Schweiz
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Albert Röstis Rücktritt nicht so freiwillig und unbeliebtes Zürich – die Sonntagspresse



SVP-Präsidium: Röstis Rücktritt nicht so freiwillig

ARCHIV - SVP PRAESIDENT ALBERT ROESTI KUENDIGT RUECKTRITT IM FRUEHLING 2020 AN --- Albert Roesti, Nationalrat SVP-BE, portraitiert am 9. Dezember 2019 in Bern. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Albert Rösti musste nach der Wahlschlappe vom Oktober Kritik einstecken. Bild: KEYSTONE

Der Zürcher Alt-Nationalrat Toni Bortoluzzi war der Erste, der offen Kritik an der SVP-Parteileitung unter Albert Rösti übte. In der Partei habe sich «Berner Behäbigkeit» breitgemacht, sagte Toni Bortoluzzi kurz nach dem Wahltag vom 20. Oktober. Es frage sich, «ob es noch einen Präsidenten verträgt, der so viele Wähleranteile verloren hat». 3,8 Prozent betrug dieser Verlust, zwölf Sitze im Nationalrat. Letzte Woche nun hat Rösti angekündigt, er werde im März nicht mehr für das SVP-Präsidium kandidieren, wie die «NZZ am Sonntag» schreibt. Er wolle sich der Sachpolitik zuwenden, begründete er seinen Entscheid, den er freiwillig getroffen haben will. Ob dem tatsächlich so ist, darf freilich bezweifelt werden. Zwar dankten diese Woche mehrere SVP-Grössen Rösti für seine Arbeit und verwahrten sich dagegen, dem Berner Oberländer die Schuld an der Wahlniederlage zuzuschreiben. Doch Bortoluzzi zeigt sich weniger gnädig: «Albert Rösti hat als Präsident der SVP nicht das gebracht, was man sich versprochen hatte», sagt er und fügt an: «Er ist aber ein feiner Mensch und hätte eine zweite Chance verdient gehabt.» Bortoluzzi ist nun wiederum einer der Ersten, der offen seinen Favoriten nennt: «Aus meiner Sicht kommt Thomas Matter als neuer Präsident infrage. Er ist zwar ein Banker, hat aber auch eine Art, die die einfachen Leute anspricht.» Obwohl Bortoluzzi nicht mehr in Bern politisiert, gilt er als Vertrauter Blochers – und als Vizepräsident der SVP Zürich hat er nach wie vor Einfluss. Bis jetzt halten sich die meistgenannten Anwärter für die Nachfolge Röstis, die Nationalräte Thomas Matter und Marcel Dettling, noch bedeckt. Mike Egger, der bereits ein gewisses Interesse öffentlich bekundete, ist am Überlegen. Und Ständerat Werner Salzmann, Favorit der Berner, will nach Neujahr entscheiden.

Die grüne Nationalrätin Meret Schneider ist verschuldet und vorbestraft

Die Zürcherin Meret Schneider sitzt seit einem Monat für die Grünen im Nationalrat. Für die 27-Jährige hat ihr neues Mandat nur Vorteile – allerdings nicht nur politisch. Gegenüber «SonntagsBlick» sagt sie: «Ich habe 20'000 Franken Schulden.» Mit ihrem Lohn als Parlamentarierin könne sie diese nun endlich abzahlen. Hintergrund ist ein Rechtsstreit unter Tierschützern: Im Vorfeld der Basler Fleischlos-Initiative 2018 kritisierte Mitinitiantin Schneider auf den sozialen Medien einen anderen Tierschützer: Erwin Kessler (75), Präsident und Geschäftsführer des Vereins gegen Tierfabriken (VgT). Dabei ging es um Antisemitismus- und Rassismus-Vorwürfe. Kessler verklagte Schneider wegen Persönlichkeits- und Ehrverletzung. Nach dem Freispruch vor der Staatsanwaltschaft zog er den Fall weiter. Schneider wurde verurteilt. Sie musste die Anwaltsrechnungen beider Parteien berappen. Und sass plötzlich auf Gerichts- und Anwaltskosten von rund 30'000 Franken. Ein harter Schlag. «Ich musste lernen, mit sehr wenig Geld zu leben», sagt sie im «SonntagsBlick» weiter. Um ihre Organisation nicht zu belasten, hatte sie erklärt, ihre Äusserungen als Privatperson gemacht zu haben.

Unbeliebte Zürischnurre – beliebte Luzerner

Die Kapellbruecke und der Wasserturm in Luzern, am 16. Juli 2015. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

The bridge

Die Stadt Luzern ist bei den Schweizern besonders beliebt. Bild: KEYSTONE

Luzern ist bei Schweizerinnen und Schweizern die beliebteste Stadt, gefolgt von Bern und Basel. Zürich ist zwar beliebt für seine Gastronomie, für das kulturelle Angebot und die guten Jobs. Doch die Zürcher kommen bei ihren Deutschschweizer Mitbürgern schlechter an als bei den Welschen. Oder wie es Professor Andreas Herrmann von der Uni St.Gallen gegenüber der «NZZ am Sonntag» augenzwinkernd erklärt: «Wer die Zürcher versteht, mag sie weniger. Vielleicht, weil er die Zürischnurre besser vom beliebteren Berner Singsang unterscheiden kann.» Herrmann, Leiter des Customer-Insight-Instituts, hat zusammen mit der Agentur Jung von Matt/Limmat untersucht, wie die Schweizer Städte wahrgenommen werden. «Wir wissen, wie weit die Städte geografisch auseinanderliegen», erklärt er. «Nun wollten wir eine psychologische Landkarte über die emotionale Nähe und Distanz der Städte erstellen.» Dabei zeigte sich, dass die Zürcher nicht nur einstecken müssen, sie können auch austeilen: Ihr Verhältnis zu Winterthur empfinden sie als so distanziert, dass die zweitgrösste Stadt des Kantons auf der Landkarte der Sympathien irgendwo in Süddeutschland zu liegen käme. Am härtesten trifft es allerdings die Aarauer: Ihre Stadt belegt auf der Rangliste der beliebtesten Städte den letzten Platz. Eine gewisse Sympathie erfahren sie immerhin von den Schaffhausern.

