Sport
Formel 1

Formel 1: Das sagt Kimi Antonelli nach seinem Defekt in Silverstone

Mercedes driver Andrea Kimi Antonelli of Italy prepares for the British F1 Grand Prix, in Silverstone, England, Sunday, July 5, 2026. (AP Photo/Darko Bandic)
Andrea Kimi Antonelli
Kimi Antonelli bleibt am Sonntag ohne Punkte.Bild: keystone

«Es ist eine Schande»: Defekt bei Antonelli macht den WM-Kampf wieder spannend

Kimi Antonelli gewann am Samstag in Silverstone noch den Sprint und sicherte sich für den Grand Prix die Poleposition. Nur 24 Stunden später erlebte der junge Italiener einen Nachmittag zum Vergessen und der WM-Kampf wird plötzlich wieder spannend.
05.07.2026, 22:0105.07.2026, 22:01

Was für ein Drama um Kimi Antonelli. Der WM-Leader kann wenige Runden vor Schluss vom nächsten Sieg träumen. Der Italiener näherte sich mit frischeren Reifen dem Führenden Charles Leclerc und es war alles angerichtet für einen aufregenden Final in Silverstone. Doch plötzlich gab es ein Problem beim Mercedes von Antonelli und er verlor sehr viel Zeit.

Antonelli steuerte danach die Box an und erhielt einen neuen Frontflügel. Dieser brachte aber nicht wirklich etwas. Der 19-Jährige konnte sich kaum auf der Strecke halten und kassierte eine 5-Sekunden-Strafe, da er zu oft neben dem Asphalt fuhr.

Kurz darauf fuhr er erneut in die Boxengasse und fiel deswegen auf den zehnten Platz zurück. Somit blieb die Chance auf wenigstens einen WM-Punkt. Da das Rennen aber unter Safety Car endete und so alle Autos direkt hintereinander über die Ziellinie fuhren, musste sich Antonelli mit dem 16. Platz zufriedengeben. Der Italiener beschwerte sich am Funk noch über die Strafe: «Was soll ich mit einem kaputten Mercedes tun? Ich habe mir dadurch nie einen Vorteil verschafft!»

Damit endete das Wochenende für Antonelli sehr frustrierend, nachdem er einen perfekten Samstag erlebt hatte. Zunächst gewann er das Sprintrennen und fuhr wenige Stunden später auch zur Poleposition. Der Grand Prix startete dann aber alles andere als gut und er fiel direkt hinter die beiden Ferrari-Piloten Charles Leclerc und Lewis Hamilton zurück.

Logisch war die Enttäuschung bei Antonelli nach dem Rennen in Grossbritannien riesig. Nachdem er fünf Grand Prix hintereinander gewinnen konnte, kassierte der Youngster bereits den zweiten Nuller innerhalb von drei Rennen. «Ich denke, dass wir eine echte Chance auf den Sieg hatten. Ich war in Schlagdistanz. Es ist also eine Schande, dass ich nicht einmal die Gelegenheit hatte, es zu versuchen. Aber es ist, wie es ist», gab Antonelli nach dem Rennen zu Protokoll und bleibt nach dem Rückschlag kämpferisch: «Das Wichtigste ist, dass wir zurückschlagen.» Der Grund für die Probleme bei seinem Auto war die Aufhängung. Als Antonelli einen Randstein überfuhr, löste sich die Bremsbelüftung beim linken Vorderrad und verfing sich in der Aufhängung.

Führte Antonelli nach dem traditionellen Grand Prix in Monaco die WM-Wertung noch mit über 60 Zählern an, ist sein erster Verfolger und Teamkollege George Russell nur noch 25 Punkte dahinter klassiert. Ferrari-Pilot Lewis Hamilton hat ebenfalls weiterhin gute Chancen, seinen achten WM-Titel zu gewinnen. Er liegt bloss sieben Punkte hinter Russell.

Motorsport Standings provided by Sofascore
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die besten Bilder der Fussball-WM 2026
1 / 112
Die besten Bilder der Fussball-WM 2026

Doppeltorschütze Azzedine Ounahi wird nach dem Spiel würdig gefeiert.

quelle: keystone / david j. phillip
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Public Viewing um 5 Uhr Morgens – so war es
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
3 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
3
Bordeleau, Kurashev, Rohrer – die ZSC Lions und Biel im Vorteil
Drei grosse Namen sind auf dem Transfermarkt: Philipp Kurashev (26), Thomas Bordeleau (24) und Vincenz Rohrer (21). Alle drei mit einer Schweizer Lizenz. Die Sportchefs in der National League sind gefordert.
Die Ausgangslage ist unterschiedlich. Thomas Bordeleau und Philipp Kurashev sind Free Agents. Das bedeutet: Sie haben keinerlei vertragliche Verpflichtungen in der NHL. Jedes Team kann sie ohne Gegengeschäft unter Vertrag nehmen.
Zur Story