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FC Luzern

Super League: GC verliert deutlich gegen Lugano – Sion siegt

Ezgjan Alioski (LUG), der Torschuetze Yanis Cimignani (LUG) und Elias Pihlstroem (LUG), rechts, jubeln nach dem Tor zum 1:2 bei dem Spiel der Fussball Super League zwischen dem Grasshopper Club Zueric ...
Lugano zeigt im Letzigrund einen Steigerungslauf.Bild: keystone

Tessiner bleiben makellos: GC verliert gegen Lugano trotz Führung + Sion schlägt Luzern

02.08.2026, 15:3002.08.2026, 19:09

GC – Lugano 1:4

Die Grasshoppers müssen sich im heimischen Letzigrund dem FC Lugano trotz einer frühen Führung mit 1:4 geschlagen geben. Dabei begann die Partie für die Zürcher vielversprechend: Ausgerechnet Luke Plange, der von GC-Trainer Peter Zeidler neu in die Startelf befördert worden war, schoss das Heimteam in der 22. Minute nach einem mustergültigen Angriff in Front. Doch nach einer gemächlichen ersten Halbzeit wendete sich das Blatt komplett.

Der Torschuetze Luke Plange (GC) jubelt nach dem Tor zum 1:0 bei dem Spiel der Fussball Super League zwischen dem Grasshopper Club Zuerich (GC) und dem FC Lugano (FCL) am Sonntag, 2. August 2026 im St ...
Luke Plange jubelt nach dem Führungstreffer.Bild: keystone

Die Tessiner zeigten im zweiten Durchgang eine unübersehbare Leistungssteigerung und drängten GC weit zurück. In der 52. Minute sorgte der 18-jährige Startelf-Debütant Dereck Moncada per Kopf für den Ausgleich. Der Sommerneuzugang schrieb damit gleich Geschichte: Er ist der erste Torschütze aus Honduras in der Super League.

Lugano dominierte in der Folge das Geschehen. Der eingewechselte Yanis Cimignani drehte die Partie in der 71. Minute nach einem Chipball von Anto Grgic endgültig. Den Schlusspunkt unter den verdienten Auswärtssieg setzten Elias Pihlström und wiederum Cimignani. Der Schwede Pihlström, der in dieser Saison eine deutlich tragendere Rolle in der Lugano-Offensive einnimmt, traf in der 78. Minute nach einem schnellen Konter trocken zum 1:3, ehe er wenig später mit einem wuchtigen Distanzschuss auch noch die Latte erzittern liess.

Einzig ein stark reklamiertes, aber vom Schiedsrichter nicht geahndetes Handspiel von Luganos Mattia Zanotti vor dem dritten Gegentreffer sorgte auf Zürcher Seite noch für hitzige Diskussionen. Der Entscheid vom Schiedsrichter war aber richtig und so zöhlte auch dieser Treffer. Cimignani schloss schliesslich in der Nachspielzeit einen Konter eiskalt ab.

Grasshoppers - Lugano 1:4 (1:0)
6083 Zuschauer. - SR Drmic.
Tore: 22. Plange (Stroscio) 1:0. 52. Moncada (Grgic) 1:1. 71. Cimignani (Grgic) 1:2. 78. Pihlström (Behrens) 1:3. 92. Cimignani (Kendouci) 1:4.
Grasshoppers: Hammel; Stroscio, Paloschi (58. Diaby), Mikulic, Rissi; Hassane (58. Marques), Meyer, Abrashi (75. Conateh); Plange (46. Clemente), Muci (58. Bengondo), Krasniqi.
Lugano: Von Ballmoos; Zanotti, Papadopoulos, Mai, Bichsel (46. Cimignani), Alioski; Bislimi, Grgic (81. Kendouci), Daniel Dos Santos (81. Delcroix); Steffen (46. Behrens), Moncada (67. Pihlström).
Verwarnungen: 85. Meyer, 92. Rissi.

Sion – Luzern 3:0

Der FC Luzern legt einen Fehlstart in die neue Super-League-Saison hin. Die Innerschweizer kassieren in Sitten mit 0:3 die zweite Niederlage. Dabei erlebten sie katastrophale erste zehn Minuten.

Die Luzerner Spieler auf dem Tourbillon waren nicht zu beneiden. Für sie kündigte sich schon nach weniger als zwei Minuten ein langer, kräfteraubender Kampf in der Walliser Nachmittagssonne an. Tyron Owusu misslang die erste Ballkontrolle und die darauf folgende Defensivaktion des 22-Jährigen wurde mit der Roten Karte bestraft. Damit nicht genug der Luzerner Probleme.

In der 9. Minute reichte Sion ein harmloser Schuss von Donat Rrudhani zur Führung, weil Simon Simoni, der neue Keeper des FC Luzern, den Ball zwischen den Beinen durchliess. Bereits beim 1:3 gegen Thun am letzten Wochenende hatte der Nachfolger von Pacal Loretz beim zweiten Gegentor keine gute Figur gemacht.

Simoni trug in der Folge mit einigen guten Interventionen seinen Teil dazu bei, dass der Rückstand sich bis in die 70. Minute im Rahmen hielt. Dann bestrafte Sion die wachsenden Offensivbemühungen der dezimierten Luzerner mit zwei Kontern, die Théo Berdayes und Josias Lukembila mit dem 2:0 und 3:0 abschlossen. Für Sion war es die Siegsicherung und die Fortsetzung der eindrücklichen Heimserie: Seit 15 Spielen ist das Team von Didier Tholot im Tourbillon ungeschlagen.

Sion - Luzern 3:0 (1:0)
8200 Zuschauer. - SR Fähndrich.
Tore: 9. Rrudhani (Boteli) 1:0. 70. Berdayes (Lukembila) 2:0. 77. Lukembila (Surdez) 3:0.
Sion: Racioppi; Lavanchy, Sow, Kronig, Hefti (78. Marquinhos Cipriano); Chouaref (71. Sylla), Kabacalman, Baltazar Costa, Rrudhani (63. Surdez); Boteli (63. Berdayes), Nivokazi (63. Lukembila).
Luzern: Simoni; Dorn, Knezevic, Lüthi (82. Bung Hua Freimann), Fernandes (76. Ciganiks); Bertone; Owusu, Di Giusto, Lucas Ferreira (58. Zimmermann); Kabwit (76. Oehlers), Meyer (58. Villiger).
Bemerkungen: 3. Rote Karte gegen Owusu (grobes Foul).
Verwarnungen: 67. Lavanchy. (riz/sda)

Vaduz – St.Gallen 2:3

Die Tabelle

Die Torschützenliste

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