«Erheblich verletzt»: Mutterkühe greifen auf dem Flumserberg Wanderer an
Am Mittwochnachmittag wurde auf dem Flumserberg im Gebiet Tannenbodenalp ein Wanderer von einer Herde Mutterkühen angegriffen. «Der Mann gab an, dass er mit seinen beiden Kindern auf einem Wanderweg unterwegs war, als sie unvermittelt von der Kuhherde attackiert worden seien», schreibt die Kantonspolizei St.Gallen.
Die beiden Kinder hätten sich daraufhin in einen nahegelegenen Wald geflüchtet, der Vater wurde «erheblich verletzt», schreibt die Polizei weiter. Der 64-Jährige musste nach der Erstversorgung vor Ort von der Rega in ein Spital geflogen werden. Der Wanderweg wurde in der Zwischenzeit umzäunt.
Region warnt vor Mutterkühen
In den Bergen kommt es immer wieder vor, dass Wanderer von Mutterkühen verletzt werden. Der Kanton Graubünden hat deshalb Verhaltensempfehlungen herausgegeben. Diese besagen:
- Wanderer sollten mindestens 20 Meter Abstand zu Kühen bewahren.
- Hunde sind an der Leine zu führen.
- Lärm und unkontrollierte Bewegungen sollten Wanderer vermeiden.
- Kälber sollten unbedingt gemieden werden.
Zudem sollten Wanderinnen und Wanderer auf die Drohgebärden von Kühen achten. So sind etwa das Senken des Kopfes, das Scharren oder Brüllen klare Alarmsignale. (leo)
