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Champions League

Das steckt hinter dem zweiten Zettel bei der Champions-League-Auslosung

Das steckt hinter dem mysteriösen zweiten Zettel bei der Champions-League-Auslosung

08.08.2017, 16:2108.08.2017, 17:10
Video: streamable

Komische Szene bei der Auslosung der Champions-League-Playoff-Partien. In der Kugel, in der das Los der TSG Hoffenheim steckt, war auch noch ein zweites Stück Papier. UEFA-Generalsekretär Giorgio Marchetti stutzt beim Öffnen der Kugel kurz, lässt dann den Fremdkörper unter den Tisch fallen.

Das deutsche Fussballmagazin «Kicker» hat beim europäischen Fussballverband nachgefragt, was es mit dem zweiten Zettel auf sich hatte. Bei den Vorbereitungen sei «versehentlich ein Stück leeres Papier» in diese Kugel geraten, teilt die UEFA mit. Marchetti habe dieses Papier ignoriert, «da es keinen Einfluss auf den Ablauf hatte». 

In diesem Moment hat Giorgio Marchetti zwei Zettel in der Hand.
In diesem Moment hat Giorgio Marchetti zwei Zettel in der Hand.

Die UEFA betont, dass bei der Ziehung alles mit rechten Dingen zu- und herging. «Wie üblich wurden die Auslosungsvorbereitungen sowie die Auslosung selbst von unabhängigen Gutachtern genau überprüft und validiert», heisst es seitens des Verbands. Hoffenheim trifft in den Champions-League-Playoffs auf Jürgen Klopps Liverpool. (abu)

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9 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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wir-2
08.08.2017 16:59registriert März 2014
Welche Qualität hatte denn die Validierung, wenn ein zweiter Zettel in der Kugel übersehen wurde?
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Sandro Lightwood
08.08.2017 16:47registriert Mai 2016
Momoll, es wurde so sorgfältig unabhängig geprüft, dass niemand gemerkt hat, dass 2 Zetteli in eine Kugel gesteckt wurden statt nur einen. Wäre ja kein offensichtlicher Fehler, den man bei den Vorbereitungen bemerken könnte.
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Homelander
08.08.2017 17:40registriert Oktober 2014
Es war ein Check.
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Dank Elfmeterkiller Zigi: St.Gallen schlägt Lugano und festigt den zweiten Platz
Der FC St. Gallen verteidigt in der drittletzten Runde der Super League in Lugano den 2. Platz. Die Ostschweizer drehen im Tessiner Regen ein 0:1 in ein schmeichelhaftes 2:1. Lawrence Ati Zigi hält in der Nachspielzeit einen Penalty.
Lugano war in seinem zweitletzten Heimspiel im alten Stadion auf gutem Weg zum fünften 1:0-Sieg in Folge, als die Dinge einen ungeahnten Verlauf nahmen und Mihailo Stevanovic und Lukas Görtler das Blatt mit einem Abstauber und einem Handspenalty wendeten. Für Lugano hatte Mahmoud Belhadj Mahmoud in der 53. Minute eine flüssige Kombination über mehrere Stationen zur Führung vollendet. Am Ende einer wilden Schlussphase vergab Ezgjan Alioski tief in der Nachspielzeit (98. Minute) vom Penaltypunkt die Gelegenheit, den Tessinern noch zu einem Remis zu verhelfen.
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