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WM 2026: Schweizer Nati schlägt Kolumbien und steht im Viertelfinal

Switzerland's Ruben Vargas (17) reacts after scoring the winning penalty shot in a shootout against Colombia during the World Cup round of 16 soccer match in Vancouver, British Columbia, Tuesday, ...
Ruben Vargas schiesst die Schweiz mit dem entscheidenden Penalty in den WM-Viertelfinal.Bild: keystone

JAAA! WM-VIERTELFINAL! Die Schweiz bezwingt Kolumbien im Penaltyschiessen 🇨🇭

Endlich ist es geschafft: Dank des 4:3-Siegs im Penaltyschiessen gegen Kolumbien übersteht die Schweiz den Achtelfinal und zieht an einer WM erstmals seit 1954 in die Runde der letzten acht Teams ein.
07.07.2026, 16:0008.07.2026, 02:12

Ruben Vargas nimmt Anlauf, geht bis fast zur Linie des Sechzehners zurück. Eine leichte Bewegung nach links, er trippelt dem Ball entgegen, er schiesst ... und trifft. Ausgerechnet er, der das Abschlusstraining noch verletzt hatte abbrechen müssen, schiesst die Schweiz in den WM-Viertelfinal.

Neben ihm darf sich aber auch Gregor Kobel als Penalty-Held sehen. Der Schweizer Goalie blieb 120 Minuten unbesiegt und hielt dann den Versuch von Cucho Hernandez meisterhaft. Davor waren auch Davinson Sanchez, dessen Ball an der Querstange landete und vor der Linie aufprallte, sowie Manuel Akanji als einziger Schweizer gescheitert.

Dass sein Versuch weit über dem Tor landete, störte am Schluss niemanden mehr. Denn das WM-Abenteuer der Schweiz geht weiter. Im Viertelfinal kommt es zum Duell mit Argentinien. Die Partie findet in der Nacht auf Sonntag um 3.00 Uhr Schweizer Zeit statt. Die beiden Teams treffen in Kansas City aufeinander.

Hiobsbotschaft vor dem Spiel

Dabei hatte der Tag überhaupt nicht gut begonnen: Gut zwei Stunden vor dem Spiel musste das Schweizer Nationalteam bekannt geben, dass neben Michel Aebischer und Luca Jaquez auch Johan Manzambi verletzt ausfällt. Der bisher auffälligste Offensivspieler (drei Tore, zwei Assists) im Schweizer WM-Kader konnte aufgrund einer Knieprellung nicht mittun. Ruben Vargas (zwei Tore, ein Assist) war zwar auf dem Matchblatt, musste aber zunächst auf der Ersatzbank Platz nehmen.

Switzerland's Johan Manzambi, who suffered an injury in a training sits on the bench prior the World Cup round of 16 soccer match between Switzerland and Colombia at the BC Place stadium in Vanco ...
Manzambi war mit einer Knieprellung zum Zuschauen verdonnert.Bild: keystone

Die vielen Skorerpunkte, die dem Team so fehlten, machten sich bei den Schweizern bemerkbar. Während die unveränderte Defensive gut stand, war im Spiel nach vorne die Abstimmung mangelhaft, Pässe oft ungenau und Angriffe uninspiriert. Deutlich wurde aufgezeigt, welch grosser Faktor Manzambi in den drei bisherigen Partien gespielt hatte. Seine körperliche Präsenz und sein Zug zum Tor konnten von niemandem im Schweizer Team aufgefangen werden.

So warf Captain Granit Xhaka bei der ersten Trinkpause zunächst einmal eine Flasche frustriert auf den Boden. Intensiv wurde untereinander diskutiert, Trainer Murat Yakin fokussierte sich auf Ardon Jashari. Der 23-Jährige sollte in seinem zehnten Länderspiel, seinem erst dritten als Startspieler, in der Mitte für den nötigen Zug sorgen. Doch Jashari wirkte oft verloren, fand nie richtig ins Spiel und wurde zur Pause ausgewechselt, womit das Experiment ein vorzeitiges Ende fand.

