Schweiz
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Rösti hat genug – die SVP braucht einen neuen Präsidenten



SVP-Parteichef Albert Rösti will nach vier Jahren im Amt im Frühling zurücktreten. Dies sagte der 52-jährige Nationalrat aus dem Berner Oberland dem «SonntagsBlick». Er zieht damit Konsequenzen nach den Wahlverlusten der grössten Schweizer Partei im Herbst.

Albert Roesti, Parteipraesident SVP, erscheint zu einer Medienkonferenz ueber die Lancierung der Volksinitiative fuer eine massvolle Zuwanderung (Begrenzungs-Initiative), am Dienstag, 16. Januar 2018 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Rösti will sich auf sein Nationalratsmandat sowie sein Teilpensum als Gemeindepräsident konzentrieren. Bild: KEYSTONE

Ihm sei klar geworden, dass die SVP grosse Arbeit in den Kantonen leisten müsse, sagte Rösti im Interview. Ein zukünftiger Parteipräsident müsse da noch mehr Zeit investieren können.

Die SVP ging bei den Nationalratswahlen im Oktober als grösste Verliererin hervor. Sie bliebt zwar zum sechsten Mal in Folge mit 53 Mandaten die mit Abstand stärkste Kraft, büsste aber zwölf Sitze ein.

Der zweifache Vater Rösti will sich auf sein Nationalratsmandat sowie sein Teilpensum als Gemeindepräsident der 6000-Seelen-Gemeinde Uetendorf bei Thun konzentrieren. Er war im März 2018 für zwei weitere Jahre im Amt als SVP-Chef bestätigt worden.

«Nett sein ist nichts Schlechtes.»

Der Entscheid für einen Rücktritt zum jetzigen Zeitpunkt sei zwingend, sagte Rösti weiter. «Das Präsidium wird alle zwei Jahre gewählt, aber eine Partei funktioniert in einem Vierjahresrhythmus. Jetzt gilt es, einen Präsidenten für die Wahlen 2023 aufzubauen.»

Kein Restrukturierer

Rösti räumte ein, das er kein Restrukturierer sei, sondern ein Gestalter. «Mit harter Hand in den Kantonen durchzugreifen, liegt mir weniger.»

Der SVP Praesident Albert Roesti waehrend seinem Medien Spatziergang unter dem Motto Hintergrundgespraeche am Donnerstag, 25. Juli 2019 auf dem Ruetli. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Rösti geht nach vier Jahren. Bild: KEYSTONE

Überdies sei das SVP Parteipräsidium im Gegensatz zu anderen Parteien nicht entschädigt, sagte der Berner. Für ihn habe sich mit 52 Jahren auch die Frage nach seiner langfristigen beruflichen Zukunft gestellt. Der promovierte Agronom mit eigenem Büro berät Wirtschaftsvertreter und Politiker vornehmlich in den Bereichen Energie, Raumplanung, Umwelt und Agrarwirtschaft.

Nachfolge im März bestimmt

Die SVP nimmt mit Bedauern vom angekündigten Rücktritt ihres Parteipräsidenten Albert Rösti Kenntnis. An einer Delegiertenversammlung Ende März 2020 soll über seine Nachfolge entschieden werden.
Der Vorstand sei darüber orientiert worden, dass Rösti auf Ende der ordentlichen Amtszeit per 28. März 2020 zurücktreten werde, heisst es in einer Mitteilung der Partei vom Sonntag. Die Parteileitung habe Verständnis für den Entscheid von Rösti, der die Partei seit seiner Wahl in den Nationalrat an vorderster Front geführt habe.
Was die Nachfolgeregelung betreffe, werde der Parteileitungsausschuss im neuen Jahr über das weitere Vorgehen entscheiden. An der ordentlichen Delegiertenversammlung der SVP am 28. März 2020 in Basel werde über die Nachfolge entscheiden. (sda)

Rösti war 2016 erstmals zum Parteipräsidenten der SVP gewählt worden. Der seit 2011 amtierende Nationalrat war der einzige Kandidat für das Präsidentenamt. Seinen Fokus legte er auf den Kampf gegen einen EU-Beitritt, die Asylpolitik, eine liberale Wirtschaftspolitik und sowie das Thema Sicherheit. Er gilt als gemässigt im Ton, aber hart in der Sache.

