Auch am Bahnhof waren Einheiten präsent.
- Die Veranstalter sowie die gebuchten DJs zeigten sich am Sonntag schockiert. Ein Rave müsse ein Ort des Friedens sein, so etwas dürfe nicht passieren. Ein DJ, der kurz vor den Schüssen noch aufgelegt hatte, schreibt auf Social Media, dass er mit dem Todesopfer befreundet war. Er müsse das Ganze nun erst einmal verarbeiten.
- Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Die Polizei informiert am Sonntag um 14 Uhr und um 17.30 Uhr jeweils an einer Medienkonferenz zum aktuellen Stand der Ermittlungen.
