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Terrorismus: Bund beobachtet aktuell 44 gefährliche Personen

Bund beobachtet aktuell 44 gefährliche Personen

08.06.2026, 17:2508.06.2026, 17:25

44 sogenannte Risikopersonen hat der Bund aktuell im Visier. Nur eine kleine Minderheit davon sind Asylsuchende. Das gab der Bundesrat am Montag bekannt.

Der Nachrichtendienst des Bundes (NDB) publiziert regelmässig die Anzahl Fälle, die er im Rahmen seiner Aufgabe der Terrorismusabwehr bearbeitet. Darunter jene der sogenannten Risikopersonen. Dabei handelt es sich um Personen, die ein erhöhtes Risiko und eine primäre Bedrohung für die innere und äussere Sicherheit der Schweiz darstellen.

Als Risikopersonen erfasst werden sowohl dschihadistisch motivierte Personen als auch solche, die andere Formen des Terrorismus unterstützen und dazu ermutigen. Diese Personen befinden sich grösstenteils schon seit mehreren Jahren in der Schweiz, wie der Bundesrat in seiner schriftlichen Antwort auf eine Frage aus dem Nationalrat schreibt. Mit Stand Juni 2026 verzeichnete der NDB demnach 44 Risikopersonen. Eine tiefe einstellige Zahl dieser Personen habe aktuell einen Asylstatus.

Der NDB meldet sämtliche Risikopersonen laufend dem Bundesamt für Polizei (Fedpol) und der Bundesanwaltschaft (BA), wie die Landesregierung weiter festhält. Der Nachrichtendienst bearbeite diese Fälle in Koordination mit den betroffenen Kantonen und Behörden und treffe präventive Massnahmen – zum Beispiel die Beschaffung und Auswertung von Informationen, das Monitoring, die präventiven Ansprachen, das Veranlassen von Ausschreibungen in den Fahndungssystemen oder das Beantragen von Ausweisungen oder Einreiseverboten. (hkl/sda)

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