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Wegen Hitze: Ostschweizer Kantone schränken den Verbrauch von Wasser ein

Visitors enjoy the sun in the Sitter river, pictured during the music festival Openair St. Gallen, on Friday, June 26, 2015, in St. Gallen, Switzerland. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)
Besuchende des Openair St.Gallen sitzen in der Sitter. (Archivbild)Bild: KEYSTONE

Ab sofort: Ostschweizer Kantone schränken den Verbrauch von Wasser ein

23.06.2026, 09:5623.06.2026, 12:47

Im Kanton St.Gallen ist ab sofort bei Oberflächengewässern die Entnahme von Wasser eingeschränkt. Damit wird auf die zunehmende Trockenheit reagiert. Die gleiche Massnahme gilt im Thurgau seit letzter Woche.

Auf die zunehmende Trockenheit reagieren die Ostschweizer Kantone mit ersten Massnahmen. Der Fachstab Trockenheit des Kantons St.Gallen geht von der Gefahrenstufe 3 und damit von erheblicher Gefahr aus. Die Situation sei mit derjenigen in den Rekordsommern 2003 und 2018 zu vergleichen, teilte der Kanton am Dienstag mit.

Hitze im Kanton St.Gallen
Nicht nur die Trockenheit hält die St.Galler Behörden auf Trab. Auch die Polizei hat einiges zu tun. So musste am Montagnachmittag in Wil ein Hund aus einem geschlossenen Auto gerettet werden, wie es in einer Mitteilung heisst.

In den vergangenen Wochen fingen zudem mehrmals Hecken Feuer, während daneben Unkraut verbrannt wurde.

Die Polizei rät grundsätzlich dazu, Grills, Asche und Feuer von trockenen Pflanzen fernzuhalten. Kinder und Tiere sollen nicht im Auto zurückgelassen werden, auch nicht bei leicht geöffnetem Fenster oder im Schatten, da dieser wandert.​ Beim Abkühlen im Wasser ist ebenfalls Vorsicht geboten. Und auch in den Bergen ist es heiss. Wer unterwegs ist, sollte deshalb immer genügend Trinkwasser bei sich haben.

Ab sofort ist der Gemeingebrauch von öffentlichen Oberflächengewässern im gesamten Kanton eingeschränkt. Das bedeutet, dass die Wasserentnahme auf dem gesamten Kantonsgebiet ohne Bewilligung untersagt ist.

Es gibt allerdings verschiedene Ausnahmen. Dazu gehören unter anderem der Bodensee, Walensee und der Zürichsee oder etwa auch der Alpenrhein oder die Linth und der Linthkanal. (sda)

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99 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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El_Chorche
23.06.2026 10:08registriert März 2021
Ahoi, Freunde der seichten Unterhaltung!

Neben meinem Keller hats nen Fussballplatz, der momentan den ganzen Tag mit nem Rasensprenger bewässert wird.

Frage: Ist das sinnvoll?

Ich dachte immer, dass man nur wässern soll, wenn die Sonne nicht mehr am Höchsten steht.

Danke für euer Feedback

Gruss
Chorche, kein Rasologe
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Gurgelhals
23.06.2026 10:48registriert Mai 2015
Ich freue mich darauf, wenn dann in einem Vierteljahrhundert – in dem sich das Klima selbstverständlich noch weiter erwärmt – das brandneue AKW "Rösti" mit den beiden Meilern "Imark" und "Wasserfallen" ans Netz geht und natürlich mit Flusswasser gekühlt werden will 🤡
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SplitIt
23.06.2026 12:07registriert April 2021
Und alle Ewiggestrigen: Ist doch eh nur erfunden, gabs früher auch schon und war sogar noch schlimmer!!1!!1
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