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UEFA bezahlte sechsstellige Summe an Infantinos Geliebte, damit sie geht

FIFA President Gianni Infantino arrives for the inauguration of President Abelardo de la Espriella in Cali, Colombia, Friday, Aug. 7, 2026. (AP Photo/Matias Delacroix)
Gianni Infantino
Gianni Infantino: Als UEFA-Sekretär soll er eine Geliebte bevorteilt haben.Bild: keystone

UEFA bezahlte sechsstellige Summe an Infantinos Geliebte, damit sie verschwindet

Schon wieder ein Knall in der Causa Infantino: Gemäss einem britischen Medienbericht soll die UEFA seiner angeblichen Geliebten viel Geld gezahlt haben, damit sie verschwindet.
08.08.2026, 01:3108.08.2026, 08:02

Die UEFA hat einer angeblichen Geliebten Gianni Infantinos einen hohen Betrag bezahlt, als dieser als Generalsekretär für den europäischen Fussballverband tätig war. Dies geht aus einem Exklusivbericht des «Telegraph» hervor.

Gianni Infantino war ab 2000 bei der UEFA in diversen Ämtern tätig; von 2009 bis zu seiner Wahl zum FIFA-Präsidenten im Jahr 2016 war er Generalsekretär des Verbands. Während dieser Zeit soll er eine Affäre mit einer anderen UEFA-Mitarbeiterin gehabt haben.

Die Frau sei während der Dauer dieser Affäre auf eine Führungsposition befördert worden, schreibt der «Telegraph» – und zwar von Infantino persönlich. Im Rahmen dieser Beförderung sei das Salär der angeblichen Geliebten, deren Identität der Zeitung bekannt ist, um rund 30 Prozent auf etwa 160'000 Franken angestiegen.

President of UEFA Michel Platini speaks during a press conference as UEFA Secretary General Gianni Infantino looks on following a meeting of the UEFA board ahead of the FIFA congress in a hotel in Zur ...
Generalsekretär Infantino und Präsident Platini, hier im Jahr 2015.Bild: AP/AP

Der rasche Aufstieg habe bei Mitarbeitern für Fragen gesorgt. Michel Platini, der damalige UEFA-Präsident, habe den Generalsekretär daraufhin vor ein Ultimatum gestellt, so mehrere Quellen: «Sie oder du?», soll Platini Infantino gefragt haben, berichtet ein Insider gegenüber dem Telegraph. Infantino soll «Sie» geantwortet haben, und kurz darauf habe die Frau die UEFA verlassen – allerdings mit einer vereinbarten Abfindung.

Sechsstellige Summe

Die genaue Höhe der Abfindung ist nicht bekannt; der Telegraph schreibt jedoch (mit Berufung auf ehemalige UEFA-Mitarbeiter) von einer mindestens sechsstelligen Summe. Zudem habe die UEFA der Frau noch eine Weiterbildung im Rahmen eines MBA-Programms an einer Business School finanziert, welche jährlich rund 45'000 britische Pfund an Gebühren verlangt.

Ein UEFA-Sprecher bestätigte den Bericht am Freitagabend:

«Wir [...] können bestätigen, dass dieser Person eine Abgangsentschädigung sowie Studiengebühren für eine örtliche Business School bezahlt wurden.»

Der Sprecher betonte, dass die Auszahlung im Rahmen des damaligen Regelwerks gelegen habe. Seit 2016 hätte die UEFA die Regeln jedoch gestrafft, so dass diese nun ein «modernes high-profile-Unternehmen» widerspiegeln würden.

FIFA: Keine Beschwerden

Ein FIFA-Sprecher sagte im Gegenzug am Freitagabend, dass Infantino die «kategorisch unwahren» Anschuldigungen entschlossen zurückweise, und dass jegliche Unterstellung von unangebrachtem Verhalten oder Statutenverletzungen eine Verleumdung sei. Und:

«Kein Mitarbeiter der UEFA oder FIFA hat jemals eine Beschwerde bezüglich des Verhaltens von Herrn Infantino eingereicht, da es nie einen Vorfall gab, an dem er beteiligt war.»

Alle Massnahmen des Unternehmens in Bezug auf Mitarbeiter, einschliesslich etwaiger Abfindungszahlungen, seien stets von den zuständigen Direktoren gemäss allen geltenden Bestimmungen genehmigt worden.

Seit 2001 verheiratet

Gianni Infantino ist seit 2001 mit Leena Al Ashqar verheiratet; das Ehepaar hat vier Kinder. Die beiden lernten sich kennen, als Al Ashqar für den libanesischen Fussballverband arbeitete.

FIFA President Gianni Infantino and his wife Leena Al Ashqar pose for a photo as they arrive for a welcome reception ahead of the draw for 2026 soccer World Cup at the Kennedy Center in Washington, Th ...
Al Ashqar und Infantino an der Auslosung der WM-Gruppen im Dezember.Bild: keystone

Die Enthüllung kommt zu einer denkbar ungünstigen Zeit für den momentan wohl kontroversesten Walliser. Sein Plan, die Fussballweltmeisterschaft an private Anleger zu verkaufen, ging mächtig nach hinten los und brachte ihm international grosse Kritik ein. Nicht zuletzt von Seiten der UEFA werden seither die Forderungen nach einem Rücktritt Infantinos immer lauter.

(cpf)

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Die beliebtesten Kommentare
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Squawk 7700
08.08.2026 01:46registriert Mai 2025
Könnte Trömp eigentlich Infantino per Dekret zu einem in den USA geborenen Präsidentschaftskandidaten machen? Weil besser als er passt eigentlich keiner als Nachfolger Trömps.
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vanilla
08.08.2026 03:38registriert Juni 2021
oha, Jetzt wird auf allen Ebenen mit Dreck geschossen.
Na dann - Popcorn 🍿
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Engels
08.08.2026 04:01registriert August 2024
🤣🤣🤣🤣🤣🤣
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