Schweiz
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THEMENBILD ZUM BERICHT UEBER DIE AUSWIRKUNGEN DER PERSONENFREIZUEGIGKEIT AUF DEN SCHWEIZER ARBEITSMARKT --- Eine Intensivpflegerin beschaeftigt sich mit Patienten im nigelnagelneuen Intensivbehandlungs Notfall- und Operationszentrum (INO) des Inselspitals, anlaesslich einer Fuehrung im Anschluss an die Konferenz der Kantonsregierungen zur Personenfreizuegigkeit, am Freitag, 9. Januar 2009 in Bern. (KEYSTONE/ Lukas Lehmann)

Egal ob in der Medizin oder Gastronomie: Personen aus den EU-Staaten können aufgrund der Personenfreizügigkeit in der Schweiz ohne weitere Bewilligung arbeiten und leben.    Bild: KEYSTONE

Masslose Zuwanderung? Von wegen! Die Begrenzungs-Initiative der SVP im Faktencheck

Die Zuwanderung aus der EU war noch nie so tief wie heute. Dennoch will die SVP die Einwanderung eindämmen und die Personenfreizügigkeit künden. Doch mit welcher Begründung? Sechs Argumente im Faktencheck. 



2017 wanderten aus EU- und EFTA-Ländern unter dem Strich 31'250 Personen ein, 11 Prozent weniger als im Vorjahr und 50 Prozent weniger als im Rekordjahr 2013. Das zeigt der jüngste Bericht des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco). Grund dafür ist der wirtschaftliche Aufschwung in Südeuropa.

«Wir stellen fest, dass die Arbeitsmarktintegration von EU-Bürgerinnen sehr gut gelingt», sagte Staatssekretärin Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch, am Dienstag vor den Medien in Bern. «Und wir stellen auch fest, dass sie nicht zu Ungunsten der Ansässigen gelingt.»

Die Personenfreizügigkeit einfach erklärt:

abspielen

Video: Angelina Graf

Ganz anders klingt es von Seiten der SVP. Mit der Begrenzungsinitiative fordert die Partei eine Eingrenzung der «exorbitanten Zuwanderung» und eine Kündigung der Personenfreizügigkeit (FZA). Ende Juni gab Parteipräsident Albert Rösti bekannt, dass die nötigen 100'000 Unterschriften bereits gesammelt seien. 

Wir haben die Argumente der SVP mit dem jüngsten Bericht des Seco verglichen. 

Bild

bild: watson

Faktencheck:

Das Abkommen über die Personenfreizügigkeit mit der Schweiz und der EU ist seit 2002 in Kraft. Seit 2007 dürfen auch Bürger aus den «alten» EU-Staaten wie beispielsweise Spanien, Portugal, Italien oder Schweden ohne weitere Bewilligung in der Schweiz leben und arbeiten. Aus diesem Grund stieg die Zuwanderung aus den EU- und EFTA-Ländern an.

Bild

Entwicklung des Wanderungssaldo in EU- und EFTA-Staaten. bild: printscreen/staatssekretariat für wirtschaft/pdf

Von einer «masslosen» Zuwanderung kann aber keine Rede sein. Wie die obige Grafik zeigt, nahmen die Einwanderungszahlen seit dem Allzeithoch im Jahr 2013 rasant ab. Laut dem Seco-Bericht wanderten 2017 nur rund 31'250 Personen aus EU- und EFTA-Ländern ein. Das sind 50 Prozent weniger als noch 2013. Zudem zeigt der Bericht, dass rund die Hälfte aller Personen die 2009 in die Schweiz kamen, wieder ausgereist sind.

Tachos Faktencheck

bild: watson/lea senn

Bild

bild: watson

Faktencheck:

Mit dieser Aussage liegt die SVP für das Jahr 2017 falsch. Die Zuwanderung aus den EU- und EFTA-Staaten ist so tief wie noch nie. Laut dem jüngsten Seco-Bericht waren es lediglich 53'950 Personen die 2017 in die Schweiz migrierten. Das sind 3.7 Prozent weniger als noch 2016. Zudem sind laut dem Staatssekretariat für Migration rund 2 Prozent mehr Menschen aus dem EU-Raum wieder aus der Schweiz weggezogen. 

Tachos Faktencheck

bild: bild: watson/lea senn

Bild

bild: watson

Faktencheck:

Diese Aussage entspricht grundsätzlich der Wahrheit. Schweizer haben gemäss dem Seco ein deutlich geringeres Risiko, auf Sozialhilfe angewiesen zu sein. Bei der Begrenzungs-Initiative geht es jedoch um die Einschränkung der Einwanderung aus dem EU-Raum. 

Schaut man nur diese Gruppe der Ausländer an, liegt der Wert der Sozialhilfebezüger deutlich unter dem gesamtschweizerischen Durchschnitt. 2017 bezogen 2 Prozent aller Zuwanderer aus den EU- und EFTA-Staaten Sozialhilfe. Das sind 1,2 Prozent weniger als der Schweizer Durchschnitt.

Tachos Faktencheck

bild: watson/lea senn

Bild

Faktencheck:

Der jüngste Bericht des Seco widerspricht der Aussage der SVP. Die Zuwanderung aus den EU- und EFTA-Staaten ging nicht auf die Kosten der übrigen Bevölkerung. Das Arbeitslosigkeitsrisiko in der Schweiz blieb konstant tief – trotz der Einwanderung. Hinzu kommt, dass die Schweizer ihre Erwerbsquote seit 2010 steigern konnten.  

Ältere Menschen profitieren momentan sogar durch die Zuwanderung von jungen Arbeitskräften. Denn diese Zahlen hohe Beiträge in die AHV-Kasse und entlasten diese. 

Tachos Faktencheck

Bild

bild: watson

Faktencheck:

Mit dieser Aussage macht die SVP Angst vor Lohndumping wegen billigen Arbeitskräften aus dem Ausland. Doch auch dieser Vorwurf findet im jüngsten Seco-Bericht wenig Legitimation. Unter den Zuwanderern aus den EU- und EFTA-Staaten haben 54 Prozent einen Hochschulabschluss. In der Schweiz werden sie mehrheitlich ihrem Qualifikationsniveau entsprechend angestellt und erhalten auch ähnlich hohe Löhne wie Schweizer Arbeitnehmer. Einzig Personen aus Ost- und Südeuropa verdienen zu Beginn einer Anstellung etwas weniger.