Beide Teams wie gelähmt

Für Jashari kam Djibril Sow aufs Feld, der wie Manzambi und Vargas das Abschlusstraining vorzeitig hatte abbrechen müssen, aber offenbar als fit genug eingeschätzt wurde. Er nahm den Platz auf der Seite ein, während Rieder ins Zentrum wechselte. Eine leichte Verbesserung machte sich dadurch bemerkbar, aber insgesamt fehlte es dem Team weiter an Ideen im Spielaufbau. So griff man zwischenzeitlich oft auf lange Bälle zurück, aus denen aber fast nie eine Aktion entstand, die annähernd Torgefahr heraufbeschwor.

WM 2026: Schweiz vs. Kolumbien Spielstatistiken im Achtelfinal.
Bild: sofascore

Nach 90 Minuten stand es bei den Abschlüssen aufs Tor 2:2. Denn auch Kolumbien mit der vielgelobten Offensive um Bayern Münchens Luis Diaz, den Captain James Rodriguez und Mittelstürmer Luis Suarez, der in der abgelaufenen Saison Torschützenkönig in der portugiesischen Liga geworden war, tat sich schwer.

Es war offensichtlich, dass beide Teams den offensiven X-Faktor suchten, auf den einen Moment der Unachtsamkeit in der gegnerischen Defensive hofften. Die für beide Seiten grosse Chance auf den Einzug in den WM-Viertelfinal, was der Schweiz seit 1954 nicht mehr gelungen ist und Kolumbien 2014 zum ersten und einzigen Mal geschafft hat, lag wie eine Last auf den Spielern und machte die Partie schwerfällig.

Glück in der Verlängerung

So ging die Partie in die Verlängerung, in der Kolumbien den besseren Eindruck machte. In der 99. Minute kam Jhon Lucumi nach einem Corner zum Kopfball und sah, wie der Ball von der Querstange abprallte. Zwei Minuten später war es Jaminton Campaz, der Kobel mit einem Distanzschuss prüfte.

Aber auch die Schweiz kam zur besten Chance des ganzen Spiels. Der kurz davor eingewechselte Zeki Amdouni sah seinen Abschluss in der 104. Minute abgewehrt. Die Überprüfung, ob dem Angriff tatsächlich ein Offside vorausgegangen war, erübrigte sich damit.

Die zweiten 15 Minuten waren dann wieder von Vorsicht geprägt. Ehe ausgerechnet Xhaka einen leichtfertigen Fehler beging, der fast zum Treffer der Kolumbianer geführt hätte. Sein Glück war, dass Campaz allein vor dem Tor die Nerven verlor und den Ball drüber schoss. Im Penaltyschiessen sollte sich der Captain mit etwas Glück rehabilitieren. Und durfte dann mit dem ganzen Team den historischen Erfolg feiern.

Colombian players lie dejected after losing penalty shootout during the World Cup round of 16 soccer match between Switzerland and Colombia in Vancouver, British Columbia, Tuesday, July 7, 2026. (AP P ...
Kolumbien erlebt eine neuerliche Enttäuschung im Penaltyschiessen.Bild: keystone

Schweiz - Kolumbien 0:0 (0:0, 0:0) n.V., 4:3 i.P.
Vancouver. - 52'497 Zuschauer. - SR Barton.
Tore: -
Penaltyschiessen: Quintero 0:1, Xhaka 1:1, Sánchez (verschiesst), Amdouni 2:1, Campaz 2:2, Akanji (verschiesst), Hernández (Kobel hält), Itten 3:2, Díaz 3:3, Ruben Vargas 4:3.
Schweiz: Kobel; Zakaria (87. Widmer), Elvedi, Akanji, Rodríguez (71. Muheim); Freuler, Xhaka; Rieder (103. Amdouni), Jashari (46. Sow), Ndoye (92. Ruben Vargas); Embolo (87. Itten).
Kolumbien: Camilo Vargas; Muñoz, Sánchez, Lucumí (119. Mina), Mojica; Jhon Arias (66. Campaz), Lerma (82. Ríos), Puerta, Díaz; Rodríguez (66. Quintero); Suárez (82. Hernández).
Verwarnungen: 51. Xhaka. 59. Zakaria. 60. Suárez. 95. Sánchez. 105. Muheim. (abu/sda)

