Schweiz
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Verwaltungsratspraesident Peter Spuhler verfolgt die Bilanzmedienkonferenz der Stadler Rail, am Donnerstag, 5. Maerz 2020, in Bussnang. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Bild: KEYSTONE

Spuhler warnt vor SVP-Initiative: «Sie ist gefährlich für den Wirtschaftsstandort Schweiz»

patrik müller und Thomas Griesser Kym / ch media

Der Stadler-Patron und ehemalige SVP-Nationalrat Peter Spuhler warnt vor der Begrenzungsinitiative seiner Partei, weil sie die Bilateralen «an die Wand fahren» würde. Und er erklärt, warum er nicht nur im Osten, sondern auch im Hochlohnland Schweiz neue Stellen schafft.



Viele Journalisten und Finanzanalysten tummeln sich am Stadler-Hauptsitz in Bussnang TG, als der Jahresabschluss präsentiert wird. Seit die Firma vor einem Jahr an die Börse ging, ist das Interesse am aufstrebenden Bahnbauer noch grösser geworden. Der Aktienkurs fällt trotz starkem Umsatzwachstums. Als Verwaltungsratspräsident Peter Spuhler die «Schweiz am Wochenende» zum Interview empfängt, ist er dennoch gut gelaunt: Kurzfristige Kursbewegungen interessierten ihn nicht.

Während andere Firmen Stellen abbauen, ist Stadler damit beschäftigt, einen massiven Ausbau zu bewältigen. 2044 Vollzeitstellen sind allein letztes Jahr dazugekommen. Wie gehen Sie mit diesem Luxusproblem um?
Peter Spuhler: Wenn wir einen Auftrag bekommen, brauchen wir für das Engineering und den Einkauf der Komponenten ein bis zwei Jahre, bis wir mit der Produktion starten können. Dadurch haben wir einen langfristigen Planungshorizont und können entsprechend Mitarbeiter aufbauen.

Stadler zählt nun 10'900 Stellen. Geht das Job-Wachstum dieses Jahr so rasant weiter?
Wir werden weiter wachsen, aber etwas langsamer. Wir haben gelernt, mit Wachstumsschüben umzugehen. Von 2011 auf 2012 hatten wir schon einmal eine Umsatzverdoppelung.

Als Sie Stadler vor 30 Jahren übernahmen, hatte die Firma nur gerade 18 Mitarbeiter. Sie führten immer als Patron und legten Wert auf diese Kultur. Wie verhindern Sie, dass Stadler nun zu einem anonymen, bürokratischen Konzern wird?
Es kommt immer auf die Menschen an. Wir versuchen, drei Viertel der Kaderstellen mit Internen zu besetzen. So können wir unsere DNA weitergeben über alle Stufen hinweg – und den Charakter des Unternehmens erhalten. Dass wir gleichzeitig auch gute Leute von aussen holen, ist ebenfalls wichtig. Die gute Mischung macht es aus.

Das grösste Wachstum findet in Tieflohnländern statt. Was heisst das für die Schweiz?
Wir bauen auch hier aus. Mit 3900 Mitarbeitern ist die Schweiz nach wie vor die grösste Division, und rund die Hälfte ihrer Produktionsleistung geht in den Export. Doch für uns ist Kundennähe wichtig, darum haben wir beispielsweise in Weissrussland, wo wir grosse Aufträge bekamen, stark expandiert.

Bussnang bleibt der Hauptstandort, aber auch in St.Margrethen beschäftigen Sie mittlerweile über 1000 Mitarbeiter.
Dort gehen wir auf 1300 Stellen rauf. Am alten Standort Altenrhein waren es noch knapp unter 1000. Wir haben 86 Millionen Franken in das neue Werk investiert. Ein klares Bekenntnis zum Werkplatz Schweiz!

Warum haben Sie Altenrhein nicht einfach geschlossen und die Jobs nach Osteuropa verlagert?
Unsere Strategie ist, die richtige Ba­lance zwischen Hochlohn- und Tieflohnländern zu finden. Sie liegt bei etwa 60 zu 40 Prozent. Die Schweiz mit ihrem Know-How und der Technologie ist und bleibt wichtig – das beweisen wir mit unseren Investitionen. Wir kommen aber nicht darum herum, auch im Osten zu produzieren, sonst wären wir bei Ausschreibungen in vielen Ländern schlicht nicht wettbewerbsfähig. Denn dort geht es nur um den Preis.

Die Aktienmärkte sehen lieber Kostensenkungen als Job-Ausbau. Ist der Börsengang ein Nachteil?
Nein. Es ist ein Irrtum, zu glauben, unser Unternehmen würde seit dem Börsengang anders funktionieren. Unser Ziel bleibt, die Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Umfeld zu stärken und so langfristig zu bestehen. Bei uns hat kein kurzfristiges Denken eingesetzt!

