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Pendeln ist schön: Bilder und ein Video beweisen es – SBB

Pendeln damals und heute: «Er liebt seine Familie, obwohl er sie nur am Abend zu sehen bekommt»

22.06.2016, 11:0322.06.2016, 16:35
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Pendeln früher und heute
Beginnen wir im Jahre 1947. Damals war Pendeln fast noch ein Fremdwort. Diese Szene zeigt eine Gruppe Menschen vor dem Hauptbahnhof Zürich. (Bilder: ETH Bibliothek Zürich)
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Das Bundesamt für Statistik (BFS) hat am Dienstag die neusten Zahlen zum Pendeln veröffentlicht. Und wieder sind sie gestiegen. Mittlerweile pendeln 3,9 Millionen Schweizer täglich zur Arbeit. Die Zahl der Bahnpendler hat sich von 1990 bis 2014 verdoppelt. Sie stieg von 327'000 auf 636'000 Personen.

Die Schweizer pendeln seit Langem. Die Fahrt mit Auto, Zug, Bus, Tram, Töff oder Velo hat sich über die Jahrzehnte verändert. 

Ein Film des Schweizer Fernsehens aus dem Jahre 1971 zeigt dies wunderschön. Darin wird Herold Künzler porträtiert, der in Dietikon wohnt und nach Zürich pendelt. Er gehört gemäss dem Film zu den Pendlern, den «unbekannten Wesen». 

«Er liebt seine Familie, obwohl er sie nur am Abend und an den Wochenenden zu sehen bekommt.»
Beschreibung des Pendlers Künzler im SRF-Porträt

Das achtminütige Porträt beginnt mit der Beschreibung von Künzler. Dieser gehöre zu den Menschen, «die alle Tage von der Schlafstätte in die Grossstadt» fahren. Die Distanz beträgt zwölf Kilometer. 

Künzler liebe seine Familie, obwohl er sie nur am Abend und an den Wochenenden zu sehen bekomme, führt der Reporter seine Hauptfigur ein. Künzler selber sagt: «Ich habe keine Beziehung zu Dietikon, ich schlafe nur dort.» 

Als alles ein bisschen gemütlicher war

Das Kamerateam begleitet nicht nur Künzlers Alltag im Büro, es zeigt auch den seiner Frau Esther. Ihr Tag beginnt mit einem Frühstück mit ihrem Mann, danach lese sie den «Tagi», worauf schon bald Zeit zum kochen sei.  

Der Film macht wieder einmal bewusst, wie viel schneller die Welt geworden ist, wie viel gestresster die Leute sind.

Falls du noch länger in der Vergangenheit schwelgen willst, klick dich durch die Diashow oben. 

Alle älteren Bilder in der Diashow stammen aus dem Archiv der ETH Bibliothek Zürich. 

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