Schweiz
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Bundesrat Alain Berset, Bundespraesidentin Simonetta Sommaruga und Bundesrat Guy Parmelin, von rechts, kommen zu einer Medienkonferenz des Bundesrates ueber die Situation des Coronavirus, am Mittwoch, 8. April 2020 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Die Bundesräte Guy Parmelin, Simonetta Sommaruga und Alain Berset auf dem Weg zur Pressekonferenz am Mittwoch. Bild: KEYSTONE

Diese neuen Coronavirus-Massnahmen hat der Bundesrat am Mittwoch verkündet



Das Coronavirus hält die Schweiz weiter in Atem. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung am Mittwoch nun neue Massnahmen beschlossen. Das sind die Änderungen:

Verlängerung des Lockdowns

Der Bundesrat hat am Mittwoch an einer Pressekonferenz mitgeteilt, dass die momentanen Massnahmen um eine Woche verlängert werden. Der Lockdown gilt also mindestens bis am 26. April. Danach soll er schrittweise gelockert werden. Über die Etappen dieser Lockerung will der Bundesrat nächste Woche entscheiden.

Des Weiteren wurden heute zum ersten Mal ein konkreter Überblick zur Epidemieentwicklung in der Schweiz in der Form einer Grafik veröffentlicht.

Bild

Sie veranschaulicht die Entwicklung und Verbreitung des Virus sowie die getroffenen Massnahmen. Sie wagt zudem einen Blick in die Zukunft: Mit abnehmenden Fallzahlen würde man von der Strategie der Schadensminderung (Mitigation) hin zur Eindämmungsstrategie (Containment) wechseln.

Wo sich die Schweiz momentan genau befindet, ist nicht eingezeichnet.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Anpassung bei Kurzarbeit

Gute Neuigkeiten gibt es für Personen, die auf Abruf arbeiten. Bisher waren Arbeitnehmende, deren Beschäftigungsgrad um mehr als 20 Prozent schwankte, von der Kurzarbeitsentschädigung ausgeschlossen. Nun dürfen sie diese beziehen, wenn sie länger als sechs Monate im gleichen Betrieb angestellt sind. Dies betreffe etwa 200'000 Arbeitnehmende in der Schweiz, so der Bundesrat.

Einkommen, die aus einer Zwischenbeschäftigungen stammen, werden zudem nicht mehr der Kurzarbeitsentschädigung angerechnet. So will der Bundesrat für Arbeitnehmende Anreize schaffen, in den Bereichen Arbeit zu suchen, die im Moment einen hohen Personalbedarf haben. Als Beispiele werden das Gesundheitswesen, die Landwirtschaft und die Logistik genannt.

Bis am 5. April haben in der Schweiz 118'000 Unternehmen mit insgesamt 1,34 Millionen Beschäftigten Kurzarbeit beantragt.

Keine Zölle mehr auf Gesundheitsgüter

Ab 10. April erhebt die Schweiz keine Zollgebühren mehr auf medizinische Güter wie Schutzmasken, Schutzkleidung und Desinfektionsmittel. Damit soll die Versorgung von Spitälern, Pflegepersonal und Patienten mit der dringend benötigten Ausrüstung sichergestellt werden. Diese Verordnung gilt zunächst bis am 9. Oktober.

Unterstützung für Airlines

Simonetta Sommaruga machte zudem deutlich, dass man sich der prekären Lage der Airlines bewusst sei. Der Bundesrat prüfe daher Staatsgarantien für Schweizer Airlines. Man wolle die 190'000 Arbeitsplätze der Aviatikbranche schützen. Diese Hilfe sei jedoch an strenge Bedingungen geknüpft. So müsse das Geld zum Beispiel in der Schweiz bleiben und es dürfen keine Dividenden ausgeschüttet werden.

Geschäftsmieten

Keine weiteren Massnahmen werden im Mietrecht getroffen. Der Bundesrat sei sich zwar bewusst, dass durch die Coronavirus-Massnahmen viele Geschäfte schliessen mussten und so in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Trotzdem habe man grösste Vorbehalte, «um über notrechtliche Massnahmen in die Vertragsbeziehungen von Privaten einzugreifen.»

Deswegen fordert der Bundesrat alle beteiligten Parteien dazu auf, Konsenslösungen für das Problem zu finden. Diese sollen auf die konkreten Situationen der betroffenen Personen zugeschnitten sein. «Die gegenwärtige Situation fordert von allen, einen Beitrag zu einer für beide Seiten tragfähigen Lösung zu leisten», so der Bundesrat in seiner Mitteilung. (leo)

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    Alle Leser-Kommentare
  • makla 09.04.2020 10:49
    Highlight Highlight Keine Rettung der Airlines ohne Kerosinsteuern für Abflüge aus der Schweiz und Anflüge in die Schweiz!
  • Thomas G. 09.04.2020 08:00
    Highlight Highlight Die absoluten Zahlen sind irrelevant denn darin hat aus schon Genesene und Tote. Man muss die Netto-Zahlen ansehen um R0 zu berechnen. Das ist wichtig, weil man sonst zu krass falschen Einschätzungen kommt!

