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WEF 2026 in Davos live: Selenskyj kommt am Donnerstag doch ans WEF

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Donald Trump in der Schweiz

Am Mittwochmittag ist der US-Präsident Donald Trump in Zürich gelandet.

quelle: keystone / evan vucci
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Feuer im Kongresszentrum und bei Hotel ausgebrochen ++ Selenskyj soll doch ans WEF kommen

21.01.2026, 05:1721.01.2026, 21:52
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21:49
Feuer im Kongresszentrum, als Trump noch drin war
Während des Weltwirtschaftsforums ist am Mittwochabend im Davoser Kongresszentrum ein Feuer ausgebrochen. Dies bestätigte die Polizei auf Anfrage von Keystone-SDA. Der US-Präsident Donald Trump soll dabei noch im Gebäude gewesen sein. Verletzte gab es keine. Weiter brannte es neben einem Davoser Hotel.

Es habe einen Brandalarm im Bereich des Kongresses gegeben, sagte ein Sprecher der Kantonspolizei Graubünden auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Wo genau das Feuer ausgebrochen war, war am Mittwochabend noch unklar.

Der US-Präsident sei zum Zeitpunkt des Feuers noch im Gebäude gewesen, wo er am Nachmittag eine Rede hielt, wie ein Fotograf von Keystone-SDA vor Ort beobachtete. Verletzte gab es jedoch keine. Wegen der vielen Leute sind aber Feuerwehr, Polizei und Ambulanzen ausgerückt. Das Kongresszentrum war entsprechend blockiert.

Es war am Mittwochabend bereits der zweite Feuerwehreinsatz am WEF. Neben einem Hotel fing eine kleine Fonduehütte Feuer, wie der Polizeisprecher weiter sagte. Die Gäste des Hotels wurden vorübergehend evakuiert. Aber auch dort gab es keine Verletzten. (sda)

18:32
Selenskyj kommt doch ans WEF
Wie das US-Portal «Axios» schreibt, kommt Ukraine-Präsident Selenskyj nun doch ans WEF – und zwar am Donnerstag. Demnach will Selenskyj noch mit Trump sprechen, bevor sich eine US-Delegation um Steve Witkoff und Jared Kushner weiter zu Putin nach Moskau begibt. Auch «CNN» berichtet, Trump wolle in Davos mit Selenskyj sprechen. Zuvor hiess es, der Ukraine-Präsident werde nicht ans WEF reisen.

18:02
Medienkonferenz ist beendet
Die anwesenden Journalistinnen und Journalisten sind ausgeschossen: Sie haben keine weiteren Fragen mehr an den Bundespräsidenten. Parmelin beschliesst die Medienkonferenz und wünscht «Bonne soirée».

Den wünschen wir euch auch. Vielen Dank fürs Verfolgen des Tickers. Hier bleibt ihr weiterhin auf dem Laufenden darüber, was am WEF geschieht. (her)
17:57
Ist es für die Schweiz eine Option, den Deal mit den USA zu sistieren?
Parmelin verteidigt sein Vorgehen: «Ich bleibe dabei, dass das der richtige Weg war. Mit diesem Mandat hat der Bundesrat sichergestellt, dass noch im vergangenen Jahr ein Deal abgeschlossen wurde. Das war verhältnismässig extrem schnell.»

«Er kenne quasi kein Land in der Welt, das sich grundsätlzlich geweigert hätte, mit den USA zu verhandeln, sagt Parmelin. Nur weil jetzt das Europäische Parlament entschieden hat, die Verhandlungen auszusetzen, heisst das nicht, dass die Kommission darauf eintreten wird.»
17:52
Ist die Schweiz nicht zu nett zu Trump?
Parmelin kurz angebunden: «So ist Diplomatie.»
17:51
Wurde auch über den Iran gesprochen?
Guy Parmelin verneint das. Es ging einzig und allein um die Handelspolitik zwischen der Schweiz und den USA.
17:50
Wird die Schweiz morgen am Palästina-Gipfel teilnehmen?
Da ist nichts Neues zu erfahren von Parmelin: «Wir müssen zuerst juristische und politische Abwägungen machen, bevor wir entscheiden». Gleich hat sich Parmelin schon gestern Abend geäussert.
17:48
Wie lief die Begegnung zwischen Trump und Keller-Sutter?
Guy Parmelin wird gefragt, wie das Zusammenkommen zwischen Trump und Keller-Sutter ablief, die am Gespräch auch mit dabei war. «Trump hat sich an Keller-Sutter erinnert und gesagt: Sie ist eine starke Frau». Das Gespräch habe etwa 15 Minuten gedauert und sei höflich gewesen, betont Parmelin.
17:47
Sind Sie optimistisch, dass wir bis März ein Abkommen haben?
Parmelin: «Das ist schwierig abzusehen. Wir haben den Auftrag, ein solches Abkommen auszuhandeln. Auf dieses Mandat muss aber das Parlament noch sein Okay geben. Das kann den Prozess verlangsamen, da bin ich pragmatisch.»
17:45
Haben Sie Trump gesagt, dass man so mit der Schweiz nicht umspringt?
Parmelin: «Über den konkreten Inhalt der Gespräche äussern wir uns nicht. Aber wie gesagt konnten wir ihm darlegen, dass aus dem Defizit ein Überschuss geworden ist.»
17:42
Parmelin spricht über Trump
Parmelin dankt Donald Trump, dass er den langen Weg nach Davos auf sich genommen hat. Man habe sich mit der US-Delegation getroffen, darunter war auch der Aussenminister Rubio und Trumps Stabschefin Wiles. «Natürlich ging es im Gespräch viel um das Handelsdefizit. Trump war überrascht, dass wir ihm darlegen konnten, dass aus dem Defizit für die USA mittlerweile ein Handelsüberschuss von 8,1 Milliarden geworden ist.»

Der Austausch sei höflich, aber kurz gewesen, sagt Parmelin.
17:39
Treffen mit Infantino
Ich habe mit dem Präsidenten Finnlands getroffen. Besonders spannend war es dabei, mit ihm über den Ukraine-Krieg zu sprechen. Finnland sei aus historischer Perspektive und geographischer Nähe besonders betroffen vom russischen Angriffskrieg auf die Ukraine.

Parmelin hat sich auch mit Gianni Infantino getroffen, dem Fifa-Präsidenten. «Ich habe mit ihm über Fussball, aber nicht nur gesprochen», sagt Parmelin.
17:37
Tag voller Treffen für Parmelin
«Ich habe mit Präsident Javie Milei aus Argentinien gesprochen», sagt Parmelin. Hauptthema sei das Mercosur-Abkommen gewesen.

Der Präsident von Serbien habe die Schweiz auf einen Staatsbesuch nach Belgrad gegeben

«Des Weiteren habe ich den Premierminister Palästinas getroffen. Mit ihm haben wir über den weiteren Fortschritt im Friedensplan gesprochen», sagt Parmelin. Es gehe um Wiederaufbau, um Finanzierung, um Sicherheit.
17:34
Parmelin spricht
Der Sprecher von Guy Parmelin sagt, Parmelin werde sich nicht nur zu Trump und Grönland äussern. Dann spricht Parmelin.

17:22
Bald spricht Guy Parmelin
Um 17.30 wird Bundespräsident Guy Parmelin am WEF eine Rede halten. Wir warten gespannt darauf, wie er sich zu Trumps Rede am WEF positioniert. In dieser hatte der US-Präsident unter anderem bekräftigt, Grönland für sich zu beanspruchen. Ausserdem hatte er einmal mehr gegen die Schweiz und insbesondere Karin Keller-Sutter gewettert.

Mit watson wirst du live dabei sein in Ticker und im Stream. (her)




17:14
Schlafende Menschen während Trump-Rede
Während Trump seine Rede in der Kongresshalle am Weltwirtschaftsforum (WEF) hielt, sind vor der Halle einige Menschen vor dem Livestream eingeschlafen. Eineinhalb Stunden dauerte die Ansprache des US-Präsidenten - länger als jede andere.

Der Stream der Rede lief auf beinahe allen Bildschirmen im Davoser Kongresszentrum. Zahlreiche Menschen, die keinen der über tausend Plätze in der Halle erhalten hatten, versammelten sich vor ihnen und lauschten dem US-Präsidenten.

Doch die lange Rede von Trump stiess nicht bei allen auf grosses Interesse. Einige Zuhörerinnen und Zuhörer fielen währenddessen in den Lounges in den Schlaf.

Nach Trumps Rede jedoch herrschte wieder reges Treiben. Als sich der US-Präsident kurz den Fragen zahlreicher Journalistinnen und Journalisten stellte, kletterten viele sogar über die Polster, um ein Bild von ihm zu erhaschen. (sda)

16:40
Trump will Selenskyj treffen
US-Präsident Donald Trump will nach eigenen Angaben den ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj noch am heutigen Mittwoch treffen. Er glaube, dass der ukrainische Präsident einen Deal machen wolle, behauptete Trump beim Weltwirtschaftsforum im Schweizer Alpenort Davos. «Ich denke, ich kann sagen, dass wir einigermassen nah dran sind.» Der Republikaner wiederholte seine Forderung, dass der seit fast vier Jahren andauernde Ukraine-Krieg enden müsse.

Das ukrainische Portal «Jewropejska Prawda» bezeichnete ein Treffen in Davos als möglich, aber nicht mehr am Mittwoch. Selenskyj selbst hatte bereits am Dienstag angekündigt, dass er wegen der andauernden russischen Angriffe aus der Luft viel im eigenen Land zu tun habe und deswegen nur in die Schweiz reisen werde, wenn es ein unterschriftsreifes Dokument gebe oder weitere Hilfszusagen etwa zur Lieferung von Flugabwehrwaffen. (sda/dpa)
16:14
Medienkonferenz ist beendet
Larry Fink bedankt sich bei Trump für die Beantwortung der Fragen und überhaupt dafür, dass er den langen Weg nach Davos auf sich genommen habe. «Wir schätzen das enorm», sagt Fink.

