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FIFA-Präsident Gianni Infantino wollte Jordaniens Verband wohl erpressen

Prince Ali of Jordan Poses With His Family - Amman L-R : Prince Ali bin Al Hussein of Jordan and his wife, Princess Rym Ali, president of the Amman International Film Festival, pose as they attend the ...
Jordaniens Prinz Ali bin al-Hussein mit seiner Ehefrau.Bild: www.imago-images.de

Jordaniens Verbandspräsident wirft Infantino Erpressung vor – und hat konkretes Beispiel

Die Vorwürfe gegen den FIFA-Präsidenten Gianni Infantino reissen nicht ab. Jordaniens Verbandspräsidenten beschuldigt ihn auf X der «Erpressung».
04.08.2026, 22:1904.08.2026, 22:19

Der Vorwurf von Prinz Ali bin al-Hussein, Präsident des jordanischen Fussballverbands und ehemaliger FIFA-Vizepräsident, ist happig, wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtet. Auf X schreibt er: «Während der Weltmeisterschaft wurde mir mündlich mitgeteilt, dass meine Unterstützung für Infantino (bei den anstehenden Wahlen im März 2027) unserem Fussballverband erheblich helfen würde. Wir haben ihn vorher nicht unterstützt und werden es auch jetzt nicht tun, aber die ganze Situation ist Erpressung, und wir weigern uns, ihr nachzugeben.»

France v Iraq: Group I - FIFA World Cup, WM, Weltmeisterschaft, Fussball 2026 PHILADELPHIA, PENNSYLVANIA - JUNE 22: FIFA President Gianni Infantino prior to the FIFA World Cup 2026 Group I match betwe ...
Gianni Infantino muss sich im nächsten März zur Wiederwahl als FIFA-Präsident stellen.Bild: IMAGO/Visionhaus

Prinz Ali bin al-Husseins Vorwürfe gehen noch weiter. «Wir warten seit Dezember auf die Prämien für unsere Spieler im Zusammenhang mit dem Arabien-Pokal in Katar, einem FIFA-Turnier», bemerkte der jordanische Prinz. «Das Geld, das unsere Mannschaft für das Erreichen des Finals erhalten sollte, wurde noch nicht ausgezahlt, während die FIFA gleichzeitig damit prahlt, wie viele Milliarden sie in Reserve hat.»

Infantino sieht sich zunehmend stärkerem Gegenwind ausgesetzt, nachdem er mit seinem Plan, Teile der kommerziellen Rechte an FIFA-Wettbewerben wie der WM an private Investoren zu verkaufen, krachend gescheitert war. (nih/sda/ansa)

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32 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Triple A
04.08.2026 23:11registriert November 2018
Hr. Infantino besticht und erpresst? Echt jetzt? Wirklich? Echte Neuigkeiten!!!
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Bluedog5420
05.08.2026 00:35registriert Dezember 2024
Eines hat Infantino fertiggebracht, die (Fussball-) Welt wach gerüttelt. Fussball ist weltumspannend, vermutlich einiges grösser als die USA, je nachdem an was man misst.
Offensichtlich besteht im "Fussbalweltparlament" noch so etwas wie demokratische Verantwortung, so eine Art Gewissen. Niemand soll "Alleinherrscher" sein. Gut zu wissen, dass eine weltweite Gemeinschaft, im selben Interesse vereint, dies fertigbringt. So einfach wie Infantino dies bei Trump "abgeschaut" hat, ist es nicht. Wir werden sehen, was sich durchsetzt. Infantino wohl kaum, Trump im "Kleineren" vermutlich auch nicht
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Cherokee
05.08.2026 03:35registriert Juni 2020
I. nicht mehr wählen, absetzen.
Die Geschichte im Artikel ist ein schönes Beispiel dafür, wie es hinter der Weltbühne zu und her geht, gerade auch in der Politik. Es ist wirklich das Geld, das die Welt regiert, Ethik ging unterwegs verloren.
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