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Speerwerferin Hügli misslingt der EM-Final – Mixed-Staffel auf Rang 4

Leonie Huegli of Switzerland reacts during the women's javelin throw final at the European Athletics Championships, in the Alexander Stadium, Birmingham, United Kingdom, Sunday, August 16, 2026.  ...
Leonie Hügli erlebte einen Abend zum Vergessen.Bild: keystone

Speerwerferin Hügli misslingt der Final – Mixed-Staffel auf Rang 4

Die Schweiz bleibt an der EM in Birmingham am Schlusstag ohne Medaille. Insbesondere der Trumpf mit Speerwerferin Leonie Hügli sticht nicht.
16.08.2026, 23:0416.08.2026, 23:04

Speerwurf F

Leonie Hügli bezahlte an ihrem ersten Grossanlass Lehrgeld und erlebte zugleich ein Auf und Ab der Emotionen. Anfang Jahr konnte sich die 21-Jährige eine EM-Teilnahme noch gar nicht vorstellen. Dann warf sie den Speer über 60 m und startete in Birmingham, wo sie sich in der Qualifikation mit Schweizer Rekord (62,33 m) in die Pole-Position hievte, um im Final dann kolossal zu scheitern.

«Ich muss das verarbeiten, ich bin beinahe ein wenig geschockt», sagte Hügli im SRF. «Eigentlich war ich nicht mega nervös und weiss nicht wirklich, was los war.»

Der Bernerin missglückte der Wettkampf gründlich. Nie flog der Speer so, wie er sollte. Bloss 54,55 m und Platz 10 kamen zustande. Somit war Hüglis Wettkampf bereits nach drei Würfen beendet. «Es wird hoffentlich nicht mein letzter Grossanlass sein», sagte sie. «Morgen bin ich bestimmt stolz auf das, was ich erreicht habe. Aber im Moment ist es schwierig, wenn ich die Zahlen sehe und weiss, was ich vor zwei Tagen hier geworfen habe. Es ist hart.»

4x100 m Mixed

Bei der EM-Premiere der Disziplin erreichten Daryl Bachmann, Géraldine Di Tizio-Frey, William Reais und Fabienne Hoenke den 4. Rang. 40,87 Sekunden bedeuteten zwar Schweizer Rekord, doch der letzte Wechsel klappte überhaupt nicht.

Ob dort die 45 Hundertstel verloren gingen, die zu Bronze von Spaneinen fehlten, lässt sich schwer abschätzen – womöglich hätte es auch mit einem Top-Wechsel nicht gereicht. Amy Hunt holte mit Grossbritannien ihr viertes Gold an dieser EM.

Über 4x400-m der Männer belegt das Schweizer Quartett Dany Brand, Lionel Spitz, Ricky Petrucciani und Haydn Brotschi den 8. Rang. (ram/sda)

Alle Entscheidungen im Ticker:

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4x400 m M
Dany Brand, Lionel Spitz, Ricky Petrucciani und Haydn Brotschi legen einen beherzten Auftritt auf die Tartanbahn, mit den Medaillen hat das Schweizer Quartett aber nichts zu tun. Es belegt Rang 8.

Die letzte Entscheidung der EM ist am Ende ein Krimi, den Italien mit drei Hundertsteln Vorsprung auf Grossbritannien für sich entscheidet. Bronze geht ebenfalls in einem Photofinish an die Niederlande, die sich gegen Nachbar Belgien durchsetzt.
Stabhochsprung M
Die Latte ist gefallen und damit auch die Würfel: Gold geht an Topfavorit Armand Duplantis. Der Schwede meistert 6,15 m und stellt damit einen neuen EM-Rekord auf.

Gefordert wurde «Mondo» vom Griechen Emmanouil Karalis, dem Silber bleibt. Bronze gewinnt der Franzose Baptiste Thiery.
4x400 m F
Der Niederlande glückt die Titelverteidigung. Schlussläuferin Femke Broeders-Bol wehrt den Angriff von Emily Newnham ab und verweist Grossbritannien auf den Silber-Platz. Der dritte Podestplatz geht an Italien.
Weitsprung F
Was für eine enge Konkurrenz! Im Zentimeter-Bereich werden die Medaillen verteilt:

1. Larissa Iapichino ITA 7,00 m
2. Jazmin Sawyers GBR 6,99 m
3. Hilary Kpatcha FRA 6,98 m

Verrückt: Selbst der fünftplatzierten Malaika Mihambo fehlten nur sieben Zentimeter für die Goldmedaille.
Stabhochsprung M
Der Kampf um Gold ist zum erwarteten Duell verkommen. Sowohl der Schwede Armand Duplantis hat die Höhe von 6,00 m im zweiten Versuch übersprungen wie auch sein griechischer Kontrahent Emmanouil Karalis.

