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Wer wird nächster Schweizer Gegner? Kolumbien ist gegen Ghana Favorit

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Luis Diaz von Bayern München und James Rodriguez, der WM-Torschützenkönig 2014, sind zwei der Stars von Kolumbien.Bild: keystone

Wer wird nächster Schweizer Gegner? Kolumbien ist gegen Ghana wohl Favorit

Kolumbien und Ghana machen in der Nacht auf Samstag (3.30 Uhr) den Achtelfinal-Gegner der Schweiz unter sich aus. Die Favoritenrolle gehört dem Team aus Südamerika.
03.07.2026, 16:4003.07.2026, 16:40

Mit grossem Selbstvertrauen geht Kolumbien am Samstag (3.30 Uhr Schweizer Zeit) in Kansas City in den WM-Sechzehntelfinal gegen Ghana. Nach Siegen über Usbekistan und Kongo sowie einem 0:0 gegen Portugal erreichten «Los Cafeteros» als Gruppensieger die K.o.-Spiele. Die «Black Stars» aus Ghana sollen nur eine Etappe auf dem Weg in den vierten WM-Achtelfinal sein. Als Gegner wartet dort die Schweiz.

Im Weg steht den Kolumbiern allerdings ein vertrautes Gesicht: der frühere Cheftrainer Carlos Queiroz coacht nun die Afrikaner. Der Portugiese betreute Kolumbien von 2019 bis 2020, bevor er nach deutlichen Niederlagen in der WM-Qualifikation seinen Posten räumen musste. Nun hat der Weltenbummler, der u.a. den Iran, Ägypten, den Oman, Südafrika und Katar sowie auf Klubebene Real Madrid betreute, mit Ghana etwas vor.

Ghana manager Carlos Queiroz speaks with his players during a hydration break during the World Cup Group L soccer match between Ghana and Panama in Toronto, Wednesday, June 17, 2026. (Chris Young/The  ...
Trainer Queiroz spricht während einer Trinkpause mit seinen Spielern.Bild: keystone

Ein Glücksgefühl wie 2010

Die Gruppenphase überstand Queiroz' Team als einer der besten Drittplatzierten. Lediglich gegen Panama gab es einen 1:0-Sieg, Kroatien unterlag man 1:2, dem Titelkandidaten England rang man ein 0:0 ab.

Der 73-jährige Queiroz, der als Trainer seine sechste WM erlebt, möchte an Ghanas begeisternden Lauf bei der WM 2010 anknüpfen, als die «Black Stars» in Südafrika die Viertelfinals erreichten. «Es ist wichtig, dass jeder morgens aufwacht und dieses Glücksgefühl verspürt», sagte Captain Jordan Ayew in einem Interview mit Olympics.com. «Das hat uns einige Jahre lang gefehlt. Dass wir dieses Gefühl jetzt zurückgebracht haben, ist etwas Besonderes.»

Prunkstück Ghanas ist die solide Defensive, auch wenn sich der St.Gallen-Goalie Lawrence Ati Zigi im ersten Gruppenspiel verletzte und seither nicht mehr zum Einsatz kam. Die Kolumbier werden sich davon nicht beirren lassen. Die «Cafeteros» haben sich bei dieser Endrunde still und leise zu einer der überzeugendsten Mannschaften entwickelt. Eine stabile Defensive verbindet sich mit offensivem Fussball.

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Die beiden anderen Partien am Abend und in der Nacht

Australien und Ägypten kämpfen ab 20 Uhr in Dallas um ein Achtelfinal-Ticket. Beide Länder haben noch nie bei einer WM eine K.o.-Runde überstanden. Dem Sieger des Duells winkt wohl eine Begegnung mit Superstar Lionel Messi. Dieser ist mit Argentinien haushoher Favorit gegen Kap Verde (0.00 Uhr). (ram/sda)

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