Trotz Quartalsberichten und des Schielens auf den Aktienkurs?
Es wäre blödsinnig, dauernd auf den Kurs zu schauen. Unser Ziel ist es, die besten Schienenfahrzeuge zu bauen. Gelingt uns das, resultiert automatisch Wachstum und somit auch eine Erhöhung des Unternehmenswertes.

Stadler wächst und wächst – und ist doch ein Zwerg im Vergleich zum geplanten Zusammenschluss Alstom/Bombardier. Macht Ihnen diese Fusion Angst?
Grösse ist in unserer Branche per se kein strategischer Vorteil. Wir sind im Projekt- und nicht im Produktgeschäft tätig und haben beschränkte Möglichkeiten, Skaleneffekte zu erzielen. Das wäre anders, wenn wir Autos bauen würden: Da müssten wir so viele Autos wie möglich produzieren können. Im Bahnbau ist das anders. Wir haben weltweit über 1900 Flirt-Züge verkauft und bei jedem Auftrag müssen wir diese Fahrzeuge länder- und kundenspezifisch anpassen. Darum macht mir diese Fusion überhaupt keine Angst.

Wenn nicht die Grösse zählt, was dann?
Die Technologie, die Agilität, schnell auf spezifische Kundenbedürfnisse einzugehen: Das alles ist viel wichtiger.

Finden Sie in der Schweiz genügend Fachkräfte, um die vielen Aufträge zu bewältigen?
Das ist nicht einfach. Doch selbst in Osteuropa wird es schwieriger. Der Arbeitsmarkt ist leergefegt. In Polen und Ungarn haben wir deshalb jährliche Lohnsteigerungen von 10 Prozent. Das macht es schwierig für die Unternehmen, hat jedoch etwas Beruhigendes für uns Westeuropäer. Die Job-Verlagerungen von West nach Ost führten dazu, dass dort die Produktion teurer wird. Ich kenne viele Unternehmer, die darum ihre Aktivitäten teilweise wieder zurück in die Schweiz oder nach Deutschland holen.

Trotzdem bleiben die Lohn-Unterschiede beträchtlich.
Ja, aber die Differenz verringert sich deutlich. Auch gegenüber China. Ich sehe das bei Rieter: Die Löhne steigen in China um über 10 Prozent. Die Nivellierung kommt automatisch. Wenn es uns gelingt, in der Schweiz die Technologieführerschaft zu behaupten und wir die Kosten im Griff haben, dann werden wir auch zukünftig wettbewerbsfähig sein.

Wie wichtig ist für Stadler die Personenfreizügigkeit, um offene Stellen zu besetzen?
Sie ist wichtig, aber lassen Sie mich zuerst etwas Grundsätzliches sagen: Wir müssen die Befürchtungen der Globalisierungsverlierer ernst nehmen. Es ist nicht nachhaltig, wenn die Schweizer Bevölkerung jedes Jahr durch Zuwanderung um 1 Prozent oder 80'000 Personen wächst. Das müssen wir lösen.

Die SVP sieht die Lösung in der Begrenzungs-Initiative, die ohne Deal mit der EU innert 12 Monaten zur Kündigung der Freizügigkeit führen würde.
Die Initiative ist ein Frontalangriff nicht nur auf die Personenfreizügigkeit, sondern auf die Bilateralen insgesamt.

Wegen der Guillotine-Klausel?
Ja, denn fällt die Freizügigkeit weg, sind die ganzen Bilateralen I in Gefahr. Darum erachte ich diese Initiative als extrem. Sie ist gefährlich für den Wirtschaftsstandort Schweiz. Für mich ist nicht nachvollziehbar, warum die SVP auf diese Initiative setzt. Als Unternehmer muss und werde ich mich dagegen engagieren.

Die Initiative verlangt doch vor allem, dass Bern mit Brüssel über eine Ausserkraftsetzung der Freizügigkeit verhandelt. Ist das so extrem?
Verhandeln ist schon gut, aber das Problem ist, dass gemäss Initiativtext dafür nur 12 Monate zur Verfügung stehen – und ohne Ergebnis das Abkommen gekündigt werden muss. Jeder weiss, dass 12 Monate nie und nimmer reichen. Der Brexit lässt grüssen.

Glauben Sie, die Initiative hat Chancen?
Ich hoffe auf ein klares Nein der Bevölkerung – sodass wir den Königsweg der Bilateralen weitergehen können. Für die Exportwirtschaft ist er zentral. Zugleich sage ich klar: Wir müssen das Problem der übermässigen Zuwanderung lösen. Aber bitte nicht auf extreme Art.

