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Champions Hockey League: EV Zug gegen Lulea im Liveticker

Players from Zug with David Sklenicka, centre, reacts after the game during the Champions Hockey League Semifinals between Switzerlands EV Zug and Swedens Luela Hockey on Tuesday, January, 13, 2026 in ...
Die Zuger verlieren das Halbfinal-Hinspiel gegen Lulea knapp.Bild: keystone

Auch in der CHL kann Zug nicht gewinnen: Lulea siegt knapp im Halbfinal-Hinspiel

Der EV Zug muss sich im Rückspiel in einer Woche markant steigern, um in den Final der Champions Hockey League einzuziehen. Er verliert das Halbfinal-Hinspiel daheim gegen Schwedens Meister Lulea 2:3.
13.01.2026, 18:4513.01.2026, 22:49

Die Hoffnungen beim EV Zug waren gross, nach dem missglückten Start ins neue Jahr mit fünf Niederlagen in Folge in der National League auf internationaler Bühne ein anderes Gesicht zeigen zu können. Doch diese erfüllten sich nur teilweise. Lulea, das sich in der laufenden Saison in der schwedischen SHL auch schwertut, war in Zug in allen Belangen überlegen. Die Gäste dominierten das Geschehen von Beginn weg, während dem EVZ vor gut 4000 Zuschauern erneut die defensive Stabilität fehlte und er offensiv lange Zeit kaum Akzente setzte.

Trotzdem müssen die Zuger im Rückspiel beim schwedischen Meister «nur» einen Eintore-Rückstand wettmachen, um als drittes Schweizer Team nach Genève-Servette (2024) und den ZSC Lions (2025) den Final des europäischen Klubwettbewerbs zu erreichen. Zu verdanken haben sie dies vor allem Goalie Leonardo Genoni, der mit zahlreichen starken Paraden ein deutlicheres Resultat verhinderte, insbesondere in den ersten beiden Dritteln. Das Schussverhältnis sprach nach 40 Minuten mit 24:6 klar zugunsten von Lulea.

Die beste Phase hatten die Zuger nach Spielmitte. Captain Jan Kovar glich im Powerplay zum 1:1 aus. Kurz darauf bot sich den Gastgebern eine weitere Überzahlsituation, in der sie durch ein Beinahe-Eigentor von Lulea nur knapp die Führung verpassten. Praktisch im Gegenzug unterlief Zugs schwedischem Stürmer Andreas Wingerli ein katastrophaler Puckverlust, der zum 1:2 führte. Noch vor der zweiten Pause erhöhte Lulea auf 3:1. Im Schlussdrittel fing sich der EVZ und verkürzte in der 48. Minute durch ein weiteres Powerplaytor von Tomas Tatar auf 2:3. Kurz vor Schluss lag - erneut in Überzahl - sogar noch der 3:3-Ausgleich in der Luft, doch Wingerli scheiterte aus kürzester Distanz.

Eine Verschnaufpause bis zum Rückspiel am kommenden Dienstag in Norden Schwedens erhält der EVZ nicht. In der National League geht es Schlag auf Schlag weiter. Am Mittwoch empfangen die Zuger Lugano, am Freitag Ajoie, ehe am Samstag die lange Auswärtsfahrt nach Genf folgt.

Im anderen, rein schwedischen, Halbfinal gewann Frölunda Göteborg mit dem Schweizer Nationalverteidiger Dominik Egli das Hinspiel auswärts bei Brynäs 2:0.

Zug - Lulea 2:3 (0:1, 1:2, 1:0)
4078 Zuschauer. - SR Vikman/Ondracek (FIN/CZE), Schlegel/Stalder.
Tore: 19. Liedes (Tardif, Eriksson) 0:1. 31. Kovar (Riva, Hofmann) 1:1. 33. Hedqvist (Unterzahltor!) 1:2. 36. Tardif (Laaksonen, Liedes) 1:3. 48. Tatar (Kubalik, Sklenicka/Powerplaytor) 2:3.
Strafen: Je 4mal 2 Minuten.
Zug: Genoni; Sklenicka, Riva; Schlumpf, Tobias Geisser; Stadler, Guerra; Mischa Geisser; Moret; Tatar, Kovar, Kubalik; Künzle, Wingerli, Hofmann; Vozenilek, Senteler, Petrovic; Antenen, Leuenberger, Herzog; Wey.
Lulea: Lassinantti; Allard, Gustafsson; Laaksonen, Leskinen; Själin, Sellgren; Engsund; Shinnimin, O'Neill, Hedqvist; Nurmi, Andreasson, Levtchi; Omark, Koivistoinen, Bromé; Eriksson, Liedes, Tardif; Granberg.
Bemerkungen: Zug ohne Balestra, Bengtsson, Diaz, Martschini (alle verletzt), Lindemann (krank) und Eggenberger (überzählig). 26. Pfostenschuss Vozenilek. (riz/sda)

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