Schweiz
Polizeirapport

Vermisste Stand-up-Paddler: Polizei birgt Leiche im Walensee

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Vermisste Stand-up-Paddler: Glarner Polizei birgt Leiche im Walensee

04.08.2026, 11:0504.08.2026, 12:11

Während der Suchaktion nach zwei vermissten Stand-up-Paddlern am Walensee haben die Einsatzkräfte eine Person in rund 100 Metern Wassertiefe leblos aufgefunden und geborgen. Die Identifikation der geborgenen Person steht noch aus.

«Die Suchmassnahmen, die durch Spezialisten der Kantonspolizei Zürich und die Seerettung durchgeführt werden, führten mittlerweile zum Auffinden einer Person», schrieb die Kantonspolizei Glarus am Dienstag in einer Mitteilung. Ob es sich dabei um einen der beiden Stand-up-Paddler handelt, die seit einem Sturm am Donnerstag vermisst werden, ist noch unklar.

«Wir gehen davon aus, dass es sich bei der toten Person um einen der vermissten Stand-up-Paddler handelt», sagte eine Sprecherin der Kantonspolizei Glarus auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Definitive Klarheit bringe aber erst die Identifikation der Person, die noch ausstehe.

Die Einsatzkräfte führen die Suchaktion gemäss Communiqué weiter. Sicherlich noch vermisst wird ein weiterer, 32-jähriger Mann aus Ungarn.

Vom Wellengang überrascht

Nach einem Sturm am Donnerstag wurden zwei Männer aus Ungarn im Alter von 32 Jahren vermisst. Die Männer gehörten zu einer fünfköpfigen Gruppe, die am Donnerstagnachmittag bei der Badestelle Gäsi am Walensee mit drei Stand-up-Paddle-Boards auf den See gefahren war. Mitten auf dem See sei die Gruppe von plötzlich aufkommendem starkem Wind und Wellengang überrascht worden, hiess es in einer früheren Mitteilung der Polizei.

Die drei Boards der Gruppe trieben durch den Sturm auseinander. Zwei Personen, von denen eine eine Schwimmweste trug, gelangten selbstständig ans Ufer. Eine weitere Person mit Schwimmweste wurde von der Seerettung aus dem Wasser geborgen.

Die beiden 32-jährigen Männer trugen gemäss den bisherigen Erkenntnissen keine Schwimmwesten und konnten nicht gut schwimmen, wie die Kantonspolizei Glarus bereits am Samstag mitgeteilt hatte. (sda)

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