    Beispiel. Bei 1000 Fällen Total sind 10 neue Fälle nur 1%. Das scheint wenig "alles gut". Aber wenn von den 1000 Fällen schon 900 genesen oder gestorben sind, müssen wir die neuen Fälle an den noch offenen 100 messen. Dann sind es 10% Wachstum, 10x mehr als zuerst gedacht.
  • Kari Baldi #WirAlleSindCorona 09.04.2020 07:46
    Highlight Highlight Der Bundesrat geht psychologisch sehr geschickt vor. Weil an Ostern das grosse Ausschwärmen der Bevölkerung droht, geben die Hirten der Nation dem Volk ein Zückerchen im Sinne einer baldigen Lockerung dar Massnahmen.
    Ungefähr so, wie wenn man seinem Kind sagt "Erst wenn du deine Hausaufgaben gemacht hast, darfst nach draussen gehen". Manchmal sind die einfachsten Mittel die besten.
  • Shlomo 08.04.2020 23:07
    Highlight Highlight Sorry, jetzt mal Tacheles. Wann checkt ihrs, dass bis Ende Jahr, bzw bis es einen Inpfstoff gibt, nichts wird mit Badi, Konzert, Theater, etc. alles andere ist Augenwischerei.
    • koalabear 09.04.2020 07:42
      Highlight Highlight Die Staaten haben erreicht, was sie wollten. Das Volk schiebt Panik und sagt zu allem ja. Nun spricht man mal von Lockerungen, ein Zückerli auf das sich alke stürzen. Schreibt aber jemand, dass wir mit dieser Strategie noch lange nicht in die Normalität zurückkehren werden, wird er geblitzt. Der Ehoismus drückt durch, ich will im Sommer aber... Es ist einfach von anderen Verzicht zu fordern, wenn man dann aber selbst verzichten muss, ist es was anderes.
  • COVID-19 ist Evolution 08.04.2020 22:16
    Highlight Highlight Massentests wären eigentlich Aufgabe des BAG diese endlich anzustossen und durchzuführen. Aber man sträubt sich, will die Kosten komplett auf die Bürger abwälzen, dann aber trotzdem per Meldepflicht auf die Daten zugreifen können. Das ist eine sehr merkwürdige Strategie für eine epidemische Seuchenbekämpfung und nach einem landesweit verhängten Lockdown mit schweren Ausgangsbeschränkungen für die Bevölkerung, oder nicht?
    • Wiedergabe 08.04.2020 23:01
      Highlight Highlight Abgesehen von der Tatsache, dass sie im Gegensatz zu den Spezialisten des Bundes keinerlei Ahnung einer Pandemie oder deren Zusammenhänge haben, würde ich ihnen doch eine Frage stellen:
      Was bringen in der aktuellen Lage Massentests, wenn jeder angehalten ist, zu Hause zu bleiben, Abstand zu halten etc..., sprich sich so zu verhalten als wäre er oder das Gegenüber infiziert?
    • koalabear 09.04.2020 07:27
      Highlight Highlight Massentests auf Covid bringen nichts, da es nur ein Tagesbild abgibt. Was jetzt dringend ist, sind Massentest auf Antikörper, so könnte man erfassen, wie viele dagegen immun sind.
    • COVID-19 ist Evolution 09.04.2020 08:59
      Highlight Highlight @Wiedergabe: Wir haben viele Branchen die auf Arbeit sind, auch solche ohne HomeOffice, z.B. Spitäler. Massentests sind die einzige verlässliche Quelle um die Verbreitung der Infektion in der Bevölkerung zu bestimmen, dadurch das wahre Ausmass der Pandemie und den Stand der Immunisierung zu ermitteln. Diese Daten wären die einzige sinnvolle Basis für die Ergreifung weiterer Massnahmen. Mit dem Verzicht auf Massentest stellt sich der BR einen Persilschein aus.

      @koalabear: Massentest auf Antikörper sind die einzig sinnvollen und möglichen. Von diesen spricht jeder wenn es um Massentests geht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 08.04.2020 20:49
    Highlight Highlight Die Lufthansa hat doch angekündigt, auch bei der Swiss Maschinen dauerhaft auszumustern, weil man damit rechnet das der Markt noch länger beeinträchtigt sein wird? Das heisst auch, das Personal abgebaut werden muss. Das wird kompliziert mit der Förderung vom Staat..

    Am besten müsste man da vermutlich zusammen mit der Lufthansa und den Deutschen eine gemeinsame Lösung finden.

