Schweiz
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Stefan Blaettler, Praesident der Konferenz der kantonalen Polizeikommandanten, spricht waehrend einer Medienkonferenz zur Situation des Coronavirus, am Dienstag, 7. April 2020 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Stefan Blättler ist Präsident der Konferenz der Kantonalen Polizeikommandanten der Schweiz. Bild: KEYSTONE

Höchster Polizist: «Als Signalement reicht eine dunkle Hautfarbe nicht aus»



Der Präsident der Konferenz der kantonalen Polizeikommandanten, Stefan Blättler, hat sich in die Diskussion um Polizeiwillkür sowie Rassismus eingeschaltet. «Eine polizeiliche Kontrolle ist immer genau geregelt», sagte er dem «Blick» vom Dienstag.

«Es braucht einen Grund für die Kontrolle und ein Signalement», erklärte er. Zudem gebe es in einigen Städten gewisse Hotspots mit vielen illegalen Aktivitäten, da sei es die Pflicht der Polizei, Kontrollen durchzuführen. Als Beispiel nennt Blättler etwa Bern, wo auf der Schützenmatte viel mit Drogen gehandelt werde - häufig von Leuten aus Afrika.

Als Signalement reiche auch eine dunkle Hautfarbe nicht aus - es brauche mehr Details, betonte er. Gemäss den gesetzlichen Vorschriften dürfte ohnehin niemand nur wegen seiner Hautfarbe überprüft werden, hiess es weiter. «Ich würde sogar sagen, dass wir bei Personen mit dunkler Hautfarbe eher zurückhaltend sind und uns genau überlegen, ob wir die Kontrolle durchführen», führte der oberste Schweizer Polizist ausserdem aus. Schliesslich würden die Beamten bei ihren Handlungen nicht selten gefilmt.

Korrektes Handeln auch bei Demos

Um das sogenannte Racial Profiling bei der Polizei zu verhindern, beginne man schon in der Ausbildung mit konkreten Fallbeispielen. Zudem müssten Polizisten ein mehrstufiges Auswahlverfahren bestehen. Dabei würde genau das Verhalten und die Selbstbeherrschung geprüft. «Aber natürlich lernen auch wir nie aus», erklärte Blättler gegenüber dem «Blick».

Kritik wies er auch bezüglich der Einsätze bei den jüngsten Demonstrationen gegen Rassismus und Polizeiwillkür zurück, die trotz Coronavirus-Beschränkungen stattgefunden hatten. «Die Corona-Regeln gelten weiterhin. Aber wenn wir die Demonstration in dieser Grösse aufgelöst hätten, wären die Leute noch dichter zueinander gedrängt worden. Damit hätte man das Gegenteil der Regeln erreicht.»

Das Ziel der Coronavirus-Verordnung sei es, die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen, sagte der Beamte weiter. «Bei einer Auflösung der Demo hätte es Ausschreitungen geben können, möglicherweise mit Verletzten.» Dies könne nicht das Ziel der Verordnung sein, betonte Blättler. (cki/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Derdada 16.06.2020 12:49
    Highlight Highlight Was es meiner Meinung nach braucht ist Transparenz.

    Würden wir wissen wieviel Schwarze und wie viele Weisse jährlich untersucht werden und dazu noch wissen wie viele von denen jeweils etwas illegales gemacht haben, könnten wir die Situation analysieren.

    Dabei scheint mir noch wichtig, dass man darauf achtet wie gravierend das Verschulden ist.
    man findet fast immer etwas das nicht in Ordnung ist, wenn man nur genügend gründlich sucht.

    Solche Daten würde ich für eine kompetente Analyse brauchen.

    Ich würde mich freuen, wenn die Polizei von sich aus solche Analysen mache würde.
    • tobias spycher 17.06.2020 13:52
      Highlight Highlight Was soll das bringen? Was erhoffen Sie sich daraus? Haben Sie wirklich das Gefühl es werden in der Schweiz Personen ungerecht behandelt?

      Was wird denn als nächstes kommen? Analysen Mann / Frau? Alt / Jung?

      Wenn jemand verdächtig ist, soll er kontrolliert werden ohne Theater schluss aus!! Wenn er nichts zu befürchten hat, ist das doch kein Problem!
  • BlickvonAussen 16.06.2020 11:21
    Highlight Highlight Dass die Polizei unangenehme Aufgaben erledigen muss, ist nicht zu bestreiten. Jedoch denken und Verhältnismässigkeit sind nicht verboten.