Damit ist die Medienkonferenz beendet. Vielen Dank fürs Mitlesen. Hier folgt bald eine Zusammenfassung. Und natürlich halten unsere beiden Reporter vor Ort euch weiterhin auf dem Laufenden, was in Davos geschieht. (her)
16:12
Iran ist kein Bully mehr
«Der Bully im Mittleren Osten war der Iran. Das ist er nicht mehr. » Donald Trump spricht über die 25 Raketen, die er im vergangenen Sommer auf den Iran gezielt hatte. «Das waren wunderbare Waffen»
16:10
Friedensplan in Gaza?
«Für die Hamas und die Menschen in Palästina ist die Situation schwierig. Die sind schliesslich mit Waffen in den Händen auf die Welt gekommen», sagt Trump.
16:08
Frieden in der Ukraine?
«Ich bin gut darin, Frieden zu schliessen. Eigentlich sollte das die UNO tun, aber es ist ja egal, Hauptsache, jemand setzt sich für Frieden ein». Die USA würden Millionen von Leben retten, sagt Trump. Ein Krieg wie zwischen Ukraine und Russland sei auch aus wirtschaftlicher Sicht eine Katastrophe. Trump erinnert aber auch an die vielen menschlichen Opfer: «Es ist eine Tragödie.»

«Wenn sich Putin und Selenski nicht auf einen Deal einlassen, sind sie einfach dumm». Er habe aber Hoffnung, weil er die beiden nicht für dumm halte.
16:06
Was für einen Deal könnte es zwischen den USA und Dänemark geben?
«Grönland kostet Dänemark hunderte von Millionen Dollar pro Jahr. Dabei ist Dänemark, das ich grossartig finde, nur ein kleines Land. » Und wie er in der Rede schon gesagt habe: Grönland sei für die nationale Sicherheit der USA und die globale Sicherheit überhaupt extrem wichtig.

«Ohne die USA und mich wären wir vielleicht schon in Dritten Weltkrieg»
16:03
Wie wird es mit der Beziehung USA-China weitergehen?
«Ich hatte immer eine gute Beziehung mit Xi Jinping,» sagt Donald Trump. «Was er tut, ist grossartig. Bei der Pandemie hatte ich meine Differenzen mit China, habe das Virus China-Virus genannt. Dann hat mich Xi Jinping gefragt, ob ich einen anderen Namen verwenden könnte. Und das tat ich».

Er sei ein wahrer Diplomat, witzelt Larry Fink. Niemand lacht. Trump sagt dazu: «Marco Rubio hat mich Diplomatie gelehrt». Er ist voll des Lobes für seinen Aussenminister.
15:58
Wie kann die Wirtschaft stabilisiert werden?
«Der Schlüssel zum Erfolg ist Wachstum. Ich denke, über die Zölle können wir weiter wachsen. Ich glaube, die Schweiz ist da ein Musterbeispiel für mein Vorgehen.» Der andere Punkt sei: Sparen. Vor allem in der Verwaltung.
15:56
Rezession
Angesprochen darauf, wie er sich auf eine weitere Rezession vorbereiten würde, spricht Donald Trump zuerst lange über die Corona-Krise («in China geschahen seltsame Dinge»). Dann räumt er ein: «Ein bisschen Glück braucht es auch»
16:17
Trump kritisiert Kanadas Premier Carney für Rede in Davos
US-Präsident Donald Trump hat den kanadischen Regierungschef Mark Carney getadelt. Die USA seien immer sehr grosszügig mit Kanada gewesen, sagte Trump beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Trotzdem habe sich Carney bei seiner Rede in Davos am Vortag nicht sehr dankbar gezeigt.

«Kanada existiert dank der Vereinigten Staaten, denken Sie daran, Mark, wenn Sie sich das nächste Mal äussern», sagte Trump. Der US-Präsident hatte schon mehrfach den Wunsch geäussert, den USA Kanada als weiteren Bundesstaat einzuverleiben.

Carney hatte in Davos viel beachtete Ideen vorgetragen, wie sich mittelgrosse Länder auch in einer Welt mit tiefgreifenden Veränderungen behaupten können. Wenn kleinere Länder sich gegenseitig ausstechen, um die Gunst der Grossen zu erlangen, könnten sie nur verlieren, meinte er. Gemeinsam müssten sie auf ihre Werte setzen und Koalitionen schmieden. «Mittelmächte müssen gemeinsam handeln, denn wenn wir nicht am Tisch sitzen, stehen wir auf der Speisekarte», sagte Carney etwa. (sda/dpa)


15:53
Trumps Rede ist beendet, nun kommen Fragen
Larry Fink hat die Bühne betreten, er möchte Donald Trump im Anschluss an seine Rede einige Fragen stellen.« Ich bin nun auf Betriebstemperatur», sagt Trump.
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Anwohner hängen Banner auf
von Yann Lengacher
Auch im Rahmen des WEFs ist bezahlbarer Wohnraum ein Thema. An einem Haus hängt ein Banner mit der Aufschrift "Das WEF frisst uns den Wohnraum!". Auch ihre Ablehnung von Trump machen manche Anwohner auf die gleiche Weise sichtbar.
15:52
Die USA sind zurück!
«Wir leben in grossartigen Zeiten. Viele Leute in diesem Raum sind genial. Wir müssen schauen, dass wir dieses Potential nutzen. Die Zukunft ist grenzenlos. Wir müssen die genialen Köpfe unserer Welt schützen, damit wir eine inspirierendere, grossartigere, erfolgreichere Welt bauen können»

Donald Trump schliesst seine Rede mit: «Die USA sind zurück»
15:50
Somalia ist nicht mal ein Staat!
Donald Trump wettert gegen Somalia, das nicht mal ein failed state sei, weil es nämlich gar kein Staat sei. «Kein Präsident, keine Polizei, gar nichts». Die Bewohnerinnen und Bewohner von Somalia bezeichnet Trump als dumm und kriminell.
15:48
Und wieder Venezuela
«Wir haben Schiffe abgeschossen, die vollgeladen waren mit Drogen». Die Demokraten hätten sich aufgeregt, das seien Fischerboote gewesen. Aber, so Trump: «U-Boote fischen nicht.» Er lobt das grossartige Militär der USA für den Schlag in Venezuela.
15:46
Trump spricht über Newsom
Jetzt redet Trump über den demokratischen Governeur Kalifornien, Gavin Newsom. «Früher mochte ich den Kerl ganz gut», sagt Trump. Er sei eigentlich ein good guy, findet Trump.
15:45
Jetzt ist Trump bei der Immigration
Wir helfen den Bundesstaaten, indem wir die ICE-Agenten und die Nationalgarde zur Unterstützung schicken, sagt Trump. Die USA habe ein riesiges Problem mit der Immigration gehabt, er habe das gelöst. «Endlich können die Restaurants in Washington, New Orleans und Memphis wieder öffnen». In wenigen Wochen sei die Kriminalität um 61 Prozent gesunken.
15:43
Fabrikboom in den USA
Die ganze Welt beginne jetzt, in den USA neue Fabriken zu bauen, um die Zölle zu vermeiden, sagt Trump. Als Beispiele nennt er Japan und China.
15:41
Trump: «Ich fühle mich nicht alt»
Trump schaut in die Runde und sagt, es sei ihm bewusst, dass er mittlerweile zu den älteren Semester gehöre. «Aber ich fühle mich nicht alt», sagt Trump.
15:40
Trump hätte die Schweiz runieren können
«Die Schweiz wäre finanziell ruiniert gewesen, wenn wir bei den 39 Prozent geblieben wären. Das wollten wir aber nicht,» sagt Trump.
15:39
Die Schweiz wäre nichts ohne die USA
Trump spricht über Keller-Sutter: «Mich hat diese Frau angerufen, ich glaube, es war die Premierministerin. Sie hat mich aufs Blut gereizt». Keller-Sutter fand, die Schweiz sei ein kleines Land und er habe erwidert: «Aber das Handelsdefizit ist gross». «Diese Frau war so aggressiv», so Trump weiter. Als er die Zölle erhoben habe, sei in der Schweiz «die Hölle los» gewesen.
15:37
Er redet über die Schweiz
Trump spricht über die Schweiz: «Sie haben nichts bezahlt für die Importe in die USA, haben ihre schönen Uhren verkauft. Wir hatten ein Defizit von 41 Milliarden. Deshalb haben wir die hohen Zölle angelegt. Niemand hat geglaubt, dass wir das tun würden.»

Immerhin findet er die Schweiz einen «wunderschönen Ort».
15:34
Der nächste Angriff
«Der jetztige Chef des FED, Jerome Powell, ist eine Katastrophe. Er ist immer zu spät», sagt Trump. Er werde in den nächsten Monaten einen neuen Vorsitzenden ernennen, stellt Trump in Aussicht.
15:28
Zölle stehen für nationale Sicherheit
«Meine Zollpolitik ist Teil der nationalen Sicherheit. Wir sind nicht mehr bereit, den Rest der Welt zu subventionieren», sagt Trump.
15:27
Es geht um Zölle
«Im Schnitt brauche ich drei Minuten, um die Staaten zu einem Deal zu bringen», prahlt Donald Trump.
15:27
Angriff auf Macron
«Ich mag Macron, so hart das zu glauben ist. » Trump erkundigt sich, ob Macron im Raum ist. Mit ihm streitet der US-Präsident momentan über Pharmaprodukte. «Macron weigert sich, da Anpassungen vorzunehmen. Frankreich hat die USA über Jahre ausgenommen. Ich werde ihn dazu zwingen, habe ich ihm gesagt, ansonsten gibt es Zölle auf Weine und Champagner.»
15:24
Macrons Sonnenbrille
«Ich habe Emmanuel Macron gestern gesehen mit seiner fantastsichen Sonnenbrille. Was zum Teufel ist geschehen?»
15:23
Biden war der schlechteste US-Präsident
Biden war der schlechteste Präsident aller Zeiten, deklamiert Donald Trump. Er sei im ersten Jahr seiner zweiten Amtszeit nur damit beschäftigt gewesen, all seine Fehler auszubügeln. «Inflation ist jetzt tiefer, Hypotheken sind tiefer, Verschuldung ist tiefer, Benzinpreise sind tiefer».
15:22
Grönland ist ja nur ein Stück Eis
«Wir wollen ein Stück Eis, um die Welt zu beschützen», sagt Trump. «Ihr könnt Nein sagen, dann werden wir uns daran erinnern.» Würde die Nato hingegen Ja sagen, sei ihr die Wertschätzung der USA gewiss.
15:19
Es wird immer irrer
«Der Iran ist ein Blutbad, die Ukraine ist ein Blutbad. Das waren junge Leute, die aussehen wie gewisse Menschen hier in der ersten Reihe», sagt Trump. Die USA wolle Frieden in die Welt bringen. «Die Leute in Island lieben mich, sie nennen mich Daddy!»

