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Die Sternschnuppen kommen! 9 Dinge, die du beim Wünschen immer falsch machst

Jedes Jahr um den 12. und 13. August sind am Nachthimmel überdurchschnittlich viele Sternschnuppen zu beobachten. Damit auch all deine Wünsche in Erfüllung gehen, zeigen wir dir, wie das geht.
11.08.2021, 20:46

Zwischen Mitte Juli und Ende August ist Sternschnuppenzeit. Doch in der zweiten Augustwoche ist das Spektakel besonders eindrücklich, denn dann kommen die sogenannten Perseiden. Die Perseiden sind ein Meteorstrom, der vom Kometen 109P/Swift-Tuttle stammt. Sie sind quasi das Abfallprodukt, das der Komet bei seiner Reise durchs All hinterlässt und welches die Erde jedes Jahr Mitte August durchkreuzt.

Viele Sternschnuppen bedeuten auch viele Wünsche. Denn wie jedes Kind weiss: Pro Sternschnuppe darf genau etwas gewünscht werden. Doch neben der eisernen Regel, dass der Wunsch nicht geäussert werden darf, ist bezüglich Sternschnuppenregelwerk wenig bekannt. Höchste Zeit also, die Regeln zu repetieren.

Schweigepflicht

Die bereits erwähnte erste Regel ist, dass der Wunsch, der beim Erblicken einer Sternschnuppe gefasst wird, nicht geäussert werden darf. Ansonsten droht die direkte Annullierung des Gewünschten. Nur Wünsche, die rein mental formuliert und offiziell als Wunsch einer Sternschnuppe zugeteilt werden, sind zur Erfüllung berechtigt.

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Ideale Vorgehensweise beim Sternschnuppenschauer: Ruhe.
Bild: Tenor

Zeitbegrenzung

Ein Wunsch kann selbstredend nicht beliebig lang nach dem Erlöschen einer Sternschnuppe angebracht werden. Offiziell gilt, dass die innerliche Wunschäusserung die Dauer der Sternschnuppe nicht überdauern darf. Dies ist in der Realität keine allzu genaue Wissenschaft, wurde doch schon oft beobachtet, dass gewisse Margen nach dem Erlöschen goutiert wurden. Gesunder Menschenverstand und Selbstdisziplin sind hier gefragt, um die Fairness zu gewährleisten.

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Zeit ist (leider) auch bei Sternschnuppen ein entscheidender Faktor.
Bild: Giphy

Wunschmaximum

In Hochsommernächten kann es, wie eingangs betont, vorkommen, dass hunderte Sternschnuppen zu sehen sind. Es gilt gemeinhin, dass das Wunschmaximum von sieben Sternschnuppen pro Nacht nicht überschritten werden soll. Das Maximum bezieht sich jedoch nur auf die Anzahl verschiedener Wünsche.

Je öfter ein Wunsch gewünscht wird, desto eher geht er in Erfüllung. Daher empfiehlt es sich, nach sieben verschiedenen Wünschen wieder beim ersten Wunsch zu beginnen, sollte man in den Genuss einer achten Sternschnuppe kommen. Auch eine strategische Wunschfolge ist natürlich möglich, wobei dies ein potenziell leicht höheres Risiko beherbergt.

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Auch wenn banal anmutend, so ist es selten eine einfache Entscheidung.
Bild: Giphy

Wunschart

Prinzipiell sind alle Wunscharten gestattet, die nicht die Unversehrtheit Dritter gefährdet. Gemeinhin gilt jedoch, dass materielle Wünsche andersartigen (z.B. emotionalen, sozialen) Wünschen vorzuziehen sind. Dies wird zweierlei begründet.

Erstens ist das Auswerten von quantifizierbaren Wünschen wesentlich einfacher und ergo genauer. Das hilft, falsch ausgeführte Wünsche präziser zu eruieren und sie in der Folge zu vermeiden. Bei emotionalen Themen ist die Auswertung oftmals schwieriger, da das Definitionskriterium für die Erfüllung des Wunsches wesentlich vager ist.

Auch in der Bankenwelt hat sich der Fokus auf quantifizierbare Aspekte über längere Sicht bewährt.
Auch in der Bankenwelt hat sich der Fokus auf quantifizierbare Aspekte über längere Sicht bewährt.
Bild: KEYSTONE

Zweitens sind materielle Wünsche lukrativer, da sie – bei tatsächlicher Erfüllung – nicht steuerpflichtig sind, sofern nachgewiesen werden kann, dass sie durch eine Sternschnuppe erstanden.

