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Trump nennt Vorgehen gegen George Floyd «Schande» – und will die Polizeibehörden stärken



Nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz hat sich US-Präsident Donald Trump für eine Stärkung der Polizeibehörden in den USA ausgesprochen. Trump machte bei einem Besuch in Dallas (Texas) am Donnerstag deutlich, dass es mit seiner Regierung ein Zusammenstreichen der Finanzierung der Polizei nicht geben werde.

«Wir müssen die Strassen dominieren», sagte er und fügte hinzu, dass dies mit «Mitgefühl» geschehen müsse. Für eine harte Linie sprach er sich mit Blick auf das Protestgeschehen in der US-Grossstadt Seattle aus, womit er prompt auf Gegenwehr stiess. Doch von vorne.

Um was geht's?

Bei den Protesten infolge von Floyds Tod haben Forderungen nach einem «Defunding» (Finanzierung entziehen) der Polizei zugenommen. Dahinter steht vor allem die Idee, die Budgets für Polizeibehörden zu reduzieren und die Gelder an soziale Projekte umzuleiten.

Was meint Trump dazu?

President Donald Trump pauses while speaking during a roundtable discussion about

Donald Trump am Donnerstag in Dallas. Bild: keystone

Mit Blick auf diese Forderungen sagte Trump: «Sie reden tatsächlich davon, keine Polizeikräfte mehr zu haben. Nun, das wird mit uns nicht geschehen. Wir werden stärkere Polizeikräfte haben.» Trumps Regierung bestreitet, dass es systematischen Rassismus bei der Polizei gebe. Der Republikaner Trump wirft den Demokraten vor, die Polizei «abschaffen» zu wollen. Tatsächlich fordern die Demokraten im US-Kongress Polizeireformen.

Was will Trump konkret?

Trump sagte in Dallas, seine Regierung arbeite an Plänen, die dafür sorgen sollten, dass Polizeibehörden Standards für den Einsatz von Gewalt einhielten – darunter seien auch Taktiken zur Deeskalation. Die Ausbildung und Ausrüstung der Polizei müsse verbessert werden. Minderheiten müssten ausserdem besseren Zugang zu wirtschaftlicher Entwicklung und zur Gesundheitsvorsorge erhalten. Das Weisse Haus hatte am Mittwoch Pläne Trumps für eine Polizeireform angekündigt, die in den kommenden Tagen vorgelegt werden sollen.

Was sagt Trump zu Floyds Tod?

abspielen

Trump bezeichnete das Vorgehen der Polizei gegen Floyd in einem Fox News-Interview als «Schande». Er sprach von «mehr als acht Minuten des Horrors». Ein weisser Beamter hatte dem 46-jährigen Mann am 25. Mai in Minneapolis (Minnesota) fast neun Minuten sein Knie in den Nacken gedrückt – trotz Bitten Floyds, ihn atmen zu lassen. Trump bedauerte, dass ein Vorfall wie dieser auf andere Polizisten abfärbe. «Die meisten Polizisten sind wirklich gute Leute», sagte Trump. Zuvor hatte Trump betont, es gebe überall schwarze Schafe, und fügte hinzu: «Wir werden keinen Fortschritt machen und keine Wunden heilen, wenn wir Dutzende Millionen anständige Amerikaner fälschlicherweise als Rassisten oder Fanatiker bezeichnen.»

Trump hat Floyds Tod mehrfach verurteilt und das Recht auf friedliche Demonstrationen betont. Ihm wird jedoch vorgeworfen, sich nicht klar gegen Rassismus zu positionieren und nicht genug Verständnis für den Zorn über Diskriminierung und Ungerechtigkeit im Land zu zeigen. Die anhaltenden Proteste wegen Floyds Tod hat er bislang vor allem unter dem Gesichtspunkt der Sicherheit kommentiert.