  • Victor Paulsen 08.04.2020 19:54
    Highlight Highlight Wer in schlechten Zeiten vom Staat Geld will, soll in guten Zeiten dem Staat ordentlich zahlen. Das kann man von den Airlines nicht behaupten, die auf fast nichts steuern zahlen
    • FrancoL 08.04.2020 20:49
      Highlight Highlight Gilt aber für alle Branchen, auch für die Finanzbranche. Auch wäre eine Transaktionssteuer und ein Erbschaftssteuer für Erbschaften über 5 Mio. ein gangbarer Weg um die nötigen Finanzmittel beim nächsten mal gedeckt zu haben.
    • Toerpe Zwerg 08.04.2020 21:55
      Highlight Highlight @FrancoL, worauf beziehen Sie sich, wenn Sie behaupten, die Finanzbranche würde kaum Steuern bezahlen?
    • illoOminated 09.04.2020 00:06
      Highlight Highlight Wieso wird Toerpe Zwerg hier so geblitzt? Fehlendes Wissen? Selbst als ziemlich sozial eingestellte Person ist mir bewusst, dass die Banken in der Schweiz einen grossen Steueranteil ausmachen. Hängt aber in sozialen Kreisen halt niemand gern an die grosse Glocke...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Randen 08.04.2020 19:51
    Highlight Highlight Es braucht es keine Milliarden für die Flugindustrie. Die Passagiere sollen einfach ihre Tickets bezahlen aber auf den Flug verzichten. Genau Gleich wie bei den Kitas.
  • imposselbee 08.04.2020 19:51
    Highlight Highlight Vermutlich sind 50% asymptomatisch, somit würde Containment bedeuten, dass die Risiko-Gruppe noch ein paar Monate zu Hause bleiben müssen. Social Tracking ist komplett für den Bambus.
    • Wiedergabe 08.04.2020 23:06
      Highlight Highlight Dank den entschlossenen Massnahmen konnten wir das Gesundheitssystem vor der Überlastung bewahren.
      Wer das nicht erkennen kann, schreibt bloss zum Meckern, nicht um zu diskutieren.
      "Das Virus geht immer noch um"....
      Haha, haben sie erwartet nach 3 Wochen zu Hause bleiben wären alle gesund, das Virus ausgerottet und die Leute von den Beatmungsgeräten spazieren nach Hause? Hallo Realität...
    • The Destiny // Team Telegram 09.04.2020 08:11
      Highlight Highlight @Wiedergabe, ich glaube sie klopfen an der falschen Pforte.
    • lilie 09.04.2020 09:33
      Highlight Highlight @imposslebee: Die asymptomatischen Fälle liegen Schätzungen zufolge eher bei 80% als bei 50%.

      Am Schluss ist der Gradmesser unserer Bemühungen, ob die Spitäler funktionsfähig bleiben. Auch die elektiven Behandlungen können nicht auf ewig verschoben werden.
  • Victor Paulsen 08.04.2020 19:44
    Highlight Highlight Die Airlines, die aktuell mehr als je kritiesiert werden, erhalten Geld und die Selbstständigen sind nach wie vor alleine
  • Elpampa 08.04.2020 19:39
    Highlight Highlight Mit der Verlängerung um eine Woche kann ich leben. Was ich aber nicht verstehen kann:
    Warum erst eine Lockerung ab dem 30. April?
    Was passiert zwischen dem 26. und 30. April?

    Man hebt das Ausgangsverbot auf, hat aber noch alles geschlossen, ergo zieht es die Leute Massenweise an neuralgische Punkte wie Seen oder Parks und schwupps hat man grosse Menschenansammlungen, die man noch verhindern sollte.

    Weiterer Wermutstropfen: warum nicht erst kommunizieren, wann man einen Plan hat was wann? Es werden nun unnötige Hoffnungen von Existenzbedrohten geschürt, welche bitter platzen könnten.
    • KOHL 08.04.2020 19:57
      Highlight Highlight Wir haben kein Ausgangsverbot! Und falls du es noch nicht bemerkt hast handelt es sich hier um eine globsle Pandemie, welche mit allen Mitteln gestoppt werden muss.
    • lilie 08.04.2020 20:16
      Highlight Highlight @Elpampa: Oh je, da gibt es aber eine Menge Missverständnisse. 😳

      Es gibt, wie KOHL scjon sagte, krine Ausgangssperre. Jeder kann hin, wo er will, er ist aber gebeten, es nicht zu tun, weil wir alle diesen Alptraum bald hinter uns haben wollen.

      Dann: Woher hast du den 30. April? Der Stichtag ist Montag, der 26. April. Ab dann soll es Lockerungen geben.

      Was wann genau wieder öffnen darf, kommuniziert der Bundesrat am 16. April.

      Von da an möchte er, wenn es die Zahlen zulassen, innerhalb von einigen Wochen möglichst zur Normalität zurückkehren.
    • Posersalami 08.04.2020 20:57
      Highlight Highlight Man wird das wie Österreich machen und alle paar Wochen einzelne Massnahmen aufheben. Anfangen wird man Tätigkeiten mit überschaubaren Anzahl an Kontakten, zB. Friseurlokalen und kleineren Läden. Das wäre das logische Vorgehen.

      Ich tippe darum darauf, das die Seepromenaden erst kurz vor Schluss der Massnahmen wieder geöffnet werden.