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Schweiz
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Kolumbien
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Penalty
Aufstellung
An der Hardbrücke rund ums watson-Büro wird gefeiert
Es wird gehupt. Es wird geböllert. Es wird gejubelt und gesungen. Was für eine Erlösung, was für eine Freude.
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Es ist aus! - Spielende
Und es ist Schweizer Fussballgeschichte! Die Schweiz gewinnt zum ersten Mal in der Neuzeit einen WM-Achtelfinal und gewinnt auch erstmals seit der EM 2021 gegen Frankreich wieder ein Penaltyschiessen. Was für eine Erlösung
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4-3 - Penaltyschiessen - Treffer - Schweiz - Ruben Vargas
Jetzt kann Ruben Vargas der Schweiz den Sieg sichern. Vargas gegen Vargas. Hochspannung. Drama. Er trifft! Die Schweiz gewinnt und steht im WM-Viertelfinal.
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3-3 - Penaltyschiessen - Treffer - Kolumbien - Luis Diaz
Jetzt kann sich das Penaltyschiessen schon entscheiden. Luis Diaz läuft an und muss treffen. Diaz trifft und gleicht wieder aus.
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3-2 - Penaltyschiessen - Treffer - Schweiz - Cedric Itten
Itten läuft für die Nati an. Er versenkt in der Mitte! Die Schweiz geht wieder in Führung.
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2-2 - Penaltyschiessen - Fehlschuss - Kolumbien - Cucho Hernandez
Hernandez für Kolumbien. Kobel ist zur Stelle und hält! Wieder Vorteil für die Schweiz! Starke Parade.
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2-2 - Penaltyschiessen - Fehlschuss - Schweiz - Manuel Akanji
Jetzt Akanji für die Schweiz. Er schiesst den Ball weit übers Tor. Mann oh mann.
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2-2 - Penaltyschiessen - Treffer - Kolumbien - Jaminton Campaz
Jaminton Campaz für Kolumbien. Ahhh ist das schade! Kobel ist voll dran, kann den Treffer aber nicht verhindern.
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2-1 - Penaltyschiessen - Treffer - Schweiz - Zeki Amdouni
Der nächste Schweizer Schütze ist Zeki Amdouni. Auch hier machen die Kolumbianer Mätzchen. Amdouni versenkt souverän.
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1-1 - Penaltyschiessen - Fehlschuss - Kolumbien - Davison Sanchez
Davison Sanchez ist der nächste Schütze. Sanchez hämmer den Ball an die Latte, der ist nicht drin.
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1-1 - Penaltyschiessen - Treffer - Schweiz - Granit Xhaka
Captain Xhaka übernimmt die Verantwortung und läuft als erster Schweizer an. Vargas ist an seinem Schuss dran, aber der Ball ist drin. Durchschnaufen.
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0-1 - Penaltyschiessen - Treffer - Kolumbien - Juan Quintero
Quintero eröffnet das Penaltyschiessen für Kolumbien. Er verlädt Kobel und bringt Kolumbien in Führung.
121' - Verlängerung - Ende
Keine Tore nach über 120 Minuten. Die Schweiz und Kolumbien gehen ins Penaltyschiessen. Der kolumbianische Goalie hat den Ruf, ein Hexer zu sein, wenn die Gegner vom Punkt antreten. Mal schauen, ob sich das bewahrheitet.
120'
Eine Minute gibt es noch obendrauf. Danach ist das Pnealtyschiessen Tatsache.
120'
Die Schweiz kann noch einmal kontern. Doch der Pass in den Rückraum von Ruben Vargas findet keinen Abnehmer.
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119' - Auswechslung - Kolumbien
rein: Yerry Mina, raus: Jhon Lucumi
118'
Kolumbiens Abwehrchef Lucumi ist von Krämpfen geplagt. Da werden die Südamerikaner wohl noch einmal wechseln müssen. Das Penaltyschiessen rückt immer näher.
117'
Noch einmal Freistoss für Kolumbien. Die Schweizer sind nur noch am Reklamieren und spielen nicht weiter. Immerhin kann diese Situation geklärt werden.
115'
Boahhhhh! Xhaka vertändelt den Ball am eigenen Strafraum. Plötzlich steht ein Campaz alleine vor Kobel, verzieht aber glücklicherweise gründlich.
114'
Erster Schweizer Abschluss seit Langem. Vargas bedient Xhaka am Strafraumrand. Der Abschluss mit den linken Fuss misslingt allerdings.
112'
Quinteiro versucht es aus der Distanz und zimmer den Ball deutlich an Kobels Kasten vorbei.
110'
Kolumbien taucht wieder vor dem Schweizer Strafraum auf. Muheim und Akanji können gemeinsam klären, sodass es Abstoss gibt. Die Nerven von allen Zuschauern im Stadion und zuhause vor den Bildschirmen sind arg strapaziert. Es wirkt fast ein wenig so, als würde sich die Nati das Penaltyschiessen herbeisehnen. Im Spiel nach vorne gelingt den Schweizern wenig bis gar nichts.
