Schweiz
Luftfahrt

Fastkollision zwischen Tiger und Segelflugzeug im Aargau

Fastkollision zwischen Tiger und Segelflugzeug im Aargau

22.01.2019, 14:2922.01.2019, 20:49

Bei der Vorführung der Patrouille Suisse am Flugtag in Schupfart AG ist es im Sommer zu einer Fastkollision eines Jets mit einem Segelflugzeug gekommen. Dies geht aus einem Vorbericht der Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle SUST hervor.

Der schwere Vorfall (Airprox) ereignete sich am 30. Juni 2018 um 12.33 Uhr in einer Höhe von 1400 Metern über Meer über der aargauischen Ortschaft Zeiningen, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Vorbericht hervorgeht. Ein 50-jähriger deutscher Segelflugpilot war vom Flugplatz Winzeln-Schramberg im Schwarzwald aus für einen Rundflug gestartet.

Kunstflugvorführung

In einer Entfernung von 90 Kilometern Luftlinie vom Startort des Segelflugzeuges kam es über Schweizer Gebiet zu einer Fastkollision mit einem Tiger der Patrouille Suisse. Wie nahe sich die beiden Flugzeuge kamen, geht es dem Vorbericht noch nicht hervor. Der Jet befand sich bei einer Kunstflugvorführung im Verband.

Der Vorbericht enthalte eine kurze und provisorische Orientierung über den Hergang des schweren Vorfalls ohne Anspruch auf Vollständigkeit und ohne Schlussfolgerungen, heisst es darin. Die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle eröffnete eine Untersuchung. (whr/sda)

Aktuelle Polizeibilder

1 / 95
Aktuelle Polizeibilder: Lagergebäude durch Brand beschädigt
2.3.2020, Bremgarten (AG): Mehrere Feuerwehren rückten nach Bremgarten aus, nachdem ein Brand in einer Liegenschaft ausgebrochen war. Personen wurden keine verletzt. Die Kantonspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.bild: kapo Aargau
Auf Facebook teilenAuf X teilen

Die 4 schlimmsten Flugzeugabstürze und ihre Ursachen

Video: srf
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
6 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
6
«Die krasseste Erfahrung war, Leute in meinen Sachen rumlaufen zu sehen»
Mit gerade einmal 20 Jahren gründete Luna Hefti aus Stäfa ZH ihr eigenes Kleiderlabel. Sie druckt Shirts und Pullis mit Sprüchen in Schweizerdeutsch und ging damit auf TikTok viral. Heute, mit 23 Jahren, hat sie ihren eigenen Laden in Zürich. Wie sie es geschafft hat, ihren Brand aufzubauen, und was sie heute anders machen würde, verrät sie im Interview mit watson.
Luna, du hast dein Kleiderlabel vor 2 Jahren gegründet. Die Modebranche ist hart umkämpft, es gibt extrem viele Marken, warum hast du den Schritt trotzdem gewagt?
Luna Hefti: Meine Mutter hat tatsächlich immer gesagt, mach es nicht! (lacht) Sie sagte, es mache keinen Sinn, es gebe so viele Kleider und da hat sie natürlich recht. Aber ich wollte einfach Kleider machen, die ich selbst gerne trage, davon gab es nicht viele. Das war eigentlich meine Idee, von Anfang an, nicht irgendein Businessplan, sondern ich habe es aus Freude gewagt.
Zur Story