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  • SophieB 08.04.2020 19:38
    Highlight Highlight Eine schöne leere generische Grafik. Wer möchte eine persönliche Schätzung geben über die Zeitpunkte für Peak, Ende von Migitation, und Ende der Epidemie?
    • Stinkstiefel 08.04.2020 20:37
      Highlight Highlight Der Peak ist schon durch, auch wenn Koch das nicht sagen will. Ist klar ersichtlich in den Daten, die "sein" Bundesamt jeden Tag veröffentlicht.

      Die Transition zurück zum Containment ist am Zeitpunkt R=1. Da wir kilometerweit davon entfernt sind, diese Zahl verlässlich messen zu können ist es genau das was du sagst:
      Eine leere generische Grafik.

      Um die Frage Konkret zu beantworten; die Zeitpunkte werden wohl nach Bauchgefühl bestimmt.

    • FrancoL 08.04.2020 20:52
      Highlight Highlight So wie Dein Bauchgefühl für den Peak? Ist doch herrlich die einen brauchen das Bauchgefühl und bei den anderen wird dieses Bauchgefühl beanstandet.
    • Amadeus75 08.04.2020 22:40
      Highlight Highlight @FrancoL

      Der Peak der täglich bestägtigten Neuansteckungen wurde bereits vor mehreren Tagen erreicht. Dies hat rein gar nichts mit Leon1s Bauchgefühl zu tun, sondern mit nackten Zahlen und Fakten.



      Benutzer Bild
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  • offspring 08.04.2020 19:33
    Highlight Highlight Unterstützung der Airlines ja, aber nur gegen Aktien und damit Mitspracherecht. Alles andere grenzt an eine Kapitulation.
    Das Geld muss in der Schweiz bleiben ist so eine Wischiwaschi Aussage und dass keine Dividenden ausgeschüttetet werden dürfen, ok und wie lange gilt dies? Bis der Unterstüzungsbetrag zurückbezahlt ist oder was? Also für immer?! 😅
    • ghawdex 08.04.2020 20:29
      Highlight Highlight wischiwaschi ist es halt nur wenn man eine gekürzte Newsmeldung liest und sich auf Grund dessen eine Meinung bildet um am Watson-Kommentar Stammtisch mitreden will.
      der Bund meint dazu:
      "Zukünftig erwirtschaftete Mittel sind zudem prioritär zur Rückzahlung der Liquiditätshilfen zu verwenden (keine Dividenden oder konzerninterne Rückführungen oder Transfers bis zur vollständigen Tilgung der garantierten Darlehen). Zu den Voraussetzungen gehört auch, dass dem Bund für das von ihm getragene Risiko marktkonforme Zinsen oder anderweitige Vergütungen zustehen sollen. "
    • ghawdex 08.04.2020 20:29
      Highlight Highlight https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-78741.html

      Kann sich also wie bei der Bankenrettung neben Erhalt der unterstützten Betriebe auch vielleicht sogar lohnen.
    • offspring 08.04.2020 21:40
      Highlight Highlight Mea Culpa und danke für die Info Ghawdex. So liest es sich doch bereits etwas differenzierter.
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  • Thomas G. 08.04.2020 19:27
    Highlight Highlight Die neue Fallzahl muss man an den NETTO Zahlen messen nicht an den Total Fällen. Netto = Total - Genesene - Tote.

    Sonst bekommt man einen viel zu tiefen R Wert!
    • P. Meier 08.04.2020 20:24
      Highlight Highlight Was soll diese Rechnung? Beim R-Wert geht es um Ansteckungen. Also wieviele neu positiv getestete Personen dazu kommen. Diese Zahlen werden unabhängig von Genesenen und Verstorbenen erhoben. Auch hat das keinen Zusammenhang mit der Gesamtzahl von Infizierten.
    • Thomas G. 08.04.2020 22:13
      Highlight Highlight Wenn es 10 Neuansteckungen gibt bei 900 Genesenen/Toten und 100 die noch krank sind ist die Wachstumsrate +10% . Wenn man alle 1000 zählt rechnerisch nur 1%, das ist aber falsch
    • medmi 08.04.2020 23:14
      Highlight Highlight R ist relativ komplex zu Berechnen. Aber du hast recht Thomas, die absolute Zahl die jemals angesteckt war (und teilweise wieder gesund ist) ist völlig egal. Ein Tipp zu einer einfachen Schätzung von R:
      Anahl diagnostizierter Fälle am Tag x/Anzahl diagnostizierter Fälle Am Tag x-7 ergibt ungefähr das R, das vor 7 Tagen war. Am besten mit den Zahlen von dieser Tabelle: https://www.bag.admin.ch/dam/bag/de/dokumente/mt/k-und-i/aktuelle-ausbrueche-pandemien/2019-nCoV/covid-19-datengrundlage-lagebericht.xlsx.download.xlsx/200325_Datengrundlage_Grafiken_COVID-19-Bericht.xlsx
  • CalibriLight 08.04.2020 19:22
    Highlight Highlight Worldometer meldet für heute fast 1000 positiv Gestestete:

    https://www.worldometers.info/coronavirus/#countries

    Da die Inkubationszeit 1-14 Tage dauert, hoffe ich nun ganz, ganz fest, dass das nur ein Ausrutscher ist und nicht ein Zeichen für das schöne Wetter der vergangenen Tage, das sich nun in einem Anstieg der positiv Getesteten bemerkbar macht.
  • einmalquer 08.04.2020 19:20
    Highlight Highlight Parmelin hat völlig versagt, bei den Selbständigen und bei den Mietern.