Auf die Frage, ob sein konziliantes Auftreten nicht zum Stil der Rechtspartei gepasst habe, meinte Rösti: «Das Gegenteil war der Fall. Eine Partei, die so schnell gewachsen ist, brauchte eine ausgleichende Figur in den letzten Jahren. Nett sein ist nichts Schlechtes.»

Keiner holte mehr Stimmen

Insgesamt mischt Rösti seit acht Jahren an der Front der SVP mit. Zunächst als Mitglied der Kampagnenleitung der erfolgreichen Masseneinwanderungs-Initiative, 2015 als Wahlkampfleiter und danach vier Jahre als Parteipräsident.

Albert Roesti, Parteipraesident SVP, posiert zusammen mit dem SVP-Suenneli, beim Wahlkampfauftakt der SVP, am Freitag, 1. Maerz 2019 in Aarwangen. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Da schien für Rösti die Sonne. Bild: KEYSTONE

Aus den Nationalratswahlen vom Oktober ging Rösti als landesweiter Stimmenkönig hervor. Er konnte insgesamt 128'252 Stimmen auf sich vereinen – mehr als die bestgewählten Nationalräte im bevölkerungsreichsten Kanton Zürich.

Mit Röstis Rücktritt kommt es im Frühling gleich bei einer weiteren Schweizer Grosspartei zum Führungswechsel. Auch SP-Parteichef Christian Levrat (49) hat nach zwölf Jahren im Amt seinen Rücktritt für den Frühling angekündigt. (sda)

Wir haben die Wahlplakate interviewt ...

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82Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • FITO 22.12.2019 14:00
    Highlight Highlight Röster Ölbert zieht sich aus dem Geschäft des grillens brauner Würste zurück.
    Ist er einfach ausgebrannt oder wurde er verheizt?
    Wahrscheinlich hat er aber einfach kä Luscht meh uf Looser.
    Freude herrscht!
    Benutzer Bildabspielen
    • mukeleven 22.12.2019 17:23
      Highlight Highlight *loser
  • CH-Bürger 22.12.2019 13:53
    Highlight Highlight Das neue SVP-Menü.

    Kann es sein, dass Bratwurst mit brauner Sauce nachfolgen wird.

    Mir fällt nichts besseres ein.
  • Posersalami 22.12.2019 13:40
    Highlight Highlight Vielleicht wirds ja sogar die Magdalena Martullo-Blocher. Immerhin wäre es dem Zeitgeist folgend eine Frau.

    :D :D :D
  • poety 22.12.2019 13:23
    Highlight Highlight Mauro Tuena for President! Ich starte hiermit den Wahlkampf in seinem Namen. Weil er wie kein anderer die Sprache der Jungen spricht
    Oder aber Glarner. Slogan: Für mehr Empathie und Feinfühligkeit.
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  • Zeitreisender 22.12.2019 13:08
    Highlight Highlight Schade
    Play Icon
    • Neemoo 22.12.2019 14:13
      Highlight Highlight Haaaa haaa ich kann nicht mehr :-D
      Genau so intelligent, wie dieses Lied, politisiert die "Eidgenössische SVP".
    • Roterriese 22.12.2019 15:51
      Highlight Highlight Neemoo, 29i, Veganer, studiert im 15 Semester Kunstgschicht
    • Neemoo 22.12.2019 16:59
      Highlight Highlight Eseirretor69
      Genau solche Antworten habe ich erwartet
      schönes leben
  • BratmirnenStorch 22.12.2019 12:47
    Highlight Highlight Dann kann sich Herr Rösti ab dem 1.4. wieder als Lobbyist für die Erdölbranche ins Zeug legen 😏
    • Makatitom 22.12.2019 16:41
      Highlight Highlight Damit hat er ja nie aufgehört
  • Rim 22.12.2019 12:26
    Highlight Highlight Welcher Vasall unter Blocher die Partei "führt" ist nicht wirklich wichtig. (Für die Schweiz) Das Programm ist und bleibt "widerlich". Dass Rösti geht, halte ich als Berner trotzdem für hoch erfreulich. Danke! Blocher-"Geist" hat mit "Bernergeist" nichts gemein. Wer sich diesem "anbiedert" ist bzw. wechselt von "halbleinen" zu "halbseiden" und verliert damit jede Glaubwürdigkeit.( Da passen Zürcher besser rein. ;-)
  • Pafeld 22.12.2019 12:26
    Highlight Highlight "Ein zukünftiger Parteipräsident müsse da noch mehr Zeit investieren können."