106'
Ab in die zweite Hälfte der Verlängerung. Fällt hier noch eine Entscheidung oder kommt es zum Nervenkrimi im Penaltyschiessen?
Die Anspannung ist überall riesig – in Zürich wird mitgefiebert
Na?
Wer hat noch Fingernägel?
An dieser Umfrage haben insgesamt 108 Personen teilgenommen
106'
Damit ist die erste Hälfte der Verlängerung vorbei. Die Seiten werden noch einmal gewechselt.
106'
Die Nachspielzeit in der ersten Hälfte der Verlängerung läuft. Rios hat plötzlich viel Platz. Es gibt noch einmal Eckball.
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105' - Gelbe Karte - Schweiz - Miro Muheim
Muheim holt sich nach einem taktischen Foul ebenfalls eine Gelbe Karte ab.
104'
Riesenmöglichkeit für die Nati. Amdouni scheitert kurz nach seiner Einwechslung am glänzend reagierenden Vargas im kolumbianischen Tor. Dann ist ein Offside abgepfiffen, was vermutlich die falsche Entscheidung war.
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103' - Auswechslung - Schweiz
rein: Zeki Amdouni, raus: Fabian Rieder
Letzter Wechsel bei der Schweizer Nati. Rieder geht raus, Amdouni kommt.
101'
Kolumbien hat jetzt wieder Oberwasser. Campaz zieht aus der Distanz ab und zwingt Kobel zur nächsten Parade. Beim Eckball wird der Schweizer Goalie angegangen. Entlastungsfreistoss für die Nati.
99'
Boah! Die Schweiz im Glück. Der Kopfball von den Kolumbianern klatscht an die Latte. Lucumi hat den Ball abgegeben, womöglich war Kobel auch noch mit der Fingerspitze dran. Egal, weiterhin 0:0.
98'
Die Kolumbianer spielen den langen Ball auf Luis Diaz, der viel Platz hat. Widmer kann zur Ecke klären.
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95' - Gelbe Karte - Kolumbien - Davison Sanchez
Itten ist auf der rechten Seite quasi schon durch und wird von Sanchez zu Boden gerissen. Das gibt Gelb.
93'
Wieder fliegt ein Kolumbianer im Schweizer Strafraum. Der scheint dabei aber ziemlich abgesprungen zu sein. Das war kein Foul von Muheim. Und der Abschlussversuch nach dem Freistoss geht deutlich übers Schweizer Tor.
92'
Widmer fällt Diaz auf der linken Seite. Das gibt einen Freistoss für Kolumbien aus gefährlicher Position.
91' - Verlängerung - Start
Ab in die Verlängerung!
Verlängerungen und die Schweiz sind bisher keine Freunde
Die Nati hat an Welt- und Europameisterschaften bisher sieben Verlängerungen gespielt und nur eine dieser Partien gewonnen: gegen Frankreich im EM-Achtelfinal 2021, als die Nati sich im Penaltyschiessen durchsetzte. Einmal verlor die Schweiz in der Verlängerung (2014 im WM-Achtelfinal gegen Argentinien) und viermal im Penaltyschiessen. 1938 gab es noch kein Penaltyschiessen, damals gewann die Schweiz im WM-Achtelfinal gegen Deutschland nach einem 1:1 n. V. dann das Wiederholungsspiel. Hoffen wir, heute gibt es einen weiteren Erfolg.
90+5'
Xhaka hofft, einen Freistoss herausgeholt zu haben, aber der Schiedsrichter entscheidet auf Offensivfaoul. Damit ist die regluäre Spielzeit vorbei und die Verlängerung Tatsache.
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90+2' - Auswechslung - Schweiz
rein: Ruben Vargas, raus: Dan Ndoye
In der Nachspielzeit wechselt Yakin nochmals. Der leicht angeschlagene Ruben Vargas kommt für Dan Ndoye. Die Verlängerung rückt immer näher.
90+1'
Und dann kommt Ndoye aus spitzem Winkel zum Abschluss. Die Szene zuvor scheint nicht penaltywürdig gewesen zu sein, der VAR meldet sich nicht.
90
Jetzt wollen die Schweizer einen Elfmeter. Rieder bleibt im Schweizer Strafraum liegen. War das tatsächlich nichts? Das Spiel ist noch nicht unterbrochen.
89'
Campaz will einen Penalty für Kolumbien. Der Schiedsrichter hat richtigerweise kein Gehör. Das war viel zu wenig für einen Penalty, es geht mit Abstoss weiter.
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86' - Auswechslung - Schweiz
rein: Cedric Itten, raus: Breel Embolo
Und auch Breel Embolo geht vom Platz. Für ihn ist neu Cedric Itten im Spiel.
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86' - Auswechslung - Schweiz
rein: Silvan Widmer, raus: Denis Zakaria
Denis Zakaria hat Feierabend, für ihn kommt Widmer in der rechten Verteidigung.
83'
Nächster Eckball von Fabian Rieder. Die Schweizer Standardsituationen bleiben harmlos. Die Kolumbianer kontern, werden aber – wohl fälschlicherweise – wegen einer Offside-Position zurückgepfiffen.