    Die Hardcore-Fraktion im Bundesrat hat sich durchgesetzt.

    Und Berset und Sommaruga müssen gute Miene zum bösen Spiel machen.
    • COVID-19 ist Evolution 08.04.2020 22:25
      Highlight Highlight Die Hardcore-Fraktion im Bundesrat hat sich durchgesetzt - und die Pharma Lobby.
  • keplan 08.04.2020 19:16
    Highlight Highlight Finde keinen grund, diese massnahmen noch eine weitere Woche zu verlängern. Es dauert immer noch 11 Tage bis zum 19.04 und die Fallzahlen haben sich innerhalb einer Woche halbiert.
    • klugundweise 08.04.2020 19:30
      Highlight Highlight Potz tuusig, Sie sind mir aber ein Experte! Nur mit dem IQ happert es noch etwas....
    • Gin&Tonic 08.04.2020 19:44
      Highlight Highlight Auf den IQ anzuspielen war vielleicht etwas hart, aber die Frage nach dem Expertentum ist sehr berechtigt.

      Bin auf die Antwort gespannt.
    • lilie 08.04.2020 19:45
      Highlight Highlight @keplan, lieber Freund, ich habe dich schon vermisst! 😃🙂

      Ich hoffe, bei dir ist nur die Laune grad im Keller, aber sonst alles ok.

      Die Halbierung der Zahlen ist auf die Auswirkungen des Lockdowns zurückzuführen. Aufgrund der Inkubationszeit und anderen Faktoren kann es eben bis zu 3 Wochen gehen, bis die Auswirkungen sichtbar werden.

      Wenn wir jetzt schon lockern würden, wäre in 3 Wochen der Effekt des Lockdowns schon wieder futsch. Das können wir uns nicht leisten.

      Aber ich kann dir versichern, mich frustriert die Situation auch. 😒
    Weitere Antworten anzeigen
  • medmi 08.04.2020 19:03
    Highlight Highlight Ich bin froh endlich ein klares bekenntnis zu haben wo der Bundesrat hin will (Grafik). Containemt ist das Ziel und beim zweiten Anlauf wird es hoffentlich besser klappen, denn wir haben:
    - Sensibilisierte Bevölkerung
    - Mehr Testkapazität
    - Weniger Überlagerung mit der saisonalen Grippe, was das identifizieren der Fälle einfacher macht
    - voraussichtlich digitale Tracing Möglichkeit der Kontakte einer betroffenen Person. (Falls jemand nicht die App will wird man herkömmlich Kontakte tracen und isolieren)

    Ich bin zuversichtlich!
    • lilie 08.04.2020 19:49
      Highlight Highlight @medmi: Seh ich durchaus wie du!

      Zum Kontakt-Tracing haben sie aber erklärt, dass das nicht schon jetzt in Frage kommt.

      Das Problem ist, dass man pro Infizierten erfahrungsgemäss etwa 50 bis 100 Leute in Quarantäne setzen muss.

      Bei derzeit 500 Neunifizierten am Tag wären das etwa 35'000 neue Personen TÄGLICH, die isoliert werden müssten.

      Das ist nicht realistisch.