    Aha. Und als Nachfolger stehen die Vollblutunternehmerin Matrullo, welche jetzt schon jede Minute in Bern als verschwendet betrachtet und Köppels, der jetzt schon einen Drittel seiner Sitzungen im NR schwänzt, weil sein Giftspritzeneditorial und seine Bäder in der Öffentlichkeit soviel Zeit fressen. Jaja, das Politschmierentheater könnt Ihr euch sparen.
    Sorry, aber wer dieser Partei noch immer nachrennt, ist entweder stinkreich, politthematisch nicht wählerisch (Ausländaraus) oder komplett bescheuert.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 22.12.2019 20:10
      Highlight Highlight Stinkreiche wählen aus eigener Erfahrung lieber FDP.
      So können sie Eigennutz und Fremdenfeindlichkeit verschleiern und sich als die etwas besseren, als die von rechtsaußen fühlen.
  • TanookiStormtrooper 22.12.2019 12:20
    Highlight Highlight Mit Rösti an der Spitze und dem Absägen von Scharfmachern wie Mörgeli und Freysinger wollte man wohl auch bei Wählern punkten, denen der Stil der SVP überhaupt nicht passt. Die Strategie funktioniert natürlich nicht, wenn man unter Vorgänger Brunner jahrelang auf tiefstem Niveau gehetzt hat und kurz vor den Wahlen die besagten Scharfmacher reaktivieren will. Die SVP wird wohl wieder auf die alte Schiene zurückkehren und die Schweiz mit Plakaten die an finstere Zeiten Europas erinnern zupflastern. Der "gmögige" Stil von Rösti hat versagt, der Allvater vom Herrliberg hat gesprochen.
    • Beaudin 22.12.2019 12:40
      Highlight Highlight Vielleicht hat Toni Brunner ein höheres Niveau als Sie.
    • Ueli der Knecht 22.12.2019 13:43
      Highlight Highlight "Mit Rösti an der Spitze und dem Absägen von Scharfmachern wie Mörgeli und Freysinger wollte man wohl auch bei Wählern punkten"

      Andreas Glarner macht die beiden gleich wieder wett.

      Solange die Dynastie aus Herrliberg das Zepter führt, ist es doch sowieso egal, welche Lakaien die Parteiposten besetzen. Da kann sich die Partei noch so oft neu einkleiden in der Hoffnung, dass das VolCH nichts merkt und sich weiter irreführen lässt.
  • Posersalami 22.12.2019 11:42
    Highlight Highlight Na dann bin ich mal gespannt, wen die als Nachfolger ausgraben..
  • Serge Künzli 22.12.2019 11:25
    Highlight Highlight Rösti war wenigstens sympatisch. Vielleicht zu nett für die SVP. Wenn Köppel nicht so verbissen und unsympatisch wäre, wäre er der perfekte Präsident. Martullo ist eine fleischgewordenen Dampfwalze, folglich auch nicht geeignet. Der wahrscheinlich optimalste Kandidat ist Glarner. Er wirkt humorvoll, kennt sich mit den modernen Medien aus und kann sich mal für einen Fehler entschuldigen. Wo gibt's das schon? Bei den Linken sicher nicht. Glarner wird die SVP aus dem Tief holen.
    • sägsäuber 22.12.2019 12:33
      Highlight Highlight Genau. Glarner, das wahre Gesicht der SVP.
    • Posersalami 22.12.2019 14:05
      Highlight Highlight Warum nicht Martullo Blocher?