Berufe mit weniger hohen Qualifikationsanforderungen werden ausschliesslich von Zuwanderern aus dem EU-Raum besetzt. Doch auch dies habe gemäss Seco nur positive Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Denn für Stellen mit tieferer Qualifikation liessen sich kaum mehr Schweizer finden, heisst es im Bericht. 

Tachos Faktencheck

Bild

Faktencheck:

Diese Aussage ist schwierig zu beurteilen. Laut dem Seco ist die Personenfreizügigkeit enorm wichtig für Schweizer Arbeitgeber, um dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken. Ob dieser Mangel erheblich steigt, wenn das Abkommen gekündigt wird, bleibt offen. 

Klar aber ist: Mit der Kündigung der Personenfreizügigkeit würde nicht nur der Wirtschaftsstandort Schweiz leiden. Denn das Freizügigkeitsabkommen ist Teil der Bilateralen I. Wird es gekündigt, fallen wegen der Guillotine-Klausel die anderen Verträge ebenfalls dahin. Das hat Konsequenzen für die Forschung, die Landwirtschaft und den Luftverkehr.  

Tachos Faktencheck

bild: watson/lea senn

Mit Material von sda

*Korrektur: Beim Argument #2 schlich sich ein Fehler ein. Zwar sind sind laut dem Staatssekretariat für Migration (SEM) 79'104 Personen aus der Schweiz ausgewandert, das Wanderungssaldo beträgt jedoch 53'950. Der Fehler wurde korrigiert. 

Immer weniger Ausländer kommen in die Schweiz

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Video: srf

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145Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • gnagi 06.07.2018 08:46
    Highlight Highlight Vermutlich kommt jetzt die SVP-Initiative zur Abschaffung des Seco. Das ist nämlich sehr unschweizerisch, die Zahlen der SVP mit Fakten zu wiederlegen...
  • Schneider Alex 06.07.2018 06:16
    Highlight Highlight USA, Kanada, Australien und Neuseeland arbeiten seit Jahrzehnten erfolgreich mit einer Beschränkung der Zuwanderung mittels eines detaillierten Anforderungskatalogs (Punktesystem). Diese Länder wären wegen ihrer Grösse kaum auf eine Beschränkung angewiesen, fürchten aber zu Recht die Einwanderung in ihr Sozialsystem. Die CH muss die PFZ mit der EU ebenfalls anpassen oder kündigen, um hier wieder nat. Souveränität zu erlangen, sonst droht uns der soziale und infrastrukturelle Kollaps. Eine Beschränkung der Zuwanderung mittels Punktesystem sollten wir auch gegenüber Drittländern einführen.
  • 370000 Flugmeilen hinter dem Mond 05.07.2018 18:56
    Highlight Highlight Also nur ein Detail zu Argument 3: Die SVP stellt Schweizer gegen Ausländer und du weisst zurecht daraufhin, dass die Personenfreizügler eine tiefere Sozialhilfequote von 2% aufweisen. Um das Argument der SVP zu prüfen, müsstest du allerdings diesen Wert mit dem respektiven Wert der Schweizer vergleichen und der liegt laut SECO bei 2.6%. Das wäre sauberer, oder?
  • Oberon 05.07.2018 18:01
    Highlight Highlight Wieder ein Klassiker der SVP.
    Viel Probleme könnten gelöst werden mit einem schweizweiten Mindestlohn über alle Berufsgruppen. Dieser Mindestlohn müsste natürlich so hoch sein, dass auch im Rentenalter ein Leben in der Schweiz möglich ist. Zusätzlich braucht es auch eine Lösung wo Personen, die Kinder erziehen, nicht benachteiligt werden, denn diese haben kaum eine Möglichkeit genug Kapital für das Alter aufzubauen. Wir laufen in ein ähnliches Problem wie es in Deutschland ist, denn Altersarmut ist auch bei uns kein Märchen.
  • einmalquer 05.07.2018 17:19
    Highlight Highlight Zuerst schafft man die Fakten ab

    und dann

    die Menschenrechte.

    rechte Menschen eben...
  • FrancoL 05.07.2018 17:06
    Highlight Highlight Es braucht keinen grossen Faktencheck zur Zuwanderung. Es genügt 3 Dinge zu wissen:
    a) Es braucht einen Arbeitsvertrag um in die Schweiz einzuwandern
    b) Der Zuwanderer wird heute immer noch vom Arbeitgeber eingestellt, noch gibt es keinen Zwang Arbeiter einzustellen.
    c) Nebst Mangel an Fachkräften auf allen Stufen wird die Zuwanderung auch als Lohndruckmittel gebraucht.

    Nun was von diesen 3 Punkten ist NICHT durch die Schweiz zu regeln? Null und nichts.

    Es ist die Schweizer Wirtschaft die da so handelt und diese Wirtschaft ist grossmehrheitlich im Lager der SVP beheimatet. Folglich . . . .
    • RETO1 06.07.2018 09:14
      Highlight Highlight Die Schweizer Wirtschaft ist also in SVP-Hand
      Ergo ist die SVP auch verantwortlich für unsere blühende Wirtschaft und unsern hohen Lebensstandard, unsere tiefe Arbeitslosigkeit etc.
  • FrancoL 05.07.2018 16:37
    Highlight Highlight Die unkontrollierte Zuwanderung! Diese Aussage finde ich immer die schlimmste, denn sie sagt in einfachen Worten nichts anderes aus als dass die Schweizer Wirtschaft unkontrolliert agiert, so einfach ins Blaue hinaus, ohne Konzept und Plan.
    Das soll unsere Wirtschaft sein? Nein unsere Wirtschaft ist besser unterwegs und deren Konzept ist nicht unkontrolliert sondern ganz klar durchdacht.

    Wenn man nun die Zuwanderung besser unter Kontrolle haben will muss man die Wirtschaft kontrollieren und nicht die EU oder deren Mitgliedländer in die Schranken weisen.