      Die Kontakt ä-Tracing-App ist eher eine längerfristige Lösung, für die die Zahlen aber noch massiv runterkommen müssen.
    • medmi 08.04.2020 20:19
      Highlight Highlight Aktuell haben die Leute kaum mit 50-100 anderen Menschen Kontakt, sondern eher mit 5. Die BAG Richtlinien sehen vor, dass sich (vorgängige) Kontaktpersonen von erkrankten in vorsorgliche Selbstisolation begeben. Dem müsste aber mehr Nachdruck verliehen werden, dann würden die Zahlen schneller sinken. Kontakt Tracing soll auch jetzt durchgeführt werden, wann immer möglich. Insbesondere in den wenig betroffenen Regionen sollte es machbar sein. Dieses all zu starke Phasendenken verstehe ich nicht. Klar, Contact Tracing ersetzt aktuell noch nicht die anderen Massnahmen, aber als Ergänzung.
    • blueberry muffin 08.04.2020 21:11
      Highlight Highlight Also, der Corona Virus ist auch im Herbst nicht weg und die spanische Grippe hatte auch da ihren Hoehepunkt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • niklausb 08.04.2020 19:01
    Highlight Highlight Ich finde diese Schutzmaske für alle Werbung absolut daneben der grösste Teiö der Bevölkerung der aktuell mit Masken umher tingelt trägt sie oder benutzt sie falsch. Immer wieder sehe ich Leute mit der Maske unterm Kinn währen sie nicht in der Nähe Anderer sind (wie kommt die dann wieder richtig in s Gesicht? Mit den Händen duuuuuh) dann sehe ich auch immer wieder Masken unter der Nase oder Verkehrt (mit Klemmbügel unten). Da bringt es nichts ausserdem tragen diverse dann noch handschuhe mit denen sie alles davor angefasst haben.
    • koalabear 09.04.2020 07:35
      Highlight Highlight Und die Masken werden zu lange getragen. Ich sehe Leute, die haben die Maske schon im Auto an.
  • David2000 08.04.2020 19:01
    Highlight Highlight Müssen immer Englische Begriffe wie beispielsweise containment oder peak verwendet werden? Es gibt schon genug Anglizismen in unserer Sprache. Wir sind hier in der Schweiz und da sollen gefälligst deutsche oder französische Begriffe verwendet werden.
    • Radesch 08.04.2020 20:44
      Highlight Highlight @WladimirPutin
      Zurück nach Russland, husch, husch...
    • THING 09.04.2020 06:24
      Highlight Highlight Putin quels problèmes tu as?
  • Maya Eldorado 08.04.2020 19:00
    Highlight Highlight Ich hab gegoogelt. Warum lokdown. Warum nicht Ausgangssperre. Das sollte dann jeder verstehen - sogar ich.
    • Aglaya 08.04.2020 19:14
      Highlight Highlight Weil wir keine Ausganssperre haben (im Grunde auch keinen Lockdown sondern einen partiellen Shutdown, aber den Unterschied versteht ohnehin kaum jemand). Du darfst jederzeit raus, nur halt nicht in Gruppen.
    • CalibriLight 08.04.2020 19:18
      Highlight Highlight Weil wir keine Ausgangssperre haben.
    • Maya Eldorado 08.04.2020 20:30
      Highlight Highlight Wenn ich das höre kommt mir der Gedanke, dass man englische Ausdrücke braucht, in der Hoffnung, dass das viele nicht so richtig verstehen. So merken dann viele nicht, dass da ein falscher Ausdruck herumschwirrt.
  • M.Ensch 08.04.2020 18:41
    Highlight Highlight Mindestens bis 26. April. Vielleicht also auch länger ... Danach wird die Gesundheit des Volkes von zwei Seiten auf die Probe gestellt: dem Virus und der Daueranspannung.
  • Stefano82 08.04.2020 18:41
    Highlight Highlight Ist ja klar gewesen. Statt endlich zur Normalität zurück zu finden und den wirtschaftlichen Schaden versuchen abzuwenden, macht man diese Unsinn einfach weiter..
    • Victor Paulsen 08.04.2020 19:48
      Highlight Highlight Dann mach mal im Tessin ein paar Hausbesuche. Danach denkst du anderst über den Unsinn
  • Garp 08.04.2020 18:32
    Highlight Highlight Die Verlängerung ist wichtig wegen dem Osterwochenende, damit man sehen kann wie sich dann die Zahlen entwickeln. Ich hätte nun noch nichts versprochen, aber das war wohl den Dränglern geschuldet (SVP, FDP und andern vorwiegenden Wirtschaftskreisen) und den Leuten die echt in die Scheisse kommen. Letztere werden wohl vorerst nicht viel davon haben. Man kann nur in Minischritten vorgehen.
  • d10 08.04.2020 18:24
    Highlight Highlight Airlines in ausländischem Besitz werden unterstützt und die Vermieterlobby hat sich einmal mehr durchgesetzt :( gutschweizerisch...
    • Lauwärmer 08.04.2020 19:20
      Highlight Highlight Und an welches RAV melden sich die Angestellten an, wenn es diese Airlines nicht mehr geben sollte?
    • Ihr Kommentar hat 20min Niveau 08.04.2020 19:23
      Highlight Highlight Wann versteht man das endlich? Die für ausländische Fluggsellschaften arbeitenden Menschen leben HIER. Die Zahlen HIER Miete, KK, Steuern, Abgabe etc. Wenn man da nicht hilft und die Jobs verschwinden gehen genau diese Leute dann auch HIER zum RAV. Und haben gar keinen Job.
      Versuch mal Flugbegleiter oder Piloten wieder in die Gesellschaft zu integrieren die 15 Jahre geflogen sind. Das kostet dann längerfristig mehr.
      Gibt auch viele ausländische Restaurantsketten, da mekert keiner wenn der BR hilft.
      Das Geld der Kurzarb. geht direkt an die Angestellten, und nicht zum Kranich nach Frankfurt.
    • Hamster X 08.04.2020 19:50
      Highlight Highlight Ausländischer Besitz hin oder her, es sind Schweizer Arbeitsplätze und nicht nur die Leute der Fluggesellschaft Swiss sind davon betroffen. Auch die 100000enden Mitarbeiter am Flughafen, Lotsen, Reingung, Verpflegung, Technik, sowie Zulieferer, etc die Liste ist unendlich. Da hängt ein rieseger Rattenschwanz am Betrieb eines Flughafens. Wenn die Swiss nicht mehr fliegt gehen nicht nur ein paar 100 Jobs Flöten sondern mehrere Zehntausende.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Noblesse 08.04.2020 17:57
    Highlight Highlight Hilfe für Selbständige ohne Berufsverbot wieder nicht benannt. Vermute es geht um das gesamte medizinische System. Überall brechen ausser Coronafälle die Patienten weg. Hausärzte können es verkraften. Spitäler später reinholen?Med. Masseure oder Einzelphysios nicht. Um den Damm der Begehren nicht einbrechen zu lassen, finden sie keine Lösung für die Kleinen wie Taxi, Grafiker usw. Offene Kommunikation sähe anders aus!! Muss wohl um so was gehen?
  • Lowend 08.04.2020 17:56
    Highlight Highlight Kommunikativ und von den Massnahmen für die Gesundheit und die Koordination der realen Hilfen finde ich, dass der BR einen tollen Job macht.

