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WM 2026: Das sagt Granit Xhaka nach Schweiz gegen Australien

Switzerland midfielder Granit Xhaka gestures during the first half of an international friendly soccer game against Australia Saturday, June 6, 2026, in San Diego. (AP Photo/Gregory Bull)
Granit Xhaka
Granit Xhaka ist nicht zufrieden mit der Leistung gegen Australien.Bild: keystone

Xhaka schlägt Alarm: «Wenn wir so auftreten, reisen wir nach drei Spielen nach Hause»

Die Schweizer Nationalmannschaft zeigt im letzten Testspiel vor der Weltmeisterschaft gegen Australien eine mässige Leistung. Kapitän Granit Xhaka war überhaupt nicht zufrieden mit dem Testspiel.
06.06.2026, 23:4407.06.2026, 03:41

Die Schweizer Fussball-Nati muss sich gegen Australien mit einem 1:1-Unentschieden zufriedengeben. Das Team von Trainer Murat Yakin startete zwar stark und ging nach einem Tor von Dan Ndoye früh in Führung. In der zweiten Halbzeit liessen die Schweizer aber ebenso stark nach und kassierten noch den Ausgleichstreffer.

Mit dem letzten Testspiel vor der kommenden WM ist Nati-Kapitän Granit Xhaka überhaupt nicht zufrieden. Im SRF-Interview nach der Partie hielt er sich zwar zunächst zurück und sagte:

«Es war das typische Spiel vor einem grossen Wettkampf. In der ersten Halbzeit müssen wir mehr Tore machen – und werden dann für die Ineffizienz bestraft. Aber wir sind in der Vorbereitungsphase und werden das Spiel nun genau analysieren.»

Im weiteren Verlauf des Interviews machte sich der Frust des 33-Jährigen aber bemerkbar. «Es gab Dinge, die diese Woche nicht so gut waren. Ich lernte, dass ich nicht zu viel sagen darf. Ich behalte es für mich», sagte Xhaka zunächst, führte auf Nachfrage aber doch noch deutlich aus:

«Wenn wir so auftreten, reisen wir nach drei Spielen wieder nach Hause. Wir dürfen uns nicht zu sicher fühlen, es gibt keine schlechten Teams an der WM. Das war sicher ein Weckruf.»

Xhaka ist sich bewusst, dass nun eine Woche hart gearbeitet werden muss.

Als Nati-Trainer Murat Yakin darauf angesprochen wurde, sagte dieser: «Das muss ich nachher vielleicht mit ihm unter vier Augen besprechen.» Yakin zog insgesamt positive Eindrücke aus dem Testspiel und ist zufrieden. «Wir hatten eine gute Startphase und keine Verletzten. Alles positiv.»

So richtig ernst gilt es für die Schweizer am kommenden Samstag. Dann steht gegen Katar das erste Spiel der diesjährigen Weltmeisterschaft an. Die weiteren Gruppengegner sind Bosnien-Herzegowina und Kanada. (riz)

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36 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Lars mit Mars
07.06.2026 06:45registriert März 2020
Granit hat gebrodelt! Wäre interessant gewesen, was er gerne wirklich alles gesagt hätte. Dem reichts einfach nicht, nur an der WM dabei zu sein. Der will was reissen! Das ist Leadership. Nicht das Wischiwaschi, „alles ist super“, bla-bli-blabla von Gspürschi-Muri. Granit weiss, wie man die trägen Teamkollegen weckt.
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N. Y. P.
07.06.2026 06:32registriert August 2018
Als Nati-Trainer Murat Yakin darauf angesprochen wurde, sagte dieser: «Das muss ich nachher vielleicht mit ihm unter vier Augen besprechen.» Yakin zog insgesamt positive Eindrücke aus dem Testspiel und ist zufrieden.

Einfach nein. Faksche Antwort.

Erstens ist der Weckruf richtig. Auch dass dieser über die Presse erdolgte, ist richtig. Und Yakin hätte ihm gleich den Rücken stärken können. Und alles wäre paletti.

Aber nein, Yakin war posiziv angetan vom Grottenkrick. Und Xhaka hat einen Maulkorb?

Kein guter Star von Yakin.
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ujay
07.06.2026 04:21registriert Mai 2016
Grottenkick der Nati! Xhaka hat 100% recht, aber dieses untergründige «Das muss ich nachher vielleicht mit ihm unter vier Augen besprechen» von Yakin tönt schon fast wie ein Sprechverbot für die Spieler. Nicht überraschend, scheint unser Natitrainer ein kleines Ego zu haben und kann so etwas nicht mal einfach stehen lassen, wenn man sich seine schöngeredeten Spielanalysen jeweils zu Gemüte führt!
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