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82' - Auswechslung - Kolumbien
rein: Cucho Hernandez, raus: Luis Suarez
Wieder ein Doppelwechsel bei Kolumbien. Murat Yakin wartet hingegen noch zu.
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82' - Auswechslung - Kolumbien
rein: Richard Rios, raus: Jefferson Lerma
79'
Schade, da hat die Schweiz einmal wieder etwas andauernden Ballbesitz rund um Kolumbiens Strafraum und dann spediert Zakaria den Ball mit einer Mischung aus Flanke und Schuss über die Torauslinie.
77'
Das Spiel wird immer ruppiger. Insbesondere die Kolumbianer gehen jetzt deutlich härter in die Zweikämpfe als noch zu Beginn der Partie. Die Schweizer müssen einiges einstecken.
Die neutralen Fussballfans haben noch keine Freude an dem Spiel
74'
Kolumbien taucht gefährlich vor Kobels Tor auf. Auf der rechten Seite geht einer vergessen, doch weil er aus einer Offside-Position startete, ist das egal.
73'
Rieder bringt den Ball zur Mitte. Nach einem ersten Abpraller springt Goalie Vargas Embolo an. Da hat der Schweizer Stürmer ziemlich was abbekommen. Er steht aber wieder auf. Und weil vorher bereits ein Offside abgepfiffen wurde, kommt Kolumbiens Goalie ohne Karte davon.
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70' - Auswechslung - Schweiz
rein: Miro Muheim, raus: Ricardo Rodriguez
Oh, Ricardo Rodriguez scheint sich eine Verletzung zugezogen zu haben. Er muss raus und für ihn kommt Miro Muheim. Der routinierte Verteidiger schwört seinen jüngeren Teamkollegen bei der Auswechslung noch einmal ein.
67'
Embolo wird in der kolumbianischen Platzhälfte angegangen und bleibt liegen. Er hält sich das Knie, aber der Schiedsrichter hat kein Gehör. Ich finde, die Linie von Schiedsrichter Ivan Barton ist hier nicht konsequent. Es ist wieder Trinkpause.
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66' - Auswechslung - Kolumbien
rein: Juan Quintero, raus: James Rodriguez
Kolumbien wechselt vor der Trinkpause noch doppelt.
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66' - Auswechslung - Kolumbien
rein: Jaminton Campaz, raus: Jhon Arias
65'
Elvedi liegt am Boden und hält sich das Gesicht. Einen leichten Schlag von Luis Diaz gab es tatsächlich. Aber der VAR meldet sich nicht.
63'
Fehler von Sow, dann kann Suarez alleine vor Kobel abziehen. Der kolumbianische Stürmer verzieht allerdings deutlich. Das Spielgeschehen ist nun wieder ausgeglichener als zum Start der zweiten Halbzeit.
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61' - Gelbe Karte - Kolumbien - Luis Suarez
Gelb auch gegen Luis Suarez.
60'
Xhaka leistet sich einen unnötigen Fehlpass im Spielaufbau und bügelt diesen dann hinten gleich wieder selbst aus.
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59' - Gelbe Karte - Schweiz - Denis Zakaria
Zakaria kommt gegen Diaz zu spät. Auch diese Gelbe Karte ist korrekt.
57'
Die Schweiz ist jetzt deutlich besser im Spiel. Die Nati hat zumeist den Ball und zwingt Kolumbien zu Fehlern. Was noch fehlt ist etwas mehr Zug aufs Tor.
53'
Rieder versucht sich mit einem frechen, direkten Freistoss. Der Ball zischt ins Aussennetz. Da hat gar nicht so viel gefehlt.
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51' - Gelbe Karte - Schweiz - Granit Xhaka
Xhaka steht Munoz auf den Fuss. Dafür gibt es richtigerweise die Gelbe Karte.
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Nächster Blick in ein Public Viewing
von corsin.manser
Ziegelhütte Zürich, noch ist die Stimmung relativ locker. Geht’s in die Verlängerung, gibt‘s morgen viele müde Gesichter im Büro.
49'
Wieder Ndoye. Er fällt im kolumbianischen Strafraum. Ja, er wird leicht am Trikot gezupft, aber das reicht nicht für einen Pfiff.
48'
Djibril Sow beinahe mit dem Traumeinstand! Dan Ndoye spielt sich auf der linken Seite durch und passt in die Mitte des Strafraums. Sow rutscht bei seinem Abschluss allerdings aus und verzieht so deutlich. Schade!
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45' - Auswechslung - Schweiz
rein: Djibril Sow, raus: Ardon Jashari
Murat Yakin reagiert in der Pause. Ardon Jashari hat bereits Feierabend, für ihn steht nun Djibril Sow au dem Feld. Die 2. Halbzeit läuft.
So ausgeglichen war die erste Halbzeit
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45+3' - Ende erste Halbzeit
