Schweiz
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Die Parteipraesidenten Albert Roesti, SVP, links, und Petra Goessi, FDP, aeussern sich bei der Elefantenrunde zu den Abstimmungsergebnissen, am Sonntag, 10. Juni 2018, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Für Albert Rösti (SVP) und Petra Gössi (FDP) verläuft das Wahljahr bislang nicht nach Wunsch. Bild: KEYSTONE

SVP panisch, FDP kopflos, Grün im Hoch: So steht es um die Parteien im Wahljahr

Die erste Hälfte des Wahljahres 2019 verlief teilweise turbulent. Klima- und Frauenstreik setzen die Parteien unter Druck, mit dem sie häufig mehr schlecht als recht umgehen. Ein Formcheck vor der Sommerpause.



Was hat man geschnödet über die «Generation Smartphone». Autistisch sei sie und unpolitisch. Kommunizieren könne sie nur noch virtuell mit WhatsApp, Snapchat oder sonstigen Gimmicks. Und jetzt das: Die Schweiz hat 2019 die Rückkehr des Strassenprotests erlebt. Er begann mit den Klimastreiks der Schülerinnen und Schüler und erlebte mit dem Frauenstreik einen Höhepunkt.

Rund 500'000 Frauen hätten am 14. Juni demonstriert, hiess es euphorisch. Das mag etwas übertrieben sein, aber eindrucksvoll war der violette Aufmarsch in der ganzen Schweiz auf jeden Fall. Wie beim Klimathema kam es zu einer Art Dammbruch. Ein aufgestauter Frust entlädt sich auf der Strasse, sodass mancher Veteran sich an die glorreichen 68er-Zeiten erinnert fühlt.

Frauenstreik am 14. Juni 2019

Das Phänomen beschränkt sich nicht auf die Schweiz, wie die gewaltigen Kundgebungen von Hongkong bis Tschechien zeigen. Aber in unserem meist ziemlich ruhigen Land wirken sie besonders heftig und haben die Politik teilweise auf dem falschen Fuss erwischt. Zu Jahresbeginn hat watson die Parteien einem Formcheck unterzogen. Wie sieht es heute aus, knapp vier Monate vor den Wahlen und kurz bevor sich der Politbetrieb in die Sommerpause verabschiedet?

SVP 😩

Bild

Die SVP versucht, aus dem Umwelt- ein Ausländerthema zu machen. Bild: watson/leserreporter

Das Wahljahr steht für die SVP bislang unter einem ganz schlechten Stern. Sie muss sich mit internen Problemen herumschlagen, und jetzt wendet sich auch der «Zeitgeist» gegen sie. Umwelt- und Frauenthemen standen in der Prioritätenliste der SVP stets ganz hinten, und an Krankenkassenprämien und Altersvorsorge will sie sich lieber nicht die Finger verbrennen.

In den Dossiers Asyl und Zuwanderung hingegen herrscht hartnäckige Flaute, und trotz Eskalation im Verhältnis mit der EU wollen sich die anderen Parteien nicht auf eine Europadebatte einlassen. Die SVP reagiert darauf zunehmend erratisch und fast schon verzweifelt, wenn sie etwa über die rotgrüne «Umverteilung» lästert oder die Klimathematik mit der Zuwanderung verknüpfen will.

Roger Köppel tingelt munter durch den Kanton Zürich und mokiert sich über die «Klimahysterie». Dabei treibt die Sorge um die Folgen des Klimawandels auch die eigene Basis um, und das betrifft bei weitem nicht nur die Bauern. Falls nicht eine neue Flüchtlingskrise ausbricht, lautet die Frage nicht, ob die SVP im Oktober verlieren wird. Sondern wie hoch die Verluste ausfallen werden.

SP 🤨

ARCHIVBILD ZUM RUECKTRITT VON NATIONALRAETIN CHANTAL GALLADE --- Chantal Gallade, SP-ZH, spricht an der Sommersession der Eidgenoessischen Raete, am Donnerstag, 8. Juni 2017 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Ex-Nationalrätin Chantal Galladé hat zu den Grünliberalen gewechselt. Bild: KEYSTONE

Die Sozialdemokraten müssten von der Grosswetterlage profitieren. Der seit dem Rechtsrutsch vor vier Jahren anhaltende Aufschwung ist jedoch ein wenig ins Stocken geraten. In Zürich, einem Gradmesser für den Wahlherbst, musste die SP leichte Verluste hinnehmen. Beim Klima stehen ihnen die Grünen vor der Sonne, und Frauenförderung gilt ohnehin als Kernkompetenz der Partei.

Ungemach droht in der Europapolitik. Wie heikel dieses Thema für die SP ist, zeigte sich am zweitletzten Tag der Sommersession, als der Nationalrat Zusatzverhandlungen beim Rahmenabkommen forderte. Ein beträchtlicher Teil der Fraktion enthielt sich der Stimme. In Zürich sind zwei prominente Mitglieder zu den Grünliberalen «übergelaufen». Die Partei muss hoffen, dass das Thema bis Oktober unter dem Deckel bleibt.

FDP 🤔

Abstimmung an der Delegiertenversammlung der FDP Schweiz in Zuerich am Samstag, 22. Juni 2019.   (KEYSTONE/Walter Bieri)

Die FDP-Delegierten stimmten der neuen Umweltpolitik klar zu. Bild: KEYSTONE

Mehrere Jahre ging es für den Freisinn fast nur bergauf. Unter dem Druck der Strasse aber droht er ins Rutschen zu geraten. Bei den Klimaprotesten geriet keine Partei so unter Beschuss wie die FDP («Fuck de Planet»). Die Reaktion wirkte teilweise kopflos und wurde erschwert durch «Heckenschützen» aus den eigenen Reihen, die Interna an die Medien weitergaben.

Am 22. Juni verabschiedeten die Delegierten ein durchaus ambitioniertes Klimaprogramm. Ob die FDP willens und fähig ist, es durchzuziehen, wird sich zeigen. Libertäre und Hardcore-Liberale maulen heftig. Auf die Frauenproteste reagierte die Partei mit einem Vorstoss für eine 16-wöchige Elternzeit. Die Perspektiven für die Wahlen im Oktober bleiben trotzdem durchzogen.

