Die Carolina Hurricanes krönen sich nach brillanten Playoffs zum NHL-Champion
In Las Vegas holte das Team gegen die Golden Knights durch ein 3:0 im sechsten Duell den entscheidenden vierten Sieg in der Best-of-7-Serie. Die erste Meisterschaft hatten die Hurricanes 2006 geholt. Der heutige Trainer Rod Brind'Amour war damals Captain der Mannschaft.
Die Hurricanes hatten die Regular Season als bestes Team der Eastern Conference beendet und sich nach den vergeblichen Versuchen der vergangenen Jahre auch bis in den Stanley-Cup-Final vorgearbeitet. Dort wurde die Mannschaft ihrer Favoritenrolle gerecht.
Verpasste Chance für Akira Schmid
Für die Golden Knights, die erst ihre neunte NHL-Saison spielen, platzten im dritten Stanley-Cup-Final zum zweiten Mal alle Träume. Der einzige Titel bleibt der aus der Saison 2022/23. Somit verpasste der Emmentaler Goalie Akira Schmid abseits des Scheinwerferlichts die Chance, nach David Aebischer, Martin Gerber und Mark Streit als vierter Schweizer den Stanley Cup zu gewinnen.
Schmid stand zwar während der Playoffs nicht mehr im Aufgebot, aber er hätte die Kriterien für einen Stanley-Cup-Sieger gleichwohl erfüllt. Ein Spieler oder Torhüter muss mindestens die Hälfte der Partien in der Regular Season, also 41 Spiele, auf dem Matchblatt geführt gewesen sein. Der Schweizer erfüllt dieses Kriterium locker Schmid war in 75 Spielen auf dem Matchblatt, davon kam er in 34 Spielen zum Einsatz, gewann davon 16 und erreichte eine Fangquote von 89,3 Prozent.
Carolina trifft früh
Schon in der vierten Minute gelang Taylor Hall in der Nacht auf Montag das 1:0 für die Gäste. Jackson Blake traf im zweiten Drittel zum 2:0. Danach hatten die Hurricanes die Partie im Griff - auch, weil Vegas die eigenen Gelegenheiten nicht nutzen konnte. 68 Sekunden vor dem Ende traf der in Biel aufgewachsene Nikolaj Ehlers zum 3:0, als die Golden Knights ohne Torhüter den Anschlusstreffer erzwingen wollten. (nih/sda/dpa)
