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Ostschweiz

Asiatische Hornisse breitet sich in der Ostschweiz aus

Die Asiatische Hornisse breitet sich in der Ostschweiz aus

06.08.2026, 11:1706.08.2026, 11:17

Im Kanton St. Gallen haben sich in den vergangenen Tagen Meldungen über Asiatische Hornissen gehäuft. Neu entdeckt wurden die Tiere in Balgach, Goldach, Oberuzwil, Neckertal sowie in der Stadt St. Gallen.

ARCHIV - 09.08.2024, Hessen, Maintal: Eine Asiatische Hornisse sitzt auf ihrem Nest. Die Asiatische Hornisse gilt als invasive Art, ihre Stiche sind deutlich schmerzhafter als die heimischer Insekten. ...
Die Asiatische Hornisse breitet sich in der Schweiz weiter aus.Bild: keystone

Völker der Insekten ziehen von ihren gut sichtbaren Primärnestern in deutlich grössere Sekundärnester um, die meist hoch in Baumkronen liegen und nur schwer zu finden sind. Das schrieb das kantonale Amt für Natur, Jagd und Fischerei am Donnerstag in einer Mitteilung.

Der Kanton ruft dazu auf, entsprechende Funde zu melden. Je früher ein Nest entdeckt wird, desto grösser ist die Chance, die weitere Ausbreitung wirksam zu verlangsamen.

Asiatische Hornisse Europäische Hornisse
So unterscheiden sich die Asiatische und die Europäische Hornisse.Bild: stadt zürich

Die Asiatische Hornisse breitet sich gemäss Mitteilung seit einigen Jahren vom Westen der Schweiz Richtung Ostschweiz aus. «Nachdem 2024 das erste Nest im Kanton St. Gallen gefunden wurde, häufen sich in diesem Sommer die Nachweise deutlich.»

Die invasive Art jagt Honigbienen, Wildbienen und zahlreiche weitere Insektenarten. Dadurch kann sie die Biodiversität beeinträchtigen und Schäden in der Landwirtschaft verursachen. Für den Menschen ist sie grundsätzlich nicht gefährlicher als die einheimische Hornisse. Zur Aufzucht ihrer Brut benötigt sie grosse Mengen an Nahrung und kann ganze Bienenvölker erheblich schwächen oder zerstören. (dab/sda)

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