CVP 😟

THEMENBILD ZUR ABSTIMMUNG UEBER DIE HEIRATSSTRAFE --Ein Plakat fuer die Ehe-Initiative haengt an einer Wand, am Sonntag, 7. Februar 2016, in Thun. Das Schweizer Stimmvolk hat am 28. Februar 2016 ueber vier eidgenoessische Vorlagen abzustimmen, unter Anderem  ueber die CVP-Ehe-Initiative

Die Abstimmung über die Heiratsstrafe-Initiative wurde annulliert. Bild: KEYSTONE

Die CVP kommt einfach nicht auf Touren. Beim Klimathema verweist sie auf ihre progressiven Positionen unter dem Einfluss ihrer früheren Umweltministerin Doris Leuthard, doch die Botschaft kommt nicht an. Und ihr vermeintlicher Wahlschlager, die Gesundheitsinitiative, dümpelt vor sich hin. Man hofft nur noch, bis Oktober wenigstens das Ziel von 100'000 Unterschriften zu erreichen.

Selbst ihr grösster Erfolg im ersten Halbjahr könnte zum Rohrkrepierer werden. Das Bundesgericht erklärte in einem historischen Entscheid die Abstimmung über die Heiratsstrafen-Initiative für ungültig, weil die Bundesverwaltung falsch informiert hatte. Damit aber kommt die Definition der Ehe als Verbindung von Mann und Frau wieder ins Gespräch, von der die CVP heute lieber nichts mehr wissen möchte. Sie will deshalb eine erneute Abstimmung möglichst vermeiden.

Grüne 😎

Die Grünen sind für die Energiewende ausschlaggebend: Der neu gewählte Zürcher Regierungsrat Martin Neukom vor den Delegierten in Siders.

Mit Martin Neukom eroberten die Grünen den vor vier Jahren verlorenen Sitz im Zürcher Regierungsrat zurück. Bild: KEYSTONE

Die Grünen sind in einer beneidenswerten Lage. Sie müssen eigentlich gar nichts tun und dürften im Oktober trotzdem zur grossen Siegerin werden. Schon Monate vor den ersten Klimastreiks sprachen sie von einer «Klimawahl». Das zahlte sich im Kanton Zürich erstmals aus. Bei den Wahlen im März holten sie den vier Jahre zuvor verlorenen Sitz im Regierungsrat zurück.

In Sachen Frauenförderung ist die Partei von Präsidentin Regula Rytz ebenfalls gut aufgestellt, was sie in der Sommersession bei der Vorstellung ihrer diversen Kandidatinnen für den Ständerat unterstrich. Die Grünen mögen stark von der Themenkonjunktur abhängig sein. Dieses Jahr deutet alles darauf hin, dass sie quasi im Schlafwagen zum Wahlsieg schaukeln werden.

GLP 😵

Das Ja des Stimmvolkes zur AHV-Steuervorlage am 19. Mai ist gemäss der ersten SRG-Abstimmungsumfrage noch nicht sicher. Zwar gibt es einen Ja-Trend, der mit 54 Prozent allerdings noch nicht in Stein gemeisselt ist, da die Hauptmeinungsbildung erst in den kommenden sieben Wochen stattfindet.

Bei der AHV-Steuervorlage politisierten die Grünliberalen an der eigenen Basis vorbei. Bild: KEYSTONE

Wie schafft es diese Partei nur, sich in einem Wahljahr mal wieder selbst zu beschädigen? 2015 gelang ihr dies mit ihrer vermurksten Initiative «Energie- statt Mehrwertsteuer» und nun mit dem rechthaberischen Nein zur AHV-Steuervorlage. Die Forderung nach einer nachhaltigen Reform der Altersvorsorge ist nachvollziehbar, doch die Basis der Grünliberalen will pragmatische Lösungen.

So attraktiv der grünliberale «Brand» für Wählerinnen und Wähler aus der linken und rechten Mitte sein mag, so sehr mangelt es der Parteiführung häufig an Cleverness und weitsichtiger Strategie. Die Grünliberalen rekrutieren mit Erfolg neues Personal und werden im Oktober zweifellos zu den Siegern gehören, aber man wird den Eindruck nicht los, dass mehr möglich wäre.

BDP 🙁

Plakate, fotografiert an der Delegiertenversammlung der BDP Schweiz, am Samstag, 27. April 2019 in Burgdorf. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Die BDP versucht es mit Ironie, was in der Politik selten funktioniert. Bild: KEYSTONE

Auf einen solchen Wahlslogan muss man erst einmal kommen: «Langweilig, aber gut». Er könnte ansprechend wirken auf jene Wählerinnen und Wähler, die genug haben von der Polarisierung und sich angesichts der Reformstaus eine konstruktivere Politik in Bern wünschen. Auf der anderen Seite steckt darin eine gehörige Portion Galgenhumor.

Die BDP schafft es nicht, ihren Niedergang zu stoppen. In Zürich ist sie aus dem Kantonsrat geflogen. Dabei würde ihr Profil als progressive bürgerliche Kraft, an dem sie in den letzten vier Jahren erfolgreich gearbeitet hat, zur aktuellen Themenlage passen. Doch die BDP kann den Beweis nicht erbringen, ein unverzichtbarer Bestandteil der Schweizer Parteienlandschaft zu sein.