Raus aus den Steuerschulden – auch dank Sternschnuppen?
Raus aus den Steuerschulden – auch dank Sternschnuppen?
Bild: Shutterstock

Wunschtransfer

Wünsche können, ungeachtet der Wunschart, gewonnen werden. Gelingt es einer Person, den bereits getätigten Wunsch einer anderen Person zu entlocken, so wird die allfällige Erfüllung des Wunsches auf den Entlocker bzw. die Entlockerin übertragen. Das Regelwerk macht keinen Unterschied, ob dies mit guter oder böswilliger Absicht geschieht (jmd. eines Wunsches entlasten vs. jmd. durch kommunikative Manipulation eines Wunsches berauben).

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Du musst auf dein Herz hören: Was gut und was schlecht ist, lässt sich bei Sternschnuppenwünschen und deren Transfers kaum klar definieren.
Bild: tenor

Mindestalter

Das Mindestalter für Sternschnuppenwünsche ist global auf 18 Jahre festgelegt, da davon ausgegangen wird, dass das Gehirn erst zu diesem Zeitpunkt genügend ausgereift ist, um sich der Tragweite der Wünsche gewahr zu sein. Das Wünschen in jüngerem Alter ist dennoch nicht untersagt und darf durchaus zu Übungszwecken ausgeübt werden. Die Wünsche haben dabei aber keinerlei Wert.

Lion-Xaver (l.) und Hildegard-Alana (r.) gelten als vielversprechende Wunschtalente – ab 2034 sind auch sie offiziell wunschberechtigt.
Lion-Xaver (l.) und Hildegard-Alana (r.) gelten als vielversprechende Wunschtalente – ab 2034 sind auch sie offiziell wunschberechtigt.
Bild: Shutterstock

Kameraaufnahmen

Prinzipiell ist es gestattet, Sternschnuppen mit einer Kamera aufzuzeichnen, wobei auch aufgezeichnete Schnuppen nur einmalig bewünschbar sind. Die Wunsch-Erfüllungs-Chance wird nicht davon beeinflusst, obwohl durch die Aufnahme natürlich ein gewisser Druck in Form Rechenschaftspflicht auf die Schnuppe ausgeübt wird. Die Sternschnuppen, insbesondere die flüchtigen, lassen sich aber nur selten rückverfolgen.

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Eine bis heute flüchtige Sternschnuppe.
Bild: giphy

Wunschpriorisierung

Um einer Wunschinflation vorzubeugen, kann jede Sternschnuppe weltweit nur einmal bewünscht werden. Da die zeitlichen Nuancen aufgrund der kurzen Sichtbarkeitsdauer einer Sternschnuppe zu gering sind, um die Wünscherschaft nach Wunschgeschwindigkeit zu rangieren, greift stattdessen ein anderes Hauptkriterium: Wenn sich zwei Menschen auf der Welt zu derselben Sternschnuppe etwas wünschen, gewinnt jeweils derjenige in der höheren Steuerklasse.

Liefern sich immer wieder hitzige Wünsch-Duelle: Jeff Bezos (l.) und Bill Gates (r.).
Liefern sich immer wieder hitzige Wünsch-Duelle: Jeff Bezos (l.) und Bill Gates (r.).
Bild: keystone

Nicht-Bewünschung

Sollte es vorkommen, dass eine Sternschnuppe den Nachthimmel durchkreuzt, ohne auch nur von einer Person bewünscht zu werden, verheisst dies nichts Gutes. Sternschnuppen gelten als nachtragend und dem Jähzorn nicht abgetan. Obwohl der genaue Mechanismus bislang nicht restlos geklärt werden konnte, ist mit zeitnahen Vergeltungsschlägen zu rechnen.

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Eine humorvolle Darstellung einer unbewünschten Sternschnuppe.
Bild: imgur

Immerhin bleibt festzuhalten, dass dies nur sehr selten vorkommt und durch die fortschreitende Überbevölkerung auch in Zukunft kaum zum Problem werden dürfte. Der letzte bekannte Vorfall liegt schon 66 Millionen Jahre zurück.

Eine realistische Darstellung der letzten bekannten unbeschwünschten Sternschnuppe.
Eine realistische Darstellung der letzten bekannten unbeschwünschten Sternschnuppe.
Bild: Shutterstock

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Wenn die Planeten am Nachthimmel so nah wie der Mond wären

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Wenn die Planeten am Nachthimmel so nah wie der Mond wären
quelle: watson/keystone
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