      :D
    • Walterf 22.12.2019 14:20
      Highlight Highlight Glarner? Wer diesen .... wählt, sollte auf seinen geistigen Zustand überprüft werden. Ah Sorry, nichts zu untersuchen!
  • Kari Baldi 22.12.2019 11:15
    Highlight Highlight Höcke wär frei...
    • Eisvogel 22.12.2019 12:48
      Highlight Highlight Kari Baldi - meinst du den Bernd oder den Björn?
  • CH-Bürger 22.12.2019 11:12
    Highlight Highlight Mir kommen die Tränen einfach nicht, Sorry!!!
    Bitte kein Foodwasting heisst es doch, also Essen soll man doch nicht einfach wegwerfen...
    Was kommt nun nach, vielleicht Spaghetti? 🤔
  • FrancoL 22.12.2019 11:11
    Highlight Highlight So wie sich die SP vermutlich eine etwas linker Spitze verpassen wird, wird sich die SVP einen Präsidenten wählen der nach rechts rückt.
    Die Extreme werden gestärkt, in der Mitte entsteht mehr Platz, nur ist nicht klar wer diesen Platz einnehmen soll. Alle die sich "Mitte" nennen sind nun mal eher bürgerlich und somit eine nach rechts gerichtete Mitte, also keine Mitte.
    • Ueli_DeSchwert 22.12.2019 11:21
      Highlight Highlight Für die rechte Seite ist die Mitte zu links. Für die linke Seite zu rechts. Also machen sie alles richtig :)
    • FrancoL 22.12.2019 11:35
      Highlight Highlight Dass die Mitte ein Problem darstellt kann man schon lange merken, alleine an der Tatsache das die Mitte sich für einen Schulterschluss mit den rechten Kräften entschlossen hat; das ist keine Mitte und das wissen sogar die rechten Kräfte, mit dem immer wieder erwähnen dass die CVP zu links ist oder die GLP linkslastig ist, will man einer soliden Mitte, die auf beide Seiten ähnlich offen ist, vorbeugen. Darum hat die Schweiz keine Mitteparteien.
    • Posersalami 22.12.2019 11:51
      Highlight Highlight Eine Mittepartei gab es noch nie. Wie sollte die auch aussehen?

      Entweder ist man Humanist, oder eben nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Makatitom 22.12.2019 10:44
    Highlight Highlight Rücktritt? Abgesägt vom Besitzer wird er, so sieht das aus
    • The Emperor 22.12.2019 11:50
      Highlight Highlight Reine Mutmassung.
  • André Izneuk 22.12.2019 10:39
    Highlight Highlight Abserviert. Der Knecht hat seine Schuld getan. Geniesse Rösti mit Spiegelei.
  • Alteresel 22.12.2019 10:22
    Highlight Highlight Und damit dürfte der Ausflug der SVP in einen etwas moderateren Umgangston abgeschlossen sein. Schade. Nachfolger? Ich tippe mal auf Imark aus dem Kanton Solothurn. Jung, laut, gefügig, stramm rechts ......
    • infomann 22.12.2019 11:07
      Highlight Highlight Der grösste Schreiber wohnt doch in Zürich.
      Roger Köppel.....oh mein Gott
    • Peter Normalsterblicher Muster 22.12.2019 11:31
      Highlight Highlight @infomann

      Der grösste Schreiber mit der grössten Scheibe.
    • Magnum44 22.12.2019 11:52
      Highlight Highlight Immerhin beschränken sich Imarks Schreiereien in erster Linie auf AKW und Versorgungslücken.
  • runthehuber 22.12.2019 10:19
    Highlight Highlight Und tschüss.....
  • Fredz 22.12.2019 10:16
    Highlight Highlight Good News.
    Kann's besser werden ??
    • Muetter8 22.12.2019 17:22
      Highlight Highlight Für mich nicht wirklich. Rösti konnte gar nichts und hat der SVP geschadet, was für alle anderen gut war. Ich hoffe sie finden nicht einen der etwas kann sonst wirds richtig mühsame.
  • Noblesse 22.12.2019 10:13
    Highlight Highlight Nach dem "alles-Weglacher" Brunner versuchte es die SVP mit dem anständigeren Rösti. Wird spannend was und wen die Rechtspopulisten nun aus dem Hut zaubern.
    • Peter Normalsterblicher Muster 22.12.2019 11:34
      Highlight Highlight Vielleicht ein schneeweisses Kaninchen oder doch wieder einen geissbockigen Zottel?
    • Töfflifahrer 22.12.2019 12:25
      Highlight Highlight Ich denke die Zürcher "Elite" hatte bereits einen in Petto. Nun da die SVP in der Romandie sich offen gegen Weisungen aus Zürich gewehrt hat, muss der Kandidat streng auf Blocher Linie sein und das Wort Kompromiss nur so deuten können, dass andere Ihren Wünschen entsprechen.
  • Michael Mettler 22.12.2019 10:09
    Highlight Highlight Schade. Es lief grad gut für den Rest der Schweiz....
  • cannucks 22.12.2019 09:53
    Highlight Highlight Er will und wird wahrscheinlich Maurer beerben.
    • Baron Swagham IV 22.12.2019 11:11
      Highlight Highlight Wissen das der Zuger Harvard Absolvent und Milliardärstochter bereits🤔
  • JegaMibo 22.12.2019 09:51
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • The Emperor 22.12.2019 11:51
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Streuner 22.12.2019 11:55
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Zeit_Genosse 22.12.2019 09:42
    Highlight Highlight Jetzt müsste also ein Restrukturierer auf Gestalter Rösti folgen. Manchmal wirkte Röst wie ein Netter, der von eine Meute Blocheristen getrieben wurde. Der Rösti konnte seinen Stil gar nie entfalten und wirkte öfters widersprüchlich. Man hatte auch das Gefühl, dass man mit für Lösungen weit gehen könnte, wenn er denn hätte dürfen. Ich denke, dass jetzt von ihm eine Last abfällt. Dann sind wir gespannt auf den Hardliner den die SVP auf die Kantone los lässt. Eigentlich müsste jetzt Blochers Tochter her, um der Meute den Marschbefehl zu blasen. Ist ja noch bis zu den BR-Wahlen, wo sie einsteigt.
    • Wendy Testaburger 22.12.2019 13:17
      Highlight Highlight Wieso nicht mal eine Frau?🤷‍♀️
    • Zeit_Genosse 22.12.2019 17:43
      Highlight Highlight Wendy:
      Wie von mir gesagt, Blochers Tochter....
    • Wendy Testaburger 22.12.2019 18:21
      Highlight Highlight @ Zeitgenosse