Wie sonst?
Als ich lange Zeit vor der Lancierung der Begrenzungs-Initiative vom Generalsekretariat der SVP zu diesem Thema angefragt wurde, habe ich folgenden Vorschlag gemacht: Die Schweiz sollte unter gewissen Prämissen wie der Höhe der Arbeitslosigkeit oder negativem Wirtschaftswachstum einseitig Kontingente beschliessen. Mir ist bewusst, dass die EU aufheulen würde. Einen Rauswurf der Schweiz hätte die EU aber einstimmig beschliessen müssen, und dies hätte aus meiner Lagebeurteilung heraus nie stattgefunden. Wir Schweizer müssen wieder mutiger und eine Prise frecher werden.

Der SVP gehen solche Ideen zu wenig weit.
Also lieber die Bilateralen an die Wand fahren? Da verstehe ich die Welt nicht mehr. Die Bilateralen sind dazu da, den EU-Beitritt zu verhindern. Dieses Ziel muss zuoberst stehen: Unabhängig bleiben. Das geht nur mit einem geregelten Verhältnis zu unserem wichtigsten Handelspartner.

Wenn die Begrenzungs-Initiative abgelehnt wird: Braucht es dann das Rahmenabkommen?
Nein. Das Wichtigste ist Rechtssicherheit mit der EU. Die Bilateralen I und II stellen diese sicher. Darüber hinaus werden wir einen Mechanismus entwickeln müssen, um mit rechtlichen Änderungen seitens der EU umzugehen. Diese Änderungen einfach automatisch zu übernehmen – das kann nicht sein. Wir müssen immer Ja oder Nein sagen können.

Wo liegt das Problem beim Rahmenabkommen?
Nicht nur bei den viel diskutierten drei Knacknüssen Lohnschutz, Unionsbürgerrichtlinie und staatliche Beihilfen. Sondern eben auch bei der Gerichtsbarkeit. Das wird oft vergessen und total unterschätzt. Lassen wir die Schiedsgerichts-Klausel im Rahmenabkommen drin, ist in einer Abstimmung ein Volks-Nein sehr wahrscheinlich.

Sie waren 1999 bis 2012 SVP-Nationalrat, liebäugelten später mit einem Comeback als Ständerat, entschieden sich aber dagegen. Wenn man Sie jetzt hört: Sie sind noch immer Politiker!
Ich habe gern Politik gemacht. Der Abschied fiel mir schwer. Aber Ständerat – das wäre zu intensiv. Ich musste dem Unternehmen den Vorrang geben. Wahrscheinlich braucht es mich hier noch ein bisschen (lacht).

Auch die SVP könnte eine starke Figur brauchen – sie wirkt zurzeit orientierungs- und führungslos.
Ich kann da leider nicht widersprechen.

Was läuft falsch?
Es war aus meiner Sicht unglücklich, wie Parteipräsident Albert Rösti in den Senkel gestellt wurde. Natürlich verlor die SVP die Wahlen, aber bevor man Albert Rösti hinauskatapultiert, hätte es eine seriöse Analyse gebraucht. So schlecht schnitt die SVP nämlich gar nicht ab.

Sie verlor fast 4 Prozentpunkte.
Ja das stimmt. Jetzt sind wir wieder auf dem Niveau von 2011. Man muss aber berücksichtigen, dass wir 2015 29,4 Prozent erzielt haben und acht Restmandate noch hinzukamen. Auch die Themenkonjunktur hat dieses Mal gegen uns gespielt: 2015 war Flüchtlingskrise, jetzt 2019 war die globale Erwärmung das grosse Thema. Auch die Absetzung des Zürcher Präsidenten Konrad Langhart war aus meiner Sicht ungeschickt und hat sicher viele Zürcher Bauern veranlasst, am Wahlsonntag zuhause zu bleiben.

Alfred Heer ist der einzige offizielle Kandidat als Rösti-Nachfolger.
Heer wäre ein guter Präsident. Dass er es kann, hat er in Zürich bewiesen.

Neben der Europapolitik ist der Schweizer Franken für die Exportindustrie ein Dauerbrenner. Wegen der Corona-Krise ist er stärker geworden. Wie gefährlich ist das?
Seit November 2011, als sich der Franken zum Euro erstmals schockartig aufwertete, sind wir in einem Modus des dauernden Optimierens, Absicherns und Kostensenkens. Die Exportindus­trie hat sich ein Stück weit daran gewöhnt. Was Stadler betrifft, so wird die Euro-Schwäche dadurch gemildert, dass wir nicht nur Erträge, sondern auch Kosten in Euro-Ländern haben. Anders sieht es in Norwegen und Schweden aus. Beide Länder haben keinen Euro und wir keine Fabriken vor Ort, um ein Natural Hedging zu betreiben. Deshalb stehen wir in diesen ­Ländern unter einem massiven Preisdruck.