Krebspatienten müssen immer länger auf neue Medikamente warten

Patientinnen und Patienten in der Schweiz müssen gemäss «NZZ am Sonntag» auf den Zugang zu neuartigen Krebsmedikamenten immer länger warten. Dauerte es vor zehn Jahren im Durchschnitt 234 Tage, bis eine Therapie nach der Zulassung von den Krankenversicherungen vergütet werden musste, hat sich die Frist bis 2018 auf 463 Tage verdoppelt. Eine Studie der Universität Zürich belegt nach Analysen von rund 70 neuen Krebsmitteln den Trend. Der Grund für die Verlängerung findet sich in den härter werdenden Preisverhandlungen des Bundesamtes für Gesundheit mit den Pharmaanbietern. In einigen Fällen feilschen die beiden Parteien mehr als 1000 Tage um die Konditionen. Darunter leiden vor allem schwerkranke Patienten, die dringend auf neuartige Therapien warten. Denn in der Phase der Preisverhandlungen entscheidet die jeweilige Krankenkasse des Patienten fallweise, ob sie eine Therapie vergüten will. Onkologen beklagen Willkür und fehlendes Fachwissen bei den Versicherungen: «Die Gleichbehandlung der Patienten ist nicht mehr sichergestellt», sagt Markus Borner, Präsident der Schweizerischen Gesellschaft für Medizinische Onkologie. Das Bundesamt für Gesundheit stellt nun Massnahmen in Aussicht, welche die Situation verbessern sollen.

Lehrerverband: Neuer Angriff auf die Schulnoten

Schulzeugnis! Erfuellen Kinder in der Primarschule die Erwartungen der Eltern? Aufgenommen am Freitag, 13. Juli 2001 in Kloten. (KEYSTONE/Franco Greco) === ELECTRONIC IMAGE ===

Kinder sollen nicht von Beginn weg auf ein «Lernen für Noten» getrimmt werden. Bild: KEYSTONE

Die Präsidentin des Schweizer Lehrerverbandes, Dagmar Rösler, will weniger Noten in der Schule. «Ich bin dafür, dass wir die Noten möglichst sanft und spät einführen», sagt Rösler der «NZZ am Sonntag». Man solle die Kinder nicht zum «Lernen für Noten» trimmen. Damit steht sie nicht allein. Solange der Kampf um den neuen Lehrplan tobte, hielten sich Lehrer und Bildungspolitiker zurück. Jetzt lancieren sie eine neue Debatte über die Abschaffung der Noten in der Primarschule. Viele Pädagogen würden Schüler lieber mit Worten statt mit Zahlen beurteilen. So empfahlen Erziehungswissenschaftler in einem Bericht für den Kanton St.Gallen eine Abkehr von notenbasierten Zeugnissen. In den Kantonen gewinnt das Thema ebenfalls an Fahrt. Im Bildungsrat des Kantons Zürich ist es fürs neue Jahr traktandiert. Und die Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK) will «den Faden wieder aufnehmen», sagt deren Präsidentin, die Zürcher Bildungsdirektorin Silvia Steiner (cvp.) der «NZZ am Sonntag». Sie selber sei für eine klare Graduierung der Leistungen, dafür würden sich Noten eignen. Widerstand kündigt dagegen die SVP an. Vor zehn Jahren wurde – auch auf Druck der SVP – mittels Abstimmungen in mehreren Kantonen die Wiedereinführung von Zeugnissen für die Schüler durchgesetzt.

Schweizer bestellen jährlich Essen für 1,2 Milliarden Franken nach Hause

Die Schweizerinnen und Schweizer haben im Jahr 2018 Essen für 1,2 Milliarden Franken nach Hause bestellt. Von dieser Schätzung geht das Home Delivery-Unternehmen Eat.ch aus – Tendenz steigend. «Zwischen 2018 und 2020 wird das Volumen nochmals um 15 Prozent, auf 1,4 Milliarden Franken, wachsen», sagt Eat.ch-Chef Dominic Millioud im «SonntagsBlick». Die Firma hat eine Auswertung der Bestellungen des Jahres 2019 vorgenommen: In der Deutschschweiz dominierte mit 49 Prozent die Pizza. Die Welschen stehen auf Fernost: Sushi liegt mit 53 Prozent an der Spitze der Bestellungen. In der Innerschweiz ist der Anteil bestellter Burger am höchsten. Und die Walliser sind die Latinos unter den Eidgenossen: Im Rhonetal folgt nach Pizza gleich der mexikanische Fastfoodklassiker Tacos. In der Deutschschweiz liegt der Anteil bestellter Salate mit 14 Prozent doppelt so hoch wie in der Romandie (7 Prozent). Ob sich daraus Rückschlüsse auf eine gesündere Lebensweise ziehen lassen, bleibt offen. Unterschiede auch zwischen den beiden Basel: Die Baselbieter bestellen um die Hälfte mehr Pizzen – und doppelt so viel Salat wie die Stadtbasler. Nach einer gibt Schätzung von UBS wird sich der globale Gesamtmarkt bis 2030 verzehnfachen wird. Gründe für den Boom gebe es laut Millioud mehrere. “Ein Faktor ist zum Beispiel, dass es immer mehr Single-Haushalte gibt.”