    Doch genau das will die SVP nicht!
  • Yorik2010 05.07.2018 16:01
    Highlight Highlight Hat man von unseren Schweizrettern (SVP-Führung)
    schon einmal Zahlen vernommen die der Wahrheit entsprechen? Keine Partei biegt sich die Wahrheit zu ihren Gunsten dermassen zurecht wie die Herrliberger Jünger! Das sich auch Berner Oberländer vor dieses Lügengebilde spannen lassen ist mehr als bedauerlich! Es ist höchste Zeit, dass sich diese ‚Schweizretter‘ auch für die Schweiz einsetzen und nicht nur fürs Retten ihrer Milliarden!
  • spring1 05.07.2018 15:50
    Highlight Highlight Aber auch 31‘000 sind viel zu viele. Zusammen mit den übrigen Wirtschaftstouristen und dem Geburtenüberschuss hat die Schweiz auf einer produktiven Fläche von knapp 30’000 km2 in 10 Jahren 10 Mio. Einwohner. Damit nimmt der Dichtestress noch mehr zu. Wollen wir das?
    • Charlie Brown 06.07.2018 07:54
      Highlight Highlight Geburtenüberschuss? Erzähl uns mehr...
    • Charlie Brown 06.07.2018 17:02
      Highlight Highlight Also... ich mach mal den Anfang:

      „In modernen Gesellschaften mit geringer Säuglings- und Kindersterblichkeit geht man davon aus, dass rechnerisch etwa 2,1 Kinder pro Frau geboren werden müssen, um die Bevölkerung ohne Wanderung langfristig auf einem konstanten Niveau zu halten.“ Wikipedia

      „Seit 1975 hat sich die Kinderzahl pro Frau auf tiefem Niveau stabilisiert. Sie schwankt zwischen 1,5 und 1,6 Kindern für die in der Schweiz ansässigen Frauen.“ bfs

      Quizfrage: Wie verhält sich nun die Bevölkerungszahl ohne Wanderung aufgrund der Geburtenrate in der Tendenz?
    • Charlie Brown 06.07.2018 17:06
      Highlight Highlight Und weiter; selbst wenn die Bevölkerungszahl aufgrund der Geburtenrate stabil wäre (was sie nicht ist), fehlen bis 10 Mio noch rund 1.6 Mio. Bei einer Nettowanderung von rund 30‘000 bräuchte es also rund 53 Jahre bis zu den 10 Mio.

      Und jetzt du...
  • Maracuja 05.07.2018 15:20
    Highlight Highlight <Berufe mit weniger hohen Qualifikationsanforderungen werden ausschliesslich von Zuwanderern aus dem EU-Raum besetzt. Doch auch dies habe gemäss Seco nur positive Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Denn für Stellen mit tieferer Qualifikation liessen sich kaum mehr Schweizer finden>

    Komische Einstellung vom Seco solange nicht Schweizer verdrängt werden, ist alles ok? Es gibt in der Schweiz genug Ausländer mit Niederlassungsbewilligung C/B bzw. Flüchtlinge/vorläufig Aufgenommene, die wegen dieser Konkurrenz Schwierigkeiten haben und von Sozialhilfe abhängig werden/sind.
    • FrancoL 05.07.2018 16:43
      Highlight Highlight Nein so kann ich es kaum stehen lassen. ich arbeite in der Baubranche und wir finden kaum Leute im Niedriglohnbereich und wenn wir sie finden ist leider deren Leistung häufig ungenügend. Da müssen leider unsere Baumeister sich an der Zuwanderung bedienen.
      Das Problem ist aber noch brisanter:
      Wir könnten diese Niedriglohnbereich besser besetzen, wenn wir das Lohnniveau anheben und somit das Interesse grösser werden könnte, doch wer zahlt diesen Preisanstieg? Nur die wenigsten.
      Die Zuwanderung entsteht auch durch unseren Tiefstpreis-Run, dies wollen aber die wenigsten verstehen.
    • Maracuja 06.07.2018 07:55
      Highlight Highlight @FrancoL

      Baubranche ist zwar gross und wichtig. Aber in Gastro- und Reinigungsbranche sind Bedingungen anders, habe Nachbarn und Bekannte, die ab 45 aussortiert und durch jüngere ersetzt wurden. Und was ungenügende Leistungen betrifft, erlebe ich Jugendliche, die ein Praktikum nach dem anderen absolvieren, denen man aber keine Lehrstelle anbietet. Bei einer jungen Frau waren es 5 Jahre Praktika, bis sie schliesslich resignierte und eine Stelle als ungelernte Pflegerin annahm. Die PFZ hat auch Schattenseiten, stört mich, wenn man diese leugnet.
  • Hansi Meier 05.07.2018 14:39
    Highlight Highlight Naja, wenn eine Aussage einigermassen der Wahrheit entspricht ist euer Zeiger in der Mitte, wenn man das Wort "masslos" interpretiert und schreibt "seit 2007" nimmt Watson nur das Jahr 2017 (tiefster Punkt) als Zahl und der Faktencheck meldet Betrug. Tschuldigung, euer Faktencheck muss zum Faktencheck... so geht das nicht (von jemandem der nie SVP wählt).
    • Barracuda 05.07.2018 20:03
      Highlight Highlight Genau das gleiche dachte ich mir auch. Die Gegenargumentation ist teilweise dermassen gesucht und willkürlich, dass es nur noch lächerlich wirkt. Ich würde auch nie SVP wählen, aber wenn man bei der Argumentation ähnlich "präzise" und "ehrlich" ist wie die SVP (einfach ins andere Extrem), dann dient das niemandem.
      Ausserdem finde ich eine Nettozuwanderung von "nur" 50'000 alles andere als beruhigend. In gerade mal zwei Jahrzehnten sind das jeweils 1 Million zusätzliche Leute aus dem Ausland, welche die Schweiz verkraften muss!
  • Lowend 05.07.2018 14:25
    Highlight Highlight Eigentlich recht extrem und widerlich, wie die grösste Partei des Landes uns alle brandschwarz anlügt und es ist krass, wie sehr wir uns schon daran gewöhnt haben!