US-Präsident Donald Trump hat beim Weltwirtschaftsforum ein schnelles Kriegsende in der Ukraine gefordert. Allein im vergangenen Monat seien 31.000 Menschen getötet worden, sagte Trump in Davos. «Es ist ein Blutbad dort, und ich will, dass es endet.»

«Was bekommen die Vereinigten Staaten für all diese Arbeit, dieses Geld, ausser Tod, Zerstörung und riesige Geldsummen für Menschen, die nicht anerkennen, was wir tun», sagte Trump.
15:16
Auch Israel kriegt sein Fett weg
Nun schlägt Trump in alle Richtungen, jetzt greift er Israel an. Dort habe er bereits ein Raketenabwehrsystem installiert. «Israel sollte aufhören, sich damit zu brüsten. Denn wir haben das für sie installiert, das ist unsere Technologie.»
15:15
Krieg in Grönland?
«Wenn es zu einem Krieg kommt, wird er auf Grönland stattfinden», sagt Trump, der auf die Arktisinsel seltsamerweise nun als grosses Eisstück referiert. «Deshalb bauen wir einen riesigen Golden Dome über Grönland, ein gigantisches Raketenabwehrsystem.»

US-Präsident Donald Trump will auf Grönland ein Schutzschild zur Verteidigung Nordamerikas errichten. Man werde dort den grössten «Golden Dome» errichten, den es je gegeben habe, sagte der Republikaner beim Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos.
Ein «Golden Dome» beschreibt im militärischen Sinne ein Verteidigungssystem. Israel etwa nutzt solch ein Abwehrsystem.
15:12
Trump droht offen
«Die Nato wertschätzt nicht, was die USA alles tun. Das Gleiche gilt für Europa. Die USA habe die Ukraine mit 350 Milliarden Dollar unterstützt, obwohl ein Ozean zwischen den USA und der Ukraine liegen», sagt Trump.

Dann schwenkt er zu einem seiner Lieblingsthemen: Die europäischen Staaten hätten über Jahre hinweg zu tiefe Beiträge in die Nato eingezahlt. «Das werde ich nicht mehr akzeptieren», sagt Trump. «Alles, was ich will, ist Grönland. Das hat uns gehört und wir haben es Dänemark zurückgegeben». Und Trump droht: «Damals waren wir stark, heute sind wir noch viel stärker.»
15:09
Mit Trump hätte es keinen Ukraine-Krieg gegeben
Ein demokratisches Land brauche faire Wahlen und faire Medien. Die Wahlen 2020 seien gestohlen gewesen. Hätte er diese Wahl gewonnen, wäre es nie zum Ukraine-Krieg gekommen, behauptet Trump. «Ich hätte Putin gesagt: Vladimir, das machst du nicht!»
15:07
Trump hält an Grönland-Anspruch fest
Trotzdem liebe er Dänemark und seine Bevölkerung. «Aber es ist eine Tatsache, dass nur die USA die Sicherheit von Grönland garantieren kann. Und deshalb will ich weiterhin in Verhandlungen gehen, Grönland zu kaufen.
»
«Das ist keine Bedrohung für die Nato. Das macht die Nato sicherer.» Abgesehen davon sei die USA jahrzehntelang unfair behandelt worden von der Nato. Wir haben so viel gegeben und so wenig zurückbekommen.
15:05
Das ist unser Territorium!
Wenn Grönland unbeschützt ist, an einer geostrategisch so wichtigen Lage, dann sei das im Grunde genommen eine Einladung an China und Russland. «Die USA brauchen Grönland zur internationalen Sicherheit. Das ist unser Territorium.»

Es sei seit Jahrhunderten die US-Politik gewesen, aussenpolitische Sicherheit zu garantieren.
15:03
Donald Trump spricht über die Geschichte Grönlands
«Nach dem Zweiten Weltkrieg haben wir Grönland Dänemark zurückgegeben. Wie dumm wir waren! Und wie undankbar Dänemark heute ist!»
15:02
Trump spricht über Grönland
«Eigentlich wollte ich nicht über Grönland sprechen. Ich habe grossen Respekt vor Grönland und Dänemark. Aber ausser den USA kann kein Nato-Mitglied kann Grönland beschützen. Dabei ist das eine Verpflichtung, die jeder Nato-Staat hat.»

Die USA hingegen habe diese Stärke. «Das haben Sie vor wenigen Wochen in Venezuela gesehen.»
15:00
Trump will starkes Europa
«Wir glauben an die Verbindungen, die wir als Zivilisation mit Europa haben. Meine Mutter hat schottische Wurzeln, mein Vater deutsche. Ich will, dass Europa stark ist.»
14:59
Trump ist kein Fan von Windrädern
«Ganz Europa ist zugepflaster mit Windrädern. Sagt mal, habt ihr in China schon mal ein Windrad gesehen? Sie verkaufen die bloss an dumme Leute.»
«
China gehe mit Öl und Gas und Nuklearenergie. Das ist der Weg, den wir gehen müssen, sagt Trump. Die Windräder töten Vögel und verschandeln die Landschaft», sagt Trump.
14:57
Trump greift Deutschland an
«Der green new scam war die grösste Lüge in der Geschichte der USA. Man muss mit Energie Geld machen und nicht welches verlieren. »

Das Gleiche beobachte man in Europa. Deutschland produziere 22 Prozent weniger Elektrizität als früher. «Der aktuelle Kanzler macht aber einen guten Job, es ist das Versagen seines Vorgängers. Die Stromproduktion sei auf einem katastrophalen Tiefstand, die Preise gleichzeitig horrend hoch», sagt Trump.
14:54
Zwischenbemerkung: Langwierige Rede
Es ist schwierig, der Rede des US-Präsidenten zu folgen. Das liegt daran, dass er Superlativ an Superlativ, Zahlenreihe an Zahlenreihe reiht. Zwischen den Zeilen sagt Trump immer wieder: Es hat noch keinen grossartigeren US-Präsidenten gegeben, keinen erfolgreicheren und keinen mächtigeren als Donald J. Trump.
14:52
Venezuela: Grossartige Zukunft
«Vor 25 Jahren war Venezuela ein tolles Land, dann bogen sie falsch ab. Nun aber steht Venezuela eine grossartige Zukunft bevor. Sie werden in den nächsten sechs Monaten mehr Geld machen als in den letzten zwanzig Jahren»
14:51
Energiepolitik
Jetzt spricht Trump über die Energiepolitik. Er habe Regulationen abgeschafft und damit die Benzinpreise zum Senken gebracht. Stattdessen haber er die wirklichen Umweltverschmutzer zur Kasse gebeten, sagt Trump. Wer diese seien, führt Trump nicht konkret aus.
14:50
Trump lobt sich selbst weiter
«Meine erste Amtszeit war schon die erfolgreichste in der Geschichte, was die Finanzpolitik anbelangt», sagt Trump. «Das haben wir mit der zweiten Amtszeit noch übertroffen». Trump rattert weitere Zahlen runter: So habe zum Beispiel der Export um 150 Milliarden Dollar zugenommen und es seien 41 Prozent mehr Firmen gegründet worden.

All diese Zahlen sind noch nicht überprüft.
14:47
Bürokratie abgebaut
«Statt Bürokraten zu unterstützen, feuern wir sie. Statt Steuern zu erhöhen, senken wir sie. Wir haben fast 300'000 Verwaltungsangestellten entlassen», sagt Trump. «Niemand hat gedacht, dass wir das in dieser Geschwindigkeit hinbringen werden.»
14:46
Europa gemäss Trump am Abgrund
Europa setze auf den «green scam» und die europäische Bevölkerung werde ersetzt durch Immigranten aus der ganzen Welt, sagt Trump. Das sei unter anderem auch das Resultat der verfehlten Politik seines Vorgängers, «sleepy Joe.»
14:44
Unter den Radikallinken waren wir ein totes Land
Trump greift, wie eigentlich fast in jeder Rede, seinen Vorgänger Joe Biden an. «Die USA ist der ökonomische Motor der Welt. Wenn es der USA geht, geht es allen gut. Wenn es uns schlecht geht, reissen wir euch alle mit in den Abgrund.»

«Gewisse Orte in Europa sind nicht mehr erkennbar. Ich liebe Europa und möchte, dass es Europa gut geht. Aber Europa geht nicht in die richtige Richtung.»
14:42
Trump lobt sich selbst
US-Präsident Donald Trump hat sich zu Beginn seiner mit Spannung erwarteten Rede vor dem Weltwirtschaftsforum (WEF) im Schweizer Alpenort Davos selbst gelobt. Bis zum Beginn seiner zweiten Amtszeit vor einem Jahr seien die USA ein «totes Land» gewesen, sagte er. «Jetzt sind wir das angesagteste Land der Welt», fügte er hinzu. Trump war am 20. Januar 2025 als 47. Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt worden.

«In nur einem Jahr habe ich es geschafft, die Inflation runterzubringen, die USA sicherer zu machen, die Börse zu einem Allzeithoch zu bringen». Das sei noch keinem anderen Präsidenten gelungen. «Die Leute sind sehr glücklich mit meiner Politik.»