    Winter, es schneit. Ich biete einen Kollegen ihn zum Bahnhof zu fahren. Weisse Fahrbahn, besonders neben der Fahrspur. Stau, ich entliesse mich zu wenden. Hinter mir ein Polizeiwagen. Wagen folgt, Busse! Sicherheitslinie überfahren. Wie soll ich eine Sicherheitslinie unter dem Schnee erkennen?
    Ich nenne dies ein Beitrag zur geforderten Quote an Busszetteln oder Selbstbefriedigung.
  • piranha 16.06.2020 10:29
    Highlight Highlight Erst einmal, bin ich stolz auf die Arbeit, die unsere Polizei leistet. Das sind top ausgebildete Leute auf einem hohen Niveau.

    Ausserdem: Finde mal in gewissen Hotspots von Kriminalität (wenn man das hierzulande überhaupt so nennen kann) so viele weisse wie schwarze Dealer. Da kommst du vielleicht auf einen von Zehn. Dass da vermehrt Andersfarbige kontrolliert werden, ist doch vollkommen logisch!
  • Winzig 16.06.2020 10:22
    Highlight Highlight die vier mal in meinem leben in denen ich von der polizei als fussgänger angehalten wurde waren jedes mal weil ich „dem signalement entspreche“. sucht die polizei nach einer dunkelhäutigen, ca 160 grossen, leicht untersetzten frau mit braunen augen und schwarzem gekraustem haar dann ist das nicht sexistisch oder rassistisch und auch nicht fatshamend sondern rein deskriptiv. wenn man NACH der kontrolle freundlich nachfragt warum man kontrolliert wurde erhält man immer eine freundliche antwort zurück.
  • samy4me 16.06.2020 10:21
    Highlight Highlight Auch hier in der Schweiz decken Polizisten ihre Einsatznummern ab, auch hier verweigern sie die Herausgabe des Namens, auch hier in der Schweiz gibt es Polizeigewalt und Willkür, auch hier bei uns lügen Polizisten über ihre Einsätze und vertuschen ihr Fehlverhalten, wenn nötig auch vor Gericht und unter Eid. Polizisten halten sich nicht ans Gesetz, egal welche Protokolle und Abläufe vorgegeben sind. Wer kann sich an das Smiley auf dem Gummigeschoss erinnern? Solche Dinge sind nicht normal, wir brauchen Bodycams und eine unabhängige Stelle die sich mit Polizeigewalt und Willkür befasst.
    • Mutzli 16.06.2020 11:01
      Highlight Highlight @samy4me

      Gerade das mit den Einsatznummern finde ich immer noch auf mehrere Arten bizarr: EInerseits weil es ein Rechtsbruch ist und klar signalisiert, dass sich diese Leute klar ihrer eigentlichen Verantwortung entziehen wollen und andererseits, weil das ja durch Journalisten sehr einfach festgehalten werden könnte.

      Wird aber praktisch nie thematisiert, obwohl das keineswegs selten vorkommt, wie ich sowohl als Teilnehmer an (bewilligten notabene) Demos feststellen konnte oder beim vorbeigehen an Polizei in Demovorbereitung hier in Bern am Bahnhof oder wo auch immer.
  • Saerd neute 16.06.2020 10:10
    Highlight Highlight Nun, ich würde als Polizist einen Schwarzen/ Weissen der am Bahnhof rumlungert auch eher kontrollieren als einen Schwarzen oder einen Weissen der in Arbeitskleidung im Arbeitsverkehr unterwegs ist.
    Irgendwie ist es auch logisch dass da die Hautfarbe nicht hauptentscheidend ist sondern auch das Verhalten und Aufenthaltsort der kontrollierten Person.
    • ulmo 16.06.2020 12:26
      Highlight Highlight Dies ist gerade das Problem: Was heisst denn herumlungern? Sich im öffentlichen Raum aufzuhalten ohne Geld auszugeben oder auf dem Weg irgendwohin zu sein.
      Wenn Leute stundenlang im Starbucks sitzen sind es brave Konsumenten, aber wenn sie das gleiche auf einem Platz machen, sind es verdächtige herumlungerer, welche von der Polizei schickaniert werden sollen.