Klimastreik der Schüler

Die verschiedenen Parteien rüsten sich für die Wahlen 2019

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    Alle Leser-Kommentare
  • DavidP38 03.07.2019 01:29
    Highlight Highlight Sie irren wie Hühner mit abgeschlagenen Köpfe hin und her. Die Politik verlernt und heulen nur noch rum. Ja, wenn man so mit einem Neuwagen umgeht, wie es jetzt all die Spezialisten nach Adolf Ogi getan haben, bräuchte man alle zwei Jahre einen neuen. Das klappt nur kurzfristig und ist nicht nachhaltig. Ich verstehe diese unkontrollierte Veränderung und Instabilität die es jetzt auslöst. Die Bevölkerung wird immer aktiver. Dabei sollte es die Politik sein..
  • Papiotzutoriaenute 02.07.2019 10:28
    Highlight Highlight Es ist doch einfach bezeichnend für die Parteien, die im Wahljahr noch irgendwie aufs Klimazügli aufspringen, weil sie sich am Meisten davon versprechen. Vor allem Parteien wie die FDP, die in Sachen Klima eine 180 Grad Kehre hingelegt haben, sind für mich nicht direkt glaubwürdig damit. Um dieses Jahr richtig zu wählen, betrachte ich das Verhalten der Parteien im Vor-Wahljahr. Dann ist das Bild einiges deutlicher und nicht mit Wahlpropaganda durchsetzt.
    • DavidP38 03.07.2019 01:36
      Highlight Highlight Für mich ist die FDP seit Gössi und Panamapapers sowiso wie ein rotes Tuch was Vertrauen angeht..
  • irairata 01.07.2019 16:33
    Highlight Highlight Irgendwie schon noch traurig: die CVP macht schon seit Jahren das was sich die GLP Wähler wünschten aber nicht kriegen... eine pragmatische, lösungsorientierte Politik in Kernthemen wie Umwelt und Altersvorsorge.
    • Mutzli 01.07.2019 17:12
      Highlight Highlight @irairata

      "Pragmatisch" und "lösungsorientiert" sind wunderbare Worte, die ohne konkrete Beispiele allerdings reichlich nutzlos sind.
      Alle würden von sich behaupten pragmatisch & lösungsorientiert zu sein.

      Das z.B. Umwelt ein Kernthema der CVP sein soll, hätte ich so nie mitgekriegt. Da die CVP ein ideologisch ziemlich breites Zelt sein kann, gibts natürlich einzelne Umweltinteressierte in der CVp, aber die Partei als ganzes?
      Da fallen mir z.B. so spontan keine Initiativen oder Vorschläge von der CVP ein.

      An was haben Sie denn gedacht?
    • Magnum 01.07.2019 17:30
      Highlight Highlight Ob bei der Klimapolitik oder bei Rüstungsexporten: Die CVP stellt immer wieder genau die Abweichler, die unmenschlichster Politik zu einer Mehrheit verhelfen. Dazu kommt, dass diese Partei gesellschaftspolitisch bestenfalls konservativ, im Falle ihres allwissenden Präsidenten Gerhard Pfister gar offen reaktionär ist. Somit ist die Schnittmenge mit den Grünliberalen doch eher überschaubar.

      So wie sie aktuell politisiert, gönne ich der CVP keine zehn Prozent. Und dann reden wir nochmals über die Sitzverteilung im Bundesrat.
  • Luzifer Morgenstern 01.07.2019 15:59
    Highlight Highlight Einfach bitte dieses Jahr keine Protestwähler.
    Benutzer Bild
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 01.07.2019 22:11
      Highlight Highlight Gut
      auf den Punkt gebracht.
  • Göönk 01.07.2019 15:53
    Highlight Highlight Eine Links-Liberale Partei wäre mal etwas. Weniger ideologistisch verbohrt als die SP, progressiver als die FDP und so grün wie die GLP. Vorschläge bitte!

    [Ja, die GLP hätte gute Voraussetzungen diese Rolle einzunehmen. Leider ist sie finanzpolitisch eher bei der SVP angesiedelt, darunter leidet sogar das "G" im Namen. Ansonsten ist eher wie die FDP in Grün. Halt! Die FDP in Grün? Das ist doch die FDP neuerdings! *hahaha*. ]
    • ingmarbergman 01.07.2019 19:25
      Highlight Highlight Mein ideal für eine Partei:
      - vertritt demokratische Grundwerte
      - sorgt für Chancengleichheit und Gerechtigkeit (gutes Bildungssystem und Rechtsstaat)
      - ein minimal würdiges Leben wird für alle garantiert. Gerne auch mit Transferleistungen
      - für den Luxus (z.B. ein eigenes Auto, Ferien, teure Hobbies) ist jeder selber verantwortlich
      - Förderung von Unternehmertum
      - Investitionen in Wissenschaft und Innovation
  • ConcernedCitizen 01.07.2019 15:42
    Highlight Highlight „Ein weiser Politiker widerspricht der SVP nicht. Er wartet, bis sie es selber tut.“