    Noch krasser ist eigentlich nur, dass solches Tun und Handeln von deren Fanclub nicht einmal mehr verurteilt, sondern vielmehr verteidigt wird!
    • Arabra 05.07.2018 23:27
      Highlight Highlight Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast....
  • Ursus der Rächer 05.07.2018 14:22
    Highlight Highlight Ich bin für die Personenfreizügigkeit, möchte aber doch einen Punkt einwerfen. Seit meiner Geburt leben nun doppelt so viele Leute in der Schweiz als damals. Die Zunahme erfolgte nicht durch Schweizer, denn die Geburtenquote der Schweizer spricht dagegen. Ich habe auch nichts gegen die vielen Einbürgerungen seither oder gegen Ausländer in unserem Land. Ich stelle mir einfach die Frage, was passiert wenn diese Zunahme so weitergeht? Steuern wir in riesiges Probleme im Wohnungsmarkt, mit dem ÖV, mit dem Privatverkehr und in der Arbeitswelt?
    • Ueli der Knecht 05.07.2018 15:55
      Highlight Highlight Die Hälfte Einwohner? 1930. Bist du um die 90, Ursus?
      https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/bevoelkerung/stand-entwicklung/bevoelkerung.assetdetail.3302650.html

      Schau mal das Wachstum und die Bevölkerungspyramide an. Dann könntest du zB. die Babyboomers feststellen. Das war lange bevor die Rechtspopulisten in der Schweiz irgendwelche Migrationsprobleme aufbauschten.
      https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/bevoelkerung/stand-entwicklung/bevoelkerung.assetdetail.3302624.html

      Das Wachstum zwischen 1900 und 1960 war grösser als seither. Insofern hinkt deine Argumentation.
    • Shabina 05.07.2018 16:08
      Highlight Highlight @Stibbs

      Ein weiteres Problem der Zuwanderung ist, dass wir die gesamten Ressourcen neu schaffen müssen. Im Herkunftsland werden diese Ressourcen nicht oder weit aus weniger genutzt.

      Der Einwanderer hatte ja bereits eine Wohnung, Strassen, ein Spital usw. Nun müssen neue Ressourcen geschaffen werden.
      Wir sind schon ein sehr dicht besiedeltes Land (Wenn man die unbewohnbare Fläche (Berge) abzieht) und ich möchte nicht, dass wir zu einer grossen Stadt werden. Vielerorts vereinnahmt die Stadt die Agglo bereits.
    • _kokolorix 06.07.2018 06:32
      Highlight Highlight Ich weiss ja nicht wann du geboren bist, aber seit meiner Geburt mitte letztes Jahrhundert, hat die Bevölkerung um ca ⅓, oder ½ zugenommen, je nachdem von wo aus man das berechnet. Eine Verdoppelung ist das noch lange nicht...
      Einbürgerungen sind in der Schweiz eigentlich eher selten, weil die Hürden so hoch sind, dass die meisten Schweizer sie nicht erfüllen könnten...
      Wir steuern ein riesiges Problem an wegen der extremen Zunahme der Vermögensungleichheit und dem Klimawandel. Wären die Einkommensunterschiede nicht so extrem, würde die Arbeitsmigration sofort abnehmen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dding (@ sahra) 05.07.2018 14:19
    Highlight Highlight Die "no border" Fantasien die viele offenbar pflegen, vergessen, dass dies auf Kosten des Sozialstaats gehen würde.

    Demokratie und soziale Führsorge, gehen nun mal nur mit Grenzen.
    • andrew1 05.07.2018 14:53
      Highlight Highlight No boarder würde dazu führen das in 5 jahren bestimmt etwa 15 millionen menschen in der schweiz wären um vom wohlstand zu profitieren bis alles zusammenbricht. Geht also schlecht.
    • Fabio74 05.07.2018 15:40
      Highlight Highlight Spannend wie Rechtsnationale ignorant sind und ihrem Messias nacheifern. Jede Fakten und Argumente in den Wind schlagend.
      Bist du fähig den hoffentlich gelesenen Artikel zu verstehen? Befürchte Nein!
      Es gibt keine open border. Es darf bleiben wer nach 3 Monaten einen Arbeitsvertrag oder Studium hat oder sich selber finanzieren kann. Wer nach 90 Tagen dies. nicht kann, muss gehen.
      Die Bewilligung ist an Job oder Studium gebunden.
    • Juliet Bravo 05.07.2018 15:51
      Highlight Highlight Von no border spricht eigentlich niemand aus dir.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ridcully 05.07.2018 14:05
    Highlight Highlight Wie mit einer politischen Gruppierung über Fakten diskutieren, welche nachweislich und beweisbar Lügen verbreitet, Tatsachen verdreht, deren führende Exponenten gerichtlich mehrfach der Lüge überführt wurden, die Gewaltentrennung abschaffen möchte und politische Gegner diffamiert.
    Und deren Wähler, die diese Tatsachen ignorieren?
    • dding (@ sahra) 05.07.2018 15:28
      Highlight Highlight Na ja. Ist halt immer etwas eine Frage des Standpunktes.

      Diese "politische Grupierung", behauptet genau dasselbe, von der anderen Seite.
      Und zwar in den exakt selben Worten.

      Vielleicht sollten beide Seiten einfach lernen, als erstes vor der eigenen Tür zu wischen.

      Dann wären wir alle eine grossen Schritt vorwärts gekommen.
    • Sophia 06.07.2018 00:29
      Highlight Highlight Eine Partei, deren Mitglieder grossteils und hauptsächlich vom Geschäften mit dem Ausland Gewinne machen, wollen nichts mit dem Ausland zu tun haben. Wenn nun dort plötzlich auch Nationalisten wie Trump das Sagen haben, die auch nichts mit dem Ausland zu tun haben wollen und nur für sich selbst schauen, dann sieht man doch den Widerspruch solcher Blödelparteien, deren Ende eigentlich schon lange gekommen wäre, wenn Rationalismus das Denken der Menschen beherrschen würde. Aber wir sehen ja, an allem, was nicht gut geht, sind die Sozis schuld. So einfach ist das Leben! Und wir sind die besten!
  • Pasch 05.07.2018 13:53
    Highlight Highlight Oder so... Könnte von mir aus als Standard eingesetzt werden für eine bessere Übersicht! Solange die Qualität auch weiterhin so hoch bleibt. Gibt dann auch noch genug Punkte welche sich die Waage zwischen Wahr und Falsch halten. Aber enttarnt zumindest linkes Panik rumgeheule und rechtes drauflosgebrülle. Find ich gut!
    • Pasch 05.07.2018 14:19
      Highlight Highlight Ups das sollte eigentlich unten angehängt sein...
  • Kronrod 05.07.2018 13:45
    Highlight Highlight Naja, Argument zwei stimmt schon in etwa, wenn man sich die Zahlen der vergangenen 10 Jahre anschaut. Von daher ist es wohl eher mittelfalsch und nicht ganz falsch.
  • Ulmo Ocin 05.07.2018 13:45
    Highlight Highlight Die Frage ist: Welcher Politiker ist schon ehrlich?
    Ob links oder rechts, die Wahrheit wird meist irgendwie hingebogen...
  • La Plaga 05.07.2018 13:42
    Highlight Highlight Joa. 1× pro Jahr wandert die Stadt Chur in die Schweiz ein. Ist ja nichts.
    Darum stagnieren wohl auch die Löhne und die kosten steigen.
    Kann ruhig so weitergehen.
    Die SVP hat gewiss nicht die richtige Lösung die restlichen Parteien leider auch nicht.
    Artikel ist ebenfalls auf SVP Niveau nur von der linken Seite.
    • El Vals del Obrero 05.07.2018 14:24
      Highlight Highlight Ja, und jedes Jahr wird 3x die Stadt Chur in die Schweiz eingeboren.