Schiedsrichter Barton beendet die erste Halbzeit. Es ist ein schwieriges Spiel für die Nati. Einerseits ist Kolumbien der mit Abstand beste Gegner, gegen den die Schweiz an diesem Turnier bislang gespielt hat. Andererseits funktioniert das Schweizer Mittelfeld mit Jashari, Freuler und Xhaka noch nicht nach Wunsch. Es fehlt die Ballsicherheit und der Zug nach vorne. Immerhin: Es steht 0:0 und damit ist noch alles möglich.
45+2'
Die Schweiz hat einen Freistoss, aber als Folge dessen schieben sich Xhaka und Freuler den Ball hin und her, bis Rodriguez einen kolumbianischen Freistoss verursacht. Bald ist Pause.
43'
Wieder verliert die Schweiz den Ball in der Vorwärtsbewegung, weil das Zusammenspiel zwischen Jashari und Xhaka noch nicht passt. Jashari wirkt noch wie ein Fremdkörper in diesem Team. Den folgenden Eckball kann die Nati aber klären.
39'
Ballverlust von Akanji in der Vorwärtsbewegung. Die Schweiz kann zunächst klären, aber Kolumbien bleibt aufsässig. Es gibt den nächsten Eckball. Nein, gibt es nicht. Der Ball wurde von Kolumbier über die Linie spielt und dementsprechend wird der Entscheid vom VAR korrigiert. Eine der Neuerungen auf diese WM hin.
33'
Das Spiel nimmt Fahrt auf. Luis Diaz fällt im Schweizer Strafraum, doch er ist selbst auf Elvedi aufgerannt.
32'
Nächster Schweizer Abschluss. Dan Ndoye kommt über links und schliesst aus spitzem Winkel ab. Vargas hat auch damit keine Mühe.
30'
Da ist plötzlich die Topchance für die Nati! Rieder verliert zunächst den Ball, setzt aber nach und kommt zum Abschluss. Kolumbien-Goalie Vargas kann klären. Das ware eine gute Aktion von Rieder.
28'
Konnte die Nati die Trinkpause nutzen, um sich wieder etwas zu sammeln? Die erste Aktion danach gehört zumindest den Schweizern. Der Ball von Xhaka auf Jashari gelingt nicht ganz nach Wunsch.
23'
Trinkpause. Darauf haben wir uns schon das ganze Spiel gefreut.
21'
Glanzparade von Gregor Kobel! Die Schweizer sind in der Verteidigung für einmal etwas unsortiert. Jashari und Xhaka fordern einen Foulpfiff, den sie nicht erhalten. Gustavo Puerta zieht ab, aber Kobel pariert glänzend. Auch den folgenden Eckball kann die Nati klären. Aber Kolumbien hat hier das Spieldiktat übernommen.
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Ein Bild erreicht uns vom watson Sales-Chef
von Adrian Buergler
Die Stimmung im Public Viewing scheint zu passen. Doch er fordert ein Tor der Schweizer Nati.
13'
Elvedi kann Diaz nur noch mit einem Foul stoppen. Es gibt Freistoss für Kolumbien, aber Elvedi kommt ohne Karte davon. Beim Freistoss zögert Kobel einen Moment, kann dann aber im zweiten Anflauf die Situation klären.
11'
Zehn Minuten sind um. Es ist eine ausgeglichene Startphase. Die Schweiz hatte zu Beginn etwas mehr den Ball. In den letzten zwei Minuten machte aber Kolumbien das Spiel. Echte Torgefahr fehlt noch auf beiden Seiten.
7'
Dann liegt Nico Elvedi am Boden. Er wird von Luis Suarez hart angegangen, kann aber weiterspielen.
6'
Erster Schweizer Abschluss. Es geht über die linke Seite. Wie Rodriguez und Freuler kommt der Ball zu Ndoye, der sofort abschliesst. Doch die Fahne war bereits oben – Ndoye stand im Abseits.
5'
Erstmals kommt Kolumbien wirklich gefährlich vors Schweizer Tor. Denis Zakaria klärt vor James Rodriguez. Eckball für die Südamerikaner, Embolo klärt diesen per Kopf.
2'
Elvedi spielt einen Rückpass auf Kobel und der haut den Ball über die Seitenlinie zu einem Einwurf für Kolumbien. Der Schweizer Goalie bestätigt einmal mehr, dass er mit dem Fuss am Ball nicht der Beste ist.
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1' - Spielbeginn
Der Ball rollt in Vancouver. Hopp Schwiiz!
Die Hymnen machen es deutlich:
Die Schweizer Fans sind heute in Vancouver in krasser Unterzahl. Ein Auswärtsspiel also, obwohl die Nati in den roten Heimtrikots aufläuft.
Die Nati-Fans in der Heimat sind bereit – hier z. B. in Winterthur
Das sagt Nati-Trainer Murat Yakin
«Wir haben alles dafür getan, dass Joan noch spielen kann. Leider war das nicht möglich. Aber wir haben ein gutes Team und Ardon Jashari hat gut trainiert. Leider hat es ihm bislang nie gereicht, aber mit seinem Spiel und seiner Zweikampfstärke ist heute der richtige Moment gekommen. Er hat diesen Einsatz verdient. Es geht darum, dass sie sich defensiv gut organisieren und gut gegen den Ball arbeiten. Freuler und Jashari teilen sich die Aufgabe im offensiven Mittelfeld. Vargas musste gestern das Training abbrechen. Er kann nicht von Beginn weg spielen, aber er ist bereit für einen Kurzeinsatz.»
Die Spannung steigt
Die Nati-Spieler haben ihr Warm-up im Stadion von Vancouver absolviert. In rund einer Viertelstunde geht es los.