    Aber im Ernst, die Partei schiesst sich ja im Wochentakt ins Knie, jetzt grad mit den Fernsehgebühren.
  • rodolofo 01.07.2019 14:32
    Highlight Highlight Die Klimaerwärmung hat auch eine Einfluss auf die Politik und auf das Parteiengefüge:
    Die Debatten werden hitziger und "mediterraner".
    Die behäbigen Landeshymnen-Absinger der SVP schwitzen immer mehr, da sie stur an ihrem seriösen Outfit mit langen, schwarzen Hosen, weissem, langärmeligem Hemd und schwarzem Jacket festhalten.
    So schwitzt Rösti an SVP-Veranstaltungen draussen im Festzelt jeweils, wie ein Raclette-Käse, und sein körperliches Leiden überträgt sich auf seine missmutigen Nörgler-Reden.
    Ähnlich, wenn auch in vollklimatisierten Sitzungsräumen, ergeht es der FDP.
    ...
    • Magnum 01.07.2019 17:33
      Highlight Highlight Seit wann tragen SVP-Politiker weisse, langärmlige Hemden? Die sind doch typische Mitglieder der Kurzarm-Karohemd-Fraktion - mal abgesehen von neoliber-aalglatten Typen wie dem Aeschi oder dem Matter.
    • rodolofo 02.07.2019 08:58
      Highlight Highlight Die letzten "Brandreden" des biederen Brandstifters Rösti in bodenständigen Festzelten wurden jeweils in der Tagesschau ausschnittweise gezeigt.
      Und dort war er eben so eingekleidet, trotz Hitze und der "hysterisch herbeigeredeten" Klimaerwärmung trotzend.
      Ich kann nichts dafür, dass das so war.
      Habe ja nur beobachtet und auch dabei mitgefühlt, wenn Rösti beim Interview mit der Reporterin schwitzte, leidete und säuerlich schaute...
    • Magnum 02.07.2019 09:48
      Highlight Highlight Der Ölbert ist eben als schmieriger Lobbyist fossiler Brenn-, Treib- und Schmierstoffe schon sehr nah dran an der neoliber-aalglatten Fraktion der Banker und Unternehmensberater.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Kritiker 01.07.2019 14:14
    Highlight Highlight Die FDP hat eine urdemokratische Mitgliederbefragung zur Klimapolitik durchgeführt, wobei alle Mitglieder eine Stimme hatten und zwar ihre eigenen. "Kopflos" nennen dies nur demokratiefeindliche, resp. diktatufreundliche Kreise.
    • Ich mein ja nur 01.07.2019 15:50
      Highlight Highlight Erstens kennt die FDP ihre Mitglieder gar nicht, sie hat also irgendwen befragt. Zweitens bezieht sich das "kopflos" auf die stupiden Kämpfe innerhalb der Parteileitung.
    • Der Kritiker 01.07.2019 19:36
      Highlight Highlight Und Ihr wisst es, weil Ihr dabei seid? Ach nein, Ihr habt's von Kollegen gehört, gell? "Idrisi" wie auch "ich mein ja nur", was wär unsere Welt, wenn wir keine Vorurteile hätten? Was wär unsere Welt, wenn wir andere nicht immer pauschalisiert in eine Schublade stecken würden? Die Welt wär ganz schön kompliziert, gell!?!
    • Ich mein ja nur 01.07.2019 22:33
      Highlight Highlight Was denn? Das sind keine Vorteile. Das hat man öffentlich vorgeführt bekommen. Machen Sie sich mal schlau vor dem Kommentieren, bitte.
  • Luzifer Morgenstern 01.07.2019 13:41
    Highlight Highlight Achtung! Ich bin grad zynisch und böse.

    Spannend finde ich, dass die SVP jetzt sogar das Klima den Migranten in die Schuhe schieben will. SVP-Rösti wird also an der Sonne geröstet, und schuldig sind diese muslimischen Terror-N* aus dem Ausland, weil die alten Herren der Bauernpartei 30 Jahre lang verschlafen haben.

    Da kriege ich wohl bald schwulen Autismuskrebs, wenn diese Ausländer hier im Gesundheitswesen Arbeit suchen und unseren Schweizer Ärzten den Job wegnehmen wollen. - Äh! Sorry! Moment mal...
  • Tobias W. 01.07.2019 13:17
    Highlight Highlight Das mit dem Schülerstreik ist der reinste Witz. Selbst bei uns im Bauernkaff, wo ich aufgewachsen bin, hätte sich kein einziger Schüler dagegen gewehrt, schulfrei zu bekommen, für ein Reisli nach Bern, bisschen Leute kennenlernen und so.. warum auch nicht? Kein Risiko, keine Kosten...immer gerne!

    Eigentlich sollte derartige Propaganda verboten sein. Die Schule hat in der Politik nichts verloren.
    • Yolo 01.07.2019 14:44
      Highlight Highlight Es ist ungemein wichtig, dass in der Schule auch über Politik und deren Möglichkeiten gesprochen und angewendet wird. Wir haben zum Glück die Möglichkeit uns in den politischen Prozess einzubringen.
    • petrolleis 01.07.2019 15:12
      Highlight Highlight @tobias
      Es ist nicht immer ratsam, von sich auf andere zu schliessen. Zum Glück denken nicht alle so oberflächlich...
    • FrancoL 01.07.2019 15:29
      Highlight Highlight “Die Schule hat in der Politik nichts verloren" aber um so mehr im Kampf gegen den Klimawandel.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ciraptor22 01.07.2019 12:47
    Highlight Highlight Ah ja, Sagen dass der Klimawandel eine Modeerscheinung, hysterie etc. ist und natürlich zufälligerweise ausser acht lassen, dass bereits seit den 1850er Jahren Wissenschatler in zeitungen davor warnen (z.B Ein Artikel aus der New your times in den 1850er oder ein artikel aus Neuseeland aus dem Jahre 1912).
    • Janorian 01.07.2019 14:48
      Highlight Highlight Humboldt hat schon in den ersten Tagen seiner Expeditionen in Süd- und Mitttelamerika davor gewarnt. Es wurden Wälter gerodet um Ackerland freizulegen. Humboldt erkannte die Zusammenhänge, sah vieles was andere nicht sahen und hat dies niedergschrieben. Das war Anfang des 19. Jahrhunderts.
  • Abu Nid As Saasi 01.07.2019 12:44
    Highlight Highlight Ich möchte eine neue Partei gründen. Möglichst religionsunabhängig, möglichst philosophieunabhängig, möglichst ideologieunabhängig, möglichst wahl- und stimmungsabhängig. Einfach ein wenig Bakunin
  • Yolo 01.07.2019 12:31
    Highlight Highlight Jaja, die SVP und ihr selbstironischer Slogan „Vernunft statt Ideologie“. Passt zu ihrem hysterischen herumgekreische.
  • Thomas Melone (1) 01.07.2019 12:30
    Highlight Highlight Eine Partei, die sich weder um Klimaschutz noch um Nachhaltigkeit kümmert und sich währenddessen lieber um die Interessen der Erdöllobby kümmert, hat längerfristig weder im Parlament noch in der Regierung etwas verloren.
  • banda69 01.07.2019 11:52
    Highlight Highlight Die menschen- und umweltfeindliche SVP schadet dem gemeinen Volk.

  • äti 01.07.2019 11:34
    Highlight Highlight Die Bauern müssen sich endlich von der SVP abkoppeln. Sie könnten wesentlich bessere Ziele erreichen. Die Zwangsverwaltung durch SVP war/ist ein Flopp.
  • nJuice 01.07.2019 11:33
    Highlight Highlight Ölfred Rösti kann man nur dazu gratulieren, so standhaft in seiner anti-ökologischen Gesinnung zu sein.