    Was die finanziellen Hilfen und Zusagen für die grossen Firmen anbelangt hatte der BR einen guten Start, aber inzwischen sind doch recht viele Probleme bei kleineren Betrieben aufgetaucht, die einer dringenden Lösung bedürfen, aber da scheint nun plötzlich der Wurm drin zu stecken?

    Hoffentlich lassen sich auch die Probleme der vielen Kleinunternehmen endlich lösen, damit der BR seinen Goodwill bei der Bevölkerung weiterhin behalten kann.
  • COVID-19 ist Evolution 08.04.2020 17:44
    Highlight Highlight Eine Massnahme hat der Bundesrat nicht angekündigt: Wie er gedenkt die weiterhin Gefährdeten vor dem weiter kursierenden Virus zu schützen.

    Um es klar zu sagen: dieses ist ohne Impfung nicht möglich. Es werden jetzt einfach dosiert alle Menschen mit dem Virus konfrontiert. Die wirtschaftliche Lage im Land lässt nichts anderes zu.

    Das genau gleiche Ergebnis hätte man mit einer Durchseuchungs-Strategie erzielt, ohne die Wirtschaft dabei zu ruinieren. Es hätte einfach etwas weniger hübsch ausgeschaut. Mal schauen was uns die Optik am Ende wert ist.
    • I. Kadare_@2020 08.04.2020 19:48
      Highlight Highlight Oje.... Durchseuchungsstrategie? Ist das Ihr Ernst? Hätten Sie einen Zusammenbruch des Gesundheitssystem und x-Tausende von Toten damit völlig in Kauf genommen?

      Ich denke jemand, der so etwas von sich gibt, strotzt vor Egoismus und hat schlicht keine Ahnung.
    • Noblesse 08.04.2020 19:53
      Highlight Highlight Du musst auf ein Medikament hoffen. Z. B Antikörperbehandlung aus covid Genesenen. Siehe Uni Erlangen...
    • Nocciolo 08.04.2020 20:05
      Highlight Highlight Du willst also italienische Verhältnisse hoch 3 oder so?
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  • Raber 08.04.2020 17:41
    Highlight Highlight Schweizer Airlaines, meinen sie German Wings? Also im Gesundheitswesen stellen die meisten jetzt auf Kurzarbeit um, wird schwer dort Arbeit zu finden. Eigentlich sollte jetzt mal realistische Ziele formuliert werden, z.B. man will die täglichen Ansteckungen bei 700 halten oder 50, oder 1000 whatever. Besser noch tägliche Intensivstation Eintritte,weil keine Dunkelziffer hier. Dann kann man die Massnahmen anpassen jeweils. Ansonsten wirkt das ganze recht Planlos und willkürlich
    • ScottSterling 08.04.2020 19:03
      Highlight Highlight Info@bag.ch - Dort werden Expertenmeinungen gerne entgegen genommen. Anschliessend wirst Du bestimmt zum Ehrenbürger ernannt, dank deines Geistesblitzes, den dort auf jeden Fall noch niemand hatte.
    • Raber 08.04.2020 19:54
      Highlight Highlight Danke vielmals,hoffe du meldest mich an,selber wirkt das immer so Grossspurig...Aber in dem Fall weist du, wo oder wie das nähere Ziel aussieht. Ich leider nicht. Wenn ein Ziel bekannt ist,kann man dann auch den Weg dorhin festlegen. Wir haben jetzt ja rund 7 Wochen Corona in der Schweiz und können uns somit auf Daten abstützen. Damit wäre auch eine grobe Planung möglich.
    • ScottSterling 08.04.2020 20:59
      Highlight Highlight Nein. Ich habe 0 Ahnung. Und das ist ok. Ich vertraue auf den Bundesrat, das BAG, die Ärzte, Virologen und Experten welche sich seit Wochen und Monaten mit der Situation auseinandersetzen und masse mir nicht an, irgendwo im Internet zu behaupten, was sie besser tun und lassen würden.
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  • Faktenchecker 08.04.2020 17:41
    Highlight Highlight Na toll.
    5-14 Tage nach Ostern werden wir eine zweite kleinere Welle haben wegen den vielen Egoisten die nun ins Tessin fahren werden.
    Wir kann der BR schon wieder so naiv und unentschlossen handeln.
    Unfassbar.
    Stattdessen davon faseln Ende April Lockerungen zu bringen.
    Man fährt mit dieser Schiene sowohl die Wirtschaft wie die Gesundheit der Leute an die Wand.
    • cdrom 08.04.2020 21:05
      Highlight Highlight @Faktenchecker
      Die zweite Welle ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Wobei das mittlerweile auch vom Lockdown betroffen ist. 😇
      Die zweite Welle wird es geben weil die Leute . . angst haben
      . zuwenig frische Luft haben
      . zuwenig Sonne
      . zuwenig durchseucht sind
      ...
      Alles Faktoren die das Immunsystem schwächen. Quasi ein Lockdown des Immunsystems.