      Nach dieser Logik müssten wir Ein-Kind-Politik wie bis vor kurzem in China einführen (viel Spass dann bei der AHV-Finanzierung).

      Nebenbei können mehr Menschen (eingeboren oder eingewandert) auch für mehr Jobs sorgen, so dass man nicht einfach rechnen kann, dass es bei allen Einwohnerzahlen die selbe absolute Stellenzahl gibt, um die sich je nach Einwohnerzahl mehr oder weniger Leute konkurrieren.

      Mein alter Mathe-Lehrer hatte schon recht mit der Aussage, dass Statistik und deren Interpretation viel zu wenig gelehrt wird.
    • Shabina 05.07.2018 14:41
      Highlight Highlight @meine Senf
      und wieviele Städte Chur sterben?
      Gemäss Geburtenstatistik von Schweizern wären es mehr die sterben als gebohren werden.

      Es geht la Plaga doch darum, dass wir jedes Jahr eine ganze Stadt Chur dazubauen müssen. inkl. Spitäler, Schule, Ämter, Strassen, usw usw.

      Das ist für ein kleines Land wie die CH einfach nicht gesund. Egal wie man es dreht und wendet!
    • Bav 05.07.2018 15:39
      Highlight Highlight @Shabina Die Stadt Chur ist nicht besonders gross, es hätten noch viele Städte Chur platz. Das Problem ist die zersiedelung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • walsi 05.07.2018 13:32
    Highlight Highlight Fakt ist, dass das Zuwanderungsplus vom 1. Jan 2000 bis zum 1. Jan 2016 1'028'665 betrug. Die Bevölkerung wuchs gesamt von 7'164'444 auf 8'327'126. Ohne Zuwanderung wäre die Bevölkerung +/- gleich geblieben.
    • ingmarbergman 05.07.2018 14:49
      Highlight Highlight und die löhne wären immer noch auf dem niveau der 90er jahre..
    • Tanuki 05.07.2018 15:00
      Highlight Highlight das mag stimmen. Wie wir allerdings mit der Überalterung umgehen würden steht auf einem anderen Blatt. Japan hat fast keine Einwanderung und versucht nun das Problem mit Roboter zu lösen. Bin gespannt ob es klappt.
    • Booker 05.07.2018 16:51
      Highlight Highlight Die Löhne wären eher gestiegen mit den Preisen. Seither stagnieren die Löhne aber oder sinken gar. Zusammen mit höheren Lebenshaltungskosten bleibt so immer weniger in der Tasche.
    Weitere Antworten anzeigen
  • piedone lo sbirro 05.07.2018 13:28
    Highlight Highlight die SVP ist nicht angetreten, um probleme zu lösen, sondern um pseudo-probleme zu bewirtschaften.

    ob man die vorschläge der SVP umsetzen kann, interessiert genau so wenig, wie die frage, ob trump schon einmal nicht gelogen hat. was zählt ist einzig und alleine der wirbel der veranstaltet wird.

    viel lärm um gar nichts und leerläufe die auch noch kosten.
    mit der zeit merkt auch der noch so bildungsferne wähler, dass blocher reicher und mächtiger geworden ist, aber die meisten die ihn wählten haben weniger als damals.
    • dding (@ sahra) 05.07.2018 14:13
      Highlight Highlight Da steht die SP, der SVP leider in nichts nach.
    • FrancoL 05.07.2018 17:00
      Highlight Highlight @dding; Also sind es die Exponenten der SP die als Arbeitgeber die Zuwanderung nutzen. Ich kenne zwar fast keine SP Unternehmer aber du wohl eine ganze Menge.
      Mir sagt zwar jeder SVPler, dass die SVP die Wirtschaft ist und wenn es dann um die Zuwanderung geht ist dann plötzlich die SP schuld, wohl weil sie die niedrigen Löhne anheben möchte. Und klar beim Anheben der niedrigen Löhne wird die Zuwanderung angeheizt, oh ja das ist wohl logisch denn @dding wird das auch so sehen.
    • Posersalami 05.07.2018 17:50
      Highlight Highlight Ja klar, und darum sind Basel, Zürich oder Genf auch absolute Unorte geworden, wo kein Schwein mehr leben will! Ja, die Politik der SP ist wahrlich gescheitert und hinterlässt nichts als verbrannte Erde und ausgeplünderte Städte!

      Gott sei Dank gibts SVP Hochburgen wie Horrenbach-Buchen oder das Aargau, die als Wirtschaftsmotoren die abgehängten Städte Zürich und Basel mitschleppen. Da bin ich wirklich froh drum!!!!
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  • Wilhelm Dingo 05.07.2018 13:21
    Highlight Highlight Die SVP bewirtschaftet Probleme zum eignen Machterhalt, und ist nicht hilfreich. Die Aufstellung von Frau Obrist auch nicht. Die relevanten Fakten betreffend übermässigem Bevölkerungswachstum sind: https://de.wikipedia.org/wiki/Demografie_der_Schweiz. Betreffend stagnierenden Löhnen: http://www.vwl-online.ch/mikrookonomie/arbeitsmarkt/gr20_arbeitsmarkt/view. Bei offenen Grenzen ist die Arbeitsangebotskurve flach und der Gleichgewichtslohn geht nicht nach oben.
  • MacB 05.07.2018 13:16
    Highlight Highlight Ich finde die Initiative recht sinnlos, halt aber auch vom Faktencheck hier nicht viel. Das ist alles etwas schöngeredet und entspricht auch nicht alles blossen Fakten.

