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Aargauer mit 100-km/h-E-Bike von der Polizei gestoppt

Nicht schlecht staunte die Regionalpolizei Suret, als sie am Sonntag im aargauischen Gränichen den Lenker eines E-Bikes stoppten: Das selbstgebaute Velo war mit einem 5000-Watt-Motor ausgestattet.

Die Regionalpolizei Suret kontrollierte am Sonntag, den 13.06.2021 in Gränichen einen Lenker, welcher mit einem selbstgebauten E-Bike unterwegs war.

Der flinke Flitzer. Bild: Regionalpolizei Suret

«Es kann damit eine Geschwindigkeit um 100 km/h oder gar höher erreichen – eine detaillierte Expertise steht noch aus», so Thomas Zbinden, Chef der Regionalpolizei Suret, in der «Aargauer Zeitung».

Flugs stellten die Polizisten das Gefährt sicher und eröffneten ein Strafverfahren. Zbinden weiter:

«Wegen der Leistung und der zu erreichenden Geschwindigkeit wird das E-Bike als Motorrad klassifiziert und somit dürfte sich der Lenker nicht nur wegen eines Delikts, wie zum Beispiel des Frisierens eines Motorfahrrades zu verantworten haben, sondern wegen Fahren ohne Versicherungsschutz, ohne Fahrberechtigung und vielem anderen.»

Man rate unbedingt vor Eigenbauten dieser Art ab. Kommt es zu einem Unfall, könne eine allfällige Privathaftpflichtversicherung Regress nehmen – der Lenker bezahlt sämtliche Kosten selber. (red)

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