      Folglich sollte der Lockdown bis es keine Neuinfektionen hat oder ein Impfstoff verfügbar ist.

    • P. Meier 08.04.2020 22:40
      Highlight Highlight @cdrom: wer zu wenig Sonne und frische Luft bekommt, hat etwas nicht verstanden. Es gibt kein Verbot an die frische Luft zu gelangen oder an die Sonne. Dafür gibt es den Garten, den Balkon, die Terrasse oder auch einen Spaziergang alleine (oder mit Mitbewohnern). Um sein Gewissen zu beruhigen, kann man ja der Nachbarin anbieten mit dem Hund gassi zu gehen. Das wäre dann aber vermutlich für den Hund etwas mühsam, da er durch die ungewohnt vielen Spaziergänge Muskelkater bekommt.
  • hässig 08.04.2020 17:24
    Highlight Highlight Der Bundesrat widerspricht sich ständig. Hauptsache den „Lockdown“ verlängern aber schon von Lockerungen danach sprechen?!
    • COVID-19 ist Evolution 08.04.2020 17:36
      Highlight Highlight Die erste Frage der Presse hat Herrn Berset sehr gut an die Wand genagelt. Sind wir gespannt was die nächsten Tage noch kommt, bei der aktuellen Wankelmütigkeit des BR ist prinzipiell alles möglich.
    • 123und456 08.04.2020 17:37
      Highlight Highlight Und wenn sie erst 2 tage vor den Lockerungen davon sprechen wird wieder rumgemeckert es sei zu kurzfristig....
      Ich finds gut. Es ist klar bis am 26. ändert sich nix und ab da dann stufenweise... Viel klarer kann mans nicht kommunizieren. Diese Viren sind nämlich relativ schwer voraussehbar;)
    • kellersamuel182@gmail.com 08.04.2020 17:40
      Highlight Highlight @lässig

      Lesen bildet, also lesen Sie!

      Sie können auch die Pressekonferenz des Bundesrat abschauen, denn dann wüssten Sie, dass der Lockdown bis am 26. April verlängert wurde und danach werden langsam und vorsichtig die Massnahmen gelockert werden.

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  • fdsa 08.04.2020 17:20
    Highlight Highlight Die Luftfahrt🤢🤢🤢
    Das ganze Jahr wenig Steuern zahlen, billiges Kerosin beziehn und bei der ersten Möglichkeit wieder profitieren.
    Nicht nur das sie die Umwelt zerstören, zusätzlich dazu werden sie vom Staat unterstützt. Sie Schweizer Regierung hat noch nicht begriffen, was auf uns zukommt.
  • Harri Hirsch 08.04.2020 17:19
    Highlight Highlight Und weiterhin im Regen stehen die Selbständigen welche 90-100% Einbussen aufgrund der Massnahmen haben aber keine Zwangsschliessung angeordnet wurde (viele Berufe im Gesundheitswesen, Taxifahrer, Gestalter...).
    Letzte Woche wurde für heute diesbezüglich auch eine Lösung für heute angekündigt, nun ist kein Wort mehr davon zu hören. Herzlichen Dank Herr Parmelin!
    • elco 08.04.2020 17:44
      Highlight Highlight Im Regen steht unser ganzes Land. Aber der Bundesrat will jetzt erstmal in die Osterferien.
    • kellersamuel182@gmail.com 08.04.2020 17:46
      Highlight Highlight @ Harri Hirsch

      Ein Bundesrat kann bekanntlich NICHT einfach alleine Massnahmen entscheiden, die die ganze Schweiz betreffen.

      Es gibt ja für "Gestalter"/ Freiberufliche usw. teilweise schon Lösungen!

      Sie sind auch KEIN "Hirsch"!

    • Danilowski 08.04.2020 18:36
      Highlight Highlight Ja, man wird seit Wochen vertröstet.
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