Wilde Drohungen an Gouverneure und Bürgermeisterin

Dies tat er auch mit Blick auf die Grossstadt Seattle. Dort haben Demonstranten nach Tagen des Protests und der Auseinandersetzungen mit der Polizei unweit des Kapitols eine «autonome Zone» eingerichtet. US-Medienberichten zufolge verliess die Polizei am Montag eine Wache in dem Gebiet. Trump schrieb auf Twitter an den Gouverneur des Bundesstaates Washington, Jay Inslee, und Seattles Bürgermeisterin Jenny Durkan gerichtet: «Nehmt JETZT eure Stadt zurück. Wenn ihr es nicht tut, werde ich es tun. Das ist kein Spiel.» Der Präsident verlangte von den beiden Demokraten, «hässliche Anarchisten» unverzüglich zu stoppen. Bei Fox News drohte er erneut: «Wenn sie die Situation nicht wieder in Ordnung bringen, werden wir sie in Ordnung bringen.»

Wie reagieren die Angeschschwärzten?

Überaus deutlich. Durkan und Inslee reagierten bereits am Mittwoch auf erste Tweets von Trump. «Ein Mann, der überhaupt nicht regieren kann, sollte sich aus den Angelegenheiten des Staates Washington heraushalten», schrieb der Gouverneur. Durkan schrieb: «Bring uns alle in Sicherheit. Geh zurück in deinen Bunker.»

Bild

Damit spielte sie darauf an, dass Trump während wütender Proteste in der Hauptstadt Washington Ende Mai zeitweise im Bunker des Weissen Hauses war. Trump hatte die Darstellung zurückgewiesen, sich dort aus Sicherheitsgründen aufgehalten zu haben.

Und was mach Joe Biden?

Democratic presidential candidate, former Vice President Joe Biden gestures while discussing eye exams during a roundtable on economic reopening with community members, Thursday, June 11, 2020, in Philadelphia. (AP Photo/Matt Slocum)
Joe Biden

«Dieser Präsident wird versuchen, die Wahl zu stehlen»: Joe Biden. Bild: keystone

Der designierte Präsidentschaftskandidat der Demokraten sorgte unterdessen mit Aussagen zu seinen Erwartungen an die Wahl im November für Aufsehen. «Dieser Präsident wird versuchen, die Wahl zu stehlen», sagte der Ex-Vizepräsident am Mittwochabend in der «Daily Show» des Senders Comedy Central mit Blick auf Trump. Auf die Frage, ob er in Betracht gezogen habe, dass dieser sich weigern könnte, das Weisse Haus im Fall einer Niederlage zu verlassen, antwortete Biden: «Ja, das habe ich.» Er fügte hinzu, er sei «absolut überzeugt» davon, dass das Militär Trump dann hinaus eskortieren würde. Die Sprecherin des Weissen Hauses, Kayleigh McEnany, nannte Bidens Äusserungen eine «Verschwörungstheorie». Der Republikaner Trump bewirbt sich bei der Wahl im November für eine zweite Amtszeit. (sda/dpa)

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69
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69Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Faktenchecker 12.06.2020 16:39
    Highlight Highlight Defund the Police ist nicht eine Polizeireform!
    Die Demokraten schaufeln sich immer tiefer ins eigene Grab.
  • rodolofo 12.06.2020 13:24
    Highlight Highlight Mit anderen Worten:
    Der bestialische Mörder-Rassismus soll belohnt werden und mehr Steuergelder für militärische Aufrüstung erhalten...
    Das Ganze nennt sich:
    "Anti-autoritäre Trump-Erziehung für rechtsextreme Killer-Polizisten"...
  • Stumpfer Winkel 12.06.2020 13:21
    Highlight Highlight „Schwarze Schafe“?! Echt jetzt?
  • w'ever 12.06.2020 13:02
    Highlight Highlight egal ob trump, biden oder putin. für mich die länder zu gross und mächtig um richtig regiert werden zu können.
  • SF_49ers 12.06.2020 12:55
    Highlight Highlight Man würde lieber mehr geld in die ausbilung der polzisten/innen investieren und diese auch verlängern
  • Magnum 12.06.2020 12:17
    Highlight Highlight «dominate the streets with compassion»?