Verkehrsministerin Sommaruga will 1,3 Milliarden Franken zusätzlich in den Bahnunterhalt investieren

ARCHIV - AM 11. DEZEMBER 2019 WIRD SIMONETTA SOMMARUGA VORAUSSICHTLICH ZUR BUNDESPRAESIDENTIN GEWAEHLT, DAZU STELLEN  WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Bundesraetin Simonetta Sommaruga waehrend einer Medienkonferenz, am Montag, 12. Maerz 2018 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Sommaruga will mit hohen Investitionen gegen Pannen und Unfälle bei der SBB vorgehen. Bild: KEYSTONE

Pannen, Unfälle, Verspätungen: Die SBB haben in den vergangenen Monaten regelmässig für negative Schlagzeilen gesorgt. Nun will Verkehrsministerin Simonetta Sommaruga den guten Ruf der Schweizer Bahnen retten. Sie werde demnächst dem Bundesrat für die Jahre 2021 bis 2024 zusätzlich 1,3 Milliarden Franken für den Unterhalt der Bahninfrastrutkur beantragen, sagt sie im grossen Interview mit der «SonntagsZeitung». Sommaruga verspricht sich von der Milliarden-Investition ein stabileres Bahnnetz mit weniger Ausfällen und mehr Sicherheit. «Die Passagiere profitieren, wenn wir Gleise, Tunnels, Brücken, Perrons und Fahrleitungen gut instand halten.» Dank des Bahninfrastruktur-Fonds sei das Geld grundsätzlich vorhanden. Die neu gewählte Bundespräsidentin räumt aber ein, dass mehr Unterhalt vorübergehend zu noch mehr Baustellen auf dem Bahnnetz führen wird. «Die grosse Herausforderung ist die Planung.» Sie habe das Problem mit dem Bundesamt für Verkehr angeschaut. Unterhaltsarbeiten könnten zum Teil nachts ausgeführt werden, wenn weniger Züge unterwegs seien. Schon jetzt ist klar: 2020 werden die SBB so viel bauen wie noch nie. Grund dafür sind nicht nur Unterhaltsarbeiten, sondern auch von der Politik beschlossene Ausbauschritte. Zu längeren Streckensperrungen kommt es etwa auf den Strecken Bern-Neuenburg und Wil-Weinfelden – und der Bahnhof Altdorf UR wir für ein Jahr geschlossen.

Die Schweiz verhängt so viele Einreiseverbote wie noch nie

Im laufenden Jahr hat der Bund so viele Einreisesperren erlassen wie nie zuvor. Das berichtet der «SonntagsBlick» gestützt auf Zahlen des Bundesamtes für Polizei (Fedpol). Demnach wurden von Anfang Januar bis Ende November 118 Ausländer mit einem Einreiseverbot belegt. Am häufigsten traf die Massnahme Islamisten (62), gefolgt von mutmasslichen Spionen (31), Gewaltextremisten (13) und Mafiosi (12). Der Anstieg im Jahr 2019 ist laut Fedpol vor allem auf eine härtere Gangart im Bereich organisierte Kriminalität und verbotener Nachrichtendienst zurückzuführen.

Schweizer Firmen ignorieren den Klimaschutz

Menschen demonstrieren am schweizweiten Klimastreik gegen die Klimapolitik und fuer einen sicheren Klimaschutz am Samstag, 6. April 2019 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Die Klimademos scheinen bei der Mehrheit der Schweizer Unternehmen keine Wirkung zu zeigen. Bild: KEYSTONE

Eine Mehrheit der Schweizer Unternehmen hat keine konkreten Ziele zum Klimaschutz. Das zeigt eine neue Umfrage des Beratungsunternehmen Deloitte, die der «SonntagsZeitung» vorliegt. Gemäss der Befragung von 103 mittelgrossen und grossen Firmen in der Schweiz haben sich 57 Prozent keinerlei Vorgaben zur Reduktion von klimaschädlichen Gasen gesetzt. Damit schneiden die hiesigen Firmen im europäischen Vergleich unterdurchschnittlich ab. Einige Länder sind schon weiter: In Schweden bekennen sich 64 Prozent der befragten Firmen zu Zielen, um ihren CO₂-Fussabdruck zu reduzieren. Noch schlechter sieht es bei Schweizer Firmen aus, wenn es darum geht, die Risiken des Klimawandels für den eigenen Betrieb zu analysieren. Nur ein Viertel hat laut der Befragung eine solche Analyse überhaupt vorgenommen. Laut Alessandro Miolo, Leiter Audit und Versicherung bei Deloitte, ist das zu wenig. «Diese Zahl wird hoffentlich rasch steigen. Der Klimawandel wird nicht nur unser Leben stark beeinflussen, sondern hat auch grosse Auswirkungen auf Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle.»