Rechnen Sie wegen des Corona- Virus mit einer Rezession?
Wenn ich das wüsste! Wir waren schon vor dem Virus in einem geopolitisch schwierigen Umfeld unterwegs – mit dem Handelskonflikt USA-China, den Tiefzinsen und der Währungssituation. Solange in den USA der Wahlkampf läuft, wird Donald Trump wohl alles tun, um eine Rezession abzuwenden: Die Märkte mit Geld fluten und Druck auf die Zinsen machen.

Was heisst das für Europa?
Die Europäische Zentralbank wird wohl nachziehen und die Zinsen senken müssen – zum Leidwesen der Schweizer Nationalbank, die bereits stark negative Zinsen hat. Spannend wird es, wenn die US-Wahlen vorbei sind und Trump wiedergewählt wird. Irgendwann könnte es auf den Märkten – sei es an den Börsen oder bei den Immobilien – zum Knall kommen, denn die Spielräume sind ausgereizt.

Sollte die Nationalbank die Negativzinsen verschärfen, um die Aufwertung des Frankens zu stoppen?
Als Exportunternehmer wäre mir das recht, aber ich sehe natürlich auch die negativen Einflüsse auf die Pensionskassen: Mit den Negativzinsen wird die junge Generation enteignet. Unsere Währungspolitik steht in einem schwierigen Dilemma. Sie hat die Wahl zwischen Pest und Cholera. Ich möchte meinen Job nicht mit jenem von Nationalbank-Präsident Thomas Jordan tauschen.​

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89Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • RETO1 08.03.2020 16:36
    Highlight Highlight Klar sind Wirtschaft und Millionäre gegen die Initiative, denen geht's nur ums Geld und sonst gar nichts
    Den Nachteilen der ungebremsten Zuwanderung können sie dank ihres Geldes leicht ausweichen ,der Normalbürger aber wird mit den Folgen tagtäglich konfrontiert
  • Schneider Alex 08.03.2020 05:46
    Highlight Highlight Diese einseitige Betrachtungsweise ist gefährlich. Bei einer passiven Übernahme von europäischen Regulierungen läuft die Schweiz Gefahr, im Sog der europäischen Wirtschaftspolitik vom Erfolgspfad abzukommen. Für den Erfolg der Schweiz ist es entscheidend, dass sie, soweit dies in einer globalisierten Welt möglich ist, eine eigenständige Politik verfolgt. Die Vor- und Nachteile von Verträgen mit der EU müssen laufend abwogen werden.
  • Jörg K. 07.03.2020 23:07
    Highlight Highlight Die SVP wird von Frey und Blocher bestimmt. Der Rest ausser Spuhler kann man mit Recht als Mitläufer bezeichnen. Blocher und Frey haben Unternehmen, die von einem starken Franken profitieren. Frey kann seine Autos im Ausland günstig einkaufen. Blocher den Hauptrohstoff Rohöl für die Kunstoffproduktion. Die SVP ist völlig Industriefeindlich gegenüber der echten Realindustrie. Leider kann man den Rest der Parteien auch nicht wirklich brauchen. Spuhler müsste eine Abspaltung wagen. Leider unrealistisch.
  • Dinu14 07.03.2020 22:11
    Highlight Highlight Eifach ä guätä ma 👍
  • Platon 07.03.2020 20:49
    Highlight Highlight „Die Schweiz sollte unter gewissen Prämissen wie der Höhe der Arbeitslosigkeit oder negativem Wirtschaftswachstum einseitig Kontingente beschliessen. Mir ist bewusst, dass die EU aufheulen würde. Einen Rauswurf der Schweiz hätte die EU aber einstimmig beschliessen müssen, und dies hätte aus meiner Lagebeurteilung heraus nie stattgefunden.“
    Da brat mir einer einen Storch, das könnte tatsächlich funktionieren! Jetzt kommt aber der Witz an der ganzen Sache mit der Zuwanderung. Sie wird von der Wirtschaft selbst reguliert. Niemand immigriert in ein Land mit starker Rezession.
  • Grohenloh 07.03.2020 20:19
    Highlight Highlight Der EU beitreten und auch so ein geknechtetes, versklavtes Land wie zum Beispiel Holland oder Dänemark oder Luxembourg werden?
    • Locutus70 08.03.2020 01:17
      Highlight Highlight @Grohenloh - Naja im Falle Luxemburg würde ich das nicht so sehen.
      Die kassieren die Steuern der meisten Global Player für die EU (und geben nix weiter) und verdienen auch ganz gut an den Gebühren für sämtliche EU-Programme.
    • Grohenloh 08.03.2020 12:28
      Highlight Highlight War ironisch. Diesen Ländern geht es hervorragend. Und mit den Bilateralen haben wir fast die gleichen Vorteile und einige Nachteile nicht.

