Sport
Fussball

WM 2026: So sehen die Wege der Nati in der K.o.-Phase aus

Switzerland's Granit Xhaka listens to the national anthem prior to a friendly soccer match between Switzerland and Australia at the Snapdragon Stadium in San Diego, California, USA, Saturday, Jun ...
Granit Xhaka und Co. streben sicher den Gruppensieg an – das könnte eine knifflige Ausgangslage nach sich ziehen.Bild: keystone

Die K.o.-Szenarien zeigen, warum Platz 2 in der Gruppe für die Nati fast besser wäre

Das Ziel der Schweizer Nationalmannschaft an der WM ist klar: die Gruppe überstehen und so weit wie möglich kommen. So sehen die verschiedenen Wege in der K.o.-Phase aus.
09.06.2026, 16:4909.06.2026, 16:49

Platz 1: Wecker stellen

Holt sich die Schweiz wie angestrebt den Gruppensieg, müssen die daheimgebliebenen Fans früh aufstehen. Der Sechzehntelfinal gegen einen Gruppendritten wird nämlich bereits um 5 Uhr Schweizer Zeit angepfiffen. Ein allfälliger Viertelfinal, für den die Schweizer gemäss Papierform zunächst Portugal bezwingen müssten, fände für die Fans zuhause sogar mitten in der Nacht statt. Das mögliche Duell mit Argentinien würde um 3 Uhr beginnen.

Bei einem Gruppensieg würde Vancouver für die Schweiz zum «Heimstadion». Nachdem bereits das dritte Gruppenspiel gegen Co-Gastgeber Kanada dort ausgetragen wird, würden auch der Sechzehntel- und der Achtelfinal in Vancouver stattfinden. Anschliessend ginge die Reise nach Kansas City und Atlanta weiter.

Platz 2: Kurze Pause

Landet die Schweiz in ihrer Gruppe auf Platz 2, muss sich die Mannschaft rasch auf die nächste Aufgabe einstellen. Der Sechzehntelfinal gegen den Zweiten der Gruppe A würde nur vier Tage nach dem letzten Gruppenspiel stattfinden. Das wäre auch logistisch eine Herausforderung. Immerhin wären die Anspielzeiten auf diesem Weg deutlich «europafreundlicher».

Auch als Gruppenzweiter würde die Schweiz zunächst an der Westküste bleiben und ihren Sechzehntelfinal in Los Angeles austragen – dort, wo sie bereits ihr zweites Gruppenspiel gegen Bosnien bestreitet. Danach würden die Stationen Houston, Boston und Dallas folgen.

Platz 3: Viele Varianten

Steht am Ende lediglich Platz 3 zu Buche, wird die Ausgangslage aufgrund des neuen Turnierformats kompliziert. Drei Szenarien wären möglich:

In der ersten Variante müssten die Schweizer bereits für den Sechzehntelfinal die lange Reise an die Ostküste antreten. Möglicher Gegner in Boston wäre mit Deutschland gleich zu Beginn der K.o.-Phase ein grosser Brocken.

In der zweiten Variante bliebe die Schweiz für ihr erstes K.o.-Spiel an der Westküste und würde in San Francisco spielen. Auch der Gegner wäre auf dem Papier etwas weniger stark einzuschätzen: Es wäre der Sieger der Gruppe D mit Co-Gastgeber USA, Paraguay, Australien und der Türkei.

Die dritte Variante wäre die bitterste: Als einer der vier schwächsten Gruppendritten müsste die Schweiz bereits nach der Gruppenphase die Heimreise antreten. (abu/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
So sehen die WM-Trikots aus
1 / 31
So sehen die WM-Trikots aus

Algerien, Heimtrikot

quelle: adidas / adidas
Auf Facebook teilenAuf X teilen
An der Fussball-WM kommen Sicherheits-Roboterhunde zum Einsatz – das steckt dahinter
Video: youtube
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
8 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
8
Platini reicht Klage gegen Infantino wegen Einflussnahme ein
Michel Platini hat am Montag Klage gegen Fifa-Chef Gianni Infantino eingereicht wegen verleumderischer Anschuldigungen und Einflussnahme.
Diese Anzeige, die sich auch gegen zwei ehemalige Funktionäre des Weltfussballverbandes (Fifa) richtet, gehe mit einer Zivilklage einher und werde daher zur Bestellung eines Untersuchungsrichters führen, erklärte Platini in einer der französischen Nachrichtenagentur AFP übermittelten Erklärung.
Zur Story