Trump zeigte sich in Davos zuversichtlich, dass sich die US-Wirtschaft positiv entwickeln werde. «Die USA sind der Wirtschaftsmotor der Welt», sagte er. «Und wenn Amerika boomt, boomt die ganze Welt.»
14:41
Trump spricht
Donald Trump hat die Bühne des Kongresszentrums betreten und beginnt seine Rede.

14:39
Trump wird vorgestellt
Larry Fink stellt Donald Trump vor

14:31
Demonstrierende und Polizisten warten auf Donald Trump
Während Trump auf dem Weg ins Kongresszentrum ist, demonstriert immer noch eine Gruppe gegen die türkische Militärpräsenz in Kurdistan. Direkt vor der Kirche, das die US-Delegation als House of USA nutzt. Die Polizei ist mit Grossaufgebot da, die Einsatzkräfte sind mit Maschinenpistolen bewaffnet und führen Hunde.

14:29
Bessent verwechselt Schweiz mit Frankreich
Heute Morgen kam es zu einer Verwechslung. US-Finanzminister Scott Bessent sagte, Guy Parmelin sei ein guter Vertreter für Frankreich.
14:28
Bald spricht Trump
Für die für 14.30 Uhr erwartete Rede des US-Präsidenten Donald Trump am Weltwirtschaftsforum in Davos GR gilt eine Zutrittsbeschränkung. Die knapp tausend verfügbaren Plätze dürfen nur von den wichtigsten WEF-Teilnehmern eingenommen werden.

Während um Punkt 14 Uhr Trumps Helikopter in Davos gelandet ist, drängten sich bereits seit fast einer Stunde die Menschen vor die Kongresshalle, in der der US-Präsident seine Rede halten wird.

Dann folgte die Durchsage der WEF-Organisatoren: Zutritt erhalten nur diejenigen Anwesenden mit einem weissen Badge. Dieser gilt als die höchste Stufe der Badges am WEF und ist den Mitgliedern und nur Staats- und Regierungschefs, Ministerinnen und Ministern, hochrangigen Regierungsvertretern und Delegationen internationaler Organisationen vorbehalten.

Alle anderen, darunter auch Journalistinnen und Journalisten (typischerweise mit einem orangen Badge) mussten auf andere Räume ausweichen, in die die Rede des Präsidenten gestreamt werden soll. (sda/dpa)

14:25
Hubschrauber heben wieder ab
Für die Piloten der Hubschrauber-Eskorte Trumps war es ein kurzer Besuch in Davos. Die Marine One und ihre Gefolgschaft heben bereits wieder ab.

14:14
Autokorso fährt ab
Es hat mehrere Helikopter gebraucht, natürlich braucht es jetzt auch eine Vielzahl an Autos, um den US-Präsidenten ans WEF zu fahren. Noch ist unklar, ob Trump wie geplant zuerst im Hotel Alpengold einen Zwischenhalt einlegt oder direkt ans Forum fährt. Die Planung des US-Präsidenten wurde ordentlich durcheinandergewirbelt, weil die Air Force One aufgrund technischer Probleme umkehren musste. Trump landete mit fast drei Stunden Verspätung in Zürich-Kloten.

14:07
Donald Trump ist ausgestiegen
Der US-Präsident wandelt über den Roten Teppich, der eigens für ihn ausgerollt wurde.
14:06
Roter Teppich wird ausgelegt
Wie man erkennt, in welchem Helikopter Donald Trump sitzt? Es ist der, vor dem ein roter Teppich in den Davoser Schnee gerollt wird.

14:02
Und noch ein Helikopter
Mit etwas Verzögerung setzt ein weiterer US-Helikopter zur Landung an. Ob in ihm der US-Präsident sitzt?
14:00
Helikopter setzt auf
Die drei Helikopter der USA, darunter auch die Marine One, in der Donald Trump sitzt, sind gelandet.
13:59
Auch die RhB hat ihren Auftritt
Die Helikopter landen in Davos, just als im Hintergrund ein Zug der Rhätischen Bahn durchfährt.
14:11
Trump in Davos
US-Präsident Donald Trump ist in Davos gelandet. Sein Helikopterkonvoi setzte am Mittwochnachmittag um 14 Uhr im Minutentakt auf.

Zahlreiche Schaulustige verfolgten Trumps Ankunft, die von schwer bewaffneten Sicherheitskräften gesichert wurde.
(sda/dpa)
13:58
Trump im Anflug
Das Helikopter-Geschwader, mit dem Donald Trump nach Davos fliegt, kommt an. Die Hubschrauber kommen über die Bergkette ins Landwassertal.


13:43
Andrang riesig vor Trump-Landung
Vor der Kongresshalle am Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos hat sich schon eine Stunde vor der erwarteten Rede des US-Präsidenten Donald Trump eine riesige Warteschlange gebildet. Der Republikaner ist derweil auf dem Weg in den Bündner Kurort. (sda/dpa)
14:18
Trump unterwegs nach Davos
Impressionen vom Flug über die Schweiz
13:26
Weil Trump zu spät ist: Wohl kein Treffen mit Merz
Ein von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erhofftes Treffen mit US-Präsident Donald Trump beim Weltwirtschaftsforum in Davos kommt voraussichtlich nicht zustande. Grund dafür sei die «verspätete Ankunft des US-Präsidenten», hiess es aus deutschen Regierungskreisen.

Die Regierungsmaschine des US-Präsidenten hatte aufgrund technischer Probleme am späten Dienstagabend (Ortszeit) kurz nach dem Start in Richtung der Schweiz kehrt gemacht und zurück zum Militärflugplatz Joint Base Andrews nahe der US-Hauptstadt Washington fliegen müssen. Die Besatzung der Air Force One habe ein «kleines elektrisches Problem» festgestellt, teilte Trumps Sprecherin Karoline Leavitt den mitreisenden Journalisten mit.

Er setzte später die Reise nach Zürich mit der kleineren Air Force One – einer Boeing 757 – fort. Diese landete aber deutlich später in der Schweiz als geplant. Nach der Landung wollte Trump weiter nach Davos reisen, wo er am Nachmittag eine Rede hält - angesetzt war diese ursprünglich für 14.30 Uhr.

Merz hatte vor allem wegen Trumps Besitzansprüchen auf die Arktisinsel Grönland auf ein Treffen mit dem US-Präsidenten gesetzt. Am Montag machte er deutlich, dass er auf dem Weltwirtschaftsforum am Mittwoch mit Trump sprechen wolle. (sda/dpa)
13:55
Hier hebt die Marine One ab
Donald Trump hat den Helikopter Marine One bestiegen. Der Helikopter hebt ab in Richtung Davos.
13:22
See you in Davos!
Der Helikopter des US-Präsidenten, die Marine One, ist abgeflogen. Nächster Halt auf Verlangen: Davos!
13:20
Trump kurz bevor er in die Marine One steigt
Donald Trump richtet einige Worte an die Menschen, die ihn auf dem Rollfeld empfangen. Was er genau gesagt hat, ist noch nicht überliefert. Ob dem US-Präsidenten wohl kalt ist?


13:08
Trump verlässt die Air Force One
Der US-Präsident hat Schweizer Boden betreten. Nun steigt er in die Marine One um, um nach Davos zu fliegen.


13:05
Trump lässt auf sich warten
In der Tür der Air Force One ist Stabschefin Susie Wiles zu sehen, Donald Trump ist bislang noch nicht zu sehen.
12:51
In diesem Moment schiebt sich eine Maschine der British Airways ins Bild ...
... das ist wahrscheinlich der Auftritt ihres Lebens.
12:46
Helikopter steht bereit
Die Marine One steht bereit: In wenigen Momenten wird Donald Trump in den Helikopter steigen, der ihn nach Davos fliegen wird.
12:39
US-Präsident Trump landet am Flughafen Zürich
US-Präsident Donald Trump ist am Mittwoch am Flughafen Zürich gelandet. Die Air Force One setzte um 12 Uhr 36 auf Schweizer Boden auf. (sda)
Donald Trump in der Schweiz
10 Bilder
Am Mittwochmittag ist der US-Präsident Donald Trump in Zürich gelandet.
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12:31
Trump über Schaffhausen
Der US-Präsident wird in rund zehn Minuten in Zürich landen. 87'803 Menschen verfolgen aktuell den Flug auf Flightradar.
12:25
Auf den Strassen von Davos ist ein Trump-Imitator unterwegs
12:11
Lob für Rede von kanadischem Premier in Davos
Mit eindringlichen Worten auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos hat der kanadische Regierungschef Mark Carney bei den Teilnehmern ins Schwarze getroffen.

Der finnische Präsident Alexander Stubb lobte, Carney habe die beste Rede des Treffens gehalten. Er habe sowohl kanadische Werte betont, als auch die tiefgreifenden aktuellen Veränderungen in der Welt hervorragend eingeordnet, sagte Stubb.

Carney hatte am Vortag gesagt, das US-geführte globale Regierungssystem erlebe derzeit einen Bruch, der durch die Konkurrenz der Grossmächte und eine schwindende regelbasierte Ordnung gekennzeichnet sei.

Der kanadische Premier sprach einen Tag vor dem mit Spannung erwarteten Auftritt von US-Präsident Donald Trump. Carney nannte Trump nicht beim Namen. Gleichwohl gehen Beobachter davon aus, dass er vor allem den US-Präsidenten im Sinn hatte, der mehrfach angekündigt hatte, er wolle Kanada zum Teil der Vereinigten Staaten machen.

Kanada habe von der alten regelbasierten internationalen Ordnung profitiert, auch von der «amerikanischen Hegemonie», die unter anderem zu freien Seewegen, einem stabilen Finanzsystem und kollektiver Sicherheit beigetragen habe.

Nun habe sich eine neue Realität etabliert, sagte Carney. Die Mächtigen nutzten verfolgten ihre Interessen mit wirtschaftlicher Integration als Druckmittel. Der Regierungschef warnte vor Beschwichtigungsversuchen. Länder wie Kanada könnten nicht länger hoffen, dass Anpassung Sicherheit schafft.