Auf diese Spieler muss die Nati heute besonders achten
Das sagt Remo Freuler:
«Wir sind froh, dass es nichts Schlimmeres ist, das ist sehr wichtig, da sind wir alle froh. Klar gestern im Training war es ein Schock für alle. Aber damit müssen wir umgehen können, wir haben genügend Spieler, um ihn ersetzen zu können. Ardon ist ebenfalls supertalentiert. Wir werden ihm helfen, dass er ein gutes Spiel zeigen kann.»
So spielt Kolumbien
Kolumbien beginnt nahezu mit derselben Startelf wie im Sechzehntelfinal. Einzige Änderung: Luis Suarez, der in der vergangenen Saison mit Sporting Lissabon Torschützenkönig der portugiesischen Liga wurde, ersetzt den verletzten Jhon Cordoba und bildet die Offensive mit Captain James Rodriguez und Luis Diaz. (abu/sda)
Die Aufstellung der Schweiz
Neben dem verletzten Johan Manzambi steht auch der ebenfalls angeschlagene Ruben Vargas gegen Kolumbien nicht in der Startaufstellung. Für die beiden rücken Fabian Rieder (auf dem rechten Flügel) und Ardon Jashari (im offensiven Mittelfeld) in die Mannschaft. Als Rechtsverteidiger kommt erneut Denis Zakaria zum Einsatz.
Manzambi fällt definitiv aus
Johan Manzambi wird den Schweizer WM-Achtelfinal gegen Kolumbien definitiv verpassen. Wie der Schweizerische Fussballverband (SFV) bestätigt, fällt der Senkrechtstarter mit einer Knieprellung aus, die er sich im Abschlusstraining zugezogen hat. Zudem muss die Nati definitiv auch auf Michel Aebischer und Luca Jaquez – beide kämpfen mit muskulären Beschwerden – verzichten.
So geht es Tele-Züri-Moderatorin Vanessa Meier als schweizerisch-kolumbianische Doppelbürgerin heute
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Der Schiedsrichter von heute Abend
Ivàn Barton leitet heute Abend die Partie zwischen der Schweiz und Kolumbien. Er ist 35 Jahre alt und stammt aus El Salvador. Barton durfte als erster Schiedsrichter eine neue Regel anwenden. Seit dieser WM ist es verboten, sich bei Gesprächen mit Gegenspielern die Hand vor den Mund zu halten. Paraguays Miguel Almirón tat es im Gruppenspiel gegen die Türkei trotzdem und flog dafür vom Platz.