      Und wie von mir gesagt, wieso nicht mal eine Frau?
  • Thomas Melone (1) 22.12.2019 09:41
    Highlight Highlight Durch sein nettes Wesen hat er seiner rechtspoulistischen Partei eher geschadet. Daher ist es Schade dass er geht.
  • Tobra 22.12.2019 09:34
    Highlight Highlight Die Frage ist; was kommt danach? Ich habe da so meine Befürchtungen.
    • Juliet Bravo 22.12.2019 11:38
      Highlight Highlight Die wäre?
    • The Emperor 22.12.2019 11:53
      Highlight Highlight Ihre königliche Hoheit Magdalena aus dem Hause Blocher, erste ihres Namens, Herrin der EMS zu Herrliberg?
  • Gigugeli 22.12.2019 09:31
    Highlight Highlight schade er hat der Partei so gut geschadet, jetzt kann ja Köppel die Partei und die Schweiz vor dem Umdenken auf erneuerbare Energien retten.
    • Calvin Whatison 22.12.2019 11:53
      Highlight Highlight Wo hat er der Partei geschadet? Was hab ich da verpasst !?
    • Makatitom 22.12.2019 16:47
      Highlight Highlight Die Wahlen, eventuell?
  • gobo 22.12.2019 09:31
    Highlight Highlight Wenn doch nur Toni Brunner wieder Präsident würde.
  • snowflake_ 22.12.2019 09:22
    Highlight Highlight Wen wohl Onkel Christoph als neuen Präsidenten oder neue Präsidentin bestimmt? Frau Martullo und Köppel als Co-Präsidium? Oder Multimillionär Matter als Mann für die Büezer und einfachen Leute?
    • rudolf_k 22.12.2019 12:48
      Highlight Highlight Spielt gar keine grosse Rolle, so lange die Linke eine Einwanderungspolitik im Interesse von Economie Suisse vertritt.
    • Wendy Testaburger 22.12.2019 13:15
      Highlight Highlight Die SVP und ein Co-Präsidium, der war gut😂
  • kerZHakov 22.12.2019 09:20
    Highlight Highlight Er berät Wirtschaftsvertreter und Politiker unter anderem im Bereich Umwelt.

    Echt jetzt? Das ist in etwa so, als wäre ein überzeugter Atheist praktizierender Pfarrer in einer Gemeinde!
    • Magnum44 22.12.2019 11:57
      Highlight Highlight Wohl eher der Teufel höchstpersönlich. Ein Atheist kann zumindest den sozialen Aspekt stemmen.
  • Nathan der Weise 22.12.2019 09:19
    Highlight Highlight Ein vorweihnachtliches Geschenk der SVP?
  • bokl 22.12.2019 09:12
    Highlight Highlight Schade. Vier weitere Jahre mit Rösti an der SVP-Spitze hätten der Schweiz gut getan.

