Schweiz
USA

Demokraten machen Wahlaufruf in Schweizer Trams für US-Midterm-Wahlen

US-Wahl-Aufruf Basel Tram
In den Basler Trams wird über US-Wahlen informiert.Bild: Democrats Abroad Switzerland

US-Demokraten rufen Schweiz-Amerikaner im ÖV zum Wählen auf

26.08.2026, 10:3626.08.2026, 10:36

«Sind Sie US-Bürger?» steht auf Plakaten in den Schweizer Städten Basel, Genf und Zürich geschrieben. Die Democrats Abroad wollen so US-Bürgerinnen und Bürger, die in der Schweiz leben, für die Midterm-Wahlen im November mobilisieren.

Wie das SRF berichtet, sind die Flyer mit QR-Codes versehen, welche zu parteiunabhängigen Wahlinfo-Webseiten führen. US-Bürgerinnen und Bürger können sich da für eine Teilnahme an den Zwischenwahlen registrieren.

Fast 32'000 Personen in der Schweiz waren bei der Präsidentschaftswahl 2024 gemäss Bund in den USA wahlberechtigt. Die meisten von ihnen leben in Genf, Zürich und Basel. Etwa die Hälfte besitzt auch einen Schweizer Pass.

«Grossflächige Werbung im öffentlichen Verkehr schien die beste Verwendung unserer finanziellen Mittel zu sein», erklärt Liz Voss, Präsidentin des Basler Ablegers, gegenüber SRF. Im Moment sollen auch die Konditionen für Werbung in Trams günstig sein.

Nebst den Flyern im öffentlichen Verkehr setzen die Democrats Abroad auf Postkarten an Mitglieder. Bezahlte politische Werbung in den sozialen Medien ist ihnen aufgrund neuer Datenschutzvorschriften nicht möglich.

In den Midterm-Wahlen wird das US-amerikanische Parlament zu grossen Teilen erneuert. Alle Amtsinhaber des Repräsentantenhauses, sowie ein Drittel des Senats stehen zur Wahl. In beiden Kammern halten die Republikaner – die Partei von Präsident Donald Trump – die Mehrheit. Diese Mehrheiten wollen die Demokraten im November kippen. Gewählt wird am 3. November.

(nil)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Amerikanische Milliardäre und der Techno-Faschismus
1 / 13
Amerikanische Milliardäre und der Techno-Faschismus

Einige der reichsten und mächtigsten Männer aus dem Silicon Valley treiben demokratiefeindliche Machenschaften voran. Der US-Journalist Gil Durán (Bild) prangert in seinem Buch «The Nerd Reich» und einem gleichnamigen Podcast bekannte Akteure an ...

quelle: screenshot: youtube
Auf Facebook teilenAuf X teilen
US-Militärmaschine landet in Moskau
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
46 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
Die beliebtesten Kommentare
avatar
WasWieWo
26.08.2026 11:00registriert Februar 2020
Interessant, wie weit der US-Wahlkampf reicht – selbst im Basler Tram wird mobilisiert. Tatsächlich tendieren im Ausland lebende US-Bürger statistisch oft eher zu den Demokraten, allerdings unterschätzt man das konservative Potenzial unter den Expatriates (zum Beispiel im Finanz- oder Tech-Sektor) manchmal. Ob solche Plakate letztlich die Wahlbeteiligung signifikant ankurbeln, bleibt abzuwarten.
293
Melden
Zum Kommentar
46
Bundesrat beantragt 176 Millionen für globale Umweltfonds
Die Schweiz soll den globalen Umweltschutz in den nächsten vier Jahren mit 176,2 Millionen Franken unterstützen. Der Bundesrat hat dazu einen Kreditantrag an das Parlament überwiesen.
Zur Story