      Der öffentliche Raum gehört uns allen und sich darin aufzuhalten solange man will ist keine Anfangsverdacht
    • tobias spycher 17.06.2020 13:57
      Highlight Highlight @ulmo Dann lassen Sie sich einfach kontrollieren wenn Sie nichts zu befürchten haben! Das ist doch kein Problem... Unverständlich diese Ansicht!
  • Frankygoes 16.06.2020 10:09
    Highlight Highlight Finden wir den strukturellen Rassismus in der Schweiz vor allem bei der Polizei? Find' ich jetzt gar vereinfachend..
    Wir haben schon auch unsere eigenen gesellschaftlichen Knackpunkte: das mit dem Migrationshintergrund, oder Bewerbungen z.B... heute oft nur online möglich, die standardisierte Absage kommt von einer anonymen do-not-reply-Adresse. ..oder in der Ausbildung. Lehrstelle finden. Oder in der Schule.. Eltern, die ihre Kinder in eine andere Schule verlegen, weil sie das Gefühl haben, dass ihr Sprössling benachteiligt wird, wenn zu viele Kinder von Migranten in der Klasse sind.
    • Rabbi Jussuf 16.06.2020 11:38
      Highlight Highlight Franky
      Kannst du dir vielleicht auch vorstellen, dass die Eltern ihr Kind aus der Schule nehmen, gerade wegen Rassismus? Dass also nicht die weissen Eltern die Rassisten sind, sondern die Familien der Migrantenkindern?
      Es gibt noch ein Dutzend andere Gründe, warum man sein Kind aus einer bestimmten Schule herausnimmt. Rassismus dürfte ganz selten sein.
      War wieder nichts mit dem strukturellen Rassismus in der Schweiz.
    • Frankygoes 16.06.2020 14:53
      Highlight Highlight Ich kann mir vieles vorstellen. Ich will keine Eltern als Rassisten hinstellen. Es geht mir vielmehr darum, dass sich Minderheiten bei uns nicht nur racial profiling ausgesetzt sehen, sondern auch beim Wohnungs- und Stellenmarkt oder der Bildung benachteiligt sind.
    • Rabbi Jussuf 16.06.2020 15:10
      Highlight Highlight Franky
      Wir haben es grad kürzlich diskutiert, dass es fast unmöglich ist strukturellen Rassismus zu messen. Es gab das Video auf watson, da wurde behauptet bei der Wohnungssuche würden Personen mit ausländisch klingendem namen 10% weniger zur Besichtigung eingeladen als solche mit Schweizer Namen. Das geben die betreffenden Studien aber keinesfalls her.
      Also auch da nicht belegt - und eben, nicht einmal definiert, was "struktureller Rassismus" überhaupt sein soll.
    Weitere Antworten anzeigen
  • aglio e olio 16.06.2020 09:06
    Highlight Highlight PR Gesülze. Sorry.
    • Alice36 16.06.2020 09:50
      Highlight Highlight PR Gesülze hin oder her, bei uns wird noch lange nicht jedem Schwarzen von hinten in den Rücken geschossen. Das bei einer Kontrolle auch mal ein falscher kontrolliert wird liegt wohl in der Natur der Sache und ein unschuldiger könnte ja auch kooperieren um den Sachverhalt zu klären. Ich gehe mal nicht davon aus das unsere Polizei grundsätzlich rassistisch an die Arbeit geht bin aber sicher das es durchaus rassistische Polizisten gibt. Ist halt alles etwas komplizierter als es aussieht.
    • PeteZahad 16.06.2020 10:17
      Highlight Highlight Quellen dass Racial Profiling stattfindet/geduldet wird? Sorry.
    • aglio e olio 16.06.2020 10:53
      Highlight Highlight Pete, habe ich dies in meinem Kommentar behauptet?
      Es geht um Phrase nach Art von „ Alles ist genau geregelt, alle halten sich daran, wir machen nichts falsch“.
      Das ist nicht richtig.
  • Stefan Morgenthaler-Müller 16.06.2020 09:02
    Highlight Highlight "Als Signalement reiche auch eine dunkle Hautfarbe nicht aus - es brauche mehr Details, betonte er."

    Ein solches Detail ist, wenn eine schwarze Person in mehrere Häuser hineingeht. Und schon zerrt die Polizei sie vom Velo. Die schwarze Person wurde verletzt, musste nach diesem Polizeieinsatz das Spital aufsuchen.