Subprime ist zurück – diesmal sind es Ramschkredite für Autos

In den USA werden wieder Ramsch- und Schrottpapiere angeboten, die vor gut einem Jahrzehnt die Finanzkrise ausgelöst haben. Wie die «SonntagsZeitung» schreibt, geht es diesmal nicht um minderwertige Hypothekarkredite wie zu Zeiten der Finanzkrise. Stattdessen boomen Autokredite auf dem Markt für Asset Backed Securities. Das sind Finanzinstrumente, die mit Autokrediten unterlegt sind. Renditehungrige Investoren stehen Schlange. Sie scheren sich kaum um Risiken. Solche auch Subprime genannten Papiere werden trotz steigender Risiken gekauft, bestätigt Jennifer Thomas, Analystin bei der Bostoner Investmentfirma Loomis Sayles. Sie schätzt das Volumen auf den Rekordstand von 29 Milliarden Dollar. Gleichwohl wächst die Sorge, dass sich zahlreiche Haushalte finanziell übernehmen. Daten der Federal Reserve Bank of New York zeigen, dass die Zahl der nicht bedienten Autokredite steigt. Der gesamte Autokreditmarkt in den USA hat ein Volumen von 1,3 Billionen Dollar, davon sind rund 62 Milliarden Dollar und damit 4,8 Prozent stark ausfallgefährdet. Das ähnelt dem Niveau während der Finanzkrise 2008. In einer Studie verweist die US-Notenbank Fed auf eine Konzentration der Risiken.

Assange-Prozess: UNO-Sonderbeauftragter für Folter kritisiert US-Justiz und die Schweiz

epa07539717 (FILE) - Wikileaks founder Julian Assange speaks to reporters on the balcony of the Ecuadorian Embassy in London, Britain, 19 May 2017 (reissued 01 May 2019). Reports on 01 May 2019 state Wikileaks founder Julian Assange has been sentenced by a court in London to 50 weeks in jail for breaching his bail in 2012. Assange breached his bail in 2012 by entering the Ecuadorean embassy in London in a bid to avoid being extradited to Sweden to face allegations of rape and sexual assault. Assange was arrested at Ecuadorean embassy in March 2019.  EPA/FACUNDO ARRIZABALAGA *** Local Caption *** 55004940

Bild: EPA/EPA

Nils Melzer, UNO-Sonderbeauftragter für Folter, lässt kein gutes Haar am Verfahren gegen Wikileaks-Gründer Julian Assange, der in britischer Haft sitzt. Melzer kritisiert die US-Justiz und den Schweizer Bundesrat, der zu diesem Fall schweigte. Das Verfahren «ist rechtsstaatlich inakzeptabel und erinnert an ein diktatorisches Regime, aber nicht an eine moderne Demokratie», sagt er im Interview mit dem «SonntagsBlick». Zur Rolle der Schweiz sagt er: «Die Schweiz möchte es wohl vermeiden, sich hier auf die falsche Seite zu stellen, sich zu exponieren. Denn sie ist wirtschaftlich davon abhängig, dass die Amerikaner nicht mit dem Vorschlaghammer auf den Finanzplatz losgehen.» Aber in diesem Fall gehe es um den Schutz von Whistleblowern, der freien Presse und des Rechtsstaates – «um Themen also, für welche unsere Politik einsteht», so der Schweizer weiter. «Dass die Schweiz hier schweigt, ist langfristig sicher nicht in ihrem besten Interesse.» Mit ihrer demokratischen, humanitären und menschenrechtlichen Tradition könnte die Schweiz laut Melzer «auch gegenüber mächtigen Staaten viel deutlicher sein und auf diplomatischem Wege zur Einhaltung grundlegender völkerrechtlichen Normen mahnen».

Ärzte machen Übergewichtige oft zu Patienten zweiter Klasse

Fast jeder dritte Patient beim Hausarzt ist nach medizinischen Massstäben zu dick, jeder fünfte ist sogar als adipös oder fett anzusehen. Trotzdem treten die Ärzte den Betroffenen mit einer befremdlichen Einstellung entgegen: Laut Umfragen empfinden über die Hälfte der Mediziner Übergewichtige als unattraktiv, unangenehm und unkooperativ. Ein Drittel attestiert ihnen einen Mangel an Selbstdisziplin und Willensstärke, die Attribute faul und schlampig werden ebenfalls verliehen, wie die «NZZ am Sonntag» berichtet. Das spiegelt sich in der Behandlung wider: Studien zeigen, dass Sprechstunden bei übergewichtigen Patienten kürzer ausfallen, in Gesprächen wird weniger auf sie eingegangen. Für das Gesundheitssystem wird das zum Problem, weil Dicke um Arztpraxen zunehmend einen Bogen machen. Bei Krebsvorsorgeuntersuchungen etwa haben übergewichtige Menschen auffallend niedrige Teilnahmequoten. «Die entscheidenden Mechanismen, die über das Gewicht entscheiden, kann der Mensch selbst kaum aktiv beeinflussen», erklärt Bernd Schultes vom Stoffwechselzentrum St.Gallen. Appetit, Sättigung und der Kalorienbasisverbrauch werden unbewusst von Hormonen, Darm und den Genen gesteuert. «Nicht helfen zu können, ist uns Ärzten unangenehm», sagt Schultes. Als Mediziner verstehe man sich als Heiler und messe sich an dem Ziel, den Adipösen schlank zu machen. Die Schuld am eigenen Scheitern werde dann gerne an die Patienten weitergereicht, sagt der Arzt.

Tierhalter im Visier von Betrügern

Mit einer grausamen Masche ködern Kriminelle verzweifelte Tierhalter, die ihren Vierbeiner suchen. Dabei kontaktieren vermeintliche Finder die Besitzer von vermissten Hunden oder Katzen. Sie geben an, die Vierbeiner gefunden und mit ins Ausland genommen zu haben. Als Entgelt beispielsweise für Tierarztbesuche verlangen die Gauner hohe Beträge und drohen das Tier erst nach der Überweisung des Geldes rauszurücken. Weil sich bei der Schweizerischen Tiermeldezentrale die Fälle häuften, bei denen Hunde- und Katzenhalter Opfer von solchen Gaunern geworden sind, liess Geschäftsführerin Bernadette Christen die Anzeigen auf der Plattform überarbeiten: «Bisher waren die Kontaktdaten der Tierhalter ersichtlich. Heute haben diese die Möglichkeit, ihre Meldungen zu anonymisieren», sagt sie gegenüber der «SonntagsZeitung».