      Oder: Norwegen: Mitglied im EWR. Das reichste Land der Welt. (Ja, natürlich haben die Öl, aber trotzdem!)
  • P. Silie 07.03.2020 19:47
    Highlight Highlight Ich denke nicht dass wir uns gross Gedanken über die SVP Initiative machen müssen.. diese wird nicht durchkommen, da zu extrem und nicht wirklich hilfreich. Dass gewisse Anpassungen nötig wären steht ausser Frage, aber die Initiative geht vielen, auch mir, zu weit.
    • P. Meier 07.03.2020 22:39
      Highlight Highlight Eine gefährliche Ansicht. Mittels gezieltem Schüren von Polemik und Stammtisch tauglichen Schlagzeilen, darf die Initiative nicht unterschätzt werden.
    • P. Silie 08.03.2020 10:03
      Highlight Highlight @ P. Meier: Solange sich Frau Kleiner und Frau Zimmermann noch nicht eingemischt haben, sehe ich auch nicht die geringste Chance, dass die Initiative auch nur annähern eine Chance haben dürfte...

      Auch schmeisst die Tamedia noch nicht mit Abstimmungsumfragen um sich; ein weiteres Indiz, dass nicht von aussen mit Hilfe der 'Zivilgesellschaft' eingegriffen werden muss um das Resultat doch noch irgendwie beeinflussen zu müssen.

      Eine Schätzung von mir: 65% Nein, 35% Ja (wenn's für die SVP gut kommt).
  • länzu 07.03.2020 17:53
    Highlight Highlight Herr Spuhler, wieso sind Sie eigentlich noch immer in dieser rückständigen Verweigerungspartei SVP? Das passt so gar nicht zu Ihrem täglichen Handeln.
  • Dominik Treier 07.03.2020 16:27
    Highlight Highlight Ich finde es lobenswert, dass Spuhler im krassen Gegensatz zum Blocherclan nicht nur Wasser predigt und Wein trinkt, er schafft immerhin Arbeitsplätze in der Schweiz und scheint, so hoffe ich zumindest, noch davon überzeugt, dass nur ein zufriedener Arbeitnehmer auch ein produktiver Mitarbeiter sein kann. Dennoch denke ich, dass gerade seine politischen Ansichten, sich eher an seinem Handeln orientieren, als an dem der Nationalistisch-Autoritären und vor allem neoliberalen Elite. Für die Konservativen sind Werte angeblich so wichtig, bis man etwas dafür tun oder Gott bewahre, ausgeleben muss.
    • RETO1 08.03.2020 16:38
      Highlight Highlight Er schafft Arbeitsplätze nur für Ausländer
    • Dominik Treier 08.03.2020 18:35
      Highlight Highlight Und was macht dann Blocher? Er schafft Burnout-Erzeuger, ebenfalls für Ausländer...
      Ich weiss nicht wie das Arbeitsklima bei Spuler ist, aber wenn ich mir bekannte anhöre die bei Blocher oder seinem Freund Frey arbeiten, dann fragt man sich warum die nicht in alle Versicherungen gegen Erwerbsausfall das 10-fache einzahlen müssen. Sinnlose und vor allem nicht wertgeschätzte Arbeit ist eben nicht mal finanziell besser als keine...
  • Platon 07.03.2020 13:56
    Highlight Highlight Ich bin der ziemlich starken Überzeugung, dass die meisten SVP-Eliten eigentlich insgeheim hoffen, dass die Initiative scheitert. Wirtschaftspolitisch gesehen sind die flankierenden Massnahmen sowie ein eingeschränkter Zugang zum EU-Arbeitsmarkt exakt dasselbe. Beides verteuert den Faktor Arbeit, wobei Letzteres viel bürokratischer ist und Gefahr läuft den grössten Absatzmarkt zu verlieren. Ein Ökonom Aeschi weiss das haargenau. Ich kaufe ihm deshalb nie ab, dass er als konservativer Ökonom sich tatsächlich für die eine oder andere Form des Arbeitsmarktregulierung einsetzt.
  • John Henry Eden 07.03.2020 13:42
    Highlight Highlight Ein geschwächter Wirtschaftsstandort?

    Tja, man sieht aktuell gerade, wie «stark» die vernetzte und globalisierte Wirtschaft ist. Eine potente Grippe setzt die Welt schachmatt.

    Die Wirtschaft hat uns Corona gebracht und dank ihrer ausgelagerten bzw. verbilligten Produktionsketten wird auch hierzulande medizinisches Material knapp.

