Schweiz
Obwalden

Feuerverbot in Wald und Waldesnähe in der ganzen Zentralschweiz

«Bräteln» im Wald ist nun in der ganzen Zentralschweiz verboten

Auch in den Kantonen Nid- und Obwalden ist am Freitagmittag ein absolutes Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe in Kraft getreten. Damit ist das «Bräteln» in der ganzen Zentralschweiz derzeit nicht erlaubt.
10.07.2026, 13:0510.07.2026, 13:05

Grund dafür ist die anhaltende Trockenheit, die zu einer grossen Brandgefahr in Wäldern und auf Wiesen führt, wie die Kantone Nid- und Obwalden auf ihren Webseiten schreiben. Bis auf den Widerruf durch die Behörden ist es verboten, im Wald und näher als 50 Meter am Waldrand Feuer zu entfachen, Höhenfeuer zu entzünden oder Streichhölzer und Raucherwaren wegzuwerfen.

Revierfoerster Christoph Hitz befestigt ein Schild mit der Aufschrift "Feuerverbot Waldbrandgefahr" im Wald von Greppen am Donnerstag, 26. Juli 2018. Wegen der anhaltenden Trockenheit haben  ...
In der Zentralschweiz gilt ein Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe.Bild: KEYSTONE

Somit sind das Grillieren und das Abbrennen von Feuerwerkskörpern untersagt. Auch Heissluftballone und «Himmelslaternen», die durch offenes Feuer angetrieben werden, müssen am Boden bleiben. Polizeilich bewilligte Feuerwerke auf dem See können unter Auflagen stattfinden.

Verstösse gegen das Verbot würden polizeilich geahndet, hiess es weiter. Kurze Gewitter würden die Situation nicht entschärfen. Die Lage entspanne sich frühestens nach einer intensiven Regenphase von mindestens zwei Tagen. Erst dann könne ein Verbot wieder ausser Kraft gesetzt werden.

Waldbrandgefahr in der ganzen Schweiz

Ebenfalls seit Freitag gilt auch in Schwyz und Zug ein absolutes Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe. Die Kantone Luzern und Uri hatten dieses bereits früher in Kraft gesetzt.

Gemäss aktuellen Daten des Bundesamts für Umwelt Bafu herrscht in der Schweiz nördlich der Alpen fast überall «Grosse Gefahr» eines Waldbrands, darunter auch in der Zentralschweiz. In Gebieten im Wallis, Graubünden und im Fürstentum Liechtenstein gilt die Gefahr gar als «sehr gross». (dab/sda)

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