«Die Frage für mittelgrosse Mächte wie Kanada ist nicht, ob wir uns an diese neue Realität anpassen sollen. Wir müssen. Die Frage ist, ob wir uns anpassen, indem wir einfach höhere Mauern bauen – oder ob wir etwas Ambitionierteres tun können.» (sda/dpa)
12:10
Nato-Chef Rutte lobt Trump beim WEF
Nato-Generalsekretär Mark Rutte hat US-Präsident Donald Trump beim Weltwirtschaftsforum in Davos gelobt. «Wir können froh sein, dass er da ist, denn er hat uns in Europa dazu gezwungen, uns zu engagieren (...) und uns mehr um unsere eigene Verteidigung zu kümmern».

Das sagte Rutte bei einer Podiumsdiskussion. Dafür sei die im Juni beschlossene Erhöhung der Verteidigungsausgaben auf 3,5 Prozent des jeweiligen Bruttoinlandsprodukts, plus 1,5 Prozent für andere verteidigungs- und sicherheitsrelevante Bereiche, entscheidend gewesen.

«Ich bin fest davon überzeugt: Ohne Donald Trump hätten wir diese Entscheidungen nicht getroffen, und sie sind insbesondere für die europäische und kanadische Seite der Nato von entscheidender Bedeutung, um in der Welt nach dem Kalten Krieg wirklich erwachsen zu werden.»

Trump wollte selbst am Nachmittag eine Rede in Davos halten. (sda/dpa)



11:54
Trump nähert sich der Schweiz
Aktuell befindet sich der US-Präsident über Frankreich. Die Landung in Zürich erfolgt ungefähr um 12.50 Uhr.
11:34
Bessents Bodyguards wimmeln watson-Reporter ab
11:27
Trump-Fan in Davos
«Trump sollte Grönland, Venezuela, Kanada und definitiv Kuba übernehmen»witzelt ein amerikanischer Investmentbanker und Trump-Supporter in Davos.
10:50
SVP-Nationalrat Büchel über Trump
«Ich bin gespannt, wie sich Trump äussern wird»sagt Aussenpolitiker Roland Rino Büchel. Auch interessieren den SVP-Politiker die Reaktionen auf den Auftritt.
10:43
Trump über dem Atlantik
Die Ersatzmaschine mit Donald Trump an Bord befindet sich über dem Atlantik, nähert sich aber dem europäischen Festland. Die Landung in Zürich dürfte zwischen 13 und 14 Uhr erfolgen. Der Flug des US-Präsidenten wird aktuell von 13'000 Menschen verfolgt.

screenshot: flightradar 24
10:02
Vertreter der USA und Russlands verhandeln in Davos
Vertreter Russlands und der USA haben am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos über bilaterale Beziehungen und eine Friedensregelung für die Ukraine gesprochen.

An dem Treffen am Dienstagabend nahmen nach Moskauer Medienberichten der US-Sondergesandte Steve Witkoff, der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, und der russische Unterhändler Kirill Dmitrijew teil.

Ergebnisse wurden nicht mitgeteilt. Witkoff äusserte sich nicht über seine sonst üblichen Kanäle. Vor einer Kamera der russischen Zeitung «Iswestija» sprach er von einem «sehr positiven Treffen».

Bisher vor allem Gespräche mit der ukrainischen Seite


Trump will den seit fast vier Jahren andauernden Krieg in der Ukraine beenden. Seine Unterhändler haben bislang vor allem mit der ukrainischen Seite gesprochen. Die europäischen Staaten waren an einigen Gesprächsrunden beteiligt. Die russische Führung von Kremlchef Wladimir Putin nimmt nicht direkt teil, ist aber durch den Draht zu Witkoff und Kushner eingebunden.

US-Präsident Trump wird inmitten des Konflikts wegen seiner Ansprüche auf Grönland heute Nachmittag als Redner in Davos erwartet. (sda/dpa)
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9:49 Uhr: Praktisch an jeder Ecke in Davos ist die Polizei präsent
von Kilian Marti
9:44
Graubünden begrüsst Trump mit diesem Insta-Post
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Scharfschützen sichern das WEF-Gelände
von Yann Lengacher
Die Sicherheitsbedingungen in Davos sind enorm. Die Hauptstrasse vor dem Kongresszentrum ist abgesperrt. Und auf den Dächern stehen schon Scharfschützen bereit.
9:20
Trump «drei Stunden verspätet»
Aufgrund einer Flugzeugpanne wird Donald Trump verspätet in Davos eintreffen. Laut Finanzminister Scott Bessent hat Trump gemäss «derzeitigem Zeitplan» drei Stunden Verspätung. Gemäss dem ursprünglichen WEF-Programm sollte Trump um 14.30 Uhr eine Ansprache im Kongresszentrum halten. Die Landung in Zürich dürfte aufgrund der Verspätung zwischen 13 und 14 Uhr stattfinden. (sda)
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9:13 Uhr:
von Kilian Marti
watson ist live am WEF vor Ort.
9:04
US-Finanzchef Bessent: «Parmelin ist wirtschaftlich sehr versiert»
US-Finanzminister Scott Bessent hofft, mit der Schweiz ein für US-Bürger «faires Abkommen» zu schliessen. Laut Bessent ist für Mittwoch in Davos GR mit Bundespräsident Guy Parmelin ein Treffen geplant.

Parmelin sei wirtschaftlich sehr versiert, sagte Bessent am Mittwochmorgen am Rande des Weltwirtschaftsforums (WEF). Er kenne ihn seit 2025 und habe mit ihm eine «sehr gute Beziehung». Er sei überzeugt, dass dank Parmelins Führungseigenschaften ein Abkommen, das für US-Bürger fair sei und für anhaltenden Wohlstand sorge, in Reichweite sei.


Die Schweiz sei eine industrielle Hochburg, sagte Bessent weiter. Er sei jedoch besorgt, dass sie sich der EU annähern könnte und die «europäische Bürokratie» die Schweizer Wirtschaft schwächen könnte.

Weiter kritisierte er europäische Produktstandards, die den Import von US-amerikanischen Gütern erschwere. Diese Handelshürden müssten abgebaut werden. (sda)
6:43
Trump ist wieder auf dem Weg nach Davos
Donald Trump befindet sich nach der kurzzeitigen Rückkehr nach Washington wieder auf dem Weg in die Bündner Berge. Laut CNN ist vor kurzem ein Ersatzflugzeug mit dem US-Präsidenten an Bord Richtung Europa abgehoben.

Die Air Force One, das Standardflugzeug des US-Präsidenten, musste zuvor wegen eines technischen Problems umkehren. (con)
5:14
Trumps Flugzeug muss auf dem Weg nach Davos umkehren
Die Maschine von US-Präsident Donald Trump und seinem Team hat auf dem Flug zum Weltwirtschaftsforum (WEF) nach Davos kehrt gemacht und sich auf den Rückweg Richtung Washington begeben. Kurz nach dem Start am späten Abend (Ortszeit) habe die Besatzung an Bord der Air Force One ein «kleines elektrisches Problem» festgestellt, teilte Trumps Sprecherin Karoline Leavitt mitreisenden Journalisten mit. Aus Vorsicht kehre man daher um, lande auf dem Militärflugplatz Joint Base Andrews nahe der US-Hauptstadt Washington und steige in ein anderes Flugzeug um, hiess es.

Die Nachricht von der unplanmässigen Umkehr des Flugzeugs wurde etwa eine Stunde nach dem Start der Maschine publik. Trumps Ankunft in Davos, wo er am frühen Nachmittag (Ortszeit) eine Rede halten soll, dürfte sich damit verzögern. (sda/dpa)
19:41
Kanadas Premier Carney spricht am WEF klare Worte
Kanadas Premierminister Mark Carney hat am Weltwirtschaftsforum in Davos seine erste Rede im Amt gehalten und sich deutlich zur veränderten Weltordnung geäussert. Mittelgrosse Staaten wie Kanada müssten lernen, für sich selbst einzustehen, sagte Carney. «Sonst landen wir auf der Speisekarte.» Voraussetzung dafür sei die Erkenntnis, dass die bisherige Ordnung nicht mehr gelte. Ziel müsse mehr wirtschaftliche Eigenständigkeit sein, ohne internationale Zusammenarbeit aufzugeben. Diese müsse breiter abgestützt und weniger starr gedacht werden.

Zum Streit um Grönland stellte sich Carney klar auf die Seite Kopenhagens und Nuuks. «Wir stehen Seite an Seite mit Dänemark und Grönland», sagte er. Den Einsatz von Zöllen als politisches Druckmittel lehnte er ausdrücklich ab. Damit reagierte er auch auf jüngste Aussagen von US-Präsident Donald Trump zur Rolle Grönlands.

Zum Abschluss bestätigte Carney, dass Kanada eine Einladung zu einem von Trump angekündigten Gaza-Friedensrat erhalten habe. Zunächst müsse jedoch geklärt werden, wie dieses Gremium ausgestaltet werde. In der anschliessenden Diskussion äusserte sich Carney auch zur Nato und sagte, das Bündnis stehe vor der Herausforderung, sich an die neue Weltlage anzupassen, sei dabei aber auf dem richtigen Weg. (mke)

18:57
Schweiz unterzeichnet in Davos Vereinbarung mit Golfstaaten-Rat
Aussenminister Ignazio Cassis hat am Dienstag in Davos GR im Rahmen des Weltwirtschaftsforums (WEF) eine Vereinbarung mit dem Golfkooperationsrat unterzeichnet. Diese sieht vor, den Dialog zwischen Bern und dem sogenannten Golfrat zu intensivieren.

Der Austausch konzentriere sich auf gemeinsame Interessen, insbesondere in den Bereichen Sicherheit, Geopolitik, Energie, Wirtschaft und neue Technologien, sagte ein Sprecher von Cassis' Departement auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Das sogenannte Memorandum of Understanding sei ein rechtlich nicht bindendes Instrument.

