Schweiz
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Angeblicher Postchef nimmt Rentner in Basel 265'000 Franken ab

Ein Mann fuellt einen Aktenkoffer mit Tausendernoten und Zweihundert-Franken-Noten neben Schliessfaechern fotografiert in einem Safe einer Bank in Lugano am Mittwoch, 30 November 2016. (KEYSTONE/TI-PRESS/Gabriele Putzu)

A man fills a briefcase with 1000-franc and 200-franc banknotes next to lockers photographed in a safe of a bank in Lugano, Switzerland, on Wednesday, November 30, 2016. (KEYSTONE/TI-PRESS/Gabriele Putzu)

Bild: KEYSTONE

Eine unbekannte Täterschaft hat einem Rentner in Basel mit einer an sich bekannten Betrugsmasche 265'000 Franken abgeknöpft. Statt als Polizist gab sich der Täter jedoch als «Chef der Zentralen Postverwaltung» aus.

Der angebliche Postchef habe den 80-Jährigen immer wieder angerufen und ihm gesagt, dass sein Geld auf der Bank wegen Gangstern nicht mehr sicher sei, teilte die Basler Staatsanwaltschaft am Dienstag mit. Der Täter brachte den Rentner so weit, dass er ihm einen Fernzugriff auf das Bankkonto ermöglichte, vermeintlich um den Gangstern eine Falle zu stellen.

Nach einigen weiteren Anrufen konnte der Rentner seinen E-Banking-Account nicht mehr öffnen. Der Täter versprach ihm, einen neuen Code vorbeizubringen und wies ihn drohend an, die Angelegenheit für sich zu behalten.

Als der Betrogene nach einigen Tagen bei sei seiner Bank nachfragte, erhielt er schlechten Bescheid: Von seinem Konto wurden rund 265'000 Franken ins Ausland transferiert.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass es sich in diesem Fall um eine Täterschaft handelt, die nach einer weit verbreiteten Masche handelt. Zumeist geben sich solche Gauner als Polizisten, Kriminalbeamte oder Vertreter einer Behörde aus. Bei verdächtigen Anrufen solle die Polizei über die Notrufnummer 117 verständigt werden, rät die Staatsanwaltschaft. (aeg/sda)

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