    Werden Batons nun in «compassion sticks» umbenannt?
    Einmal mehr zieht Donnie aus einer Eskalation die grundfalschen Schlüsse. Es braucht nicht mehr Repression durch eine Polizei, die weniger Rechenschaft schuldig ist. Ganz im Gegenteil.

    Ein weitere Fall von Öl ins Feuer giessen.
  • bruuslii 12.06.2020 12:04
    Highlight Highlight "wenn [polizei]gewalt nicht hilft, hilft nur noch mehr [polizei]gewalt."

    🤦🏻‍♂️

    klassisches vorgehe bei der anleitung zum unglücklich sein.

    das nennt sich "mehr desselben".

    watzlawick lässt grüssen.
    • Victor Paulsen 12.06.2020 15:30
      Highlight Highlight Das selbe wie bei dem Amiwaffengesetz
  • T13 12.06.2020 11:53
    Highlight Highlight "Die Sprecherin des Weissen Hauses, Kayleigh McEnany, nannte Bidens Äusserungen eine «Verschwörungstheorie»."

    Trump hat schon einige male angedeutet dass er eine Niederlage nicht akzeptieren wird.
    Ist also nun Trump der Verschwörungstheoretiker?
  • Hardy18 12.06.2020 11:48
    Highlight Highlight Die Standards bei der Deeskalation hat man ja gesehen. Einer wendet Gewalt an und drei haben nichts gesehen.
  • Prometheuspur 12.06.2020 11:08
    Highlight Highlight ...denn er weiss nicht was er spricht.
    Donald lässt geistig na-dis-na immer mehr nach, dass bemerkt ja mittlerweile jeder normale Mensch.

    Unteranderem fielen auch Worte wie: «Geh doch zurück in deinen Bunker» ;)  ..nicht schlecht.
    Benutzer Bild
  • Black Cat in a Sink 12.06.2020 11:02
    Highlight Highlight Er hat ja auf dem Weg zur Kirche gegenüber dem Weissen Haus sein Verständnis von Dominanz und Mitgefühl eindeutig gezeigt! Jetzt, wo ihm die Felle davon schwimmen und seine Führungsschwäche nicht länger zu verheimlichen ist, versucht er es so. Wie pathetisch!
  • Rethinking 12.06.2020 10:52
    Highlight Highlight Ist der Ausdruck „schwarze Schafe“ eigentlich nicht auch diskriminierend?

    Wie der schwarze Mann von dem Man angst hat etc.
    • rodolofo 12.06.2020 13:32
      Highlight Highlight Alles kann diskriminierend sein, wenn es mit einem hämischen Tonfall gesagt wird.
      Paradebeispiel: "Gutmensch".
  • smartash 12.06.2020 10:34
    Highlight Highlight Die Show heisst nicht „the daily show“ sondern „the daily social distancing show“, wenn ich bitten darf
  • Gipfeligeist 12.06.2020 10:31
    Highlight Highlight Der Trumpel sagt "Die meisten Polizisten sind wirklich gute Leute"

