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US Open: Tamara Korpatsch beklagt sich über Marihuana-Geruch in New York

Deutschlands Nummer 1 beklagt sich über Marihuana-Gestank in New York

In New York gelten besondere Regeln für den Gebrauch der Droge. Das bekommt nun auch Tamara Korpatsch zu spüren.
30.08.2026, 15:4230.08.2026, 15:42
Ein Artikel von
t-online

Tamara Korpatsch stinkt es bei den US Open. Auf einigen Trainingsplätzen sorgt Marihuanageruch für Unbehagen bei der Nummer 1 der deutschen Tennisspielerinnen. «Ich habe Asthma. Wenn ich das rieche, kann ich nicht mehr einatmen und kriege keine Luft», berichtete die 31-Jährige über ihre Erfahrungen kurz vor Turnierstart.

«Ein bisschen high» sei sie nach dem Training gewesen, scherzte Korpatsch. Sie fügte aber ernst hinzu: «Auf den Plätzen im Park will ich kurz vor dem Match nicht mehr trainieren.»

MSC Hamburg Ladies Open - Day 7 Fifth seed Tamara Korpatsch of Germany plays against fourth seed Anna Bondar of Hungary during the singles final of the 2026 MSC Hamburg Ladies Open women s tennis tour ...
Korpatsch jüngst bei ihrem Turniersieg in Hamburg.Bild: www.imago-images.de

Zverev: «Court 17 riecht wie Snoop Doggs Wohnzimmer»

Direkt auf der Anlage des letzten Grand-Slam-Turniers des Jahres gebe es dieses Problem zwar nicht. Dort finden aber nicht immer alle Profis Platz, sie müssen dann auf die Courts im Flushing Meadows Corona Park ausweichen. New York als Stadt liebe sie aber dennoch, betonte Korpatsch.

Seit Ende 2022 wird in der US-Metropole legal Marihuana zu Genusszwecken verkauft – der Konsum rund um die Anlage sorgte auch in der Vergangenheit immer wieder für Aufstehen. «Oh mein Gott, es ist buchstäblich überall, der ganze Platz riecht nach Weed», hatte Alexander Zverev vor drei Jahren nach einem Match berichtet. «Court 17 riecht wie Snoop Doggs Wohnzimmer.»

Spiel wegen Gestank unterbrochen

Korpatsch hatte während ihrer Karriere auch schon mal in einem Match Probleme mit dem Geruch von Marihuana. In Cleveland musste sie 2023 das Duell mit der Russin Mirra Andrejewa kurz unterbrechen. «Dann haben wir ein, zwei Minuten gewartet, bis der Gestank weg war», erinnerte sie.

Sportlich läuft es diese Saison für die routinierte Hamburgerin bestens. In ihrer Heimatstadt gewann sie vor gut einem Monat ihren zweiten WTA-Titel und kletterte damit erstmals unter die Top 50 der Weltrangliste. Als 47. ist sie aktuell die bestplatzierte deutsche Spielerin. (ram/t-online)

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