Nico damals in der beliebtesten Schweizer Stadt Luzern:

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118Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • reactor 29.12.2019 14:12
    Highlight Highlight Mir ist es ehrlich gesagt total egal ob uns Zürcher wer mag oder nicht. Ich fühle mich hier, mit all den unterschiedlichsten Leuten, sehr wohl. Wems nicht passt soll doch an schönere Orte, ist mir sowas von egal.
    • Nicosinho 30.12.2019 16:26
      Highlight Highlight Züri ist eine tolle Stadt!

      en liebe Gruess us Aarau :-)
    • Yorik2010 30.12.2019 17:10
      Highlight Highlight Werter Zürcher reactor, genau wegen ihrer deutlich geschriebenen Haltung mag man viele Zürcher nicht! Gott sei’s gedankt gibt es auch weniger ‚hochnäsige‘ Zürcher.
      So jetzt warte ich auf viele Blitzer, die sind mir sowas von egal!🤣
    • reactor 30.12.2019 21:55
      Highlight Highlight was war hier hochnässig, ich habe lediglich gesagt, dass ich mich wohlfühle hier, die menschen mag und es mir egal ist wenn ich solch blödsinnigen post lese. Möchte nichtvmal sagen, ihre Probleme hätte ich gerne, weil solche möchte ich keinesfalls haben. Hochnäsig ist anders!
  • Töfflifahrer 29.12.2019 13:42
    Highlight Highlight Wie wärs wenn wir bei Wichtigen Medikamenten die fehlen, den Notstand ausrufen und diese selbst herstellen. Die technischen Möglichkeiten haben wir ja, auch in der Armee. Es geht doch verdammt noch mal um die Nationale Sicherheit, also wäre es die Pflicht des BR und des Parlamentes hier endlich einzugreifen. Aber die Pharma Lobby wird wohl in Bern zu gross sein als dass sich da was ändern würde, leider. Dabei lässt man z.B. Krebspatienten lieber sterben.
  • Lumpirr01 29.12.2019 13:22
    Highlight Highlight Aha, der alt SVP Nationalrat und Schreinermeister aus dem Säuliamt weiss es: dem Rösti wurde der Rücktritt nahegelegt, weil zu behäbig sei und nicht die Zürcher Linie vertrete!?!?
    Nun, das Hauptthema Migration wurde halt aktuell durch die Klimadebatte abgelöst und bis die SVP dieses neue Problem ernst nimmt, wird es noch etwas dauern........
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 29.12.2019 14:15
      Highlight Highlight Bortoluzzi soll zuerst einmal aufhören zu saufen.
      Dass der Typ entweder Alkoholiker ist oder sonst ständig zu viel trinkt ist echt überoffensichtlich.
      Und solche Menschen sollen das Volk vertreten.
      Bin ja gespannt, wie oft der alkoholisiert an Sitzungen teilgenommen hatte. Aber leider gab es keine Alkoholtests vor den Sitzungen.
    • Heini Hemmi 29.12.2019 20:58
      Highlight Highlight @Bambusbjörn: Ja, beim Bordeauxluzzi und beim Portoluzzi ist Name Programm!
      🍷🍾🥂🍻🍻🍹🥃🍺
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 29.12.2019 21:36
      Highlight Highlight @Heini Hemmi
      Der ist echt gut. 😂
      Leider gibts kein Emoji, welches meine Belustigung richtig ausdrückt. Deshalb mal so:🤣🤣🤣👍👍👍🤭
  • kettcar #lina4weindoch 29.12.2019 13:08
    Highlight Highlight Re:subprime kredite: John Oliver hat schon vor drei Jahren davor gewarnt...
    Play Icon
  • Heini Hemmi 29.12.2019 12:00
    Highlight Highlight Rösti wolle sich der Sachpolitik zuwenden, so die SVP.
    In dem Fall muss er aber die Partei wechseln.
  • dieBied 29.12.2019 11:26
    Highlight Highlight Dass Ärzte Übergewichtige nicht ernst nehmen und falsch behandeln, habe ich selbst erlebt. Ich kämpfe mein halbes Leben lang gegen Übergewicht, war ständig auf Diät, kaputt, zwang mich trotz Schmerzen zu Sport, bis ich nun endlich, mit 30 Jahren und durch Zufall, die Diagnose Lipödem gestellt bekam. Ich werde nun nach 15 Jahren (!) endlich richtig behandelt! Ich bin dick wegen einer Krankheit, gegen die weder Sport noch Diät hilft, und trotzdem wurde und werde ich nicht nur von der Gesellschaft, sondern auch von den Ärzten immer wieder als Mensch 2. Klasse behandelt und nicht ernst genommen.
    • Ueli Blocher 29.12.2019 11:42
      Highlight Highlight Seit dem Krebs Tot meiner Mutter lasse ich mich alle paar Jahre komplett Checken. Bin Gesund aber ich muss mir jedes mal ein Vortrag anhören das ich mit 170cm Höhe und 85kg Gewicht viel zu Schwer bin! Das ich Abnehmen soll und mein Herzinfakt Risiko bei 15% Liege!
      Nur wer meinen Job hat, hat bei dem Stress und Hektik viel grössere Risiken!
      Ich mache viel den Spruch, da ich einen Bauch habe, dass viele nicht sagen können was für eine Augenfarbe ich habe! Die sehen nur den Bauch und schauen nie einem in die Augen!
    • Satan Claws 29.12.2019 13:19
      Highlight Highlight @dieBied