    Die Polizei hielt die Person für einen Dealer. Wie sich herausstellte, ist der Mann Pfleger und hat in seiner Arbeit als Pfleger Patienten besucht.

    Hinweis: Wenn jemand Häuser besucht,könnte es sich auch um einen Pizzakurier, Monteur, Vertreter oder einen simplen Besucher handeln.
    • MacB 16.06.2020 09:10
      Highlight Highlight Ganz klar ein Zeichen für strukturellen Rassismus. Nicht.

      In der Schweiz können wir doch nicht von struktureller Polizeigewalt sprechen wie in den USA. Geht's noch?

      Ich denke, unsere Kantonspolizeien sind vernünftig genug. Es ist ihr Job, verdächtige Leute zu kontrollieren, unabhängig der Hautfarbe. UNd das machen sie auch, speziell an im ARtikel genannten Hotspots.

    • Stefan Morgenthaler-Müller 16.06.2020 09:19
      Highlight Highlight @MacB.

      Können Sie Zahlen liefern?

      Wie viele Personenkontrollen hat die Polizei im Jahr 2019 durchgeführt? Wie viele der Kontrollen betrafen nichtweisse Personen? Wie viele Kontrollen betrafen Männer? Danach können wir weiter reden.
    • MacB 16.06.2020 09:27
      Highlight Highlight Lieber Stefan, du klagst hier die Schweizer Polizei in globo an. Ich denke, die Beweislast liegt da eher bei dir.

      Deine Pauschalisierungen helfen niemanden ..."schwarz, schon zerrt man ihn vom Velo". Hol du die Kohlen mal aus dem Feuer, wenn du denkst, wir haben hier amerikanische Verhältnisse.
    Weitere Antworten anzeigen
  • lilie 16.06.2020 08:41
    Highlight Highlight Ich bin froh, dass auch einmal eine Stellungsnahme aus der Schweiz kommt zur Polizeiarbeit. Ich finde es bedenklich, wenn man mehr weiss über die Polizei in den USA als im eigenen Land...

    Human Rights unterscheidet übrigens "Racial Profiling" von "Rassistischem Profiling". Das erste ist sachlich begründet (konkreter Verdacht), das zweite nicht (Herauspicken von Dunkelhäutigen bei Zufallskontrollen).

    Das zweite ist sogar kontraproduktiv, weil so weniger Vergehen aufgedeckt werden können:

    https://www.humanrights.ch/de/menschenrechte-themen/rassismus/rassistisches-profiling/begriff/
    • Stefan Morgenthaler-Müller 16.06.2020 09:24
      Highlight Highlight Für die Polizei ist Profiling eine wichtige Arbeitsmethode, vor allem bei den Ermittlungen zu einem Delikt.Da wird aufgrund von Zeugenaussagen, Tatortspuren und Hypothesen ein bestimmtes Täterprofil erstellt, welches unter anderem auch soziale Kategorisierungen enthält. Wenn danach Menschen auf den Radar der Polizei geraten, die dem Täterprofil entsprechen, so sind sie verdächtig und werden überprüft. Solange diese Profile auf objektiven Fakten beruhen,die statistisch nachweisbar ausgeprägte Hinweise für kriminelle Aktivitäten sind, ist an diesem kriminalistischen Profiling nichts auszusetzen.
    • Rabbi Jussuf 16.06.2020 10:42
      Highlight Highlight stefan
      Es wäre nett, wenn du Zitate als solche kenntlich machen würdest. Auch wenn dein Text mit Lilies Info nichts zu tun hat.
    • ulmo 16.06.2020 12:38
      Highlight Highlight @lilie
      Hast du den Text richtig gelesen? Da gibt es keine zwei Kategorien? Sie übersetzen racial profiling mit rassistisches profiling, da der erstere Begriff suggeriert, das sich die Menschen in Rassen einteilen lassen. In Europa haben wir die Rassenlehre als Pseudowissenschaftlichen Bullshit hinter uns gelassen. Somit teilen nur Rassisten die Menscheit in Rassen ein. In Amerika ist die Rassenlehre leider noch weit verbreiten, auch wenn Rasse in der Wissenschaft klar als "Social Construct" angesehen wird.
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