Die Schweiz betrachtet den Golfkooperationsrat (GCC) als wichtigen Partner, sowohl in politischer als auch in wirtschaftlicher Hinsicht, wie es weiter hiess.

Der Rat umfasst sechs der sieben Staaten der arabischen Halbinsel. Es sind: Bahrain, Katar, Kuwait, Oman, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate. (sda)
18:39
SNB-Präsident warnt vor Vertrauensverlust bei Zentralbanken
Der Präsident der Schweizerischen Nationalbank (SNB), Martin Schlegel, hat am Weltwirtschaftsforum (WEF) vor einem raschen Verlust von Vertrauen und Glaubwürdigkeit bei Zentralbanken gewarnt. Vertrauen sei über Jahre schwierig aufzubauen, lasse sich aber sehr leicht verspielen, sagte Schlegel am Dienstag in einer Diskussionsrunde in Davos.

Voraussetzung für Glaubwürdigkeit sei, dass Zentralbanken konsequent ihr Mandat erfüllten, insbesondere die Sicherung der Preisstabilität, sagte Schlegel. Vertrauen und Glaubwürdigkeit seien für alle Notenbanken zentral, um langfristig Wohlstand und Wachstum zu ermöglichen.

Auf Fragen zur Situation in den USA mit dem erbitterten Streit zwischen US-Präsident Donald Trump und Fed-Chef Jerome Powell sowie zu möglichen Auswirkungen eines Führungswechsels wollte sich Schlegel nicht konkret äussern. Er könne die US-Notenbank nicht kommentieren, betonte er.

Weiter sagte Schlegel, dass die SNB über alle notwendigen geldpolitischen Instrumente - Zinspolitik und Devisenmarktinterventionen - verfüge, um ihr Mandat zu erfüllen. Ein Bedarf nach zusätzlichen oder neuen Instrumenten bestehe aus seiner Sicht nicht. (awp/sda)
17:38
Parmelin weibelt am WEF für Gleichbehandlung mit EWR-Staaten
Bundespräsident Guy Parmelin hat am Dienstag bei den europäischen Partnern eine Ausnahme von allfälligen EU-Stahlschutzmassnahmen gefordert. Weiter brachte er die Verhandlungen für ein aktualisiertes Freihandelsabkommen mit China voran.

Die europäischen Partner - unter anderem EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen - hätten Kenntnis vom Anliegen der Schweiz genommen, sagte Parmelin am Dienstag in Davos am Rande des Weltwirtschaftsforums an einem Medienanlass. Er forderte, dass die Schweiz gleich behandelt werde wie die Staaten des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR).

Bei einem Treffen mit einer chinesischen Delegation kamen die Fortschritte für die Aktualisierung des bestehenden Freihandelsabkommens zur Sprache.
Eine vierte Verhandlungsrunde soll im März stattfinden. Parmelin hoffe noch dieses Jahr das Dossier abschliessen zu können.

Die geopolitischen Spannungen zwischen den USA und Europa wegen Grönland seien bei den Treffen nicht zur Sprache gekommen, sagte der Bundespräsident auf Fragen von Journalisten. (sda)


16:14
Parmelin spricht am WEF mit von der Leyen über EU-Stahlmassnahmen
Bundespräsident Guy Parmelin hat sich am Dienstag in Davos GR mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen über Stahlschutzmassnahmen der EU unterhalten. Weiter sprachen sie über die nächsten Schritte der angestrebten bilateralen Abkommen.

Er habe gefordert, dass die Schweiz betreffend der geplanten Stahlschutzmassnahmen der EU gleich behandelt werde wie die Staaten des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR), schrieb der Bundespräsident auf der Plattform X. Die EU plant, ihre Stahlindustrie aufgrund der weltweiten Überkapazitäten zu schützen. Die Schweizer Stahlindustrie wäre von den Massnahmen betroffen.

Parmelin traf die Kommissionspräsidentin im Kongresszentrum des Weltwirtschaftsforums (WEF) in der Bündner Berggemeinde.

Auch der Ratifizierungsprozess der ausgehandelten Abkommen zwischen der Schweiz und der EU sei besprochen worden, sagte von der Leyens Sprecherin der Nachrichtenagentur Keystone-SDA auf Anfrage. Die Abkommen sollen im Frühjahr in Brüssel unterzeichnet werden.

Weiter kam gemäss der Sprecherin der EU-Zivilschutzmechanismus zur Sprache. Die Schweiz aktivierte diesen Mechanismus nach der Brandkatastrophe der Silvesternacht in der Walliser Gemeinde Crans-Montana. Als Reaktion boten mehrere Staaten der EU ihre Hilfe an. Verletzte wurden in Spitälern nach Frankreich, Deutschland, Italien und Belgien verlegt. (sda)
15:33
Katy Perry und Justin Trudeau gemeinsam am WEF
Am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos haben sich Popstar Katy Perry und der frühere kanadische Premierminister Justin Trudeau gemeinsam gezeigt. Das Paar erschien Hand in Hand im Bündner Ferienort und sorgte abseits der politischen Debatten für Aufmerksamkeit.

Trudeau, der seit März 2025 nicht mehr im Amt ist, sprach am Dienstag vor rund 200 Teilnehmenden über kulturellen Einfluss und diplomatische Überzeugungskraft. Begleitet wurde er dabei von Perry, die sich dem formellen Rahmen des WEF angepasst zeigte. Die Sängerin trat in einem zurückhaltenden, eleganten Outfit auf, während Trudeau im klassischen dunklen Anzug erschien.

Die Beziehung der beiden ist seit mehreren Monaten bekannt. Nach ersten Spekulationen bestätigten sie ihr Verhältnis Ende 2025. Im Dezember machte Perry die Partnerschaft auch auf sozialen Medien öffentlich. (mke)

14:13
Selenskyj knüpft Davos-Besuch an Bedingungen
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat einen Besuch beim Weltwirtschaftsforum in Davos von möglichen Vertragsunterzeichnungen oder weiteren Hilfszusagen abhängig gemacht.

«Wenn die Dokumente fertig sind, dann wird es ein Treffen (mit US-Präsident Donald Trump) und eine Reise geben», sagte der Staatschef Journalisten, wie mehrere örtliche Medien übereinstimmend berichteten. Er werde auch reisen, wenn es Zusagen für weitere Unterstützung im Energiebereich oder zusätzliche Flugabwehrsysteme gebe. «Doch bisher habe ich in der Ukraine einen Auftrag, und für mich ist es essenziell, hier alle Dienste zu koordinieren», fügte Selenskyj hinzu.

Kiew hofft im Rahmen eines grösseren US-Friedensplans auf die Unterzeichnung von Abkommen über Sicherheitsgarantien und einen milliardenschweren Wiederaufbauplan mit den USA. Die Gespräche darüber stockten aber zuletzt. Die Ukraine wehrt sich seit knapp vier Jahren mit westlicher Hilfe gegen eine russische Invasion. (sda/dpa)
13:24
China fordert in Davos mehr Austausch statt Streit
Der Handelsstreit zwischen Peking und Washington hielt die Weltwirtschaft in Atem. In Davos warnt Chinas Vize-Ministerpräsident vor einer Bedrohung des globalen Handelssystems.

Angesichts der Handelsstreitigkeiten mit den USA hat China beim Weltwirtschaftsforum mehr Austausch gefordert. Im vergangenen Jahr hätten die Wirtschafts- und Handelsbeziehungen beider Länder einige Aufs und Abs erlebt, sagte Vize-Ministerpräsident He Lifeng in Davos. Lösungen sollten nicht durch Konfrontation, sondern durch Beratungen gesucht werden, erklärte He.

Die Volksrepublik sei ein Handelspartner aller Länder und kein Rivale, sagte der Chinese weiter. Parallel mahnte er in seiner Rede, dass das multilaterale Handelssystem vor ernsthaften Herausforderungen stehe. Bestimmte Nationen verstiessen mit einseitigen Praktiken und Handelsabkommen gegen die Regeln der Welthandelsorganisation, erklärte er, ohne einzelne Länder zu nennen.

China hatte in der Vergangenheit immer wieder Sanktionen der EU oder Zölle der USA als einseitige Massnahme kritisiert. He, der als Vertrauter von Staats- und Parteichef Xi Jinping gilt, hatte die chinesische Delegation in den zurückliegenden Zoll-Verhandlungen mit den USA angeführt. (sda/dpa)
12:53
Von der Leyen: EU steht kurz vor Handelsdeal mit Indien
Die EU und Indien ringen bereits seit Jahren um den Abschluss eines Freihandelsabkommen. Nun steht offensichtlich ein Durchbruch bevor.

Die EU und Indien steuern nach Angaben von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen auf den Abschluss der Verhandlungen über eine riesige neue Freihandelszone zu. «Wir haben noch Arbeit vor uns - aber wir stehen kurz vor einem historischen Handelsabkommen», sagte sie beim Weltwirtschaftsforum in Davos.

Dieses würde einen Markt mit zwei Milliarden Menschen schaffen, der dann fast ein Viertel der weltweiten Wirtschaftsleistung ausmachen würde. «Manche nennen es die Mutter aller Deals», ergänzte von der Leyen mit Blick auf das geplante Abkommen.

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur könnte der Abschluss der Verhandlungen bereits in der kommenden Woche bei einem EU-Indien-Gipfel in Neu-Delhi verkündet werden. Von der Leyen und EU-Ratspräsident Antonio Costa reisen dazu schon am kommenden Wochenende in das Land. (sda/dpa)
12:50
Trump plant am Donnerstag Ankündigung zu «Friedensrat»
Ungeachtet der zurückhaltenden Rückmeldungen europäischer Verbündeter plant US-Präsident Donald Trump für diesen Donnerstag eine Ankündigung zu seinem «Friedensrat».

Diese sei für 10:30 Uhr in Davos avisiert, wie das Weisse Haus mitteilte. Medienberichten zufolge will Trump dann die sogenannte «Charta des Friedensrates» unterzeichnen.

Das Format dürfte am Rande des derzeitigen Weltwirtschaftsforums in Davos stattfinden. Dort wird Trump am Mittwoch zu einer Rede vor internationalem Publikum erwartet.

