Nach gescheiterten FIFA-Investorenplänen: Mitglied aus Trump-Umfeld kauft die LA Lakers
Erst im Oktober 2025 hat Mark Walter die Mehrheitsanteile der Los Angeles Lakers übernommen. Nun gibt er diese, wie mehrere Quellen gegenüber ESPN bestätigen, bereits wieder ab.
Für mehr als zwölf Milliarden US-Dollar haben sich Disney-Chef Bob Iger und Joshua Kushner, der Bruder von Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner, die Anteile gesichert. Walter kann sich somit über ein profitables Geschäft freuen: Vor einem Jahr lag die Bewertung der Lakers noch bei zehn Milliarden Dollar.
Erst kürzlich wollten Iger und Kushner noch ein Angebot für ein mögliches Expansionsteam in Las Vegas machen, verwarfen dieses aber wieder. Nach der Übernahme meldeten sich die neuen Besitzer bereits zu Wort: «Als lebenslange NBA-Fans fühlen wir uns zutiefst geehrt, die Verantwortung für die Los Angeles Lakers, eine der ikonischsten Sport-Franchises der Welt, zu übernehmen.»
Kushner stand in den letzten Wochen in den Schlagzeilen, als er mit einem grossen Projekt scheiterte. Eigentlich hätte der US-amerikanische Unternehmer beim FIFA-Plan, die Weltmeisterschaft an Investoren zu verkaufen, über seine Investmentfirma Thrive eine Schlüsselrolle übernehmen sollen.
Dieser Plan ging bekanntlich nicht auf: Wenige Tage nach der Veröffentlichung und einem breiten Sturm der Entrüstung wurde das Projekt für beendet erklärt. Der europäische Kontinentalverband UEFA drohte sogar mit rechtlichen Schritten gegen FIFA-Präsident Gianni Infantino und Kushner. Nun hat der 41-Jährige ein neues Projekt gefunden und darf sich Besitzer der LA Lakers nennen. (riz)