      Ich möchte nicht unhöflich sein, aber haben selbst 15 Jahre lang keinen Versuch unternommen herauszufinden was Ihnen fehlt? Es fällt mir echt schwer zu glauben, dass die Ärzte es solange nicht generkt haben, zumal die Diagnose echt einfach ist.
    • dieBied 29.12.2019 14:37
      Highlight Highlight @ Saran Claws
      Doch, ich war bei verschiedenen Ärzten und Therapeuten, aber keiner hat mal genauer hingeschaut. Irgendwann gibt man auch einfach selber mehr oder weniger auf, wenn man jahrelang mit den ewig gleichen Floskeln abgespeist und nicht ernst genommen wird...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Walter Sahli 29.12.2019 11:05
    Highlight Highlight Ich dachte, inzwischen hätte es wirklich auch der hinterste und letzte Jurist begriffen, was der Kessler für einer ist. Man muss ja nicht besonders schlau sein, um das zu erkennen. Schon vor 30 Jahren druckte Kessler in der VgT-Zeitschrift Leserbriefe fett, in denen sich Leute über die "Judstiz" (sic!) beklagten. Dass er immer wieder von verschiedenen Leuten, als Antisemit bezeichnet wird, zeigt, dass er seine Gesinnung nicht geändert hat.
  • dho 29.12.2019 10:47
    Highlight Highlight Nach der «Berner Behäbigkeit» nun wieder die "Zürcher Borniertheit"?
  • Gianini92 29.12.2019 10:28
    Highlight Highlight Empörte Zürcher in den Kommentaren:

    Es ist mir vollkommen unerklärlich, was diese „unbedeutenden Provinzorte für die sich keine Sau interessiert“ gegen Zürich haben!

    Ich bin auch Zürcher und weiss jetzt was uns unsympathisch macht... 😂

  • Magnum44 29.12.2019 10:17
    Highlight Highlight Verstehe jetzt nicht ganz, was an Zürich oder Aarau so schlecht sein soll, aber ich kenne die Städte auch nicht nur vom Hörensagen. Auch der Sinn einer Rangliste erschliesst sich mir nicht ganz, aber dem Proletariat wird es bestimmt gefallen.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 29.12.2019 14:11
      Highlight Highlight Ich habe im Aargau gewohnt, in Zürich und Luzern.
      Jeder dieser Kantone hat seine guten und schlechten Seiten.
      Wie jeder andere auch.
    • FITO 29.12.2019 16:17
      Highlight Highlight Gegen die Kantone ist ja eigentlich nichts einzuwenden, wären da nicht diese Anhäufung inkompetenter und idiotischer Politiker aus einer gewissen Ecke, die in der Tubel Trophy immer ganz vorne mitmischen.
      Hier wäre eine Rangliste ganz hilfreich. ;)
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 29.12.2019 16:42
      Highlight Highlight @Fito
      Charmant und äußerst nett, wie man dich halt kennt. 😂
      Eine einfache Zustimmung hätte zwar gereicht, aber du hast mich grade dermaßen zum schmunzeln gebracht. 😁
  • Friedhofsgärtner 29.12.2019 09:50
    Highlight Highlight Landei hier das in Zürich arbeitet und ein paar Jahre in dort gelebt hat:

    Aus meiner Sicht ist das „Problem“ mit Zürich oder Zürchern das für die Schweiz eher untypische Selbstbewusstsein und selbstbewusste Auftreten. Was dann bei einigen leider oft auch als eine gewisse Selbstüberschätzung wahrgenommen werden kann. Sätze wie: „weisch in Züri..“ „bi üs in Züri..“ Sind dann bei x-beliebigen Themen oft Standard. Irgendwann hat man es dann halt auch mal gehört mit was man in Züri so alles tut und kann..
  • Bambusbjörn aka Planet Escoria 29.12.2019 09:45
    Highlight Highlight 20'000.- Franken Schulden und jetzt könne sie diese erst abbezahlen?
    Ich hatte durch eine faule Schuldenberaterin 30'000.- Franken schulden angehäuft, weil sie mich in den Privatkonkurs drängen wollte. Für 300.- Franken im Monat.
    Ich habe es geschafft den ganzen Mist mit ein wenig Hilfe selbst zu bereinigen.
    In dem ich einfach meinem Job als Industriemechaniker nachging.
    Ich musste auch brutalst unten durch. Aber dafür benötigte ich doch kein Mandat im Nationalrat.
    Irgendwie tönt diese Geschichte einfach nur nach mimimi. So leid es mir auch tut, aber ich bekomme dieses Gefühl nicht weg.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 29.12.2019 16:14
      Highlight Highlight @Blitzer löst selbst so eine Situation.
      Ist nicht so einfach.
      Ich habe es selbst durchgemacht und weiß, wie verdammt schwer das sein kann, wenn man sich, trotz gutem Verdienst, nur noch gerade das nötigste leisten kann.
      Ich hätte zwei Möglichkeiten gehabt, meine Eltern geben mir das Geld, oder ich arbeite es selbst ab.
      Ich hab mich für letzteres entschieden, weil sonst nie mehr in den Spiegel hätte blicken können.
      Ich hab mich in den Mist hinein manövriert, also wollte ich das gefälligst auch wieder selbst alles abarbeiten.
      Mich stört die Erwähnung, dass sieces wegen dem Amt kann.
    • Avalon 30.12.2019 09:36
      Highlight Highlight Ich finde ihre Offenheit toll 👏 in der Schweiz gelten Schulden als ein Makel, dabei reichen oft unerwartete Zahnarzt- und andere Krankheitskosten, um ein finanzielles Debakel auszulösen.
      Nicht alle haben Eltern, die einem das Geld vorschiessen könnten. Toll, dass Du darauf verzichtet hast. Allerdings verstehe ich nicht ganz, wieso Du dir sonst nicht mehr in die Augen hättest blicken können. Wie bereits geschrieben, wir sollten etwas natürlicher mit dem Thema umgehen :-)
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 30.12.2019 20:26
      Highlight Highlight Weil mir meine Eltern in einigen Fällen Unterstützung versprochen hatten und mich ein paar Wochen später, als ich sie wirklich gebraucht hätte, angeschrien haben, ich würde ihnen nur auf der Tasche liegen.
      Von da an habe ich mir geschworen, dass ich nie mehr Geld von ihnen annehmen würde.
      Insgesamt eine ziemlich traurige Geschichte.
      Ich geriet wegen einer falsch behandelten psychischen Erkrankungen in die Schulden und ich vertraute den falschen Menschen.
      Deswegen hatte ich am Schluss 30% mehr Schulden.
  • sherpa 29.12.2019 09:34
    Highlight Highlight Einmal mehr der Beertoluzzi, welcher an allem und an allen etwas zu meckern hat, wie wenn er das Mass aller Dinge sei, ist er aber definitiv nicht, ehr ein Schnurri, den man schlicht und einfach vergessen sollte
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 29.12.2019 14:09
      Highlight Highlight Der Kerl war bei mir schon unten durch, als er den Alkohol als gesund und nicht süchtig machend verniedlicht hat und sich dann noch als Gesundheitspolitiker aufgespielt hat.
  • wasps 29.12.2019 09:25
    Highlight Highlight Bezeichnend für den Zustand einer Partei, wenn man einen abgehalfterten Politiker wie Bortoluzzi immer wieder aus der Schublade ziehen muss.
    • Livia Peperoncini 29.12.2019 12:55
      Highlight Highlight SP-Rechsteiner sitzt seit 34 Jahren !!! im National- oder Ständerat.... da ist mir Bortoluzzi doch noch lieber.
    • wasps 29.12.2019 13:41
      Highlight Highlight @Livia, ich habe mit Politiker so meine liebe Mühe, welche Schwule und Lesben als Fehlgeleitete bezeichnen. Und Frauen hinter den Herd verdammen.
    • ursus3000 29.12.2019 13:43
      Highlight Highlight @ Livia Peperoncini der ist ja auch scharf !
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Rückbauer 29.12.2019 09:08
    Highlight Highlight Und etwas Hintergrund zum Lesen (lernen) schadet nicht:
    In Sachen Assange: https://www.infosperber.ch/Artikel/FreiheitRecht/Assange-psychologische-Folter-im-Gefangnis
    • Toerpe Zwerg 29.12.2019 14:01
      Highlight Highlight Infosperber schadet immer.
    • Juliet Bravo 29.12.2019 19:10
      Highlight Highlight Das Russenblättchen.
    • Ueli der Knecht 30.12.2019 13:22
      Highlight Highlight Wer Ad Hominem argumentiert, dem fehlen offensichtlich sachliche und anständige Argumente, Toerpe und Juliet. Der macht sich unglaubwürdig und disqualifiziert sich vom Diskurs.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DemonCore 29.12.2019 08:51
    Highlight Highlight Das Schlimmste an Zürich sind die ganzen zugezogen Landeier, die so verkrampft auf grossstädtisch machen. Ist immer etwas peinlich, auch zum Zusehen. Dass sind vermutlich auch diejenigen, die dann Zürich einen schlechten Ruf geben.
    • Astrogator 29.12.2019 09:10
      Highlight Highlight "Das Schlimmste an Zürich sind die ganzen zugezogen Landeier,"
      Das ist das Problem mit den Zürchern, sie denken wirklich dass sie in einer Grossstadt leben und merken nicht, dass sie im globalen Massstab auch bloss Landeier sind.

      Und nein, Zürich hat seinen schlechten Ruf nicht wegen den zugezogenen.
    • E7#9 29.12.2019 09:20
      Highlight Highlight Oder Stadtzürcher die meinen, sie seien tatsächlich Grossstädter.
    • wasps 29.12.2019 09:26
      Highlight Highlight Weniger, es sind mehr solche Äusserungen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • pamayer 29.12.2019 08:16
    Highlight Highlight SBB und Zuverlässigkeit, regelmässig sind Züge verspätetet oder fallen aus, die meisten davon sind von der Deutschen Bahn oder TGVs.
    Die DB wurde von Andreas Mayer, noch SBB Chef, privatisiert und so an die Wand gefahren.
    Ich fragte einen SBB Troubleshooter am Bahnhof Basel, ob meine Annahme stimme. Er nickte nur. Wahrscheinlich hätte er diese Frage nicht beantworten dürfen.
    • FrauMirach 29.12.2019 09:21
      Highlight Highlight Die SBB wurde 1999 privatisiert. Eine Entscheidung der Politik. Meyer übernahm 2007. Schön sachlich bleiben, bitte
    • ch2mesro 29.12.2019 12:25
      Highlight Highlight genau panmeyer; andreas meyer führt die sbb wie kim jong un nordkorea....der troubleshooter hat einfach genickt um dich loszuwerden
    • Hierundjetzt 29.12.2019 12:43
      Highlight Highlight Chli 🧀 was du erfindest.