Deutschland und Frankreich reagierten bislang verhalten auf die Einladung zum neu geschaffenen Gremium. Unter anderem wurden zudem EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, Kremlchef Wladimir Putin, der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan, und Polens rechtskonservativer Präsident Karol Nawrocki eingeladen. (sda/dpa)
12:48
Bundespräsident Parmelin will Handelsabkommen mit China erneuern
Bundespräsident Guy Parmelin will die Beziehungen zu China pflegen und ausbauen. Er traf sich am Dienstagvormittag mit dem chinesischen Vize-Premierminister He Lifeng in Davos am Rande des WEF.

Der Austausch sei wichtig gewesen, schrieb der Bundespräsident auf der Plattform X. Lifeng gilt als zentraler Akteur innerhalb der chinesischen Regierung für die internationalen Handelsbeziehungen.

Wirtschaftsminister Parmelin möchte das bestehende Handelsabkommen mit Peking optimieren, wie er vergangene Woche an der Albisgüetli-Tagung der SVP sagte. Im besten Fall könnten die Verhandlungen dieses Jahr abgeschlossen und das neue Freihandelsabkommen unterschrieben werden.

An der Tagung seiner Partei sagte Parmelin weiter, dass die Schweiz mit allen grossen Handelspartnern möglichst gute Beziehungen pflegen müsse. Die Zukunft der Schweiz hänge von der Diversifizierung ihrer Märkte ab. (sda)
12:45
Von der Leyen nennt am WEF US-Zolldrohungen einen «Fehler»
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat in Davos GR die beabsichtigten Zusatzzölle der USA aufgrund der Grönland-Krise als «Fehler» bezeichnet. Weiter kündigte sie Investitionen in Grönland sowie eine aktualisierte Arktisstrategie an.

Mit Blick auf die Drohungen aus Washington warnte von der Leyen in ihrer Ansprache am Weltwirtschaftsforum (WEF) davor, in eine «gefährliche Abwärtsspirale zu stürzen». Die EU würde «fest, vereint und mit Augenmass» reagieren.

Weiter erinnerte sie an den im Juli 2025 getroffenen Handelsdeal zwischen den USA und der EU. «Ein Deal ist ein Deal. Und wenn Freunde sich die Hände schütteln, muss das etwas bedeuten.»

Die Kommissionspräsidentin hielt fest, dass die Souveränität und Integrität der Territorien Grönlands und des Königreichs Dänemark nicht verhandelbar seien. Sie wolle aber zusammen mit den USA an einem arktischen Sicherheitskonzept arbeiten. Zudem strebe sie einen «massiven europäischen Investitionsschub» für Grönland an. (sda)

12:43
Bundespräsident dankt bei WEF-Eröffnung für Crans-Montana-Hilfe
Bundespräsident Guy Parmelin hat seine Eröffnungsrede am Weltwirtschaftsforum mit einem Dank für die internationale Unterstützung und Solidarität bei der Brandkatastrophe von Crans-Montana VS begonnen. Es sei beeindruckend, wie sowas die Zusammenarbeit stärken könne.

Es sei eindrucksvoll, in welchem Masse die Katastrophe Energien mobilisieren und über alle Widrigkeiten hinweg vereinen konnte, sagte Parmelin am Dienstagvormittag im Davoser Kongresszentrum bei der Eröffnung des Weltwirtschaftsforums (WEF).

Diese Einheit müsse über einzelne Ereignisse hinausgehen, so dramatisch sie auch sein mögen. Er wünsche sich eine solche Einheit zwischen den Ländern, damit tragfähige und dauerhafte Lösungen für die «Herausforderungen unserer Zeit» gefunden würden.

Davon gäbe es einige - als Beispiele nannte er die Ukraine und Gaza, den Sudan und jene in Venezuela und im Iran. Das WEF und seine hochrangigen Gäste in diesem Jahr würden jedoch bezeugen, dass die Welt bereit sei, im Dialog die Institutionen zu stärken und damit die Herausforderungen zu bewältigen. (sda)
11:13
Selenskyj bleibt vorerst in der Ukraine
Der ukranische Präsident Wolodymyr Selenskyj reist vorerst nicht ans WEF nach Davos, wie der CNN-Reporter Barak Ravid berichtet. Grund dafür seien die massiven Luftangriffe, die Russland derzeit auf die Ukraine fliege. Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass Selenskyj im Verlauf der Woche doch noch in die Schweiz kommt.

10:30
Jetzt startet das WEF offiziell
Um 10.30 wird das WEF offiziell eröffnet. Den Beginn macht Bundespräsident Guy Parmelin mit seiner Begrüssungsrede. Weiter sprechen auch WEF-Präsident Børge Brende und die Co-Stiftungsratspräsidenten André Hoffmann von Roche sowie Larry Fink von Blackrock.
10:26
Putins Sondergesandter in Davos angekommen
Wladimir Putins Sondergesandter Kirill Dmitriev ist nun ebenfalls in Davos, wie der Russe auf X schreibt. Wie die Nachrichtenagentur Reuters schreibt, sind beim WEF Gespräche mit US-Vertretern geplant.

9:52
Amnesty International: Europa muss Trump die Stirn bieten
Europa müsse aufhören, US-Präsident Donald Trump besänftigen zu wollen - vielmehr müsse man ihm die Stirn bieten, genau so wie anderen «Tyrannen», die die regelbasierte Weltordnung zerstören. Dazu rief die Generalsekretärin von Amnesty International am WEF auf.

«Wir brauchen viel mehr Widerstand», betonte Agnès Callamard am Rande des Weltwirtschaftsforums WEF in Davos am Montag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Ihrer Meinung nach steht die Glaubwürdigkeit Europas auf dem Spiel.

Callamards Empfehlungen kommen, nachdem Trump am Sonntag erneut bekräftigt hatte, die USA würden sich Grönlands auf die eine oder andere Weise bemächtigen.

Die Generalsekretärin der Menschenrechtsorganisation forderte die Regierungen auf, Mut zu zeigen und Nein zu sagen. Sie müssten aufhören zu glauben, dass man mit Tyrannen verhandeln könne. Die Regierungen müssten aufhören zu denken, dass man die Regeln der Raubtiere akzeptieren könne, ohne selbst ihr Opfer zu werden.

Seit Donald Trump vor einem Jahr ins Weisse Haus zurückgekehrt sei, habe er «eine ganze Reihe von Entscheidungen getroffen, die zum Zusammenbruch vieler Regeln in der Welt geführt» hätten, während Russland das System durch «den Angriff auf die Ukraine» zerstört habe, erklärte sie.

Die Tatsache, dass die nach dem Zweiten Weltkrieg aufgebaute Weltordnung «heute ohne Plan B zerstört wird, nur um der Zerstörung der Regeln willen, sollte uns allen einen Schauer über den Rücken jagen», warnte Callamard.

Wenn aber Davos dank seines diesjährigen Schwerpunkts auf dem Dialog das Bewusstsein dafür schärfe, dass eine solche Zerstörung die Welt nur in den Abgrund stürzen könne, wäre das grossartig, meinte sie. Allerdings gebe es derzeit keinerlei Anzeichen für einen Dialog zwischen den Entscheidungsträgern der Welt. Ganz im Gegenteil, so Callamard. Es gebe Beweise für Einschüchterung.

Das europäische Projekt sei nicht nur ein wirtschaftliches, sondern auch eines der Werte und der Achtung der Rechtsstaatlichkeit, rief sie in Erinnerung. (sda/afp)

9:04
Trump kündigt Treffen zu Grönland in Davos an
Im Grönland-Konflikt zwischen den USA und Europa hat US-Präsident Donald Trump ein Treffen der beteiligten Parteien in Davos angekündigt.

Den avisierten Gesprächen sei ein Telefonat mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte vorangegangen, schrieb Trump auf seiner Online-Plattform Truth Social. Wer konkret an dem Treffen teilnehmen soll, liess der Republikaner offen.

Trump bekräftigte, dass die zu Dänemark gehörende Insel Grönland «von entscheidender Bedeutung» für die internationale Sicherheit und die nationale Sicherheit der USA sei. «Es gibt kein Zurück – darin sind sich alle einig!», schrieb Trump. Er will Dänemark dazu bringen, den USA die Arktisinsel zu verkaufen. Deutschland und weitere Staaten hatten daraufhin als Zeichen der Solidarität mit Dänemark Soldaten zu einer Erkundungsmission nach Grönland geschickt.

Der Republikaner kündigte dann am Samstag an, ab dem 1. Februar Strafzölle auf Waren aus einigen europäischen Nato-Ländern zu verhängen. Damit will er den Widerstand gegen einen Verkauf Grönlands an die USA brechen.

Sollte Trump die Zölle wirklich verhängen lassen, könnte die EU beispielsweise ebenfalls Sonderzölle verhängen. Im Raum stehen Extraabgaben auf Wareneinfuhren aus den USA im Wert von 93 Milliarden Euro (rund 86 Milliarden Franken) - etwa Flugzeuge, Motorräder, Rindfleisch, Whiskey und Zitrusfrüchte. (sda/dpa)
8:07
Das ist Trumps WEF-Programm
Am Mittwoch wird Donald Trump am WEF auftreten. Nun hat das Weisse Haus bekannt gegeben, wie sein Programm aussieht. Demnach wird der US-Präsident um 14.30 Uhr seine Rede halten. Danach gibt es bilaterale Treffen und einen Geschäftsempfang. Am Donnerstag soll es zudem eine Ankündigung zum neuen Friedensrat geben, bevor es wieder in die USA geht.
7:04
Guy Parmelin eröffnet WEF vor dem Hintergrund der Grönland-Krise
Bundespräsident Guy Parmelin hält am Dienstag vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen zwischen den USA und Europa die Eröffnungsrede des WEF. Mit Spannung werden zudem in Davos GR die Ansprachen Macrons und von der Leyens erwartet.

