Brand macht Asylunterkunft in Trimmis GR unbewohnbar
In einer Asylunterkunft in Trimmis GR ist am Freitagabend ein Brand ausgebrochen. Verletzt wurde niemand, das Gebäude ist jedoch vorläufig nicht mehr bewohnbar. Ein Bewohner steht im Verdacht, das Feuer vorsätzlich gelegt zu haben, wie die Kantonspolizei Graubünden am Samstag mitteilte.
Der Mann soll vor dem Brandausbruch mehrere Fensterscheiben des Gebäudes eingeschlagen haben.
Die Einsatzkräfte wurden kurz nach 18.35 Uhr alarmiert. Die Feuerwehr Calanda war schnell vor Ort und brachte die Flammen rasch unter Kontrolle.
Die Bewohnerinnen und Bewohner konnten das Gebäude selbstständig verlassen und blieben unverletzt. Sie wurden anschliessend in einer Ersatzunterkunft untergebracht. Am Gebäude entstand erheblicher Sachschaden.
Im Einsatz standen neben der Kantonspolizei und der Feuerwehr auch der Rettungsdienst Chur. Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Hergang aufgenommen. (sda)
