Mehrere Badeunfälle im Aargau: Ein Toter und ein Vermisster
Der erste Badeunfall ereignete sich am Freitagabend gegen 19 Uhr, wie die Kantonspolizei Aargau am Samstag mitteilte. Ein 35-jähriger Slowake, wohnhaft in der Region Möhlin, war demnach mit Kollegen im Rhein baden gegangen, als er plötzlich in Not geriet.
Mehrere Augenzeugen schlugen Alarm und meldeten, dass der Mann mutmasslich ertrunken sei. Der Rheinrettung der Feuerwehr Rheinfelden gelang es daraufhin, den Verunglückten mit einem Rettungsboot aus dem Wasser zu bergen.
Zusammen mit der eingetroffenen Ambulanz wurden umgehend Reanimationsarbeiten eingeleitet. Der Mann wurde ins Spital gebracht, wo er jedoch einige Stunden später verstarb, wie die Polizei berichtete.
In die Reuss gesprungen – und vermisst
Nur wenige Stunden später, kurz nach 23 Uhr, ging bei der Polizei die nächste Meldung ein: An der Reussbrücke in Gebenstorf war eine Person in die Reuss gesprungen und anschliessend nicht mehr aufgetaucht.
Die sofort eingeleiteten Suchmassnahmen, an denen diverse Polizeipatrouillen und ein Rettungshelikopter beteiligt waren, dauerten bis weit in die Nacht hinein an. Der 20-jährige Somalier, der im Kanton Thurgau wohnt, konnte nicht aufgefunden werden. Die Suchaktion dauerte am Samstagmittag an.
Ein dritter Vorfall ereignete sich in der Nacht: Um etwa 1 Uhr erhielt die Polizei die Meldung, wonach in Laufenburg ein Mann im Rhein um Hilfe schreie, da er offenbar keine Luft mehr bekomme. Ein rasch aufgebotenes Rettungsteam, das auch durch die deutsche Polizei unterstützt wurde, rettete den 43-jährigen Deutschen aus dem Fluss. Der Mann wurde ins Spital gebracht. (sda)