    Petrol Gössi ist da perfider. Hat jede Gelegenheit genutzt, gegen Klimamassnahmen zu stimmen und versucht jetzt, mittels Propaganda ein paar Stimmen dazu zu gewinnen/weniger zu verlieren.

    Beides nicht wählen, denn Klimaschutz ist Heimatschutz.
    • nJuice 01.07.2019 14:42
      Highlight Highlight Sollte natürlich Ölbert Rösti heissen.
  • Turicum04 01.07.2019 11:27
    Highlight Highlight Rassisten wie die SVP darf man nicht/nie wählen! Die Schweiz muss offen bleiben für alle Flüchtlinge und einen direkten Zugang für Schutzsuchende einrichten! Zudem brauchen wir Befürworter für den Klimawandel (Fahrverbote, Temporeduktionen etc.). Alles nicht gerade das Anliegen der Rassisten!
    • Chrigi-B 01.07.2019 17:21
      Highlight Highlight Ja Flüchtlinge und nicht Wirtschaftsmigranten....
    • wasylon 01.07.2019 22:20
      Highlight Highlight @Turicum Du bist Befürworter für den Klimawandel?! 😂 Da hat jemand gern warm🏜️
  • Lowend 01.07.2019 11:23
    Highlight Highlight Wer Lösungen und ein lebenswertes Land will, der wählt irgend eine demokratische Partei.

    Wer Radau und Destruktion liebt und der Schweizer Politik eines auswischen will, soll SVP wählen.

    Die SVP versteht ihre Rolle in der Politik eh eher so:
    Benutzer Bild
  • Chrigi-B 01.07.2019 11:14
    Highlight Highlight Prognose für den Wahlsonntag:

    Nicht mehr als 50% Wahlbeteiligung. Die Bürgerlichen mobilisiert wie gewohnt und der Rest verpennt es. 18 - 35 ist vom Samstag auf den Sonntag im Ausgang und protestiert am Sonntagabend auf dem Helvetiaplatz muuuuh Bürgerliche, muuh Sexisten und Rassisten.

    Als Erinnerung: Wie hoch war die Wahlbeteiligung nochmals bei den letzten Wahlen im Kanton Zürich? Über oder unter 40% 🙄
    • Magnum 01.07.2019 17:38
      Highlight Highlight Briefliche Wahlen kennst Du? Machen schon sehr viele meiner Bekannten. Und stell Dir vor: Manche von denen sind 18 - 35.

      Dein Kommentar ist dermassen daneben und auf haarsträubende Art pauschalisierend, ich musste nicht einmal schauen, von wem der kommt. Hast Dir Deine Marke geschaffen, auch eine Leistung.
  • Clife 01.07.2019 11:00
    Highlight Highlight Das Schlimme ist noch, dass ausgerechnet Maurer als SVP Mitglied den Iran-Konflikt mit den USA kommukiziert 😨 hoffe er stellt den Frieden vor die eigenen Interessen
  • MacB 01.07.2019 11:00
    Highlight Highlight Folgender Ausschnitt aus dem Tagi sagt alles über den Rösti (gesagt an der SVP-DV in Orbe, VD):

    "Rösti relativierte den Klimawandel: Man solle sich über das schöne Wetter freuen, schliesslich sei es Sommer und normal, dass es heiss sei, sagte Rösti vor rund 300 Personen. Die Massnahmen zum Schutz der Umwelt seien kontraproduktiv und «teuflisch». Die SVP sei die einzige Partei – im Hinblick auf die eidgenössischen Wahlen im Oktober 2019 – die ihre Politik nicht am Wetter orientiere."

    Ich wünsche dem Präsidenten von Swissoil und seiner Partei durchaus Verluste bei den nächsten Wahlen.
    • Tjuck 01.07.2019 11:21
      Highlight Highlight Schon wieder verwechselt Rösti Wetter und Klima.
    • äti 01.07.2019 11:30
      Highlight Highlight Noch schlimmer ist, dass ihm die 300 zujubelten. A la Nordkorea: egal was erzählt wird, man jubelt. Das macht Angst.
    • El Vals del Obrero 01.07.2019 11:35
      Highlight Highlight Und "teuflisch" ist ja ein Mega-Argument ...

      Vielleicht könnte er ja ähnlich wie die NRA in den USA bei den Waffen argumentieren:

      "Gott hat uns das Öl gegeben und gesagt, dass wir die Erde Untertan machen sollen. Jene, die das nicht so sehen sind mindestens Heiden oder gar Satanisten!!!"
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schneider Alex 01.07.2019 10:55
    Highlight Highlight Das ist der Vorteil, wenn man parteilos bleibt: Man kann bei Sachfragen jene Parteien unterstützen, die die eigene Haltung vertreten. Bei Wahlen muss man abwägen, welche Parteien welche Haltung bei Schwergewichtsfragen einnehmen. Heute sind die Politthemen EU/Migration die eindeutig relevantesten. Wenn wir hier Fehler machen, können wir das nur schwer korrigieren, im Gegensatz zu Sozial- und Umweltthemen. Darum müssen wir im Herbst - auch contre coeur - SVP wählen.
    • Mutzli 01.07.2019 15:28
      Highlight Highlight @A. Schneider

      "Wenn wir hier Fehler machen, können wir das nur schwer korrigieren, im Gegensatz zu Sozial- und Umweltthemen."

      ...ja nee, is klar. Können uns da ja wahnsinnig entspannt zurücklehnen, machen ja schon seit Jahrhunderten nix.