    Beispiel #5: Wird ein Ingenieur aus dem EU-Raum angestellt, wird er IMMER weniger verdienen als ein Schwiezer mit gleichwertiger Ausbildung. Für den EU-Bürger stimmts, es ist ja viel und für den ARbeitgeber stimmt's auch. Wer denkt, ein Arbeitgeber zahlt einfach aus guter Laune mehr, der lebt noch im Traumland.
    • jogli5er 05.07.2018 13:40
      Highlight Highlight Ich erlebe das anders: die meisten die sich um eine Stelle bewerben checked zuvor den zu erwartenden Lohn in dieser Region und gehen dementsprechend in die Lohnverhandlung rein. Daraus resultieren dann meist ähnliche Löhne, unabhängig, woher jemand ursprünglich stammt. Wohnt die Person auch in der Schweiz, so ist sie durchaus auch auf ein ähnlich hohes Lohnniveau angewiesen, da sie dann dieselben Kosten hat wie jeder von uns (Mieten, Krankenkasse u. a.)
    • aglio e olio 05.07.2018 13:46
      Highlight Highlight Es gibt doch tatsächlich Arbeitgeber bei denen spielen nur Ausbildung, Fähigkeiten und Engagement, aber nicht die Herkunft eine Rolle.
      Und wieso sollte ich mich mit weniger zufriedengeben. Bin ich weniger wert? Meine Kosten sind denen eines Schweizers ebenbürtig.
      Was du schreibst, MacB ist zum Teil korrekt, aber nicht IMMER. Mit gelebter Lohntransparenz liesse sich das eindämmen.
    • Shabina 05.07.2018 13:48
      Highlight Highlight @jogli5er
      Sehe ich anders. Ich kenne viele Deutsche (Basel) die nach einer gewissen Zeit in der CH mehr Lohn verlangen mussten, da sie eben nicht erkannt haben, wie teuer das Leben in der CH ist. Was ist passiert? Der Chef hat den Lohn nicht gegeben, die Bekannten haben gekündigt und der Chef hat einen neuen Deutschen eingestellt, natürlich zu arbeitgeberfreundlichen Konditionen...
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  • Ohniznachtisbett 05.07.2018 13:05
    Highlight Highlight Dieser Faktencheck ist etwa gleich tendenziös wie die Aussagen der SVP...Sorry, aber da würde ich schon etwas mehr erwarten. Die Zuwanderungszahlen sinken z.B. im Moment allein deshalb, weil in der EU im Moment die Wirtschaft brummt. Dies obwohl die Probleme nicht gelöst sind. In Südeuropa ist die nächste Krise so sicher wie das Amen in der Kirche. Disclaimer: Auch hier gilt: Ich bin nicht gegen die PFZ. Aber wenn, dann diskutieren wir bitte nicht auf diesem Stammtisch Niveau.
  • saukaibli 05.07.2018 13:04
    Highlight Highlight Es ist ja nicht so, dass die SVP nur ein einziges Thema hat, aber Steuersenkungen für Reiche, Subventionserhöhungen für Grossbauern und Rentenabbau für Arbeiter kommen halt bei ihren Wählern einfach weniger gut an als Fremdenangst.
    • Effersone 05.07.2018 22:36
      Highlight Highlight Abgesehen davon, dass du vollkommen Recht hast. Scheinbar ist diese Angst bzw. die Unzufriedenheit in der Bevölkerung mit der momentanen Situation vorhanden. Wenn die anderen Parteien sinnvoll darauf eingehen würden, dann hätte die SVP nichts mehr zu melden. Ein bisschen wie in Deutschland, wo man sich fragt, wie es eine AFD in den Bundestag geschafft hat und Stand heute weiter zulegt.
  • acoves 05.07.2018 13:00
    Highlight Highlight Na ja, die SVP hat es bisher nicht so genau mit der Wahrheit und den vorliegenden Fakten genommen. Ist nicht neues und es wird an der Haltung dieser Leute auch nichts ändern
  • dis_Mami_het_gseit 05.07.2018 12:59
    Highlight Highlight Die SVP-Lügt! Das sind keine Neuigkeiten.
    Wem nutzt das aber im Endeffekt am meisten? Geht es hier nur um Stimmenprozente (Macht) oder profitiert hier sonst noch Jemand davon? Das wäre mal spannend zu wissen.
  • Shabina 05.07.2018 12:46
    Highlight Highlight Hier sieht man wider mal, wie linkslastiger Journalismus aussieht. Nur mal Punkt eins:
    Die Aussage der SVP ist genau richtig!
    -
    Im Faktencheck (1ter Abs.) bestätigt H.O. die SVP.
    -
    H.O.: "Von einer «masslosen» Zuwanderung kann aber keine Rede sein"
    Doch! Die Zuwanderung geht über das normale Mass hinaus. Nur weil heute weniger als im Rekordjahr kommen heisst das noch lange nicht, dass es Masslos ist.
    -
    Zudem schreibt die SVP, dass die Zuwanderung UNKONTROLLIERT erfolgt, was eindeutig richtig ist. Da geht aber H.O. gar nicht drauf ein, sondern schiebt kurzerhand das 1te Argument als falsch ein.
    • PatsNation 05.07.2018 13:01
      Highlight Highlight Was ist denn das Mass? Ab wieviel % mehr vom "Mass" ist Masslos... das sind alles Fragen die geklärt werden müssen bei so einer "Unterstellung".
      Unkontrolliert heisst was? Dass sie einfach kommen ohne sich irgendwie anzumelden? Das bezweifle ich. Schliesslich müssen sie ja die Quellensteuer zahlen. Glaube also in keinster Weise dass es unkontrolliert ist.
    • Ueli der Knecht 05.07.2018 13:29
      Highlight Highlight Shabina: Vielleicht informierst du dich mal über die Bedeutung der Wörter «masslos» und «unkontrolliert».

      Es gibt weder eine masslose noch eine unkontrollierte Zuwanderung. Insofern irrst du dich fundamental. Die Statistiken belegen doch genau das Gegenteil: 1. dass sich die Zuwanderung messen lässt (also nicht masslos ist); und 2. dass sie kontrolliert wird (und sich daher auch messen lässt).
    • Shabina 05.07.2018 13:42
      Highlight Highlight @Ueli
      Du verwechselst Masslos mit messbar. ist nicht das gleiche.
      @PatsNation
      Masslos, da sich die Zuwanderung (Saldo) im Vergleich zu 2000 bis zu vervierfacht hat, und im Vergleich zu 1998 siebzig mal mehr Einwandern.
      Da muss man nicht diskutieren, was masslos ist!

