Rieders «Fehlschuss des Turniers» geht viral – das sagt er selber dazu
«Hat die Schweiz den Fehlschuss des Turniers produziert?» Die Szene von Fabian Rieder beschäftigte die «New York Times» so sehr, dass sie sie in den Titel ihres Artikels zum 2:0-Sieg der Schweiz über Algerien hievte.
Auch in anderen Medien wurde Rieders Patzer prominent erwähnt – auf Social Media und in den Kommentarspalten ist er selbstredend ebenso ein Thema.
In der 81. Minute passt Denis Zakaria den Ball von der rechten Seite vors algerische Tor. Freund und Feind verpassen ihn, so dass Rieder am zweiten Pfosten zum Handkuss kommt und den Ball ins verwaiste Tor schiessen kann. Schiessen könnte – denn er verfehlt den Kasten.
🇨🇭❌🤯 Fabian Rieder's miss in 4K. pic.twitter.com/niTB4aVJqn
— Football Tweet ⚽ (@Footballtweet) July 3, 2026
Der 24-Jährige sagte den Reportern nach dem Spiel, dass ihn selber das Missgeschick natürlich am meisten ärgere. Er habe kurz den Blick auf den Ball verloren, weil Embolo knapp an ihm vorbeigerutscht war. «Plötzlich hatte ich ihn dann irgendwie zwischen den Beinen und hab ihn leider mit der Ferse getroffen. Den muss ich natürlich machen.»
- "Le but de Rieder? Ah ben, bien sûr, même moi je l'aurais mis!"#NATI #SUIALG #WC2026 pic.twitter.com/EByhbRYMLF
— CartonRouge.ch (@CartonRouge_ch) July 3, 2026
Eine «Hundertprozentige» war es im Übrigen nicht, auch wenn es den Anschein erweckte: Der xG-Wert der Chance betrug 0,65.
Weil die Schweiz trotzdem 2:0 gewonnen hat, hat der Fehlschuss keine Auswirkungen. «Das Wichtigste ist, dass wir weitergekommen sind», hielt Rieder fest. Nun geht es für die Nati am Dienstag (22 Uhr) im Achtelfinal gegen Kolumbien oder Ghana – vielleicht dann mit mehr Abschlussglück. (ram)
