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Belinda Bencic

Wimbledon: Belinda Bencic schlägt Wang Xinyu und steht in der 3. Runde

Belinda Bencic of Switzerland reacts after a winning her second round match against Xinyu Wang of China, at the Wimbledon All England Lawn Tennis Championships AELTC in London, on Wednesday, July 1, 2 ...
Belinda Bencic steht in Wimbledon in der 3. Runde. Bild: keystone

Bencic rollt in Wimbledon weiter + Djokovic lässt Tsitipas keine Chance + Andrejewa raus

Während die Weltnummer 1 Jannik Sinner und Aryna Sabalenka in der 2. Runde einen Härtetest bestehen, scheitert mit Mirra Andrejewa die French-Open-Siegerin früh. Das sind die wichtigsten Fakten vom Mittwoch.
01.07.2026, 20:2302.07.2026, 02:16

Bencic steht in der 3. Runde

Belinda Bencic steht beim Grand-Slam-Turnier in Wimbledon in der 3. Runde. Die letztjährige Halbfinalistin setzt sich im ersten Duell mit der Chinesin Wang Xinyu souverän 7:5, 6:0 durch.

Lediglich 65 Minuten benötigte Belinda Bencic am Montag, um sich gegen die erst 17-jährige Engländerin Mika Stojsavljevic (WTA 275) mit 6:2, 6:1 für die 2. Runde zu qualifizieren. Dort wartete mit der Weltnummer 39 Wang Xinyu aus China ein ungleich grösseres Kaliber auf die Olympiasiegerin von 2021. Doch die als Nummer 11 gesetzte Ostschweizerin löste auch diese Aufgabe mit Bravur.

Insbesondere bei eigenem Aufschlag agierte sie sehr dominant. Nach einem ausgeglichenen Startsatz, in dem ihr im letzten Game das einzige und entscheidende Break gelang, gab Bencic im zweiten Umgang nur noch neun Punkte ab. Nach nur 73 Minuten verwertete sie im ersten Duell mit der fünf Jahr jüngeren Chinesin, die sie von gemeinsamen Trainings kennt, ihren ersten Matchball.

Nun trifft Bencic am Freitag auf die Russin Anna Kalinskaja (WTA 20). Auch in diesem Duell tritt die Schweizer Nummer 1 als Favoritin an. Von den bisherigen fünf Direktbegegnungen entschied Bencic vier für sich. Beim letzten Aufeinandertreffen vor knapp zwei Monaten in Rom musste sich Bencic auf Sand jedoch in zwei Sätzen geschlagen geben. Dabei fehlte es ihr an der nötige Sicherheit und Konstanz. Dies soll sich am Freitag auf Rasen ändern.

Djokovic lässt Tsitsipas keine Chance

Nach dem überraschend mühevollen Sieg zum Auftakt gegen den Chinesen Yibing Wu, hat Novak Djokovic in der 2. Runde kurzen Prozess gemacht. Die serbische Weltnummer 8 liess Stefanos Tsitsipas keine Chance. Schon nach 1:41 Stunden verwertete Djokovic seinen ersten Matchball gegen den Griechen, der in der Weltrangliste nur noch auf dem 87. Platz zu finden ist.

Die Highlights des Spiels.Video: YouTube/Wimbledon

Sinner besteht Härtetest

Nach seinem knappen Fünfsatzsieg zum Auftakt musste Jannik Sinner auch bei seinem Zweitrundenspiel gegen den Portugiesen Nuno Borges (ATP 48) kämpfen. Weil er sich in den Schlüsselmomenten stets zu steigern vermochte, blieb der Vorjahressieger beim 7:6 (7:4), 7:6 (7:2), 6:4 diesmal aber ohne Satzverlust. Im zweiten Durchgang musste der Weltranglistenerste einen 3:5-Rückstand aufholen. Dabei wehrte Sinner, der als nächstes auf den Amerikaner Jenson Brooksby (ATP 81) trifft, auch einen Satzball ab.

Medwedew benötigt Anlaufzeit

Auch der als Nummer 8 gesetzte Russe Daniil Medwedew erreichte die 3. Runde. Die frühere Weltnummer 1 brauchte gegen den Spanier Daniel Merida etwas Anlaufzeit, ehe er mit 3:6, 6:3, 7:5, 6:2 letztlich noch relativ ungefährdet die zweite Hürde nahm. «Mein Aufschlag hat mich heute nicht im Stich gelassen», bilanzierte Medwedew, der nach seinem Triumph am US Open 2021 seinen zweiten Grand-Slam-Turniersieg anstrebt.

French-Open-Siegerin Andrejewa out

Bei den Frauen verabschiedete sich mit der Russin Mirra Andrejewa eine zweite Top-Ten-Spielerin aus dem Turnier. Die Siegerin der French Open scheiterte überraschend bereits in der 2. Runde. Die 19-Jährige unterlag der Tschechin Barbora Krejcikova (WTA 38), der Wimbledon-Siegerin von 2024 und zweifachen Grand-Slam-Gewinnerin, nach gewonnenem ersten Satz 6:4, 5:7, 4:6. Bei einem Grand-Slam-Turnier schied Andrejewa letztmals am US Open 2024 so früh aus.

Gauff siegt in extremis

Coco Gauff hat derweil das Ausscheiden gegen die Argentinierin Solana Sierra (WTA 56) gerade noch abwenden können. Die Gewinnerin des French Open 2025 und US Open 2023 lag im Entscheidungssatz 3:5 zurück, ehe sie noch aufdrehte. Am Ende jubelte die als Nummer 7 gesetzte Amerikanerin nach etwas mehr als zwei Stunden Spielzeit über einen hart erkämpften 6:3, 3:6, 7:6 (10:7)-Erfolg.

Sabalenka besteht Test

Einen Rückstand aufgeholt und damit einen Satzverlust vermieden hat Aryna Sabalenka, die sich gegen die Amerikanerin McCartney Kessler 6:1, 7:6 (9:7) durchsetzte. Die topgesetzt Belarussin, die in Wimbledon noch nie triumphiert hat, holte im zweiten Satz einen 2:5-Rückstand auf. «Sie hat mich heute wirklich gefordert und ich bin glücklich, dass ich den Test bestanden habe», konstatierte Sabalenka, die in der 3. Runde auf die Lettin Jelena Ostapenko (WTA 31) trifft. (abu/sda)

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Liebe Nati, dank euch bin ich ein verwöhntes WM-Kind
Am frühen Freitagmorgen findet der Sechzehntelfinal der Schweiz statt. Es ist die sechste Weltmeisterschaft, die ich aktiv miterlebe, und die Nati war immer dabei. Alles andere als selbstverständlich.
Schnell sind wieder vier Jahre vergangen und auch in diesem Jahr ist die Schweiz an der Weltmeisterschaft dabei. «Selbstverständlich ist die Nati dabei», möchte ich schon fast sagen, denn ich kenne es nicht anders. Seit ich bei der WM 2006 zum ersten Mal mit Fussball in Verbindung kam, war die Schweiz an jeder Weltmeisterschaft vertreten und verpasste einzig die Europameisterschaft 2012.
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