    Eine notfalls autarke Grundversorgung muss das Ziel eines Staates sein. Primär nach diesem Ideal gehört die Wirtschaft aufgebaut. Aktuell sind wir abhängig von A bis Z.

    Mit dem etwaigen Produktionsüberschuss sowie Luxusgütern können wir dann Handel betreiben.
    • FrancoL 07.03.2020 14:21
      Highlight Highlight Die Schweiz hat gar nicht die Möglichkeiten autark zu sein. Sie wird immer exportieren müssen um den Import zu berappen. Das hat sie immer getan und wird sie auch tun müssen. Sinnvoll ist es daher dieses Verhältnis nachhaltig aufzubauen und zB nicht die Bilateralen ohne Not über Bord zu werden, die der Schweiz einen Wohlstand gebracht haben (leider nicht für alle) den sie mit einer Autarkie nie erreicht hätte.
    • DemonCore 07.03.2020 19:44
      Highlight Highlight Nur schon der landwirtschaftliche Selbstversorgungsgrad liegt weit unter 60%. Entweder wir essen alle 1/3 weniger, oder die Bevölkerung wird um 1/3 "reduziert". Bei Industrie- und Konsumgütern haben wir in weiten Teilen 100% Fremdversorgung (Fahrzeuge, Elektronik, etc.). Die Schweiz wird nie autark, ausser wir gehen zurück auf einen Lebensstandard wie er zur Zeitenwende herrschte.

      Erschreckend das solch stupide Kommentare 1/3 Herzen erhalten.

      What's out there? Boundless human stupidity.
    • Dominik Treier 08.03.2020 10:01
      Highlight Highlight Nein. Die Menschen verklären die "gute alte Zeit" und blenden für ihr Ideales konservativistisches Weltbild alle Fakten aus, die es stören könnten...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Eron 07.03.2020 13:13
    Highlight Highlight Eloquent und intelligent und auch sympathisch gibt sich Hr. Spuhler. Geht es um seine ureigensten Interessen, sein Unternehmen das er mit seinem Team aufgebaut hat, sein Finanzen und Steuervorteile wendet er sich grundsätzlich gegen jede Art von Bürokratie und Einschränkungen, egal von welcher Partei Anliegen kommen. In Sachen UBS VR hat er jedoch kein gutes Bild abgeliefert und auch jetzt stellt er seine eigenen Interessen vor die vieler und tritt dann öffentlich an wenn es ihm nutzt, das ist auch nicht ganz sauber.
    • FrancoL 07.03.2020 14:27
      Highlight Highlight Ich wäre froh wenn eine Grosszahl der Unternehmer ähnlich denken würden und halte mich nicht mit dem Wunschtraum auf, dass man natürlich als UN auch alles immer nur unter Mitbetrachtung der Mitarbeiter erwägen sollte, weil ich weiss das dies nie der Fall sein wird. Darum ist es mir lieber ein Unternehmer setzt sich für das Unternehmen ein und schafft damit auch eine gute Basis für die Mitarbeiter, anstelle sich auf Aktienwert zu kaprizieren und sein Heil im Aktienwert zu suchen.
  • Moelal 07.03.2020 12:22
    Highlight Highlight Man muss dem Spuhler gratulieren, dass er vom Herrliberger Fürst und Demagogen abweicht! Auch wenn es aus einem gewissen berechtigten Egoismus heraus geschieht, denn sein Unternehmen hätte Probleme mit der Annahme der kranken Initiative. Dass er hier von der strammen Parteilinie abweicht ist gut und zeigt gleichzeitig wie dumm diese Initiative ist
    • Maracuja 07.03.2020 13:26
      Highlight Highlight @Moelal: Auch wenn es aus einem gewissen berechtigten Egoismus heraus geschieht, denn sein Unternehmen hätte Probleme mit der Annahme der kranken Initiative

