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14.06.2019, Berlin: Das Blaulicht eines Polizeifahrzeugs leuchtet vor einer leeren Straße an der Grenze der beiden Berliner Bezirke Kreuzberg und Mitte. Wegen der Entschärfung einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg in der Nähe des Alexanderplatzes wurde ein 300-Meter weiter Sperrbereich eingerichtet. Foto: Gregor Fischer/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ (KEYSTONE/DPA/Gregor Fischer)

In Winterthur kam es zu wüsten Szenen. symbolBild: DPA

Betrunkener mit Sturmgewehr liefert sich Verfolgungsjagd mit Polizei

Betrunken und mit einem Sturmgewehr bewaffnet hat sich ein 21-Jähriger am frühen Sonntagmorgen in Winterthur eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Selbst ein Schuss der Polizei konnte ihn nicht stoppen. Erst nach weiterer Flucht zu Fuss gelang die Festnahme.

Dabei wurde niemand verletzt, wie die Stadtpolizei Winterthur mitteilte. Ein Bekannter des Mannes rief kurz vor 3.30 Uhr die Polizei. Er befürchtete, dass der 21-Jährige das Sturmgewehr gegen Dritte oder sich selbst richten könnte.

Als die Polizei eintraf, hatte er sich bereits mit einem Auto davongemacht. Die Beamten lösten eine Fahndung aus. Wenig später entdeckte eine Patrouille den Gesuchten in seinem Auto und versuchte ihn zu stoppen. Der Mann floh aber mit übersetzter Geschwindigkeit und unter Missachtung der Verkehrsregeln. Die Polizeikräfte gaben einen Schuss ab.

Der 21-Jährige floh weiter und baute einen Selbstunfall. Dann setzte er die Flucht zu Fuss fort. Nach einer erneuten Fahndung hielt ihn die Polizei schliesslich widerstandslos an und nahm ihn fest. Sie stellte das Sturmgewehr sicher.

Der stark betrunkene Schweizer wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht, konnte dieses aber wieder verlassen. Er wurde verhaftet. Naben der Stadtpolizei Winterthur standen das Forensische Institut Zürich sowie der Unfall- und Beweissicherungsdienst der Kantonspolizei im Einsatz. (sda)

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