Aufgrund der geopolitischen Spannungen rund um Grönland könnte zwischen den USA und der EU ein Handelskonflikt eskalieren. Vor wenigen Tagen drohte US-Präsident Donald Trump Strafzölle von zehn Prozent auf Waren aus acht europäischen Staaten an, die jüngst Soldaten als Zeichen der Solidarität mit Dänemark zu einer Erkundungsmission nach Grönland geschickt hatten.

Mehrere europäische Staaten sowie die Spitzen der EU wiesen die Drohungen aus Washington zurück. Der Präsident des Europäischen Rats hat nun für Donnerstagabend ein Sondergipfeltreffen der 27 Staats- und Regierungschefs in Brüssel einberufen.

Macrons und von der Leyens Rede erwartet
In diesem Kontext werden der französische Präsident Emmanuel Macron sowie die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen ihre Reden an der Eröffnungszeremonie des Weltwirtschaftsforums (WEF) halten. Sie werden nach Parmelins Eröffnungsrede das Wort ergreifen.

Weitere hochrangige Sprecher sind gemäss dem Programm des WEF der kanadische Premierminister Mark Carney sowie der chinesische Vizepremierminister He Lifeng. Lifeng führte vergangenes Jahr die Verhandlungen im Zollkonflikt mit den USA. Weiter wird der US-amerikanische Finanzminister Scott Bessent einen Auftritt haben. Er ist teilweise für die Handelsbeziehungen der USA zuständig. (sda/dpa)

15:58
WEF-Direktor Zwinggi muss wegen Swissness verlängern
Um die Swissness zu bewahren, muss WEF-Direktor Alois Zwinggi beim Weltwirtschaftsforum verlängern. Eigentlich wird er noch in diesem Jahr pensioniert, doch aktuell ist Zwinggi der einzige Schweizer in der WEF-Geschäftsleitung und muss hier für Stabilität sorgen.

«Ich muss nachsitzen», scherzte Zwinggi im Gespräch mit Keystone-SDA. Eigentlich wird der WEF-Direktor im November 2026 pensioniert, derzeit deutet jedoch alles darauf hin, dass er bis 2028 im Amt bleibt.

Grund dafür ist die Zusammenarbeit zwischen dem WEF und der Schweiz. Als einziger Schweizer in der Geschäftsleitung sehe er sich in einer Botschafterrolle. Ziel sei es, Stabilität zu vermitteln und die langjährige Kooperation mit nationalen und regionalen Behörden fortzuführen. Eine Nachfolge müsse zwingend aus der Schweiz stammen.



14:44
Merz erwartet Treffen mit Trump am Mittwoch
Im Streit um Grönland will der deutsche Kanzler Friedrich Merz am Mittwoch auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos direkt mit US-Präsident Donald Trump sprechen.

«Ich will es nicht, aber wenn es nötig ist, dann werden wir natürlich auch unsere europäischen Interessen, auch unsere deutschen nationalen Interessen schützen», sagte Merz. Es werde sicherlich eine Gelegenheit für ein Treffen geben.

Merz machte deutlich, dass er die Sorge um militärische Sicherheit Grönlands in der längeren Perspektive ernst nehme.
Der Christdemokrat wies aber auch darauf hin, dass die USA einmal selbst mehr als 30.000 Soldaten auf Grönland hatten.

«Es sind zurzeit unter 200. Also offensichtlich ist die Bedrohungsanalyse auch der Vereinigten Staaten selbst nicht so dramatisch, wie sie im Augenblick vorgetragen wird. Was nicht heisst, dass sie nicht wieder grösser werden könnte», sagte der seit vergangenem Mai amtierende deutsche Regierungschef.

Trump will, dass die USA die Arktisinsel von Dänemark übernehmen, und verweist auf Sicherheitsinteressen.


10:28
Dänischer Wirtschaftsminister kommt nicht ans WEF
Der dänische Wirtschaftsminister Morten Bødskov kommt nicht wie geplant ans WEF. Dies bestätigte eine Sprecherin des Ministeriums gegenüber dem Blick. Die Rede ist von einem Terminproblem – weitere Details bleiben offen. Bødskov ist der einzige Vertreter Dänemarks, der ans WEF hätte reisen sollen.

7:27
Verteidigungsminister Pfister besucht mobilisierte Truppen in Davos
Verteidigungsminister Martin Pfister besucht heute in Davos GR die fürs WEF mobilisierten Truppen. Unter anderem im Hinblick auf den Besuch von US-Präsident Donald Trump wurden umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen getroffen.

Der Zuger reist zum ersten Mal als Bundesrat zum Weltwirtschaftsforum (WEF). Er wird am ersten Tag des Forums die Truppen in Begleitung des neuen Armeechefs Benedikt Roos besuchen, der Anfang des Jahres sein Amt angetreten hat.£


Armee und Polizei müssen dieses Jahr eine Rekordzahl an Persönlichkeiten schützen. Der Besuch von Donald Trump lockt unzählige weitere Teilnehmer in den Bündner Ferienort.

Insgesamt benötigen gemäss dem Gesamteinsatzleiter 123 Personen einen besonderen Schutz. Und 400 Gäste, darunter 64 Staatschefs – sechs davon aus G7-Ländern – geniessen völkerrechtlichen Schutz und erfordern entsprechende Massnahmen.

Die Armee unterstützt die Polizei mit 5000 Soldaten, die den teilweise gesperrten Luftraum überwachen, geschützte Personen transportieren und die Polizeikräfte am Boden und online unterstützen. Auch der Nachrichtendienst des Bundes und der Bundessicherheitsdienst sind im Einsatz.

Weitere Demonstrationen erwartet
Die Sicherheitsdienste müssen sich auch auf weitere Aktionen gegen Donald Trump einstellen. Für Montagabend ist eine Demonstration in Zürich geplant. Am Wochenende fanden bereits mehrere Kundgebungen statt.

Das Budget für die Sicherheitsvorkehrungen beläuft sich wie im letzten Jahr auf neun Millionen Franken. Die Sicherheit des US-Präsidenten dürfte zusätzliche Kosten verursachen, auch wenn die US-Delegation einen Teil davon mit eigenen logistischen Mitteln deckt.

Vier Bundesräte in Davos
Neben Pfister reisen drei weitere Bundesräte nach Davos. Bundespräsident Guy Parmelin wird das Forum am Dienstag offiziell eröffnen.

Der Waadtländer wird mit den Vertretern aus den USA sicherlich das Zollabkommen ansprechen. In diesem Dossier soll bis 31. März eine formelle Vereinbarung getroffen werden. Auch Finanzministerin Karin Keller-Sutter und Aussenminister Ignazio Cassis werden vor Ort sein.

Die Regierung reist wenige Wochen nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana VS in der Neujahrsnacht nach Davos. WEF-Präsident Borge Brende erklärte gegenüber den Medien, dass ein Moment gefunden werde, um den Opfern zu gedenken. (sda/con)
7:24
Heute beginnt das WEF
Herzlich willkommen zur watson-Berichterstattung zum WEF 2026 in Davos. Heute geht es los. Hier halten wir dich über alle Entwicklungen rund um das Forum auf dem Laufenden.

Zuletzt gaben diverse Dinge im Vorfeld des Treffens in den Bündner Bergen zu reden. So tut sich der Bundesrat trotz Gastgeberrolle bisher schwer, Termine mit anderen hochrangigen Politikern zu vereinbaren. Grund dafür ist der Besuch von Donald Trump in Davos – alle rechnen sich Chancen aus, mit dem US-Präsidenten zu sprechen und wollen dafür zeitlich flexibel bleiben. Mehr dazu gibt es hier:
Für Kritik am WEF sorgte die kurzfristige Einladung für den iranischen Aussenminister Abbas Araghtschi. Er ist Teil des Regimes, das vor wenigen Tagen Tausende Menschen massakrieren liess, weil sie gegen die iranische Regierung protestierten. Mehr dazu hier:
Das Weltwirtschaftsforum steht ansonsten im Zeichen von Donald Trump. Der streitbare US-Präsident kommt mitten in von ihm verursachten geopolitischen Spannungen mit Europa in die Schweiz. Dabei wird er vom nicht weniger kontroversen Berater Stephen Miller begleitet. Mehr Infos findest du hier:
(con)

Das Wichtigste

  • Seit Montag, 19. Januar, und bis Freitag, 23. Januar, findet das Weltwirtschaftsforum (WEF) 2026 in Davos statt.
  • Das Motto des WEF lautet dieses Jahr «A Spirit of Dialogue», eine Anspielung auf die herausfordernde geopolitische Lage. Auf dem Programm steht etwa die Frage, wie Kooperation trotz wachsender globaler Spannungen möglich bleibt.
  • Auch dieses Jahr werden wieder zahlreiche Staats- und Regierungschefs sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft und Gesellschaft erwartet. Unter anderem US-Präsident Donald Trump, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron oder Kanadas Premierminister Mark Carney.
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Diese Politikerinnen und Politiker kommen ans WEF
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Diese Politikerinnen und Politiker kommen ans WEF
Stargast des Weltwirtschaftsforums (WEF) ist wohl auch in diesem Jahr wieder Wolodymyr Selenskyj.
quelle: pd
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Lauter Protest gegen das WEF in Bern
Video: srf
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527 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Gurgelhals
19.01.2026 10:44registriert Mai 2015
Der Dänische Wirtschaftsminister macht das einzig Richtige. Hoffentlich tun ihm das spontan noch ein paar weitere Politiker gleich.
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Pebbles F.
19.01.2026 11:08registriert Mai 2021
Wer den Iranischen Despoten zum Fondueplausch einlädt und dem Rohling Trump den Hof macht, sollte sofort ins Schämdi-Eggeli stehen.
Danke, Morten Bødskov, mit solchen Typen spricht man nicht - es ist vernünftig, Anstand, Lösungsorientierung und Fairness anzustreben.
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TiDAL
19.01.2026 12:32registriert Juli 2023
man sollte trumps brief bezüglich nobelpreis auf der leinwand zeigen und ihn dann auslachen.
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