Viral ging die Szene vor allem, weil der Schiedsrichter seine Entscheidung lautstark ins Mikrofon schrie. Der Satz «After review, number 10 Paraguay covered his mouth – decision is red card!» wurde so schon zu einem Stück Populärkultur.

Die Nati muss wohl auf Manzambi verzichten
Die Hiobsbotschaft kam in den frühen Schweizer Morgenstunden: Der Schweizer Shootingstar Johan Manzambi hat sich beim Abschlusstraining wohl am Knie verletzt und dürfte das wichtige Spiel gegen Kolumbien verpassen.
Die Schweiz will den Achtelfinal-Fluch besiegen
Das Schweizer Nationalteam träumt vom ersten Einzug in den WM-Viertelfinal seit der Heim-Endrunde 1954. Dafür muss die Mannschaft von Trainer Murat Yakin den Achtelfinal gegen Kolumbien gewinnen. Seit 1994 bedeuteten die Achtelfinals fünfmal die Endstation für die Schweiz – zuletzt sogar dreimal in Folge.

Die Südamerikaner haben ihre Gruppe vor Portugal auf Platz 1 abgeschlossen und sich im Sechzehntelfinal gegen Ghana durchgesetzt. Die Partie findet am Dienstag in Vancouver statt und wird um 22.00 Uhr Schweizer Zeit angepfiffen. (abu/sda)
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202 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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bschuab
07.07.2026 22:52registriert Januar 2023
Ich habe eine Frage: stört es nur mich resp. finden es wirklich alle geil, dass die Jungs auf dem Feld beim minimsten Körperkontakt mit einem Gegenspieler gesichtsverzerrt zu Boden gehen als hätten sie die schlimmste Kriegsverletzung, aber sobald sie den Freistoss erhalten, stehen sie auf und hüpfen wie die vifste Gazelle weiter?
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Petschi21
07.07.2026 21:13registriert Februar 2022
Bevor Okafor von Beginn an spielt, müssen wohl alle andere Spieler verletzt sein.
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IMaki
07.07.2026 20:29registriert April 2014
Als Ehemaliger frage ich mich einfach, was haben die bloss studiert im Abschlusstraining, dass eine derartige Verletzung überhaupt möglich ist. Knieprellung heisst ja, dass sich da zwei Spieler gerempelt haben müssen. Geht's eigentlich noch?!
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