      Für die Stadler AG dürfte es kein riesiges Problem sein, das Unternehmen in ein EU-Land zu verschieben. Probleme hätten vor allem die hiesigen Arbeitnehmer.
  • banda69 07.03.2020 12:12
    Highlight Highlight ... ind einmal mehr muss man sich fragen wieso Spuhler in dieser himmeltraurigen Partei ist.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 07.03.2020 13:09
      Highlight Highlight Ist ja klar, dass er als fähiger Mann, nicht zur einer SP kann..? 🤷🏾‍♂️
    • FrancoL 07.03.2020 13:17
      Highlight Highlight Weil er gewisse für ihn wichtige Grundwerte mit der SVP teilt, so wie ich zB in der SP meine Heimat habe obwohl ich deren Themenpräferenzen, gerade der letzten Jahre ganz und gar nicht teile.
    • FrancoL 07.03.2020 13:55
      Highlight Highlight @044...., dann bist Du also in der SP?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Geo1 07.03.2020 12:02
    Highlight Highlight Was Spuhler wie die SVP übersieht, ist, dass in der Schweiz ein hoher Bedarf an ausländischen Arbeitskräften besteht. Würde die Schweiz Kontingente oder andere Steuerungsmechanismen zur Kontrolle der Zuwanderung einrichten, wäre die Zuwanderung auch nicht viel tiefer als heute. Will man das Problem bei der Wurzel packen, muss man bei den Unternehmenssteuern ansetzen und diese an das europäische Niveau anpassen, kombiniert mit flankierenden Massnahmen für die in der Schweiz lebenden Arbeitnehmenden. Alles andere ist bestenfalls Symptombekämpfung.
  • wasps 07.03.2020 11:28
    Highlight Highlight Gleichwohl staune ich: EU Recht automatisch übernehmen, das ist doch heute bereits der Fall. Jede Gesetzesänderung wird in der Verwaltung automatisch auf die so geannte EU-Kompatibilität geprüft. Und das schon seit Jahrzehnten. Wo liegt das Problem?
    • FrancoL 07.03.2020 13:20
      Highlight Highlight Dass es viele nicht wahrhaben wollen.
  • wasps 07.03.2020 11:15
    Highlight Highlight Nun hoffen wir doch, dass auch in der Innerschweiz seine Worte Gewicht haben. Und das der Herrgott der Partei seine Stimme verliert.
  • benn 07.03.2020 09:59
    Highlight Highlight Tja da stellt sich selbst ein treuer SVP soldat gegen seine partei wenn es ums eigene geld geht, er lebt von günstigen arbeitskräften und grenzenlosem güterverkehr.
    • FrancoL 07.03.2020 13:21
      Highlight Highlight Ich würde den Artikel lesen und den Inhalt zu verstehen versuchen, dann ja dann wieder etwas schreiben.
  • Garyx 07.03.2020 09:13
    Highlight Highlight Ein ausgezeichnetes Interview, sowohl vom Fragenden als auch vom Befragten aus gesehen. Wohltuend ist die Klarheit von Herrn Spuhler. Solche Leute könnten wir noch mehr brauchen in der Schweiz.
    • benn 07.03.2020 10:04
      Highlight Highlight Etwas kritisch seine wertschöpfung und nutzen aus der aktuellen grenzenlosen güter und arbeitskraftverkehr zu hinterfragen hätte ich schon erwartet? Das er so denkt liegt sehr sehr nahe da ihm das aktuelle system natürlich sehr sehr nützt und das geldverdienen vereinfacht liegt sehr sehr nahe, oder?
    • FrancoL 07.03.2020 13:23
      Highlight Highlight @benn, würden mehr UN ähnlich wie Spuhler agieren, hätten wir weniger Einwanderung.
    • wasps 07.03.2020 14:10
      Highlight Highlight @benn, er hat rund 4000 Arbeitsplätze in der Schweiz geschaffen. Über Jahrzehnte jeden Franken reinvestiert. Hat alles riskiert; weil er eine Vision hat. Und vor allem investiert er in den öffentlichen Verkehr, in das Uranliegen der Sozis und Grünen. Ist er nun ein Kapitalist? Nein, er ist ein Unternehmer, der über Tausend Familien allein in der Schweiz ein regelmässiges Einkommen garantiert! Als Sozi habe ich grossen Respekt vor seiner Leistung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fredz 07.03.2020 08:58
    Highlight Highlight Spuler ist einfach in der falschen Partei. Austreten, wechseln oder parteilos wäre das Rezept gegen die SVP-Krafträuber.
    • Tanuki 07.03.2020 10:49
      Highlight Highlight Im Gegenteil: die SVP braucht viel mehr Leute wie Spuhler. Die SVP wurde durch den Fürst von Herrliberg und seinen Lakaien zum Sammelbecken der Wutbürger.. Zeit das sich das wieder ändert.
    • ursus3000 07.03.2020 11:54
      Highlight Highlight @ Tanuki Nein die sollen dort bleiben wo sie sind, auf verlorenem Posten . Mit mehr Peter Spuhler wärs nicht mehr die SVP
    • Hansdamp_f 07.03.2020 12:51
      Highlight Highlight Ich sehe das anders. Wir haben in der Schweiz eine ausgeprägte Konsenskultur. Extreme werden hier in der Regel zurecht gestutzt. Wir wollen ja keine AfD in der Schweiz. Dass das so bleibt, dazu helfen vernünftige Stimmen auch in der SVP. Und am anderen Rand in der SP.
  • Freethinker 07.03.2020 08:55
    Highlight Highlight Ganz ehrlich, es würde der Schweiz schon gut tun, wenn die Bevölkerung nicht mehr weiter wachsen würde. Es geht mir persönlich nicht um Angst vor Ausländern, sondern schlicht um Staus, Nahrungsmittelverorgung, Umweltbelastund etc.
    • klugundweise 07.03.2020 09:19
      Highlight Highlight Gäbig, wenn man einen Sündenbock für alles hat.
      Sind es Ausländer, die mit 1 Person pro Auto täglich über die Autobahn brettern? Ohne Futter aus dem Ausland würden auch Schweizer hungern und im Inland sind es vorwiegend Ausländer, die die Lebensmittelproduktion am laufen halten. Es sind auch nicht Ausländer, welche die Kinder mit dem SUV in die Schule karren und beim Metzger nur die besten Stücke kaufen.
      Usw. usf.
    • Freethinker 07.03.2020 10:17
      Highlight Highlight Sorry, aber du bist ja wohl ein Rassist, wenn du denkst die Quote ist völlig anders bei Ausländern in Sachen SUV etc. Überraschung, es gibt genau so SUV-Fahrer und auch Leute die alleine Auto fahren wie unter Schweizern auch. Auch was das Fahren in die Schule angeht, gibt es Leute in beiden Gruppen, die dies tun, ich bin zufällig Lehrer. Es ist genau ein Problem, dass mittlerweile brasilianischer Soja verfüttert wird, das ist schlicht nicht sinnvoll und wird weiter angetrieben bei mehr Bevölkerungsdichte!
    • Til 07.03.2020 11:06
      Highlight Highlight Es würde der ganzen Welt besser gehen, wenn die Bevölkerung nicht weiter wachsen würde. Bezogen auf die Schweiz teile ich diese Einschätzung allerdings auch. Es spielt dabei gar keine Rolle, ob das Wachstum durch Ausländer oder Schweizer hervorgerufen wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Francis Begbie 07.03.2020 08:48
    Highlight Highlight Die ganze SVP ist eine Gefahr.
    • Chrigi-B 07.03.2020 13:18
      Highlight Highlight Die ganze SP ist eine Gefahr.
    • Francis Begbie 07.03.2020 14:09
      Highlight Highlight Mimimi
    • Watson, Parteiblatt der Linken 07.03.2020 18:10
      Highlight Highlight @Francis Begbie mimimiii
  • FrancoL 07.03.2020 08:35
    Highlight Highlight Würde die SVP mehr „Spuhler“Ideen und Wertungen aufnehmen würde sie zu einer ernst zu nehmenden politischen Kraft werden, was für die Schweizer Konsenspolitik von Vorteil wäre.
    Doch mir scheint die SVP sich ehr von den Suhler-Ideen zu entfernen und weiter in der Schmollecke stehen zu wollen.
    Ein gutes Interview, es hätte aber auch etwas mehr hinterfragend gestaltet werden können.
  • N. Y. P. 07.03.2020 08:04
    Highlight Highlight Spuhler:
    Sie (Personenfreizügigkeit) ist wichtig.
    Es ist aber nicht nachhaltig, wenn die Schweizer Bevölkerung jedes Jahr durch Zuwanderung um 1 Prozent oder 80'000 Personen wächst. Das müssen wir lösen.