      Unkontrolliert heisst, das wir nicht steuern können wieviele kommen. Es geht nicht darum, die MIgration zu messen sonder zu steuern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Linus Luchs 05.07.2018 12:35
    Highlight Highlight Ob Donald Trump, Sebastian Kurz, Horst Seehover, Matteo Salvini oder unsere SVP-Köpfe, alle Rechtspopulisten fokussieren auf die Zuwanderungsthematik, weil damit in der verängstigten Bevölkerung Stimmen zu holen sind. Fakten sind dabei irrelevant. Es geht schon lange nicht mehr um Wahrheit, sondern nur noch um Gefühl und Meinung. Die Politik verkommt zum Schmierentheater, vernünftige und humane Lösungen sind nicht mehr möglich. Leider ist nicht abzusehen, wie diese gefährliche Entwicklung, die vor allem auch durch Trumps Tabubrüche angetrieben wird, gestoppt werden könnte.
    • Schlingel 05.07.2018 13:58
      Highlight Highlight Naja ich kann verstehen, warum ein immer grösser werdender Teil der Bevölkerung solche "Rechtspopulisten" wählt, da diese nun einmal die einzigen sind, welche sich irgendwie um die die Migrations- und Asyl-Themen kümmern. Ich selbst hatte bei den letzten Wahlen eine linke Partei gewählt, welche ich heute niemals wählen würde, da sich diese aus meiner Sicht auf die völlig falschen Dinge konzentriert. Wenn man gewisse Migrationsthemen ein wenig kritischer sieht, aber eigentlich sonst eher Links ausgerichtet ist, steht man leider auf verlorenem Posten, da einem kein Gehör geschenkt wird...
    • spring1 05.07.2018 15:56
      Highlight Highlight Darum geht es gar nicht. Auch mit nur 31000 Zuwanderer aus der EU, den Wirtschaftstouristen und dem Geburtenüberschuss wird die Schweiz in 10 -15 Jahren 10 Mio Einwohner zählen. Und das auf 30‘000 km2 produktiver Fläche mit all den Begleiterscheinungen wie Dichtestress, etc. Wollen Sie das?
    • Pius C. Bünzli 05.07.2018 17:57
      Highlight Highlight Nicht nur bei der verängstigten Bevölkerung, sondern leider auch bei der dummen Bevölkerung..
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. D. 05.07.2018 12:34
    Highlight Highlight Gasche nitte magge gagge, gasche nitte magge, gagge gasche nitte !

    Jahrhundertzitat Viktor Giaccobo.

    Ich denke, dieses Zitat trifft den Nagel auf den Kopf.
  • Armend Shala 05.07.2018 12:30
    Highlight Highlight Aber es stimmt halt schon, auch ein Grund weshalb die FDP so schnell als möglich unter das EU Diktat kommen möchte. Die Wirtschaft nimmt je länger je mehr die günstigste, statt beste Möglichkeit. Wer nicht eingesteht, dass der Mensch in der EU zur Ware geworden ist, der ist blind. Die Wirtschaft dirigiert alle Punkte der Politik, entwirft ganze Gesetzesartikel, die unsere Lobbysten brav so übernehmen.
    • PatsNation 05.07.2018 13:06
      Highlight Highlight Solange das Geld die Welt regiert wird sich auch nichts ändern an 'Die Wirtschaft nimmt je länger je mehr die günstigste, statt beste Möglichkeit.'
    • Wilhelm Dingo 05.07.2018 13:28
      Highlight Highlight @Armend Shala: ja, offene Grenzen bedeuten ein riesiges Reservoir von günstigen, gut ausgebildeteten Arbeitskräften. Das ist ganz im Interesse der Firmenbesitzer, nicht aber der Arbeitnehmer.
    • Ueli der Knecht 05.07.2018 13:34
      Highlight Highlight Armend Shala: Vielleicht solltest du mal Marx lesen:

      "In demselben Maße, worin sich die Bourgeoisie, d.h. das Kapital, entwickelt, in demselben Maße entwickelt sich das Proletariat, die Klasse der modernen Arbeiter, die nur so lange leben, als sie Arbeit finden, und die nur so lange Arbeit finden, als ihre Arbeit das Kapital vermehrt.

      Diese Arbeiter, die sich stückweis verkaufen müssen, sind eine Ware wie jeder andere Handelsartikel und daher gleichmäßig allen Wechselfällen der Konkurrenz, allen Schwankungen des Marktes ausgesetzt."

      Das schrieb Marx über 100 Jahre vor der Entstehung der EU.
    Weitere Antworten anzeigen
  • piatnik 05.07.2018 12:28
    Highlight Highlight macht ihr auch mal so ein faktencheck bei linken initiativen?
    • Lukas Hässig 05.07.2018 13:44
      Highlight Highlight ahhhh ein Nazi!!! *blitzblitzblitz*

      *ironieoff*



      Ach so sieht unsere links gepredigte Toleranz gegenüber anderen aus, hä. Er fordert wohl lediglich einen Vergleich aller Parteien, m.M.n zurecht, Politik stink aus allen Ecken.
    • Ridcully 05.07.2018 14:06
      Highlight Highlight Worauf wollen Sie hinaus? Gleichheit im Unrecht?
    • Lowend 05.07.2018 14:11
      Highlight Highlight Netter Versuch, vom Thema abzulenken, aber was würde das daran ändern, dass wir von der Parteipropaganda der grössten Bonzenpartei des Landes brandschwarz angelogen werden?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pasch 05.07.2018 12:28
    Highlight Highlight So einen Faktencheck bitte auch bei anderen Parteien durchführen, danke!
    • iss mal ein snickers... 05.07.2018 13:29
      Highlight Highlight Du meinst wohl bei anderen Initiativen?
  • MartinArnold 05.07.2018 12:24
    Highlight Highlight Politik funktioniert schon lange nicht mehr mit reellen Zahlen. Seit nur noch Partei- und nicht mehr Sachpolitik betrieben wird, wird nur noch mit fragwürdigen bis Falschaussagen und falschen "Fakten" argumentiert. Es geht nur noch um ICH und nicht um WIR, speziell bei Mitte Rechts.
  • Oh Dae-su 05.07.2018 12:21
    Highlight Highlight "Laut dem jüngsten Seco-Bericht waren es lediglich 53'950 Personen die 2017 in die Schweiz migrierten. Doch das ist noch nicht alles. Ausgewandert sind laut dem Staatssekretariat für Migration (SEM) 79'104 Personen. Das ergibt ein Minus von 25'154 Personen. "