    Gegenzitat "Für den Triumph des Bösen reicht es, wenn die Guten nichts tun" (Edmund Burke, um 1750)
  • wasps 12.06.2020 10:23
    Highlight Highlight Zieht euch Der 13. rein. Da läuft es einem kalt den Rücken runter, wenn von Stärkung des US-Polizeisystems die Rede ist. Das System ist korrupt, rassistisch und brutal. Dazu haben auch die Dems beigetragen. Allen voran die Clintons!
    • Aniki 12.06.2020 13:02
      Highlight Highlight Angefangen hat es nicht mit den Clintons. Aber ja, Bill ist sicherlich nicht unschuldig. Hat sich zwar entschuldigt, wenn auch etwas zu spät.
      Seit Nixon werden die Schwarzen, Latinos, und andere systematisch schikaniert. Man könnte dies sogar moderne Sklaverei nennen.
      Deshalb sollte man nun ganz vorsichtig sein, wenn ein US-Präsident von "Recht & Ordnung" spricht.
  • banda69 12.06.2020 10:13
    Highlight Highlight Ein typisch rechtspopulistischer Versuch aufgrund einer Tragödie Wählerstimmen zu gewinnen.
  • De-Saint-Ex 12.06.2020 10:11
    Highlight Highlight Mit der „Schande“ hat er sich reichlich Zeit gelassen... viel zu viel. Wer soll ihm das denn noch abnehmen?
    Und zur Polizei: Wenn man weiss, dass die Polizeikräfte nebst ihrem eigentlichen Job, nicht nur auch Sozialarbeiter sondern mit Hunderttausenden psychisch Kranker, die das amerikanische System auf der Strasse vegetieren lässt, zu tun haben, insbesondere für letzteres sie null ausgebildet sind, tut eine Reform von Grund auf dringend not.
    Unter Trump wird dies garantiert nicht geschehen. Ob‘s denn unter Biden in Angriff genommen würde? Auch fraglich, aber zumindest wahrscheinlicher.
    • rodolofo 12.06.2020 13:37
      Highlight Highlight Eine gute Polizei für Arme?
      Wäre doch viel zu teuer!
      Arme brauchen so einen Luxus, wie respektvolle Behandlung, doch gar nicht!
      Darum sind sie ja auch arm.
      (Achtung Satire!)
    • Der Hund muss schnell raus! 12.06.2020 15:25
      Highlight Highlight Aus einem Hägar der Schreckliche:
      Als er eine Rechnung seht, schreit er:
      habt Ihr gar kein Mitleid?
      Mitleid Kosten 50 Extra!
  • GoldjungeKrater 12.06.2020 10:07
    Highlight Highlight Die Plünderungen der letzten Wochen haben leider deutlich gezeigt, dass wohl eine Verstärkung der Polizei in den USA dringend nötig ist!
    • wasps 12.06.2020 11:01
      Highlight Highlight Wohl eher ist eine Verstärkung des Sozialsystems nötig.
    • Lightwood 12.06.2020 11:01
      Highlight Highlight Wenn etwas nicht zum gewünschten Ergebnis führt, dann ist es ja sicherlich am sinnvollsten, es mit noch mehr davon zu versuchen und zu hoffen, dass das Ergebnis ein ganz anderes sein wird. Nicht.
    • Licorne 12.06.2020 11:18
      Highlight Highlight Ja, genau! Warum sich um die Ursachen kümmern, wenn man auch ganz einfach die Symptome bekämpfen kann? Viel effektiver..
    Weitere Antworten anzeigen
  • TheKen 12.06.2020 09:16
    Highlight Highlight Nur weiter so. Je mehr er von sich gibt, desto mehr merken auch die übrigen 30% wen sie da unterstützen.
  • Heidi Weston 12.06.2020 09:05
    Highlight Highlight Alleine die NYPD hat ein jährliches Budget von 5.6 Milliarden US Dollar. Bei ca. 8.5 Millionen Einwohner macht das 658 Doller pro Einwohner aus.

    Zum Vergleich; Das Budget der Kantonspolizei Zürich betrug im Jahr 2019, 414 Millionen. Bei 1.52 Millionen Einwohner macht das 272 Franken aus.
    Benutzer Bild
    • walsi 12.06.2020 11:03
      Highlight Highlight @Heidi: Und wie hoch ist das Budget der Stadtpolizei Zürich. Du musst das NYPD mit der Stadtpolizei vergleichen. Die Kantonspolizei kannst du mit der State Patrol vergleichen.
    • Heidi Weston 12.06.2020 12:26
      Highlight Highlight @walsi
      Budget Stadtpolizei Zürich 223 Millionen.
      Einwohner Stadt Zürich ca. 428000
      Das sind 521 Franken pro Person.