      DB ist staatlich. Börsengang bereits unter Medorn abgesagt

      Meyer war vor 15 Jahren für die S-Bahn Berlin zuständig.

      im 2004.
  • gondwana 29.12.2019 08:10
    Highlight Highlight diese kategorische Abneigung gegenüber den Zürchern empfinde ich als dumpf und zutiefst provinziell, und sagt mehr über den Geisteszustand der Anderen aus als über die ZH's selbst. Da dem Eidgenoss sowieso alles zu gross, zu schnell, zu hoch, und zu laut ist, stehen Zürcher, Deutsche, alle Anderen die nicht laaaangsam reden, die Globalisierung und das 21. Jahrhundert sowieso auf verlorenem Posten bei der Gunst des Schweizers....ich bin übrigens kein Zürcher, sondern Jemand der keine Zeit hat sein ganzes Leben mit dümmlichen Klischees auszuschmücken.
    • flugsteig 29.12.2019 08:59
      Highlight Highlight Aber jemand der Zeit hat einen Kommentar gegen Klischees zu scheeiben und diesen mit Klischees zu fluten. 🧐🤣
    • Streuner 29.12.2019 09:30
      Highlight Highlight Huch Gondwana... da putzen Sie aber kurzerhand mal schnell die ganze Restschweiz runter... denn Niemand mag Zürich und deren Bewohner. Ätsch. Nun ja vielleicht ein paar Aargauer, so nach Baden und so. Aber das sind ja auch halbe Zürcher.
    • Friedhofsgärtner 29.12.2019 09:44
      Highlight Highlight Keine Zeit für Klischees, aber die alle die Zürich nicht mögen sind laaaaaangsaaaam. Got it.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stefan Morgenthaler-Müller 29.12.2019 07:32
    Highlight Highlight Als Zürcher ist man schon überrascht, wie gross die Abneigung in irgendwelchen Dörfern wie Entlebuch oder Kleinstädten wie Luzern gegenüber Zürich und Zürchern ist.

    Ich sage nicht, dass dies Neid ist, da müsste man einen Psychoanalysten fragen. Was hat Zürich für die Schweiz getan. Ich sage, sehr vieles: 35Prozenz vom BIP, ETH, Filmfestival, usw. Was hat Entlebuch für die Schweiz getan? Richtig, wenn Ihnen dazu nichts einfällt, dann geht's ihnen wie den meisten.

    Ich habe nichts gegen Entlebuch, es steht stellvertretendend für hunderte andere Dörfer, die eine Abneigung gegen Zürich haben.
    • Gsnosn. 29.12.2019 07:51
      Highlight Highlight Die Antwort liegt in deinem Kommentar.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 29.12.2019 08:01
      Highlight Highlight Und auch in deinem.
    • gondwana 29.12.2019 08:32
      Highlight Highlight @Gsnosn, du bist ein blühendes Beispiel der helvetischen Diskussionskultur; ein unbedarftes Bömbli platzieren und sich dann ohne Beleg oder Argument verdrücken....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Erklärbart 2.0 29.12.2019 07:19
    Highlight Highlight Respekt für denjenigen Watson Mitarbeiter der während den Feiertagen schon um 5:47h die Sonntagspresse zusammengefasst hat 👏🏼
    • Milan Marquard 29.12.2019 07:28
      Highlight Highlight Danke, aber ich muss gestehen, dass ich die Arbeit derzeit von Thailand aus erledige und daher nicht so früh aufstehen musste=)
    • Raphael Keller 29.12.2019 09:18
      Highlight Highlight Jetzt will ich deinen Job! 😆👍
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 29.12.2019 09:37
      Highlight Highlight @Milan
      Glückspilz.
      Ich habe einen guten Freund der nach Thailand ausgewandert ist.
      Der nervt alle seine Freunde schon die ganze Woche mit wunderschönen Strandbildern und schwärmt davon wie schön warm es ist.
      Ein ziemlich fieser Kerl. 😂😂
      Aber gute Freunde dürfen so etwas tun. Er hat sichs verdient.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pupser 29.12.2019 06:58
    Highlight Highlight Wer auch immer Präsident der SVP wird, dem wünsche ich von Herzen ein grandioses Scheitern!

    Ärzte die dicke Patienten diskriminieren würden besser in einer Pommes-Bude frittieren.
    • Roterriese 29.12.2019 12:31
      Highlight Highlight Dein Name scheint Programm zu sein
  • Rufus Teague 29.12.2019 06:38
    Highlight Highlight Manchmal frage ich mich ernsthaft, was in diesen Börsenmenschen vorgeht. Jahrzehnt um Jahrzehnt fahren diese von Gier getriebenen Menschen ganze Wirtschaftssektoren gegen die Wand. Die Behörden schauen weg und die armen Leute bezahlen dann die Zeche.
    Too big to fail, aber trotzdem failen sie immer wieder.
    • ursus3000 29.12.2019 07:15
      Highlight Highlight willst Du das Geschäft mit Steinkeilen zurück ?
    • Toerpe Zwerg 29.12.2019 08:32
      Highlight Highlight Was ist ein Börsianer und welche Wirtschaftssektoren haben sie gegen die Wand gefahren?
    • DemonCore 29.12.2019 08:46
      Highlight Highlight Wer ist gierig? Der Autokäufer, der sich den Hobel gar nicht leisten kann oder der Banker der ihm weismacht, er könne es doch? Oder beide?
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