    Ganz genau,
    die Bilateralen sind wichtig. Und trotzdem wollen wir im Jahr 2100 nicht 17 Millionen Menschen hier haben, die sich gegenseitig auf den Füssen herumtrampeln..

    Wie lösen wir diesen Spagat auf ?
    • P. Meier 07.03.2020 09:30
      Highlight Highlight vermutlich so, wie es auch SVP-nahe Unternehmen machen. Man beschäftige Grenzgänger, denn die erscheinen nicht in der Zuwanderungsstatistik. Da sie nicht in der Statistik erscheinen haben sie wohl auch keinen Einfluss auf Arbeitsstellen von Schweizern?
    • FrancoL 07.03.2020 09:34
      Highlight Highlight Wo genau hat Spuhler das mit den 17 Mio und dem Trampeln gesagt?
    • klugundweise 07.03.2020 09:34
      Highlight Highlight Entweder mit der Methode Trump:
      Wir bauen eine Mauer und die EU bezahlt sie.
      Oder jeder Einzelne schränkt sich ein beim Konsum, bei der Wohnfläche, bei den Ferien, bei der Mobilität etc.
      Damit würde die CH weniger attraktiv und es würden Mittel frei um den Menschen zu helfen, die eigentlich dort bleiben möchten wo sie heute leben.
      Das verlangt Opfer, aber was ist die Alternative?
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