      OK mein Vergleich sieht nicht mehr so extrem aus.
  • Frankygoes 12.06.2020 08:37
    Highlight Highlight Sorry für das Querverlinken fremder Artikel.. aber lest euch mal diesen Text durch, dann wird klar, wieso Defunding zugunsten von mehr Sozialstaat unabdingbar ist..

    https://medium.com/@OfcrACab/confessions-of-a-former-bastard-cop-bb14d17bc759

    Nebenbei: wer erinnert sich noch an die offene Drogenszene? Hat Repression damals funktioniert? Nicht wirklich, oder?
  • Outfluencer 12.06.2020 08:03
    Highlight Highlight Vielleicht etwas spitzfindig, aber im BLM Kontext ist schlechte Cops als “schwarze” Schafe zu bezeichnen vielleicht etwas unangebracht.
    • Lore 12.06.2020 10:44
      Highlight Highlight ...der Gedanke kam mir auch auf...
    • AdFontes 12.06.2020 11:24
      Highlight Highlight Mir ging dasselbe durch den Kopf. Oder auch im Untertitel von den „Angeschwärzten“ zu reden. Ich kenne die Geschichte dieser Wörter zwar nicht, kann mir aber durchaus vorstellen, dass da ein kolonialer Zusammenhang besteht. Krass und auch gut, dass wir uns im Zuge von BLM auch mal wieder mit unserer Sprache und verstecktem Und natürlich auch offenkundigem Rassismus auseinandersetzen.
    • Ueli der Knecht 12.06.2020 12:55
      Highlight Highlight Umsomehr ja weisse, rassistische Hornochsen für die Ermordung verantwortlich waren.
  • soulpower 12.06.2020 08:02
    Highlight Highlight Abgesehen davon, dass ich Trump auch nicht mag bin ich den Plänen der Demokraten gegenüber skeptisch. Soziale Projekte sollten finanziert werden ohne dass man die Polizei finanziell ausblutet. In einem Land wo so viele eine Knarre haben übernehmen dann halt ohne Polizei alle möglichen privaten Bürgerwehren die Sicherheit, und das könnte schlimm enden. Die Polizei hat offensichtlich zum Teil ein Rassismusproblem, welches dringend reformationsbedürftig ist, aber deshalb die Polizei einzuschränken oder gar abzuschaffen lässt auch sehr viele Fragen offen und könnte gefährliche Folgen haben.
    • wasps 12.06.2020 11:02
      Highlight Highlight Niemand will die Polizei abschaffen. Wie kommst Du darauf?
  • Scott 12.06.2020 07:38
    Highlight Highlight Man mag ja von Trump halten was man will, aber im Fall der Polizei hat er absolut recht. Mit Blick auf die Wahlen erstaunt es nicht, dass gerade in den Staaten der Dems den Kriminellen freie Hand gewährt wird.
    • Magnum 12.06.2020 12:22
      Highlight Highlight Immer wenn ich lese, dass jemand «absolut recht» habe, weiss ich schon, dass der Kommentar daneben und komplett einseitig ist. Niemand hat absolut recht. In der Realität ist eine Güterabwägung die Regel. Man kann es nie allen absolut recht machen, und man wird die absolut recht haben. Es se denn, es geht um ein simples mathematisches Problem wie «wieviel ergibt 2+2».
    • Froggr 12.06.2020 12:52
      Highlight Highlight Trump hat hier grundsätzlich nie recht.
    • Ueli der Knecht 12.06.2020 13:04
      Highlight Highlight Trump schickt ja seine Pöbler gezielt in die demokratisch geführten Staaten und Städte, um dort Unruhe zu stiften.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Victor Paulsen 12.06.2020 07:35
    Highlight Highlight Mir wäre es lieber, wenn Trump seine harte Linie weiter durchzieht, denn mit jeder Woche verliert er deutlich an Wähler. Klar, das hier ist schlimm, aber wenn man dafür einen anständigen Präsidenten bekommt
    • Basti Spiesser 12.06.2020 07:46
      Highlight Highlight Keine anarchistische autonome in mitten in einer Grossstadt zu wollen, ist für dich eine „harte Linie“?
    • Hugo Schweizer 12.06.2020 07:55
      Highlight Highlight Und welcher „anständige“ Präsident wäre das....? 🧐
    • Gawayn 12.06.2020 08:45
      Highlight Highlight Tja wäre zu wünschen.
      Aber die Amis kriegen sonst Biden.