Bronze geht fix nach Frankreich an Baptiste Thiery, der 5,85 m gemeistert hat.
1500 m F
Birmingham steht Kopf, denn Gold bleibt in England. Georgia Hunter Bell krallt sich den Titel über 1500 m. Eine Sekunde dahinter geht Silber an die Polin Klaudia Kazimierska, Bronze an Patricia Silva aus Portugal.
Speerwurf F
Die Entscheidung ist gefallen – eine Entscheidung, in die die Schweizerin Leonie Hügli nie eingreifen konnte. Sie wird Zehnte.

Gold geht an Sara Kolak aus Kroatien, die den Speer im ersten Versuch 62,43 m weit schleuderte. Silber geht an die Deutsche Julia Ulbricht, Bronze an Adriana Vilagos aus Serbien.
Stabhochsprung M
Nur drei Athleten haben 5,85 m übersprungen, sie machen die Medaillen unter sich aus. Es sind Armand Duplantis (SWE), Emmanouil Karalis (GRE) und Baptiste Thiery (FRA), deren Wettkampf nun bei 5,95 m weitergeht.
Speerwurf F
Für die Athletinnen steht der sechste und letzte Durchgang an. In Führung liegt Sara Kolak aus Kroatien mit einer Weite von 62,43 m.
3000 m Steeple M
Frederik Ruppert heisst der neue Europameister. Der Deutsche setzte sich vor Ruben Querinjean aus Luxemburg und seinem Landsmann Karl Bebendorf durch.
Weitsprung F
Nach drei Versuchen liegt weiter Larissa Iapichino mit 7,00 m in Führung. Hilary Kpatcha (FRA, 6,98 m), Jazmin Sawyers (GBR, 6,96 m), Agate de Sousa (POR, 6,96 m) und Malaika Mihambo (GER, 6,94 m) kamen ihr nahe und haben noch drei weitere Versuche, um die Italienerin abzufangen.
4x100 m Mixed
Rang 4 für die Schweiz – knapp wurde es nicht. Der Titel geht an Grossbritannien, das vor Deutschland und Spanien gewinnt. Hoenke setzt sich im Schlusssprint gegen Portugal durch. Zur Medaille fehlen der Schweiz 45 Hundertstel.
4x100 m Mixed
Daryl Bachmann, Géraldine Di Tizio-Frey, William Reais und Fabienne Hoenke heisst das Schweizer Quartett bei der Premiere dieses Wettbewerbs an Europameisterschaften. Vielleicht klappt es nach Silber in der Frauen-Staffel gestern noch einmal mit einer Medaille.
Speerwurf F
Leonie Hügli erleidet eine Bruchlandung: Die Beste der Qualifikation ist im Final nach drei Versuchen ausgeschieden. Auch der dritte Wurf war schlecht, der Speer landete schon nach 50,03 m.
Weitsprung F
Nach dem 1. Durchgang führt Larissa Iapichino. Die Italienerin landete nach exakt 7 Metern in der Sandgrube.
Stabhochsprung M
Der Wettkampf aktuell bei 5,70 m. Es dauert also noch ein wenig bis zur Entscheidung.
Speerwurf F
Zweiter Versuch von Leonie Hügli: Auch der ist schwach. Der Speer landet bei 54,55 m. Im dritten Versuch muss zwingend eine Steigerung her, sonst ist der Wettkampf für die Beste der Qualifikation bereits vorbei.
Speerwurf F
Leonie Hügli verpatzt den ersten Versuch. Der Speer landet schon vor der 50-Meter-Marke.

In Führung liegt Sara Kolak. Die Kroatin warf das Gerät 62,43 m weit.
Stabhochsprung M
Die Frage ist kaum, wer gewinnt, sondern mit welcher Höhe Mondo Duplantis gewinnt. Der Schwede ist der haushohe Favorit für den EM-Titel. Duplantis ist bereits bei 5,55 m eingestiegen und hat diese Höhe souverän gemeistert.
Zwei Schweizer Staffeln
Nach Silber in der Sprintstaffel der Frauen blickt man gespannt auf die Mixed-Staffel über 4x100 m. Liegt auch dort Edelmetall drin? Die Schweiz läuft mit dem Quartett Daryl Bachmann, Géraldine Di Tizio-Frey, William Reais und Fabienne Hoenke.

Im letzten Bewerb dieser Titelkämpfe wird noch einmal eine Schweizer Equipe im Einsatz stehen. Über 4x400 m gelten Dany Brand, Lionel Spitz, Ricky Petrucciani und Haydn Brotschi als grosse Aussenseiter.
Noch einmal Medaillenjubel?
Sieben Medaillen hat das Schweizer Team an der EM in Birmingham bereits gewonnen. Und am Schlusstag können es noch mehr werden. Die grössten Chancen hat die junge Speerwerferin Leonie Hügli. Sie war in der Qualifikation die Beste.
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