    Die Entschädigungsfrage ist nur vorgeschoben. Das hätte man locker mit 1-2 weiteren Mandaten neben dem SwissOil-Präsidium lösen können.
    • Yunnan 22.12.2019 09:33
      Highlight Highlight Kann dir nur zustimmen. Rösti ist erstens relativ nett und zweitens hat er wenig politisches Feingefühl. Die Gefahr ist, dass der nächste Präsident wieder mehr Stimmen holt.
    • Kari Baldi 22.12.2019 09:35
      Highlight Highlight So kann er ungestört und weiterhin für die Fossilen weibeln, ohne dass ihm ein Erneuerbarer in die Quere kommt....
  • tinu77 22.12.2019 09:10
    Highlight Highlight Schade, er war so herrlich erfolglos.
  • Le Tintin 22.12.2019 08:53
    Highlight Highlight Hmmm...
    Da dürfen wir gespannt sein, wer die Nachfolge übernimmt. Hege da die Hypothese, dass sich jmd. aus dem Zürcherflügel bis zum Krönchen durchboxen wird.
    • bokl 22.12.2019 10:55
      Highlight Highlight Da gibts nix zu boxen. Stöffel und Magda bestimmen den Nachfolger nach der Bescherung in Herrliberg.

      Ich tippe auf Aeschi oder Matter.
    • Baron Swagham IV 22.12.2019 11:15
      Highlight Highlight Oder Imark- zwar nicht direkt ZH Flügel aber poltender Blocherist mit etwas Brunner Charme.
  • N. Y. P. 22.12.2019 08:52
    Highlight Highlight Rösti ist ein gemütlicher, gmögiger Mensch. Als Mensch muss man ihn einfach mögen.

    Politisch liegt er aber Nuancen weiter rechts von meiner politischen Einstellung.

    Alles Gute, Herr Röst für die weitere Zukunft.

    Bin sehr gespannt, ob die SVP, bzw. Herr Alt Bundesrat von und zu Blocher, wieder einen Scharfmacher an der Spitze der Partei will..
    • Peter Normalsterblicher Muster 22.12.2019 11:37
      Highlight Highlight Schon klar, gmögig wie eine Zapfsäule, einmal die Taschen voller Geld und dann um die ganze Welt...
  • DrFreeze 22.12.2019 08:45
    Highlight Highlight Schade, ich habe ihn gemocht. Blocher und seine SVP anscheinend weniger, sonst würde er nicht den Bettel hinwerfen (müssen).
  • wasps 22.12.2019 08:44
    Highlight Highlight Er war nett?
    • Ueli der Knecht 22.12.2019 13:48
      Highlight Highlight Heuchlerisch wäre wohl das treffendere Attribut.
  • Caligula 22.12.2019 08:34
    Highlight Highlight Wird nun wieder der blocherische Führungsstil Einzug halten?
  • Glenn Quagmire 22.12.2019 08:27
    Highlight Highlight Spontan kam mir der mit den Ratten und dem sinkenden Schiff in den Sinn
    • _kokolorix 22.12.2019 11:21
      Highlight Highlight Ratten verhalten sich im Allgemeinen sehr rational und vernünftig. Das kann man von Albert Rösti kaum behaupten. Er hat versucht die unanständigen Forderungen der Blocher Familie in anständige Worte zu fassen. Die Quadratur des Kreises.

Präsident verzweifelt gesucht: Bei der SVP ist der Wurm drin

Während Grüne und SP zielstrebig auf die Präsidiumswahl zusteuern, ist bei der SVP unklar, wer die Nachfolge von Albert Rösti antreten soll. Die stärkste Partei des Landes wirkt desorientiert.

Als Toni Brunner vor vier Jahren als Präsident der SVP Schweiz zurücktrat, wurde seine Nachfolge sorgfältig aufgegleist. Der Berner Nationalrat Albert Rösti übernahm die Leitung des erfolgreichen Wahlkampfs 2015 und wurde danach als Parteichef lanciert. Mögliche Herausforderer hatten keine Chance. Politische Gegner kritisierten das Prozedere als undemokratisch, aber es war effektiv.

Nun tritt Rösti seinerseits nach nur einer Legislatur ab, doch dieses Mal kann von einer strategischen Planung …

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