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FIFA-Präsident Infantino bietet Marokko WM-Final für Unterstützung

A vehicle carrying FIFA President Gianni Infantino arrives for a senior leadership meeting in Sale, Morocco, Wednesday, Aug. 5, 2026. (AP Photo)
Morocco FIFA Meeting
In diesem Auto soll Gianni Infantino zum Krisengipfel der FIFA in Marokko vorgefahren sein.Bild: keystone

Infantino kämpft mit aller Macht um sein Amt – so wolle er Marokko überzeugen

05.08.2026, 19:5105.08.2026, 21:45

In der marokkanischen Stadt Salé findet gerade die von Präsident Gianni Infantino einberufene Krisensitzung der FIFA statt. Der infolge seiner gescheiterten Pläne, die kommerziellen Rechte an Weltmeisterschaften teilweise zu privatisieren, in die Kritik geratene Walliser will dort die Unterstützung mehrerer hochrangiger Funktionäre des Weltfussballverbands wiedererlangen. Noch gibt es keine offizielle Mitteilung zu dem Treffen.

Wie es aussieht, kämpft der 56-jährige Infantino aber auch anderweitig um sein Amt als FIFA-Präsident. So berichtet die englische Times, dass Infantino Marokko den WM-Final 2030 angeboten habe, sollte dessen Verband im Gegenzug seine Unterstützung für die Wahl vom nächsten März, die in der marokkanischen Hauptstadt Rabat stattfinden wird, zusichern. Die FIFA verneint ein solches Vorgehen – die englische Zeitung bekräftigt jedoch, dass ihre Quelle weiterhin zu der Information stehe.

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Gianni Infantino kämpft gerade mit aller Macht um sein Amt als FIFA-Präsident.Bild: www.imago-images.de

Noch gibt es keinen Gegenkandidaten, doch wackelt Infantino aufgrund seines Vorhabens gehörig. Gerade der europäische Kontinentalverband UEFA sägt wohl an seinem Thron.

Noch ist nicht bestätigt, wo der Final der nächsten Fussball-Weltmeisterschaft der Männer stattfinden wird. Marokko ist neben Portugal und Spanien eines der Hauptaustragungsländer. Jeweils ein Spiel wird zudem in Argentinien, Paraguay und Uruguay stattfinden. Als mögliche Finalstadien kommen das Santiago Bernabeu in Madrid sowie das sich noch im Bau befindliche Stade Hassan II in Casablanca infrage, das eine Kapazität von 115'000 Plätzen aufweisen soll.

Grand Stade Hassan II in Benslimane, östlich von Casablanca.
So soll das nach dem letzten König benannte Stade Hassan II aussehen.

Besonders pikant: Während Spanien sich als Teil der UEFA deutlich gegen Infantino positioniert, hat sich Marokko in den letzten Jahren als einer der engsten Verbündeten des FIFA-Präsidenten herauskristallisiert. Womöglich könnte sich das für den Verband von Präsident Fouzi Lekjaa, der ein sehr gutes Verhältnis zum marokkanischen König Mohammed VI. haben soll, nun lohnen. (nih)

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63 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Bluedog5420
05.08.2026 20:24registriert Dezember 2024
Das mit dem Final in Marokko, das geht sehr nahe an Bestechung. Nichts gegen Marokko. Wenn sie auf diese Weise "den Final kriegen", bleibt ein ungutes Gefühl.
Wieder mal ein typischer Infantino "Schachzug". Unterstützen sie Infantino nicht und erhalten den Final nicht, immerhin wären sie galubwürdig. Würde Infantino auch in diesem Fall wieder gewählt? So oder so, dieses "unfaire Spiel" schadet dem Sport und der Glaubwürdigkeit der FIFA.
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Macca_the_Alpacca
05.08.2026 20:35registriert Oktober 2021
Jetzt weiss ich wies die alle flüchten wollen aus Marokko.
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Lohner
05.08.2026 20:12registriert August 2025
Gianni, deine Zeit ist abgelaufen. Du kannst jetzt gehen.
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