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WM 2026: Belgien-Stars mit Handgemenge – doch es gibt ein Happy End

Belgium s Nicolas Raskin pictured between an arguing Belgium s Youri Tielemans and Belgium s Leandro Trossard during a soccer game between Belgian national team, Nationalteam Red Devils and Senegal, o ...
Youri Tielemans (l.) und Leandro Trossard (2. v. r.) geraten aneinander – Belgien-Kollege Nicolas Raskin muss schlichten.Bild: www.imago-images.de

Belgien-Stars geraten aneinander – doch die Geschichte hat ein Happy End

02.07.2026, 02:5102.07.2026, 02:52

Es läuft die 70. Minute, als der Schiedsrichter zum Trinkpausentee bittet. Die Belgier begeben sich wie die Senegalesen zur Seitenlinie, und dann kommt es zur kurzen Auseinandersetzung: Youri Tielemans und Leandro Trossard haben wohl eine Meinungsverschiedenheit, die sie lautstark ausfechten. Die beiden Belgier geraten gar fast aneinander. Nicolas Raskin und Romelu Lukaku trennen die beiden Streithähne.

Angesichts des Spielstands ist es keine Überraschung, dass die Emotionen bei den Belgiern hochkochen. Senegal führt zu diesem Zeitpunkt 2:0 und für die roten Teufel scheint ein enttäuschendes Turnier früh zu Ende zu gehen. Schon in der Gruppenphase konnte das Team von Trainer Rudi Garcia mit zwei Unentschieden gegen Ägypten (1:1) und den Iran (0:0) sowie einem deutlichen 5:1-Sieg gegen Neuseeland nur in einem Spiel überzeugen. Im ersten K.o.-Spiel zeigte Belgien lange wieder keine gute Leistung. Doch der Streit zwischen den beiden Premier-League-Profis Tielemans (Aston Villa) und Trossard (Arsenal) zeigte Wirkung.

In der 86. Minute gelang Lukaku der Anschlusstreffer und nur drei Minuten später traf Tielemans dann zum Ausgleich – und zwar ausgerechnet auf Vorlage von Trossard. Die Auseinandersetzung war da natürlich schnell vergessen, beim Jubel umarmten sich die beiden Streithähne.

Für Tielemans und Belgien kam es dann gar noch besser. In der Verlängerung wurde der 29-jährige Mittelfeldspieler im senegalesischen Strafraum in den Augen des Schiedsrichters regelwidrig von den Beinen geholt. Den fälligen Penalty verwandelte er in der 125. Minute dann selbst. Auf den späten Treffer zum 3:2 für Belgien hatte Senegal dann keine Antwort mehr. (nih)

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