    Dieser Abschnitt kann so nicht stimmen. 53950 ist doch das Wanderungssaldo und nicht die Einwanderung an sich. Dementsprechend ist auch die Zahl von 25154 komplett sinnlos, da im Saldo die Auswanderung bereits berücksichtigt ist. Zudem beziehen sich diese Zahlen nicht nur auf EU/EFTA wie im Text suggeriert wird.
    • Helene Obrist 05.07.2018 13:40
      Highlight Highlight @Oh Dae-su: Vielen Dank für den Hinweis. Der Fehler wurde korrigiert.
    • Oh Dae-su 05.07.2018 14:05
      Highlight Highlight Danke für die Korrektur.
      Ich würde die Aussage der SVP dann aber auch als nicht komplett falsch bezeichnen. Lediglich 2017 war der Wanderungssaldo (relativ knapp) unter 60000. In den 5 Jahren zuvor war er immer teils deutlich darüber.
  • Bambusbjörn aka Planet Escoria 05.07.2018 12:20
    Highlight Highlight Aha, viele Lügen und ein paar Halbwahrheiten.
    Wieso werden diese Schiessbudenfiguren überhaupt noch gewählt, wenns für das volk einfach nur heisse Luft gibt, im besten Fall?
    • pamayer 05.07.2018 13:01
      Highlight Highlight Weil sie den unkritischen, konservativen, xenophoben, weniger gebildeten Bevölkerungsgruppen weiß machen, es ginge ihnen besser, wenn sie SVP wählen.

      Parallel zum Trump. Wo alle verlieren, ausser er und seine Spiessgesellen.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 05.07.2018 13:28
      Highlight Highlight @Pamayer
      Klare Tatsache.
      Aber scheinbar wird die auch hier drin nicht gerne gesehen.
  • Christian Mueller (1) 05.07.2018 12:15
    Highlight Highlight Leider sind Lügen einfacher zu verbreiten, als Fakten... Und sind die Fakten gegen die SVP, werden sie einfach ignoriert.
    • Shabina 05.07.2018 13:33
      Highlight Highlight Genau hier in diesem Artikel werden uns "Lügen" als Fakten verkauft. Aber sind es "Lügen" gegen die SVP, werden diese einfach als Fakten angenommen
    • Astrogator 05.07.2018 13:52
      Highlight Highlight @shabina: Wenn es Lügen sind sollte es dir ein leichtes sein das zu belegen.
    • Shabina 05.07.2018 13:55
      Highlight Highlight Statistik des Bundes mit dem Punkt 2 vergleichen, dann hasst du dein Beweis!
    Weitere Antworten anzeigen
  • c-bra 05.07.2018 12:14
    Highlight Highlight Vorschlag:

    Nur noch Zuwanderung aus folgenden Ländern erlauben:

    - Kroatien
    - Frankreich
    - Uruguay
    - Brasilien
    - Belgien
    - Russland
    - England
    - Schweden

    WinWin: Zuwanderung begrenzt und in ein paar Jahren endlich Weltmeister!
  • aglio e olio 05.07.2018 12:13
    Highlight Highlight Auch dieser Faktencheck wird zu viele nicht davon abhalten, weiterhin die oben aufgeführten Behauptungen der SVP als uneingeschränkte Wahrheit zu verbreiten.
    Und wer dies dann kritisiert, wird als Gutmensch betitelt, welcher nur eingeschränkt durch seine rosa Brille schauen kann.
    Das unschönste daran ist, dass diese Strategie zum Teil recht erfolgreich ist.
  • Madison Pierce 05.07.2018 12:09
    Highlight Highlight Habe mir noch keine Meinung zur Initiative gebildet, aber mir fällt ein Fehler in der Argumentation im Artikel auf: Die Tatsache, dass die Zuwanderung aktuell sinkt, ist kein Argument gegen die Initiative. Politik ist ein träges Geschäft. Man kann nicht einfach in ein paar Jahren nochmals abstimmen. Deshalb muss man langfristig denken.

    Sonst hätten wir auch kein Flüchtlingsproblem (weil es gerade keine Flüchtlingswelle gibt) und kein CO2-Problem (weil es heute regnet und kühl ist).

    Es geht darum, ob wir grundsätzlich die Zuwanderung steuern können wollen und nicht um die Zahlen von Tag X.
    • Madmessie 05.07.2018 12:53
      Highlight Highlight Stimme dir zu.
    • saukaibli 05.07.2018 13:12
      Highlight Highlight "kein CO2-Problem (weil es heute regnet und kühl ist)." Wie bitte? Du scheinst dich sehr mit dem Thema Klimaveränderung beschäftigt zu haben.
      Wir können die Zuwanderung (ausser im Asylwesen, aber dabei geht's ja bei der Initiative nicht) ganz einfach steuern. Wir kehren vom Kapitalismus ab, so dass unsere Wirtschaft nicht zum ständigen Wachstum gezwungen wird, womit keine zu besetzenden Arbeitsplätze geschaffen werden, verzichten dafür aber auf ständiges Kaufen von unnötigen Dingen wie Gadgets oder Klamotten. Ganz simpel, kannst ja mal eine Initiative dafür starten.
    • Madison Pierce 05.07.2018 15:38
      Highlight Highlight @Schweizer Bünzli: Das ist sicher eine Möglichkeit. Man kann jedoch durchaus der Ansicht sein, dass die Bedürfnisse der Wirtschaft nicht zuoberst stehen sollen.

      Die Zuwanderung hat das Bruttosozialprodukt gesteigert. Da es sich auf mehr Leute verteilt, haben aber nicht alle Bewohner mehr verdient. Die Nachteile haben jedoch alle zu tragen: Probleme beim Verkehr und Wohnraum zum Beispiel.

      Es ist aber extrem schwierig zu sagen, was die Folgen einer begrenzten Zuwanderung wären. Wie viele Firmen würden abwandern? Was würde uns das kosten? Würde das durch günstigere Mieten kompensiert?
  • Sandro Lightwood 05.07.2018 12:09
    Highlight Highlight Bauernfängerei halt.
  • Ridcully 05.07.2018 12:09
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • DerSimu 05.07.2018 12:04
    Highlight Highlight Dass die SVP masslos übertreibt, ist ja ein alter Hut. Von mir aus kann man solche Faktenchecks ruhig auch mal für andere politische Anliegen. Mich würde z.B. interessieren, wies bei der neuen Waffenrichtlinie aussieht.

Keller-Sutter gibt Deutschland einen Korb

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