Motorradfahrer in Genf von Auto zu Tode gerammt
Ein Motorradfahrer ist am frühen Sonntagmorgen in Genf an den Folgen eines Auffahrunfalls gestorben. Ein Autofahrer war mit voller Wucht auf das vor einer Ampel stillstehende Motorrad aufgefahren. Der Autofahrer wurde festgenommen, wie die Genfer Justizbehörden mitteilten.
Der Unfall ereignete sich um 3 Uhr auf der Route de Malagnou. Gemäss ersten Ermittlungen seien zwei Autofahrer mit hoher Geschwindigkeit auf dieser Strecke unterwegs gewesen, heisst es. Einer davon mit Jahrgang 1994 sei sodann hinten auf das Motorrad aufgefahren, das vor einer Ampel angehalten hatte.
Der Motorradfahrer mit Jahrgang 1996 sei schätzungsweise 100 Meter weit über die Strasse geschleudert worden. Er wurde ins Spital gebracht, wo er noch am Vormittag seinen Verletzungen erlag.
Der Fahrer des Unfallautos wird gemäss Communiqué von den Genfer Justizbehörden vernommen. Der aus Frankreich stammende Fahrer des zweiten Autos muss sich vor den französischen Behörden verantworten. (sda)
