FIFA bestätigt: Präsident Gianni Infantino tritt trotz Kritik zur Wiederwahl an
Seit Wochen steht Gianni Infantino unter Beschuss und insbesondere der europäische Kontinentalverband UEFA fordert, dass der FIFA-Präsident zurücktreten soll. Doch Infantino hat andere Pläne und will der Boss vom Weltfussballverband bleiben.
Eine FIFA-Sprecherin bestätigt: «Der FIFA-Präsident hat im April angekündigt, dass er 2027 zur Wiederwahl antreten wird. Natürlich hat sich daran nichts geändert.» Die Wahlen finden kommenden Februar im marokkanischen Marrakesch statt. Bisher gibt es noch keinen Gegenkandidaten. Sollte Infantino erneut gewählt werden, wäre er noch bis 2031 FIFA-Präsident.
Infantino, welcher das Amt vor über zehn Jahren übernahm, hat nach der vergangenen Fussball-WM angekündigt, dass die Weltmeisterschaft in Zukunft an Investoren verkauft werden soll. Nachdem die Kritik an diesem Vorhaben wuchs, entschied sich der 56-Jährige dazu, dieses Projekt wieder zu verwerfen. Daraufhin forderte die UEFA, dass Infantino direkt zurücktreten soll und bereits mehrere Landesverbände haben sich gegen den Walliser gestellt. Wer Infantino herausfordern soll, ist noch unklar, aber es kann damit gerechnet werden, dass besonders die UEFA noch immer einen möglichen Gegenkandidaten sucht. Mögliche Kandidaten können sich bis zum 18. November bewerben. (riz)
