FC Basel holt Journalist Andreas Böni in die Geschäftsleitung
Der FC Basel verpflichtet Andreas Böni als neuen Kommunikationschef. Der Schweizer Sportjournalist wird gleichzeitig Managing Director der FC Basel Holding AG, Chief Communications & Club Media Officer sowie Mitglied der Geschäftsleitung. Dies gab der Klub am Mittwochnachmittag bekannt.
Böni solle beim FCB als Bindeglied zwischen Eigentümern, Geschäftsleitung und Klub wirken und die Kommunikation sowie die Content-Strategie über sämtliche relevanten Kanäle weiterentwickeln, heisst es in der Mitteilung des Klubs. Im Zentrum würde eine klare Positionierung und noch stärkere Präsenz in der Öffentlichkeit sowie die Kommunikation gegenüber neuen Anspruchsgruppen stehen.
«Der FC Basel ist ein Klub mit grosser Bedeutung und erfährt viel Aufmerksamkeit. Andreas Böni kennt den Schweizer Fussball, die Medien und die Mechanismen der öffentlichen Kommunikation und bringt journalistische sowie Content-strategische Erfahrung, Führungsstärke und ein grosses Netzwerk mit», liessen David Degen, Ursula Rey und Andreas Rey im Namen der FC Basel Holding AG verlauten. Die Holding-Eigentümer zeigten sich überzeugt, dass Böni dazu beitragen werde, «dass die Kommunikation authentisch bleibt und die Nähe zu den Fans und der Region gestärkt wird».
Böni werde spätestens am 1. April 2027 zum FCB stossen. Bis dahin ist er als Chefredaktor bei Blue Sport angestellt, wobei er ab sofort nicht mehr über Themen aus der Super League berichten werde. Zuvor arbeitete er als Sportjournalist lange beim «Blick», wo er unter anderem als Fussball-Chef fungierte, und bei der deutschen «Sport Bild».
Schon jetzt freut er sich auf seine neue Aufgabe. «Mein Anspruch ist es, den FC Basel kommunikativ noch näher an die Menschen zu bringen, gleichzeitig klare Strukturen zu schaffen und den Klub nach innen wie nach aussen überzeugend zu vertreten», so der 44-Jährige.
Auf einer anderen Position konnte der FCB hingegen noch immer keine Verpflichtung bekanntgeben. So haben die Basler noch immer keinen permanenten Nachfolger für den entlassenen Trainer Stephan Lichtsteiner gefunden. Eigentlich wollten die Verantwortlichen um den Sportlichen Leiter Valentin Stocker bis zur Länderspielpause eine Lösung haben. Bis zum nächsten Super-League-Spiel ist jedoch noch Zeit: Am 11. Oktober trifft Basel auswärts auf den FC Vaduz. (nih)
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