      Wenns dann doch bisserl zu dürr wird, noch mehr Fische wegsterben und Arten verloren gehen und die Klimaflüchtlinge vor der Tür stehen, können wir das ja im Nu lösen.../i
    • Dominik Treier 01.07.2019 15:48
      Highlight Highlight Och komm Alex das ist ja mal ein ganz billiger Versuch des SVP-Parteisoldaten Nummer 1 hier seine Partei in ein gutes Licht zu rücken. Was ist denn im Moment so wichtig an Migration für dich, dass sie so relevant ist oder je war? Das sie böse und Fremd ist? XD Was an der EU ausser das die wirtschaftlichen Beziehungen florieren und das Rahmenabkommen ohne Verhandlungen im Besenkasten wartet, weil eben nicht wichtig?
      Wenn allerdings dein Essen auf dem Feld verdorrt und das unumkehrbar für die nächsten paar Jahrhunderte ist das natürlich irrelevant.
      Dann sind ja immer noch die Ausländer schuld
    • Magnum 01.07.2019 17:51
      Highlight Highlight Du Alex, ein kleiner Informationssplitter in Deine hermetische Filterblase hinein:
      Die Zahl der Migranten und Asylgesuche sinkt seit gut zwei Jahren hartnäckig - auch, weil Dublin als Konstrukt der EU ganz anständig funktioniert.
      Der Grundwasserspiegel ist seit dem Trockensommer 2018 viel zu tief, und dieses Jahr sind eher die Temperaturen das Problem.
      Bei den Sozialwerken und der Altersvorsorge besteht dringender Handlungs- und Reformbedarf.

      Jetzt bist Du an der Reihe: Warum genau sollen die Themen EU und Migration die relevantesten sein? Dass es Deine Obsession ist, zählt nicht als Antwort.
    Weitere Antworten anzeigen
  • karl_e 01.07.2019 10:46
    Highlight Highlight Fehler beim Beantworten der Anfrage .....
    • karl_e 01.07.2019 19:48
      Highlight Highlight Da bin ich also nicht der einzige :-o
  • ingmarbergman 01.07.2019 10:45
    Highlight Highlight FDP und SVP machen unsere Demokratie kaputt.

    Wer unsere Heimat erhalten will, muss im
    Herbst den demokratischen Kräfte verschaffen!
    • Chrigi-B 01.07.2019 17:28
      Highlight Highlight Eine sehr demokratische Einstellung....

      Der Unterschied von der SP zur FDP/SVP?

      Die SVP/FDP'ler denken die SP'ler sind gute Menschen mit schlechten Ideen.

      Die SP'ler denken die SVP/FDP'ler seien Abschaum mit Ideen.

      Wer sägt da bitteschön am Fundament unserer Demokratie?
    • Mutzli 01.07.2019 20:09
      Highlight Highlight @Chrigi-B

      "Eine sehr demokratische Einstellung....

      Der Unterschied von der SP zur FDP/SVP?

      Die SVP/FDP'ler denken die SP'ler sind gute Menschen mit schlechten Ideen.

      Die SP'ler denken die SVP/FDP'ler seien Abschaum mit Ideen."

      Danke auch für den Schenkelklopfer des Tages!
      Haben Sie schon mal von z.B. einem Glarner, Hess oder Bortoluzzi gehört? Die strotzen nur so von Verständnis für politische Gegner.

      Können gar nicht aufhören Komplimente & Lob zu verteilen, seiens Leute von der SP, CVP, FDP, Grüne, andere SVP-ler (Hallo Sämi Schmied!)...
    • Chrigi-B 01.07.2019 20:24
      Highlight Highlight Ach herrlich, bester Steilpass.

      Schau dir doch den Kommentar der Dame aus dem Kanton Aargau an, die damals nicht eingebürgert wurde, was sie über Herrn Glarner gesagt hat. Die Bürgerlichen kämpfen mit harten Bandagen (teilweise unter der Gürtellinie und unter jeder Sau), wenn die Politik jedoch vorbei ist, behandeln sie dich anständig.

      Was man von SP Sympathisanten nicht sagen kann. Siehst du ja an jeder SVP Veranstaltung, welche POLIZEISCHUTZ braucht, dass sie nicht von Linksextremen körperlich angegriffen werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alteresel 01.07.2019 10:37
    Highlight Highlight Nebst panisch ist die SVP auch noch „pannisch“!
  • Bert der Geologe 01.07.2019 10:32
    Highlight Highlight Die Message der SVP ist: Die anderen wollen was gegen die Klimaerwärmung machen, das wir nicht wollen. Also wählt lieber uns, denn wir machen garantiert nichts.
    • Dominik Treier 01.07.2019 11:04
      Highlight Highlight Sie machen schon was... Den Reichen noch mehr Geld in den Hintern stopfen...
    • Bert der Geologe 01.07.2019 11:19
      Highlight Highlight @Dominik Treier: was haben sie seit den letzten Wahlen gemacht? Kindische Plakate aufgestreckt ! Abstimmungen haushoch verloren, nein nein nein gesagt. Fundamental oppositioniert. Wenn Glarner, Freysinger (Westschweiz) und Köppel deine Vorzeigeköpfe sind, dann hast du definitiv ein Problem, auch bei den Reichen und Schönen.
    • Aurum 01.07.2019 11:28
      Highlight Highlight Nöö sie sichern sich die Wählerschaft für die zukunft: Tust du nichts gegen den Klimawandel, werden eines Tages die Klimaflüchtlinge kommen und dann kann man das Flüchtlingsthema wider aufgreifen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Unsportlicher 01.07.2019 10:28
    Highlight Highlight Wer will bei diesen Temperaturen schon Rösti...
    • dorfne 01.07.2019 11:21
      Highlight Highlight Die Hitze macht die Rösti ganz ohne Strom goldbraun und knusprig. Einfach die geraffelten Kartoffeln an die Sonne legen. Das ist doch Klimaaktivismus a la SVP. ihr wisst das einfach nicht zu würdigen, hört immer nur auf die Tiana, die Regi und den Basti, hey! Ende Ironie.
  • Magnum44 01.07.2019 10:27
    Highlight Highlight Das mit den 59 Milliarden Litern Wasser ist fast noch harmlos im Vergleich zu dem Müll, der sonst noch in diesem Heftchen stand. So wurden etwa auch eingebürgerte Personen als keine echten Schweizer gelabelt und in jedem zweiten Satz total primitv gegen linke Parteien geschossen (obwohl die ja weder auf Bundes- noch auf kantonaler Ebene eine Mehrheit stellen). Am schlimmsten daran ist, dass es tatsächlich Leute gibt, die diesen Unsinn glauben und trotz 0 persönlichem Vorteil wieder diese Witzpartei wählen werden.
  • Posersalami 01.07.2019 10:17
    Highlight Highlight Die SVP wird massiv verlieren. Wenn nicht in diesem Herbst, dann spätestens in 4 Jahren. Noch 1-2 Hitzesommer, und die verlieren ihre bäuerliche Basis endgültig. Ich glaube einfach nicht, dass die den Leugnern des anthropogenen Klimawandels noch lange folgen werden. Dazu sind die Probleme langsam aber sicher zu offensichtlich.
    • Magnum44 01.07.2019 11:26
      Highlight Highlight Ich denke, dass die Wähler viel mehr einfach wegsterben oder die Urteilsfähigkeit (waren sie dies jemals, haha) verlieren. Stellt sich nur die Frage, ob die SVP genügend Nachwuchs züchten kann. Aber ich gebe dir recht, über früh oder lang muss diese Partei nur schon wegen der ewigen Leugnung des Klimawandels verschwinden.
    • LibConTheo 01.07.2019 12:00
      Highlight Highlight @Posersalami:

      Ich leugne den anthropogenen Klimawandel ebenfalls, mir würde es aber nicht im Traum in den Sinn kommen, die SVP dafür zu wählen.
    • Posersalami 01.07.2019 13:44
      Highlight Highlight @Libcontheo: Vielleicht mal etwas anderes lesen als das das katholische Gesangsbuch?
    Weitere Antworten anzeigen
  • malu 64 01.07.2019 10:14
    Highlight Highlight Schön wenn sich in der verschlafenen Schweiz etwas tut.
  • Mova 01.07.2019 10:04
    Highlight Highlight Schwer verständlich, Klimawandel in Frage zu stellen. Köppel ist Ende 40? Der müsste das doch selber miterlebt haben, wie es wärmer wird in der Schweiz.
    • pascalsee 01.07.2019 11:33
      Highlight Highlight Zum 1000 mal niemand leugnet oder stellt den klimawandel in frage. Den gab es schon immer und wird es auch immer geben. Was zurecht bezweifelt wird ist ob der mensch daran "schuld" ist. Was wenn man die fakten chekt sehr unwarscheinlich ist
    • Til 01.07.2019 12:11
      Highlight Highlight Köppel macht doch nur seinen Job als bezahlter Demagoge.
    • René Obi 01.07.2019 18:21
      Highlight Highlight Pascalsee. 99,7% aller Klimaforscher sind da aber anderer Meinung. Und von wem die 30 anderen bezahlt werden kann wahrscheinlich erraten werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Max Dick 01.07.2019 10:00
    Highlight Highlight Lieber Autor: Schülerstreik und vorallem den Frauenstreik scheint man in den Zeitungsredaktionen sehr wohl als Grossereignis wahrgenommen zu haben - an den meisten Wählern im Lande dürfte er sehr gleichgültig vorbeigezogen sein.
    Dass GLP und GP Stand jetzt die grossen Gewinner sein werden, SVP und FDP die Verlierer, liegt einerseits daran, dass die einen 2015 unter ihren Verhältnissen abgeschnitten haben, die anderen darüber, an den Hitze- und Trockenwellen, den schmelzenden Gletschern - und...an Trump.
  • dho 01.07.2019 10:00
    Highlight Highlight Und noch einmal: an die Frauen. Die Wahlen stehen an. 500'000 Frauen haben gestreikt. Wollen die Frauen nur an einem Happening teilnehmen oder richtige Veränderungen? Mein Tipp:

    1. Wählen gehen.
    2. Alle Männer auf der Wahlliste streichen.
    3. Alle durchgestrichenen Namen durch eine KandidatIN ersetzen.

    (Mir ist egal, welche Wahlliste ihr nehmt)

    Wenn die 500'000 dies machen, kommt es zu Veränderungen. Wenn die 500'000 nicht wählen gehen, will ich NICHTS mehr über die Benachteiligung der Frauen hören.

    • MacB 01.07.2019 11:01
      Highlight Highlight vielleicht wählen manche der 500'000 Frauen halt auch nach Fähigkeiten ud nicht nur nach Geschlecht...so hoffe ich.

      Gleichstellung heisst ja nicht, auf Teufel komm raus einfach Frauen zu wählen. Damit ändert man ausser der Quote noch gar nichts.
    • Dominik Treier 01.07.2019 11:06
      Highlight Highlight Na auf bürgerlichen Listen wirst du mit dieser Strategie aber kein Glück haben...
    • Peter R. 01.07.2019 11:15
      Highlight Highlight Klar nur noch Quotenfrauen in Bern - Qualität spielt keine Rolle, Hauptsache weiblich!!!
    Weitere Antworten anzeigen
  • René Obi (1) 01.07.2019 09:58
    Highlight Highlight Hach, wäre das schön. SVP - 10% oder mehr, Grün und Grünliberal je + 5% oder mehr. Der Rest mehr oder weniger stabil. Damit könnte die Politik in der Schweiz in wichtigen Fragen (Umwelt, Klima, Altersvorsorge, Gesundheitswesen, Migration) endlich deblockiert werden. Vielleicht wären sogar gute, vernünftige und menschliche Lösungsansätze möglich.
    • Max Dick 01.07.2019 10:14
      Highlight Highlight Und wovon träumen Sie in der Nacht? Als ob es einfach die SVP wäre, die in den wichtigen Sachthemen blockiert. Es herrschen ja sogar SP-intern völlig unterschiedliche Ansichten (und wenig Kompromissbereitschaft) in relevanten Punkten zur Zukunftsausrichtung der CH.
    • pascalsee 01.07.2019 10:19
      Highlight Highlight Wer kann das zahlen? Grün und glp unter 5% das würde der schweiz helfen! Schütze die schweiz wähle nicht Grün!
    • Basubonus 01.07.2019 10:45
      Highlight Highlight Schön fände ich SVP -29.8% ehrlich gesagt...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gipfeligeist 01.07.2019 09:58
    Highlight Highlight Ob gechillt oder klimahysterisch; Bauern welche die SVP wählen, baggern sich ihr eigenes Grab...
    • landre 01.07.2019 12:08
      Highlight Highlight Betreff europäische Landwirtschaft, wie sehen Sie den Deal zwischen der EU und MERCOSUR?
    • Magnum 01.07.2019 13:36
      Highlight Highlight Es kommt ja noch besser: Um der EU eins auszuwischen, bringt die SVP immer wieder ein Freihandelsabkommen mit den USA ins Spiel.
      Erstens müsste man ein solches mit einem dubiosen Hütchenspieler an der Spitze der USA aushandeln.
      Und zweitens würde so ein Abkommen seitens der USA NIE akzeptiert werden, wenn kein Marktzugang für US-Produkte (genmanipuliert oder per Chlor haltbar gemachtes Poulet...) vorgesehen wäre, was wiederum zulasten der Landwirtschaft in der Schweiz ginge.
  • inmi 01.07.2019 09:58
    Highlight Highlight Stell dir vor, du hättest alle Medien auf deiner Seite:

    SP/Grüne:
    SRG
    Tamedia
    Ringier
    AZMedien (Watson)
    WOZ
    Republik

    FDP:
    NZZ

    SVP:
    Weltwoche

    Da ists eigebtlich traurig gewinnen SP/Grüne nicht mehr...

    • ingmarbergman 01.07.2019 13:17
      Highlight Highlight In welcher Welt lebst du?

      Republik links?
      Tamedia (20min) links?
      Blick links?
      AZmedien (die ganzen regionalzeitungen) links?
      SRG links?

      Auch die NZZ hat teilweise (gerade wenn es darum geht online die ganzen deutschen Wurbürger zu bedienen) nicht mehr viel mit liberal zu tun..
    • Dominik Treier 01.07.2019 15:31
      Highlight Highlight Das ist das Tragische ingmarbergman... Wenn man offensichtlich wie unser lieber inmi oben in seiner bequemen unltrarechten Blase dahinvegetiert, dann schreit man eben schon bei der FDP gleich Kommunismus,(obwohl ja gerade der Kommunismus alles nur nicht sozial war)...
      Das ist aber auch die Rechte Strategie und wird schon seit Jahren versucht, sie wollen ihre teils menschenverachtenden Ultraegoistenideen von der ultrarechten braunen Ecke in die Mitte der Gesellschaft schieben und bei manchen funktioniert das leider wie man sieht...
    • inmi 01.07.2019 15:40
      Highlight Highlight Deine Beschimpfungen gegenüber der NZZ verraten mehr über dein populistisch totalitäres Weltbild als das sie etwas mit der Realität zu tun hätten.

      Republik ist ultralinks. Ihre Artikel unterscheiden sich kaum vom SP Pressemitteliungen.

      Tamedia Journalisten verstehen sich allesamt als Wahlkampfhelfer der Grünen und SP..

      SRG - Schau dir mal die Themenwahl an. Ständig werden sämtliche Ereignisse auf der Welt schön links "geframed". Hast du auf diesem Sender mal eine kritische Frage an einen link Politiker gesehen? Eher stellt ein FOX News Journalist eine kritische Frage an Trump,
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sam12 01.07.2019 09:58
    Highlight Highlight Ganz ehrlich, mich überzeugt keine dieser Parteien.

    So viel Blabla, grosses Trara, scheinheiliges "Auf-den-Zug-Aufspringen", nichts dahinter und kaum Kompromissfähigkeit.
    Liebe Volksvertreter, reisst euch am Riemen!

    Habe fertig. :)
  • Tom T. 01.07.2019 09:46
    Highlight Highlight Russland produziert sehr viel Öl und Erdgas. Russland unterzeichet das Klimaabkommen und beklagt die Schäden des Klimawandels.

    Swissoil-Präsident Albert Rösti freut sich über das schöne Wetter und glaubt alle SVP-Wähler sind doof, treu & und angepisst genug um ihm die offensichtliche Klimaleugnerei abzukaufen .

    FDP wacht aus dem Neoliberalen Blutrausch auf und merkt, dass die Realität auch noch da ist und die Wahlzettel der Lobbyisten nicht ausreichen.
    • Matti_St 01.07.2019 11:34
      Highlight Highlight Glaube eher, die FDP hat gemerkt, mit Klimaschutz lässt sich Geld verdienen.
    • Froggr 01.07.2019 14:06
      Highlight Highlight Matti_St: Also das, was alle anderen schon früher gemerkt haben? (Deutsche Parteien, Gretas Eltern usw.) ;-)
    • Matti_St 01.07.2019 14:39
      Highlight Highlight @Froggr, ungefähr so, nur Spricht man hier von einer Wirtschaftspartei. Die hätten das schon vor der Gründung der GLP wissen müssen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ClassicP 01.07.2019 09:40
    Highlight Highlight ist denn schon wieder der 1.april? die grünen sind der grösste witz😂
    • Wander Kern 01.07.2019 13:11
      Highlight Highlight Das Lachen wird Dir noch im Halse stecken bleiben, wenn die wissenschaftsfeindlichen Klimaleugner so richtig abkacken. Muahahaha, wird das schön!
    • Froggr 01.07.2019 14:07
      Highlight Highlight Wander Kern: So wie bei den EU Wahlen? Hahaha die Grünen werden schon bald wieder in Grund und Boden versinken. Vielleicht nicht dieses mal. Aber in 1-2 Anläufen. Sie betreiben Symbolpolitik und regulieren nur am Kostenrad.
    • Wander Kern 01.07.2019 14:27
      Highlight Highlight "So wie bei den EU Wahlen?"

      In Deutschland, ja. ☺
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