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FIFA-Boss unter Druck: Gianni Infantino beruft Krisensitzung ein

epa13029341 FIFA President Gianni Infantino attends a press conference on the eve of the FIFA World Cup 2026 opening match, in Mexico City, Mexico, 10 June 2026. EPA/ISAAC ESQUIVEL
Gianni Infantino steht stark unter Druck.Bild: keystone

FIFA-Boss unter Druck: Infantino beruft für heute eine Krisensitzung ein

Der Gegenwind für Gianni Infantino wird nach seinem Alleingang immer grösser. Nun reagiert der Schweizer und ruft wohl das Führungsgremium des Fussball-Weltverbandes zusammen.
05.08.2026, 07:0905.08.2026, 07:09
Ein Artikel von
t-online

FIFA-Präsident Gianni Infantino hat offenbar hochrangige Mitarbeiter des Weltverbands zu einer Krisensitzung einberufen. Diese soll bereits am Mittwoch in Marokkos Hauptstadt Rabat stattfinden. Das berichten die «Times» und TV-Sender Sky übereinstimmend. Worum es bei dem Treffen genau gehen wird, ist bislang unklar.

Der Druck auf den Schweizer hatte sich in den vergangenen Tagen deutlich erhöht. So kritisierten auch Arsène Wenger, Direktor für die globale Fussball-Entwicklung bei der FIFA, und Infantinos Stellvertreter Mattias Grafström dessen Pläne, private Investoren in die Finanzierung der Weltmeisterschaft einzubinden. Zudem warf Jordanien der FIFA vor, sie mit finanziellen Zusagen für die Weltmeisterschaft unter Druck zu setzen, um Unterstützung für Infantino zu gewinnen.

Gleichzeitig sprach sich der frühere Fifa-Präsident Sepp Blatter öffentlich für Lise Klaveness als mögliche Nachfolgerin Infantinos aus.

Von einem Rücktritt wollte dieser jedenfalls auch am Dienstagabend nichts wissen. In seiner Instagram-Story postete er in hoher Schlagzahl Fotos von Erinnerungen der zurückliegenden Weltmeisterschaft oder verbreitete Unterstützerschreiben einzelner Verbände.

In Rabat findet am 18. März 2027 die nächste Wahl zum Fifa-Präsidenten statt, zu der Infantino eigentlich wieder antreten wollte. Marokko ist einer der Co-Gastgeber der WM 2030. (abu/t-online.de)

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Die beliebtesten Kommentare
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El_Chorche
05.08.2026 07:55registriert März 2021
Der Grund für die Krise lädt zur Krisensitzung.

Grosses Kino!
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Callao
05.08.2026 07:34registriert April 2020
Wieso findet der Termin nicht am Hauptsitz in Zürich statt?
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Jordaniens Verbandspräsident wirft Infantino Erpressung vor – und hat konkretes Beispiel
Die Vorwürfe gegen den FIFA-Präsidenten Gianni Infantino reissen nicht ab. Jordaniens Verbandspräsidenten beschuldigt ihn auf X der «Erpressung».
Der Vorwurf von Prinz Ali bin al-Hussein, Präsident des jordanischen Fussballverbands und ehemaliger FIFA-Vizepräsident, ist happig, wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtet. Auf X schreibt er: «Während der Weltmeisterschaft wurde mir mündlich mitgeteilt, dass meine Unterstützung für Infantino (bei den anstehenden Wahlen im März 2027) unserem Fussballverband erheblich helfen würde. Wir haben ihn vorher nicht unterstützt und werden es auch jetzt nicht tun, aber die ganze Situation ist Erpressung, und wir weigern uns, ihr nachzugeben.»
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