      Ist das die Definition für einen anständigen Präsidenten?

      OK so ziemlich alles wäre beßer als weitere 4 Jahre Trump...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Basti Spiesser 12.06.2020 07:27
    Highlight Highlight Besser als jede Comedy-Show!
    Benutzer Bild
  • Pisti 12.06.2020 07:23
    Highlight Highlight Donald Trump, die Stimme der Vernunft.
    Die Polizei ist übrigens Sache der Staaten, Trump hat da kaum Einfluss. Seine Ideen solte man aber umsetzen.
    • Magnum 12.06.2020 12:23
      Highlight Highlight «Donald Trump, die Stimme der Vernunft.»

      Uhm, nein. Einfach nein. «More of the same» hat eher mit Altersstarrsinn als mit Vernunft zu tun.
      Ein weiterer Kommentar erübrigt sich.
  • Bibilieli 12.06.2020 07:21
    Highlight Highlight Kleiner Hinweis zur Capitol Hill Autonomous Zone (CHAZ) in Seattle. Diese wurde nicht "unweit des Kapitols" (sprich, einem Regierungsgebäude) errichtet, wie im Artikel dargestellt. Seattle hat gar kein Kapitol. Vielmehr handelt es sich bei Capitol Hill um einen Wohnbezirk, der als prominente Ausgangsmeile bekannt ist und als Zentrum der LGBT-Community der Stadt gilt.

    https://www.seattletimes.com/seattle-news/welcome-to-the-capitol-hill-autonomous-zone-where-seattle-protesters-gather-without-police/
  • pamayer 12.06.2020 07:18
    Highlight Highlight einer muss ja wissen, was das beste für die staaten ist: mehr polizei.
    das kann nur von einem gefestigtem genie kommen.
  • Basti Spiesser 12.06.2020 07:15
    Highlight Highlight Wie wohl anderen Politiker und Regierungen auf so spontane Autonome Zonen reagieren würden...

    Lustig ist ja auch, das diese linken Autonomisten als erstes Grenzen errichteten und Andersdenkende ausgeschlossen haben.

    Very fine people
    • Froggr 12.06.2020 12:54
      Highlight Highlight Das ist eben die sogenannte Linke „Akzeptanz“...
    • Ueli der Knecht 12.06.2020 13:08
      Highlight Highlight Die Dänen sind jedenfalls ganz toll zufrieden und stolz auf ihre autonomen Zone Christiania.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Freistadt_Christiania

      Deine rechtspopulistischen Vorurteile bestätigen sich dort jedenfalls nicht. Deine Ängste vor den Linken lassen sich vielleicht auch medikamentös behandeln. Versuch's doch mal mit Kiffen, oder mit LSD, oder was in der Richtung.
    • Basti Spiesser 12.06.2020 13:35
      Highlight Highlight Äpfel mit Birnen... die Übernahme damals verlief ja einiges langsamer und friedvoller als jetzt in Seattle. Trotzdem versuchte die Polizei auch schon das Gebiet zu stürmen, wie auch die dänische Regierung versuchte die Hausbesetzer zu entfernen. So zufrieden & stolz damit, waren die Dänen also nicht immer.

      Hat es bei dir den gegen TDS geholfen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • wasps 12.06.2020 07:14
    Highlight Highlight Das nehme ich ihm nicht ab. Er ist ein notorischer Rassist, wie es schon sein Vater war. Die Anliegen der Afroamerkikaner sind im egal.
  • Matt93 12.06.2020 07:09
    Highlight Highlight Daily Business
    Benutzer Bild
  • DruggaMate 12.06.2020 07:09
    Highlight Highlight Es gibt noch Hoffnung für die USA:
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