Verfeindete Gruppen: Servette-Fans greifen sich im Letzigrund gegenseitig an
Servette verliert nach der 0:1-Niederlage zum Saisonauftakt auch die zweite Partie der neuen Spielzeit. Der FC Zürich setzt sich im heimischen Letzigrund mit 2:1 durch. Während das Team auf dem Platz noch auf die ersten Punkte wartet, sind sich die eigenen Fans in die Quere gekommen.
Seit längerer Zeit herrscht zwischen einer Fangruppierung der Genfer und der restlichen Fankurve ein Streit. Wie in den Heimspielen verfolgte die kleine Gruppe das Spiel in einem anderen Sektor. Im Stadion Letzigrund befand sich die ausgeschlossene Gruppe auf der Haupttribüne, welche nur mit einem Plexiglas vom Gästesektor abgetrennt ist.
Noch während der ersten Halbzeit kam es dann zu Auseinandersetzungen zwischen den rivalisierenden Gruppen. Vermummte Fans aus dem Gästesektor rannten zur Plexiglasscheibe und warfen schwarze Rauchpetarden in Richtung der deutlich kleineren Gruppe. Weil die Angegriffenen daraufhin ihren Platz wieder verliessen, beruhigte sich die Situation schnell wieder und es konnte Schlimmeres verhindert werden. Kurz nach dieser Aktion kassierten die Westschweizer prompt den ersten Gegentreffer.
Weiter geht es für die Servettiens in einer Woche. Dann spielen die Genfer im eigenen Stadion gegen den Grasshopper Club Zürich und peilen den ersten Punktgewinn der noch jungen Saison an. (riz)
